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Linux macht aus TP-Link-Routern Telefonanlagen und FTP-Server

  • mandy28
  • 6. Juli 2011 um 12:36
  • mandy28
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    • 6. Juli 2011 um 12:36
    • #1

    OpenWRT und DD-WRT erweitern Netzwerksysteme um Paketmanager, VPN und VLAN

    Netzwerkausrüster TP-Link wirbt offensiv für den Einsatz alternativer Firmware auf eigenen WLAN- (TL-WR) und 3G-Routern (TL-MR) sowie Access Points (WA891ND). Anwender können die Systeme mit den Linux-Distributionen OpenWRT und DD-WRT umrüsten. Für zusätzliche VPN-, Webserver- oder FTP-Funktionen riskieren Käufer dabei aber Garantieansprüche.
    Als „Spielwiese für Technik-Freaks und Plattform für individuelle Open-Source-Lösungen“ bewirbt TP-Link die eigenen Router und Access Points. Kunden können verschiedene Systeme des Herstellers mit den Linux-Distributionen OpenWRT und DD-WRT um Funktionen erweitern, die die ursprüngliche TP-Link-Firmware nicht bietet.

    Konkret erhalten Anwender mit den alternativen Betriebssystemen Zugriff auf VPN-Funktionen zur sicheren Verbindung entfernter Standorte mit einem Firmennetz. Lokale Netzwerke lassen sich zudem per VLAN-Tagging in virtuelle Netze aufteilen. Des Weiteren können Anwender die Oberfläche der Router neu gestalten sowie FTP-, DNS- und Web-Server einrichten.

    Als mögliche Anwendungen nennt TP-Link den Umbau der Netzwerkgeräte zu professionellen Telefonanlagen oder Mail- respektive IRC-Server. Ein direkter Zugriff auf das Dateisystem und ein integrierter Paketmanager erlauben zudem das Einspielen von Tools zur Netzwerkanalyse oder die Programmierung eigener Module.


    Für erste Schritte mit OpenWRT und DD-WRT bieten sich im Netz verfügbare Kompilate an – die sind zumindest für den privaten Gebrauch kostenlos. Zusätzlich bietet TP-Link Quellcode-Dateien an. Ein Downgrade auf die originale Firmware soll problemlos möglich sein.

    TP-Link beschränkt eventuelle Garantiefälle auf Geräte mit originaler Firmware, das heißt: Wenn sich die Geräte nicht mehr in den Originalzustand zurückversetzen lassen, werden Kunden schwerlich Ersatz einfordern können.

    Zu den für OpenWRT und DD-WRT geeigneten Geräten gehören der Access Point WA891ND sowie die 3G-Router TL-MR3220 und TL-MR3420. Außerdem laufen die Linux-Systeme auf verschiedenen WLAN-Routern: Vom Einstiegsgerät TL-WR741ND über die Modelle 841 und 941 bis hin zum TL-WR1043ND.

    Als Einstiegspreis nennt TP-Link 31 Euro (brutto) für den WLAN-Router TL-WR741ND. Dafür erhalten Anwender lediglich einen WLAN-Durchsatz mit 150 Mbit/s. Für den TL-WR1043ND mit Anbindung per Gigabit-Ethernet, schnellem WLAN mit 300 Mbit/s sowie USB-2.0-Port werden 71 Euro fällig.

    Quelle : SearchNetworking.de - das Portal für Networking-Professionals mit Themen rund um die Netzwerk-Infrastruktur und IP-Kommunikation.

  • Gast
    Gast
    • 6. Juli 2011 um 20:32
    • #2

    Schade, der Router TD-8840 mit eingebautem Modem ist nicht dabei.

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