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Alles News zu Olympia in London 2012

  • Gast
  • 30. Juli 2012 um 23:06
  • Gast
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    • 30. Juli 2012 um 23:06
    • #1
    Zitat


    [h=1]Heidemann gewinnt Silber nach dramatischem Abend[/h] Unter kuriosen Umständen holt Britta Heidemann Silber, die erste Medaille für die deutsche Mannschaft. Es war ein denkwürdiger Abend in London. Das eigentliche Drama fand bereits im Halbfinale statt. Von Wigbert Löer, London


    ie Bewertungen schossen hoch an diesem Abend in der Londoner Fecht-Arena, historisch, heiß, legendär, einzigartig. Und schon bevor das Finale zwischen Britta Heidemann und der Ukrainerin Yana Shemiyakina begann, stand ein Gewinner fest: Das Fechten, das in Deutschland nur ein paar tausend Sportler betreiben und auch nicht sehr viel mehr Menschen verstehen, wird von diesem Ereignis profitieren. Er wurde schlicht bekannter durch all das, was da im Osten Londons geschah.Das Finale verlief durchaus spannend – und doch ist es vergleichsweise schnell erzählt. Heidemann geriet gleich in Rückstand. Irgendwann schaffte sie den Ausgleich zum 7:7. Dann stand es 8:8. Dann gelang der Ukrainerin der Siegespunkt.
    [h=3]Heidemann mit starken Nerven[/h]Britta Heidemann bedankte sich anschließend kurz bei den deutschen Fans. Sie wusste, dass sie Protagonistin eines großen Abends geworden war, auch wenn ihr der Verlauf nicht gefallen konnte.
    Die Titelverteidigerin hatte sich die mentale Kraft für diesen Wettkampf auch an diesem dritten Tag geholt, hatte im Laufe des Turniers einen Rückstand aufgeholt, hatte knapp gewonnen, hatte starke Nerven bewiesen. Dann begann das Halbfinale gegen die Südkoreanerin Shin-A Lam, ein Halbfinale, das nicht enden wollte. Es stand unentschieden, es ging in die Verlängerung. Der Koreanerin war Priorität zugelost worden, damit reichte ihr nun ein Unentschieden.
    Britta Heidemann griff an, immer wieder, oft ohne Punktgewinn. Sekunden vor Schluss stand es 5:5. Die Uhr zählte zurück und zeigte noch eine Sekunde an. Da nun gelang der Deutschen das 6:5. Die Schiedsrichterin gab den Punkt, Heidemann jubelte. Ihre Gegnerin weinte.
    [h=3]Kuriose Umstände im Halbfinale[/h]Doch plötzlich war fraglich, ob Heidemann diesen letzten, entscheidenden Punkt noch innerhalb der Wettkampfzeit erzielt hatte. Mehr als eine halbe Stunde lang ließen die Offiziellen die Athleten im Ungewissen, besprachen sich, werteten Zeitlupen aus, telefonierten. Die Trainer der Fechterinnen empörten sich, wandelten fassungslos in der Halle herum. Irgendwann saßen sie zusammen, ein langer Deutscher, ein kleiner Koreaner, eine Schicksalsgemeinschaft.
    Dann erklärte die Technische Kommission Britta Heidemann zur Siegerin. Die Schiedsrichterin, eine Österreicherin, rannte weinend aus der Halle, überwältigt offenbar von den Emotionen, die dieses Halbfinale freisetzte. Britta Heidemann sprang auf, sie schrie, sie ließ ihre Anspannung heraus mit Gesten und Posen, die man von wütenden Tennisspielern kennt. Dann verschwand sie, um sich auf das Finale vorzubereiten.
    "Es gab nichts zu diskutieren, ich habe einen regulären Treffer gesetzt. Ich hätte mir allerdings einen anderen Finaleinzug gewünscht", sagte sie noch. Damit war das Drama aber nicht beendet. Die Südkoreanerin blieb auf der Planche sitzen – das bedeutete, dass ihr Land einen Protest gegen das Urteil prüfte. Shin-A Lam, sie saß und saß und saß im Scheinwerferlicht, dann stand sie. Fast eine Stunde schon war der Wettkampf unterbrochen und dann beendet. Und doch stand noch immer nicht fest, wer ins Finale einziehen würde. Das hätte laut Ablaufplan exakt in dieser Minute beginnen sollen.
    [h=3]Shin-A-Lam in der Halle gefeiert[/h]Um 20 Uhr war klar, dass Südkoreas Protest abgeschmettert war. Shin A-Lam liefen die Tränen über ihr Gesicht. Mit lautem Applaus wurde sie aus der Halle geleitet. Der Respekt war zu spüren, überall auf den Tribünen. 13 Minuten später kam sie zurück auf die Planche, um sich die Bronzemedaille zu erfechten – und wurde mit 15-sekündigem frenetischen Applaus und Getrampel begrüßt. Nahezu jeder in der Halle wünschte sich nun Bronze für Lam.
    Bei jedem Punkt, der ihr gelang, toste dann Beifall, und tatsächlich lag Lam gegen ihre körperlich größere Gegnerin, die Chinesin Yuyie Sun, bald mit 3:0 vorne. Irgendwann glich die Chinesin zum 7:7 aus, doch die Koreanerin ging erneut in Führung. Am Ende aber reichte die Kraft nicht für Shin A-Lam. Sie hat ihren Platz in der Geschichte der Olympischen Spiele 2012 – als am kräftigsten gefeierte Vierte.

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    Olympia 2012: Fechten: Heidemann gewinnt Silber nach dramatischem Abend - Sport | STERN.DE


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    • 31. Juli 2012 um 23:45
    • #2

    Michael Phelps endgültig auf dem Olymp

    Zitat

    18. und 19. Edelmetall gewonnen

    Michael Phelps hat am Dienstag bei den Sommerspielen in London mit Silber über 200 m Delfin und Gold mit der US-Staffel über 4 x 200 m Kraul endgültig den Olymp bestiegen. Der 27-jährige Schwimmsuperstar ist mit 19-mal Edelmetall nun Rekordmedaillengewinner bei Olympischen Spielen (15 Gold/2 Silber/2 Bronze).
    Damit übertraf er den bisherigen Rekord der sowjetischen Turnerin Larissa Latynina, die es in ihrer Karriere auf 18 Olympiamedaillen (9 Gold/5 Silber/4 Bronze) gebracht hatte. Latynina hatte bereits im Vorfeld der Spiele gemeint, es gebe keinen Zweifel daran, dass Phelps sie in London überholen werde. „Ich kann ihm nur alles Gute wünschen“, hatte die 77-Jährige, die sich am Dienstag die Turnbewerbe ansah, ergänzt.
    Le Clos verhindert weiteren Rekord

    Einzel-Gold im Aquatics Centre und noch ein weiterer Eintrag in die Geschichtsbücher blieben Phelps aber bisher versagt. Dabei sah es am Dienstag bis zum Finish so aus, als würde der US-Amerikaner als erster Schwimmer der Olympiahistorie zum dritten Mal in Serie über dieselbe Einzeldistanz triumphieren. Doch beim Anschlag über 200 m Delfin war der Südafrikaner Chad le Clos um fünf Hundertstelsekunden schneller als der Topfavorit und siegte in 1:52,96 Minuten.
    APA/EPA/Patrick B. KraemerÜber 200 m Delfin musste sich Phelps knapp geschlagen geben
    Phelps war auch noch bei der anschließenden Siegerehrung sichtlich geschockt, dass er sich den sicher geglaubten Triumph noch hatte wegschnappen lassen. Bronze ging in 1:53,21 Minuten an Takeshi Matsuda aus Japan, dahinter klaffte ein großes Loch von 1,14 Sekunden zum viertplatzierten Österreicher Dinko Jukic (1:54,35).
    US-Staffel ungefährdet zu Gold

    In der langen Kraul-Staffel war dann das US-Quartett ungefährdet. In 6:59,70 Minuten triumphierten Ryan Lochte, Conor Dwyer, Ricky Berens und Schlussschwimmer Phelps, der nach einem vierten (400 m Lagen) und zwei zweiten Plätzen (4 x 100 m Kraul und 200 m Delfin) endlich über Gold in London jubeln durfte. Eigentlich hatte er sieben Olympiasiege in Großbritannien angepeilt, nun können es noch maximal vier werden. Frankreich (7:02,77) holte sich klar vor China (7:06,30) Staffel-Silber.
    Zuvor hatte Allison Schmitt über 200 m Kraul für den ersten US-Sieg an diesem Schwimmabend gesorgt. Die 22-Jährige gewann überlegen in olympischer Rekordzeit von 1:53,61 Minuten. Zweite wurde 400-m-Olympiasiegerin Camille Muffat aus Frankreich (1:55,58) vor der Australierin Bronte Barratt (1:55,81).
    Über 200 m Lagen setzte sich Chinas 16-jährige Wunderschwimmerin Ye Shiwen, die am Samstag über 400 m Lagen in sensationeller Weltrekordzeit triumphiert hatte, souverän in 2:07,57 durch. Silber ging an die Australierin Alicia Coutts (2:08,15) vor der US-Amerikanerin Caitlin Leverenz (2:08,95).

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    Phelps endgültig auf dem Olymp - sport.ORF.at/london2012

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    • 1. August 2012 um 16:57
    • #3

    erster Skandal bei den Spielen

    Zitat

    Verband zieht die Konsequenzen

    Der Badminton-Weltverband hat am Mittwoch acht Doppel-Spielerinnen aus China, Südkorea und Indonesien disqualifiziert. Sie sollen Vorrundenspiele manipuliert haben, um in der K.-o.-Runde leichtere Kontrahenten zu haben.
    So hatte auch das top gesetzte chinesische Doppel Wang Xiaoli und Yu Yang offenkundig absichtlich verloren. „Wir unterstützen und begrüßen die Entscheidung des internationalen Verbandes. Für solch ein Verhalten ist bei Olympischen Spielen kein Platz“, sagte ein Funktionär des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
    Reuters/Bazuki MuhammadDie Offiziellen versuchten vergeblich, die Spielerinnen zum Spielen zu bewegen
    Die betroffenen Partien waren am Dienstag vom Publikum in der Wembley Arena mit wütenden Pfiffen und „Betrug“-Rufen verfolgt worden. Speziell die Chinesinnen schupften so gut wie jeden Aufschlag ins Netz oder feuerten die Bälle offensichtlich absichtlich ins Out. Alle waren schon vor den strittigen Matches bereits für die nächste Runde qualifiziert und konnten sich somit Niederlagen leisten.
    „Wir wollten Kraft sparen“

    Betroffen ist unter anderen das top gesetzte Doppel Wang Xiaoli und Yu Yang, das sein Gruppenspiel gegen die Koreaner Jung Kyung Eun und Kim Ha Na mit 14:21 11:21 absichtlich verlor. Die Chinesinnen wollten damit ein frühzeitiges Aufeinandertreffen mit dem zweiten chinesischen Doppel vermeiden. „Wir waren schon qualifiziert, wir wollten Kraft sparen für die K.-o.-Runden“, verteidigte Yu Yang ihr Verhalten.
    Neben Wang/Yu und ihren koreanischen Gegnerinnen traf der Ausschluss noch die Koreanerinnen Jung Eun Ha/Min Jung Kim sowie das indonesische Duo Greysia Polii/Meiliana Jauhari.
    Reuters/Bazuki MuhummadDie vier Paare, die das Ansehen des Sports in Misskredit brachten
    Nicht die erste Absprache

    Dass die Chinesinnen in den Skandal verwickelt sind, ist besonders pikant. Denn vor einiger Zeit hatte Cheftrainer Li Jongbo sogar öffentlich eingeräumt, dass es 2004 bei den Olympischen Spielen im Halbfinale des Damen-Einzels eine Absprache gegeben hatte. Die chinesische Olympiamannschaft leitete mittlerweile selbstständig Ermittlungen wegen der Vorfälle vom Dienstagabend ein.
    Südkoreas Cheftrainer Sung Han-Kook räumte ein, dass auch seine zwei Doppel versucht hätten, ihre Spiele gegen Teams aus China bzw. Indonesien zu verlieren. Dies sei aber lediglich die Reaktion auf das Verhalten der Gegnerinnen gewesen. Letztlich waren die beiden koreanischen Doppel im Verlieren weniger „begabt“ und gewannen die jeweiligen Matches, in denen die Referees jeweils mit Disqualifikationen wegen des Verhaltens der Spielerinnen drohten. Doch am Ende standen alle vier Doppel mit leeren Händen da.
    „China hat das schon so oft gemacht“

    Erick Thohir, Chef der indonesischen Olympiadelegation, kündigte einen Protest gegen den Ausschluss an. Zudem beschuldigte er die Chinesen, schon früher absichtlich verloren zu haben. „China hat das schon so oft gemacht und ist vom Verband nie bestraft worden. Als die Chinesinnen es gestern im ersten Spiel wieder getan haben, hat der Verband wieder nicht reagiert. Wenn er im ersten Match etwas unternimmt und jemanden disqualifiziert, ist das für alle eine Warnung.“

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    http://sport.orf.at/london2012/stories/718003/719003/

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    • 2. August 2012 um 17:10
    • #4
    Zitat

    [h=1]Eintrag in die Geschichtsbücher[/h] Bradley Wiggins hatte sich die Latte selbst hoch gelegt. „Gold oder nichts“, hatte der 32-Jährige sein Ziel vor dem Rennen am Mittwoch klar festgelegt. Ganz Großbritannien teilte diese Ansicht - und Wiggins hielt dem Druck stand. Der Engländer radelte in London in die sportliche Unsterblichkeit und stürzte die ganze Insel in einen Freudentaumel.
    Nur zehn Tage nach seinem Sieg bei der Tour de France, ein britische Premiere, krönte sich Wiggins als erster Fahrer von der Insel auch zum Olympiasieger in einem Straßenrennen. Auf der Bahn hatte der 32-Jährige bereits 2004 und 2008 insgesamt dreimal Gold erobert. Der Olympiasieg auf der Straße war aber auch für Wiggins neu. Mit seiner insgesamt siebenten Medaille löste der Radstar zudem Ruderer Sir Steve Redgrave als erfolgreichsten britischen Sportler bei Olympischen Spielen ab. Redgrave hatte insgesamt sechsmal Edelmetall geholt.
    [h=2]„Kann man nicht übertreffen“[/h]„Ich kann es nicht in Worten ausdrücken - es ist wirklich unglaublich. Ich habe gerade erst die Tour gewonnen. Es ist phänomenal“, sagte der Olympiasieger nach der Ehrung auf dem Palastvorplatz. Olympia- und Tour-Sieger in einem Jahr, das war vor Wiggins noch keinem Fahrer gelungen. „Ich war auf dem Podest fast ein bisschen melancholisch“, sagte Wiggins. „Das kann man nicht übertreffen.“ Nach der Niederlage im Straßenrennen schmeckte der Sieg im Zeitfahren doppelt süß. „Heute werde ich ein wenig betrunken sein. Das habe ich mir verdient“, sagte Wiggins, der nach seinem Olympiasieg 2004 mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte.
    Bis zum fünften Tag hatten die Briten auf eine Goldmedaille bei den Heimspielen 2012 warten müssen. Dank der Ruder-Damen Helen Glover und Heather Stanning, die am Vormittag für den ersten Olympiasieg der Gastgeber gesorgt hatten, war zumindest diese Bürde von Wiggins’ Schultern genommen worden. Trotzdem war die Erwartungshaltung der Tausenden Zuschauer an der Strecke in der Luft zu spüren. Es schien, als sei halb London zum Hampton Court Palace, einst Zweitwohnsitz von König Heinrich VIII., gepilgert, um Wiggins zur Goldmedaille zu schreien.

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    © AP/Matt Rourke

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    [h=2]Welle der Euphorie[/h]Selbst der niederländische Kronprinz Willem Alexander ließ sich samt Frau Maxima und Kindern das Spektakel nicht entgehen. Rechtzeitig, als sich Wiggins zum Start fertig machte, öffnete sich auch die dichte Wolkendecke. Strahlender Sonnenschein begleitete den Engländer bei seiner Siegesfahrt. Die Nummer zwei trug der 32-Jährige an diesem Tag nur symbolisch. Der mit Nummer eins hinter Wiggins ins Rennen gegangene Olympiasieger von Peking, Fabian Cancellara aus der Schweiz, war auch aufgrund seiner im Straßenrennen erlittenen Verletzung chancenlos.
    Am Beginn noch etwas verhalten, wurde Wiggins mit jedem Tritt in die Pedale schneller. „Spin to win“ hatten einige der Zuschauer am Straßenrand mit Schildern gefordert und der neue britische Volksheld nahm sich diesen Wunsch, getragen von der Euphoriewelle, zu Herzen. „Es war so unglaublich laut“, sagte Wiggins nach dem Rennen. Bei jeder Zwischenzeitmeldung wurde der Jubel der Menge immer lauter, so manches Fanauge am Straßenrand immer feuchter.
    [h=2]Zurück auf die Bahn?[/h]Am Ende der 44 Kilometer langen Schleife hatte Wiggins seinen größten Konkurrenten Tony Martin bereits im Blickfeld. Nur kurz nach dem Deutschen bog der 32-jährige neue Nationalheld der Briten unter ohrenbetäubendem Geschrei der Fans in die Zielgerade ein und überquerte 42 Sekunden vor Martin die Ziellinie. Dass Wiggins’ Tour-de-France-Edelhelfer Christopher Froome die Bronzemedaille gewann, machte den Feiertag aus britischer Sicht perfekt. „Bradley war in diesem Jahr unschlagbar“, zollte auch Silbermedaillengewinner Martin dem Sieger Respekt.
    Nach der Siegerehrung durfte der Zeitfahrkönig auf einem eigens errichteten Thron im Zeichen der olympischen Ringe Platz nehmen, ehe er sich mit einer Ehrenrunde noch einmal bei den Fans bedankte. Apropos königlich: Dass Wiggins sich in absehbarer Zeit mit einem von der Queen verliehenen Titel schmücken darf, gilt nach seiner Gala als ausgemacht. 2016 in Rio de Janeiro will er seine olympische Bilanz weiter ausbauen - aber nicht im Zeitfahren auf der Straße. „Ich schaffe es nicht, noch einmal vier Jahre in dieses Training zu investieren“, sagte Wiggins, „aber ich könnte mir eine Rückkehr zur Bahnverfolgung vorstellen.“ Dort, wo er 2004 und 2008 Gold geholt hatte.

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    Wiggins’ Ritt in die Unsterblichkeit - sport.ORF.at/london2012

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    • 11. August 2012 um 10:28
    • #5
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    [h=1]27 Jahre alte Bestmarke gefallen[/h] Die US-Damen-Staffel ist am Freitagabend bei den Olympischen Spielen in London über 4 x 100 m mit einem Fabelweltrekord zu Gold gestürmt. Die Amerikanerinnen siegten am Freitag in 40,82 Sekunden und sorgten für den zweiten Leichtathletik-Weltrekord dieser Spiele.
    Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight und Carmelita Jeter verbesserten die 27 Jahre alte Marke des DDR-Quartetts Silke Gladisch, Sabine Günther, Ingrid Auerswald, Marlies Göhr von 41,37 gleich um 55/100 auf 40,82 Sekunden. Die Amerikanerinnen holten damit auch erstmals seit den Spielen 1996 wieder den Staffel-Titel. „Ich bin so stolz auf diese Mädchen“, jubelte Madison. „Unsere Namen gehen in die Geschichte ein“, konnte Felix ihr Glück über den fixierten Weltrekord nicht fassen.
    dapd/AP/Lee Jin-manDas US-Quartett begeisterte das Londoner Publikum
    Silber ging an Jamaika (Shelly-Ann Fraser-Pryce, Sherone Simpson, Veronica Campbell-Brown, Kerron Stewart/41,41), Bronze an die Ukraine (Alesja Powg, Grystyna Stuj, Marija Rjemjen, Jelysaweta Brysgina/42,04), jeweils in nationaler Rekordzeit.
    Reuters/Kai PfaffenbachDie Siegerinnen können ihren Rekord kaum fassen
    Als Schlussläuferin Jeter die Ziellienie überquerte zeigte sie mit dem Staffelholz frohlockend Richtung Uhr. Gemeinsam mit ihren Teamgefährtinnen hüllte sie sich in amerikanische Flaggen. „Ich wusste, dass wir schnell sind, ich war so aufgeregt. Es fühlt sich großartig an“, war Jeter im Ziel begeistert.
    [h=2]4x400-m-Staffel überraschend an Bahamas[/h]Die Bahamas gewannen überraschend die 4x400-m-Staffel der Herren. Das Quartett aus der Karibik siegte am Freitagabend in der olympischen Rekordzeit von 2:56,72 Minuten vor Weltmeister USA, der 2:57,05 Minuten lief. Die Amerikaner waren seit 1984 Goldmedaillengewinner und hatten nur durch nachträgliche Dopingbefunde das Edelmetall aberkannt bekommen. Dritter wurde Trinidad und Tobago in 2:59,40 Minuten.
    Das südafrikanische Quartett um den beinamputierten Oscar Pistorius belegte Rang acht. Der 25-Jährige hatte 2008 gegen das Startverbot durch die IAAF vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS mit Erfolg geklagt. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF wollte ihm die Teilnahme an seinen Titelkämpfen und den Olympischen Spielen in der Annahme verweigern, dass Prothesen einen Vorteil verschaffen würden.

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    US-Staffel siegt mit Sensationszeit - sport.ORF.at/london2012

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    • 11. August 2012 um 10:32
    • #6
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    [h=1]Schweden will Gold für Zweitplatzierte im Triathlon[/h] Nicola Spirig (r) und Lisa Norden überquerten nahezu gleichzeitig die Ziellinie. Foto: Barbara Walton Foto: dpa






    London (dpa) - Nach dem Wimpernschlagsieg der Schweizerin Nicola Spirig im Olympia-Triathlon kämpfen schwedische Sportverbände weiter darum, dass die zweitplatzierte Lisa Norden ebenfalls auf Rang eins gesetzt wird.

    Von dpa

    Das Nationale Olympische Komitee (NOK) Schwedens und der Triathlonverband des Landes haben sich daher an den Internationalen Sportgerichtshof CAS gewandt. Dieser teilte am Freitag mit, dass es noch am selben Abend in London eine Anhörung geben solle. Die Entscheidung soll bis zum Samstagmittag bekanntgegeben werden. Die Verbände gehen vor dem CAS gegen die Internationale Triathlon-Union (ITU) vor, die einen Einspruch des schwedischen NOK gegen die Wertung abgewiesen hatte.

    Spirig war am vorigen Samstag erst nach Zielfotoentscheid zur Triathlon-Olympiasiegerin vor Norden erklärt worden. In ihrer Beschwerde argumentieren die schwedischen Verbände, Nordens Körper verdecke Spirig, so dass ihre Position auf dem Foto nicht genau zu bestimmen sei. Die ITU verstoße mit ihrer Entscheidung deshalb gegen ihre eigenen Regeln. Daher müssten die Schweizerin Spirig und die Schwedin Norden gemeinsam auf den ersten Platz gesetzt werden.

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    Olympia 2012 : Schweden will Gold für Zweitplatzierte im Triathlon - Olympia 2012 - Westfälische Nachrichten

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    • 13. August 2012 um 02:15
    • #7

    Olympia 2012 ist Geschichte. Für Österreich gehen die Olympischen Spiele mit einer wirklich beeindruckenden Nullnummer zu Ende. Deutschland landete auf Platz 6 mit 11xGold, 19xSilber und 14x Bronze.

    Fast so Erfolgreich wie die Ösi Truppe waren die Amis. Gestern mit einem Fabelweltrekord der US Herrenstaffel über 4x100. Bolt ist gelaufen wie von einem anderen Stern.

    Zitat

    Olympia: US-Staffel pulverisiert Weltrekord der DDR

    10.08.2012 | 23:07 | (DiePresse.com)
    Die Sprintstaffel der USA gewinnt die 4x100 Meter der Damen in 40,82 Sekunden. Usain Bolt hat am Samstag eine dritte Gold-Chance.


    Es war der zweitälteste Weltrekord bei den Frauen in der Leichtathletik. 27 Jahre waren die 41,37 Sekunden eines DDR-Quartetts das Maß aller Dinge über die 4 x 100 m. Nun hat die US-Staffel - Tianna Madison, Allyson Felix, Bianca Knight, Carmelita Jeter - den Weltrekord bei den Olympischen Spielen in London um 55/100 auf 40,82 Sekunden verbessert. Silber ging an Jamaika (41,41), Bronze an die Ukraine (42,04), jeweils in nationaler Rekordzeit. Der älteste Weltrekord der Frauen stammt aus dem Jahr 1983, aufgestellt von Jarmila Kratochvílova über 800 Meter.

    "Ich bin so stolz auf diese Mädchen", jubelte Madison. "Unsere Namen gehen in die Geschichte ein", konnte Felix ihr Glück über den fixierten Weltrekord nicht fassen.

    Auch ohne die Beteiligung von Usain Bolt im Vorlauf hat sich die jamaikanische 4x100-m-Staffel souverän für das Finale am Samstag qualifiziert. Nesta Carter, Michael Frater, Yohan Blake und Kemar Bailey-Cole siegten in 37,39 Sekunden. Den zweiten Vorlauf gewann das US-Quartett mit nationalem Rekord und Jahresweltbestzeit von 37,38 Sekunden.

    "Wir wollten gar nicht schnell laufen. Wir wollten es locker angehen", sagte Weltmeister Blake, der neben Bolt seinen Fixplatz im Finale hat. Bei den USA wurden Tyson Gay und Ryan Bailey geschont, die im Einzelfinale auf die Ränge vier und fünf kamen. "Ich will ganz oben stehen, ich spüre, dass wir noch mehr in uns haben. Ich habe ein Bronze, aber das ist bittersüß. Ich will Gold", meinte Gatlin. Kurios: Zum vierten Mal bei fünf Olympischen Spielen wurde eine britische Staffel disqualifiziert.

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    [h=1]Gigantische Abschlussshow[/h] Das war noch einmal very british: Mit einer gigantischen After-Show-Party hat London am Sonntagabend einen lauten und zugleich bewegenden Schlusspunkt unter die XXX. Olympischen Spiele gesetzt. Bevor exakt acht Sekunden vor Mitternacht (Ortszeit) das olympische Feuer in der britischen Hauptstadt nach 17 Tagen erlosch, rockten Weltstars der Pop- und Rockmusik das Olympiastadion.
    Vor knapp 80.000 Zuschauern im Stadion, unter ihnen Prinz Harry als Repräsentant des britischen Königshauses, und einigen hundert Millionen weltweit vor dem TV heizten Gruppen wie Madness, Pet Shop Boys und One Direction die Stimmung gleich zu Beginn kräftig an. Als dann Ray Davies seinen 45 Jahre alten Hit „Waterloo Sunset“ anstimmte, machte sich erstmals Gänsehaut-Atmosphäre breit.
    [h=2]Olympiastadion als Mini-London[/h]Im zweiten Teil der Rockshow traten weitere Exportschlager der britischen Musik, darunter George Michael, die wiedervereinigten und begeistert empfangenen Spice Girls, Take That, The Who, Liam Gallagher von Oasis, Muse und Queen auf. Am Anfang des fast dreistündigen Programms hatten 108 Fahrzeuge in der Arena eine typische Londoner Straßenszene in der Rush Hour symbolisiert.
    Reuters/Gary HershornDas Comeback der Spice Girls verzauberte die Briten und die Welt
    Dafür war das Stadion, in dem acht Tage lang die Leichtathleten um Gold, Silber und Bronze gekämpft hatten, in ein Mini-London mit Modellen von Tower Bridge, London Eye und anderen Erkennungsmerkmalen verwandelt worden. Wie schon bei der hochgelobten Eröffnungszeremonie von Regisseur Danny Boyle sollte die Welt sehen: Wir Briten haben Humor, eine Hauptstadt voller Sehenswürdigkeiten, wir sind originell und auch ein bisschen verrückt.
    [h=2]Schrott trägt österreichische Flagge[/h]Tausende Athleten betraten zum Teil durch ein Zuschauerspalier das weite Rund und verbreiteten sofort ausgelassene und fröhliche Stimmung. Viele hatten ihre in London gewonnenen Medaillen umgehängt. Die Fahne der österreichischen Mannschaft trug die Leichtathletin Betae Schrott, die über 100 m Hürden sensationell ins Finale und zu Platz acht gelaufen war.
    APA/EPA/Christophe KarabaQueen-Gitarrist Brian May - grau, aber noch immer in Topform
    Nach dem Einzug der Sportler erhielten die drei Erstplatzierten im Marathon aus der Hand von IOC-Präsident Jacques Rogge ihre Medaillen. Stephen Kiprotich hatte in dem Rennen das erste Olympiagold für Uganda seit 40 Jahren erobert. Schon vor der Schlussfeier hatte Rogge den London-Spielen ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. „Ich bin ein glücklicher und dankbarer Mann. Es waren absolut fabelhafte Spiele“, erklärte er.
    [h=2]„Best of british“[/h]Auch Sebastian Coe, der Chef des Organisationskomitees, lobte die Olympiashow in den höchsten Tönen: „Wir haben fantastische Spiele abgeliefert. Die Athleten haben eine ganze Generation inspiriert.“ Für das Programm waren aus 1.000 Musikstücken 30 ausgesucht worden, die für „Best Of British“ stehen sollten. „Wir wollen zeigen, was die britische Musik in den vergangenen 50 Jahren geleistet hat“, sagte der künstlerische Leiter Kim Gavin.
    APA/EPA/HannibalLiam Gallagher aus Manchester applaudierte Olympia und den Londonern
    4.100 Darsteller wirkten mit, darunter 3.500 erwachsene Freiwillige und 380 Schulkinder. Wenige Stunden vor der Feier war es nur wenige Kilometer vom Olympiapark entfernt zu einem Großbrand in einer Industrieanlage gekommen, der kurzfristig für Aufregung sorgte. 200 Feuerwehrleute mussten löschen. Die Olympia-Organisatoren teilten aber schnell mit, dass die Zeremonie im Stadion nicht beeinträchtigt sein würde.

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    http://sport.orf.at/london2012/stories/1492003/1491003/

    Endstand Medaillenspiegel Olympia London 2012

    Medaillenspiegel von London 2012

    Endstand nach 302 Bewerben:



    Endstand vom 12. August


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    • 13. August 2012 um 18:50
    • #8
    Zitat

    [h=2]Grenada als kleinstes Land mit Medaille[/h] Österreich ist bei Olympischen Spielen erstmals seit 1964 ohne Medaille geblieben. Dass die Kleinheit des Landes nicht unbedingt der Grund dafür ist, bewiesen viele andere, kleine Länder, die sich in die Medaillenwertung eintrugen.
    Ungarn etwa, mit rund zehn Millionen Einwohnern nur ein wenig größer als Österreich, bilanzierte mit acht Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen. So eine Bilanz hat Österreich bei Sommerspielen noch nie und auch nicht annähernd zustande gebracht. Außerhalb Europas hat etwa das einwohnermäßig nur halb so große Neuseeland 13 Medaillen (5/3/5) geholt.
    Selbst Kleinstaaten wie Grenada (105.000 Einwohner), die Bahamas (347.000), Montenegro (632.000), Zypern (862.000), Bahrain (1,32 Mio.), Estland (1,34 Mio.), Trinidad und Tobago (1,35 Mio.), Gabun (1,53 Mio.) und Katar (1,87 Mio.) durften sich über Medaillen freuen.
    Österreich ist das einwohnerreichste Land Europas, das in London völlig leer ausging, dahinter folgen in dieser Wertung Bosnien-Herzegowina (4,6 Mio.) und Albanien (2,8 Mio.). Weltweit blieben allerdings auch Länder mit weit über 100 Mio. Einwohnern wie Pakistan, Nigeria und Bangladesch ohne Edelmetall.

    Grenada als kleinstes Land mit Medaille - sport.ORF.at/london2012

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    • 20. August 2012 um 14:45
    • #9

    Österreich könnte noch eine Broncemedaille "erobern". Mit ein wenig Glück und der Hilfe der Olympiakraten ist das durchaus im Bereich des möglichen, dass sie eine Bronzene Geschenkt bekommen.

    Zitat

    [h=1]Management bleibt gelassen[/h] Michael Phelps ist nach seiner Karriere als Schwimmer in die Modebranche gewechselt. Der US-Amerikaner, erfolgreichster Athlet in der olympischen Geschichte, ist das neue Gesicht der Marke Louis Vuitton. Doch Werbefotos bringen Phelps nun in die Bredouille. Der Schwimmstar soll gegen Regel 40 des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verstoßen haben und muss um seine Medaillen 2012 zittern.


    Von 18. Juli bis 15. August 2012 war laut Regel Nummer 40 untersagt, für Produkte zu werben, die nicht das Logo der olympischen Hauptsponsoren tragen. Am 13. August tauchten erste Werbefotos von Phelps mit Louis-Vuitton-Taschen auf. Damit hätte der US-Star, mit 22 Medaillen - 18 davon in Gold - erfolgreichster Olympionike aller Zeiten, gegen die strengen Werberegeln verstoßen.
    [h=2]„Regel nicht verletzt“[/h]Im schlimmsten Fall droht Phelps die Aberkennung seiner Medaillen von London. Im Aquatic Center der britischen Hauptstadt hatte sich der US-Amerikaner viermal Gold und zweimal Silber umgehängt. Phelps war damit auch der König der Spiele 2012. Greift das IOC zur Höchststrafe, dürfte sich auch Österreich freuen. Denn Dinko Jukic kam über 200 m Delfin als Vierter ins Ziel und würde bei einer nachträglichen Disqualifikation des US-Amerikaners Bronze erben.
    Phelps’ Managment und Luis Vuitton streiten jedoch jede Mitschuld des Schwimmers an den Fotos, auf denen der 27-Jährige in der Badewanne sitzend zu sehen ist, ab. „Michael hat die Regel nicht verletzt. Alles, was zählt, ist, ob der Athlet dieser Nutzung zugestimmt hat. Und Michael hat diese Bilder nicht freigegeben“, sagte Phelps’ langjähriger Manager Peter Carlisle. Und nur bei vorsätzlicher Veröffentlichung vonseiten des Sportlers würde die Regel Nummer 40 des IOC greifen.
    „Die Fotos wurden nicht kontrolliert und noch viel weniger frei gegeben“, so Carlisle, der so wie Louis Vuitton von einem Diebstahl der Bilder ausgeht. Dass das IOC Phelps wegen dessen Werbefotos mit nachträglicher Disqualifikation bestraft, gilt auch so als unwahrscheinlich. Zu groß wäre das folgende Chaos, denn auch die Staffel-Medaillen müssten den USA aberkannt werden. Vielmehr steht eine hohe Geldstrafe im Raum.
    [h=2]Berühmte Beispiele[/h]Nicht immer war das IOC bei Übertretungen seiner Werberichtlinien auf Fotos gnädig. Das berühmteste Beispiel dafür ist Karl Schranz. Österreichs Skistar der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde 1972 von den Olympischen Winterspielen in Sapporo ausgeschlossen. Ein Foto des Tirolers von einem Fußballspiel aus Spaß, bei dem auf dem Trikot des Sponsors zu sehen war, verstieß laut dem damaligen IOC-Präsidenten Avery Brundage gegen den Amateurstatus.
    APA/ORF/Önb Bildarchiv/Fritz KernDie Fans in Österreich spendeten Schranz nach dem Ausschluss Trost
    Die Rechnung für unerlaubte Werbung bekam zuletzt auch Fußballer Nicklas Bendtner bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine präsentiert. Der Däne zeigte beim Torjubel den Bund seiner Unterhose, auf dem der Schriftzug eines irischen Wettbüros zu lesen war. Der Europäische Fußballverband (UEFA) verstand bei der Schleichwerbung keinen Spaß und verurteilte Bendtner zu einer saftigen Geldstrafe von 100.000 Euro.

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    Fotos bedrohen Phelps' Medaillen - sport.ORF.at

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    Verbogener

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