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Bittere Europa-League-Premiere: HSV 0:3 in Wien

  • Gismo123
  • 18. September 2009 um 04:44
  • Gismo123
    Meister
    Punkte
    10.150
    Beiträge
    1.600
    • 18. September 2009 um 04:44
    • #1

    Die Bundesliga-Überflieger vom Hamburger SV haben auf internationalem Parkett eine blamable Bruchlandung hingelegt und die Premiere in der Europa League völlig verpatzt.


    Das Team von Trainer Bruno Labbadia unterlag im ersten Gruppenspiel bei Rapid Wien klar mit 0:3 (0:2). «Wir haben die letzte Konsequenz vermissen lassen und waren nicht bissig genug», kritisierte Labbadia nach dem Debakel, bei dem sein zuletzt hochgejubeltes Team den Nachweis einer Fußball-Spitzenmannschaft schuldig geblieben war. «Wenn man verliert, dann hat man den Gegner immer unterschätzt», sagte Nationalspieler Piotr Trochowski selbstkritisch.

    Der gebürtige Würzburger Steffen Hofmann (35. Minute), Nikica Jelavic (44.) und Christopher Drazan (76.) sorgten im Ernst-Happel- Stadion für den hochverdienten Sieg des österreichischen Tabellensechsten, der dem HSV die erste Niederlage nach sechs Siegen in Serie beibrachte. Nach der desolaten Leistung steht der Bundesliga-Tabellenführer schon vor der Heimpartie am 1. Oktober gegen Hapoel Tel Aviv, das Celtic Glasgow überraschend mit 2:1 besiegte, unter Zugzwang. «Wir haben das Spiel verloren, weil wir zu viele individuelle Fehler gemacht haben», sagte der enttäuschte HSV-Angreifer Mladen Petric. Aufsichtsratschef Horst Becker brachte es auf den Punkt: «Das war einfach schlecht.»

    237 Tage vor dem Endspiel im eigenen Stadion waren die Hamburger vor 49 850 Zuschauern das unterlegene Team und ließen im ersten Durchgang jegliche Leidenschaft vermissen. Technische Fehler prägten ihr Spiel. Der österreichische Rekordmeister, vom ehemaligen Bundesliga-Profi Peter Pacult taktisch glänzend eingestellt, stand dicht gestaffelt und suchte sein Glück in schnell vorgetragenen Kontern. Fast wäre dieses Konzept schon nach 21 Minuten aufgegangen: Angreifer Jelavic hatte den nicht immer souveränen HSV-Keeper Frank Rost bereits umkurvt, aber Jerome Boateng konnte noch klären.

    Wenig später machte es der überragende Rapid-Regisseur Hofmann besser. Der Freistoß des früheren Profis von 1860 München segelte an Freund und Feind zum 1:0 vorbei - und das Ernst-Happel-Stadion kochte. Noch besser wurde die Wiener Stimmung, als Jelavic die Führung ausbaute. Nach einem Pass von Veli Kavlak, der Dennis Aogo wie einen Anfänger stehen ließ, trat Boateng über den Ball und Jelavic musste nur noch abstauben.

    Dabei hatte wenig auf einen derart schwachen Auftritt des Halbfinalisten der Vorsaison hingedeutet. Labbadia konnte die Startelf aufbieten, die zuletzt Stuttgart mit 3:1 bezwungen hatte. Neben Mladen Petric stürmte wieder der Schwede Marcus Berg, der aber die große Chance zur Führung vergab, als er aus zwölf Metern verzog (25.). Ansonsten hatte die torgefährlichste Bundesliga-Offensive gegen die Wiener wenig auszurichten. Auch nach Wiederanpfiff kamen die Gäste nur selten vor das Rapid-Gehäuse. Einzig Petric sorgte in Ansätzen für Torgefahr, aber nur auf der Gegenseite gab es Grund zum Jubeln: Mit einem platzierten Linksschuss sorgte der erst 18-jährige Drazan für die endgültige Entscheidung.

    © DPA

  • Teufelchen
    Gast
    • 18. September 2009 um 11:38
    • #2

    Wäre das nicht International, hätte mich das
    glatt gefreut.
    Wollen wir mal hoffen, dass es in den anderen
    Spielen besser läuft für den HSV.
    Froh kann ich in dem Sinne nur sein
    das ich kein HSV Fan bin,
    sonst müsste ich mir die Niederlage
    wohl noch in 10 Jahren anhören:D

  • Teufelchen
    Gast
    • 20. September 2009 um 00:16
    • #3

    Sorry, für den Doppelpost...aber nach einer "Unterhaltung" mit einem Österreicher, konnte ich nicht anders:D

    Hatte heute die Blöd Zeitung überflogen, und folgendes kam "zu Tage"

    Zitat

    Ösis verhöhnen die HSV-Versager

    Der HSV wurde zum Europa-League-Auftakt von Rapid Wien mit 0:3 abgeschossen. So hat Österreich seit 31 Jahren nicht mehr über den deutschen Fußball gelacht. Seit unserem legendären WM-Aus 1978 in Cordoba (2:3).
    Am Tag nach der Blamage werden die HSV-Versager von der Ösi-Presse verhöhnt. „Österreich“ schreibt: „Wie ein lauwarmer Tiefkühl-Hamburger ohne Ketchup – die wahren Wiener Würstel sind die die Hamburger.“
    „Heute“ meint: „Jetzt lacht Fußball-Deutschland nicht mehr über uns.“ Die „Wiener Zeitung“ jubelt: „Rapid öffnete das Märchenbuch.“
    Die Schmach von Wien – ganz Österreich verspottet die HSV-Versager!
    „Sie nehmen Rapid auf die leichte Schulter, spielen einfallslos“, kritisierte Sky-Experte Stefan Effenberg schon während des Spiels. Ösi-Legende Hansi Krankl: „Die Hamburger sind überheblich rangegangen.“

    "Nun wissen auch die Deutschen, wir können mehr, wie nur Skifahren!"
    Dabei wollte sich der Bundesliga-Spitzenreiter in Wien mit einem Sieg auf den langen Weg (14 Spiele) ins Finale machen. Das steigt am 12. Mai 2010 in Hamburg. Mit dieser Leistung fliegt der HSV schon in der Gruppenphase raus

    Nach Spielschluss schleichen die HSV-Würstchen mit hängenden Köpfen vom Platz. Kaum zu glauben, dass dies der Bundesliga-Tabellenführer sein soll.

    Ouelle

    Hoffentlich verläuft das Rückspiel besser für den HSV... sonst hab ich noch öfter solche Unterhaltungen:D:D:D:D

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