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Schluss mit lustig: Google verbannt Werbeblocker aus dem Play Store

  • Reppo
  • 14. März 2013 um 16:54
  • Reppo
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    12.683
    • 14. März 2013 um 16:54
    • #1

    Momentan geistert der neuste Streich von Google durch die Medien. Ich bin direkt von den AdBlock Plus-Machern angeschrieben worden, dass ihre App aus dem Google Play Store verbannt wurde, der NZZ gab man dazu auch ein Interview. AdBlock Plus ist nicht nur eine Erweiterung für diverse Browser, um Werbung zu blocken, auch eine App für Android kam vor nicht allzu langer Zeit auf den Markt.



    Hinter AdBlock Plus steckt die Eyeo GmbH, ein deutsches 15-Mann-Unternehmen. Der Grund für das Entfernen seitens Google? Verstösse gegen die Nutzungsbedingungen. Bereits seit einiger Zeit ist klar, dass AdBlock Plus einen schweren Stand hat, durch ein Update bei Android wurde zum Beispiel die Funktion des automatischen Konfigurierens unbrauchbar.
    Laut den AdBlock Plus-Machern hat die App monatlich 900.000 Benutzer. Die Macher sind allerdings nicht sehr überrascht, dass ihre App verbannt wurde, da die App ja das Kerngeschäft von Google beeinträchtigt: Werbung. Nun raten die Macher zu Firefox als Browser auf dem Android-Smartphone oder -Tablet. Firefox kann mittels Erweiterung AdBlock Plus nutzen und so auf Webseiten Werbung blocken. Die Werbung in Apps wird allerdings nicht geblockt – was ich persönlich gut finde.
    Auch andere AdBlocker wie AdAway, AdFree und AdBlocker wurden von Google verbant. Die Apps sollen Punkt 4.4 der Regeln für Entwickler verletzen, indem sie “Geräte, Server, Netzwerke oder andere Bestandteile stören, unterbrechen, beschädigen oder in einer unerlaubten Weise darauf zugreifen”.
    Um die AdBlocker nun installieren zu können, kann man sie auch direkt vom Anbieter beziehen. Dazu müsst ihr auf eurem Android-Gerät die Installation von Apps aus fremden Quellen per Einstellung erlauben.
    Google hat es schwer. Gleich zwei Mal schlecht in die Presse gekommen. Tod des Google Readers und das Entfernen der Apps.
    Wie beim Reader zeigt sich: Dinge, die kein Geld bringen, werden eingestampft. Logisch – es handelt sich um ein Unternehmen mit Gewinnabsicht. Ob ich das Unternehmen Google als eines sehe, welches für seine Nutzer arbeitet? Fällt mir momentan sehr schwer.

    Quelle: Caschys Blog

  • Einstein67
    Erleuchteter
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    Beiträge
    4.469
    • 15. März 2013 um 13:32
    • #2

    Adfree und Adaway gibts auch nicht mehr im PlayStore. Naja hat mich eignetlich überrascht das die Apps solange dort zu finden waren .... :)

    Die "hosts" Datei die durch diese Apps erstellt wird ist zwar mittlerweile knapp 1MB groß ABER dafür reinigt sie auch nahezu perfekt.

    Solange die hosts Datei weiterhin gut gepflegt bleibt kann Google machen was sie wollen. Auf meinen (gerooteten) Geräten wirds nie Werbung geben :D

  • Gast
    Gast
    • 15. März 2013 um 14:07
    • #3

    Warten wir mal ab wie sich der öffentliche Druck entwickelt. Vielleicht muss ja Google den Rückwärtsgang einlegen?

    Freunde macht er sich mit dieser Entscheidung sicherlich keine. Aber aus der Sicht von Google, der ja von der Werbung nicht schlecht lebt, durchaus verständlich.

    Cu
    Verbogener

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