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Samsungs Galaxy S3 als Entwicklerplatine

  • Tuppel
  • 13. Juli 2012 um 16:58
  • Tuppel
    Super Moderator
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    • 13. Juli 2012 um 16:58
    • #1

    Wem das Raspberry Pi zu langsam ist, dem könnte die Entwicklerplatine Odroid-X gefallen.
    Die hat die Vierkern-CPU Exynos, die auch in Samsungs [color="#FFFFFF"]Galaxy S3[/color] zum Einsatz kommt.
    Odroid-X ist als Plattform für Android-Entwickler gedacht.
    Die Platine ist kaum größer als die des Raspberry Pi, hat aber statt einer Single-Core-CPU einen Vierkernprozessor.
    Der stammt von Samsung, trägt den Namen Exynos 4412, ist mit 1,4 GHz getaktet und basiert auf ARMs Cortex-A9.
    Die CPU sowie der integrierte Grafikchip Mali-400 kommen in Samsungs Galaxy S3 zum Einsatz.
    Die Abmessungen der Platine betragen 90 x 94 mm.
    Die Platine kostet 129 US-Dollar.


    Das Odroid-X

    Während der Prozessor auf 1 MByte L2-Cache zugreifen kann, hat die Platine zusätzlich 1 GByte DDR2-Arbeitsspeicher.
    Neben sechs Standard-USB-2.0-Ports hat das Odroid-X auch eine Micro-USB-Buchse, mit der die Platine über die
    Android Debug Bridge oder als Massenspeicher an einen Rechner angeschlossen werden kann.


    Video: Ubuntu 12.04 auf Odroid-X
    (5:13)


    Für Ice Cream Sandwich

    Android oder auch das für die ARM-Architektur angepasste Ubuntu 12.04 können auf eine SD-Karte kopiert und gestartet werden.
    Alternativ lässt sich auch eine eMMC-Karte nutzen.
    Der Hersteller will ein angepasstes Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich mit U-boot 2010.12 und dem Linux-Kernel 3.0.15
    als Quellcode zum Download zur Verfügung stellen.


    Video: Mario Kart 64 mit vier Spielern auf Odroid-X (3:17)

    Für den Anschluss ans Netzwerk ist die Platine jedoch nicht besonders ausgestattet.
    Die Übertragungsrate des LAN-9514-Chips begrenzt sich auf 100 MBit und teilt sich die Bandbreite mit vier der sechs USB-Buchsen.
    Einen WLAN- oder GSM-Chip gibt es nicht.
    WLAN lässt sich mit einem optionalen Modul nachrüsten, das der koreanische Hersteller Hardkernel für 9 US-Dollar verkauft.

    HDMI-Monitore und LC-Displays

    Die Videoausgabe erfolgt über einen HDMI-Anschluss mit einer maximalen Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (1080p).
    Alternativ lässt sich ein RGB-24-Bit-LC-Display anschließen.
    Das Exynos-SoC en- und decodiert 1080p-Videos mit H.264 und AAC.
    Der Ton wird entweder über HDMI oder über eine Kopfhörerbuchse ausgegeben.
    Ein Mikrofon kann ebenfalls angeschlossen werden.
    Eine Kamera lässt sich über eine MIPI-Schnittstelle nutzen.
    Neben einer UART-Schnittstelle hat der Hersteller einen 50-poligen Stecker integriert, der per I2C, SPI, ADC oder GPIO angesteuert werden kann.
    Die Odroid-X-Platine ist Open-Source-Hardware.
    Der Hersteller hat das detaillierte Platinenlayout auf seiner Webseite veröffentlicht.

    Quelle: Golem.de: IT-News für Profis

  • Gast
    Gast
    • 14. Juli 2012 um 01:47
    • #2

    Leider fehlt SATA auf der Platine. Ansonst ist das Teil schon um vieles leistungsfähiger als das Raspberry Pi

    Cu
    Verbogener

  • mandy28
    Erleuchteter
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    Beiträge
    16.178
    • 14. Juli 2012 um 10:29
    • #3

    zum testen und spielen auch wohl etwas teuer

  • BurnStar
    Co-Admin
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    37.740
    Beiträge
    7.425
    • 14. Juli 2012 um 10:57
    • #4

    Ihr überseht in euerer Rechnung etwas.
    Das ding wird im gegensatz zum PI wohl keine Lizenzen für Mpeg & Co haben.
    Und damit fällt Hardware-Decodierung flach.

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