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Gesetz gegen Routerzwang noch in diesem Jahr

  • mandy28
  • 6. Dezember 2014 um 05:47
  • mandy28
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    • 6. Dezember 2014 um 05:47
    • #1

    05.12.2014, 14:51 Uhr,

    Fast jeder, der Kunde eines Internetanbieters ist, kennt dieses Problem: Der Provider schreibt dem Endnutzer vor, dessen eigenen Router zu nutzen. Eine Alternative gibt es in den meisten Fällen auch nicht, da der Betreiber die Zugangsdaten zum Netz nicht nennen will. Noch im Dezember soll ein neues Gesetz diesen Missstand beheben.

    Der Sogenannte Routerzwang ist mittlerweile zu einem echten Reizthema geworden. Viele Internetprovider zwingen ihre Kunden dazu, einen bestimmten Router für den Internetempfang zu verwenden. Zumeist bleibt dem Endnutzer dann auch gar keine andere Wahl, da der Anbieter die Zugangsdaten zum Netz nicht preisgeben möchte und somit die freie Routerwahl verhindert. Die Unternehmen rechtfertigen sich mit niedrigen Wartungskosten.

    Wie es in einem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums heißt, verhindere die Vorgabe eines spezifischen Routers die freie Produktwahl durch den Kunden. Die Bundesregierung macht nun mobil gegen den Routerzwang. Noch im Dezember soll eine entsprechende Änderung des Telekommunikationsgesetzes auf den Weg gebracht werden, durch welche dem Zwang durch die Internetprovider ein Riegel vorgeschoben wird.

    Durch die Gesetzesänderung möchte man deutlich machen, dass die Zugangsgeräte eben nicht als Teil der technischen Infrastruktur der Betreiber zu sehen sind, welche als solche von den Anwendern nicht verändert werden dürfe. Gerade weil dies eben nicht der Fall ist, dürfe dem Anwender seine freie Wahl des Zugangsgerätes nicht verweigert werden. Der Routerzwang beschneide die freie Produktwahl des Kunden.

    Für die Umsetzung der Gesetzesänderungen seien aber intensive technische und administrative Vorkehrungen – insbesondere seitens der Kabelnetzbetreiber – zu treffen. Deshalb ist für das Gesetz eine Übergangsfrist von sechs Monaten vorgesehen. Darüber hinaus muss der Entwurf für das neue Gesetz bei europäischen Dienststellen offiziell zur Kenntnis genommen werden.

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  • Morbid Angel
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    • 6. Dezember 2014 um 08:41
    • #2

    Das wird ja Zeit, dass da nach so langer Zeit mal eingegriffen wird, wobei ich bei 1&1 damit nie Probleme hatte.

  • Manuela
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    • 6. Dezember 2014 um 10:31
    • #3

    und wenn das durch ist, dann bitte gleich bei Pay-TV zwecks "Receiverzwang" weiter machen :)

  • Stefan
    Gast
    • 6. Dezember 2014 um 11:13
    • #4

    Obwohl 1&1 einem auch nen router aufzwingen tut.
    Die rücken zwar die einwahldaten immer mit raus aber man muss bei den auch
    immer nen router kaufen wenn man nen vertrag ohne mindesvertragslaufzeit nimmt.
    Dann zahlt man da knappe 70 - 100 euro mit porto.
    Wenn man den router nicht kauft geht das nicht ohne mindestvertragslaufzeit.
    Also zwingen die einen auch auf dieser art und weise.

  • Morbid Angel
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    • 6. Dezember 2014 um 11:40
    • #5

    Mein Vertrag bei 1&1 ist schon viele Jahre her, noch aus Zeiten von der AVM 7050. Den habe ich (kanns nicht mit 100% Sicherheit sagen) kostenlos oder für einen sehr geringen Betrag so um die 30 Euro, oder waren es Mark :) ,bekommen.
    Mittlerweile habe ich den 4. oder 5 Router, immer zu stark reduzierter Gebühr, aber nur weil ICH das wollte, ansonsten wäre es auch ohne gegangen. Und irgendwann habe ich damit angefangen, den Vorgänger noch mit 'nem kleinen Gewinn zu verkaufen, da er dann immer noch mehr wert war, als zu dem von mir bezahlten Betrag.
    Aber das Wichtigste, das Branding auf den 1&1 Boxen ist ja mittels Script sehr schnell zu entfernen und dann verhält sich die Box wieder eine originale AVM-Version. Also, keine Probleme mit denen und auch bei Freunden und Bekannten ebenso.

    Hinweis: ich bin kein 1&1- oder AVM-Distributer oder bekomme Tantiemen irgendwelcher Art von denen. :D

  • alabama
    Schüler
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    93
    • 6. Dezember 2014 um 16:40
    • #6

    Das Thema ist doch ein alter Hut.....Vor Monaten wurde doch schon in einigen Foren geschrieben,dass sich nichts ändern soll.
    Woher jetzt der Sinneswandel???

  • Gast
    Gast
    • 6. Dezember 2014 um 19:24
    • #7

    Glaube kaum dass da noch was im Dezember passiert, in den Vorhabenplänen der Bundesregierung steht es nicht drin ...

  • obup
    Gast
    • 7. Dezember 2014 um 09:08
    • #8

    Es wird sich bestimmt nichts ändern bei unseren Berufslügnern - äh Politikern. Die drehen sich wie sie es gerade brauchen.

  • mr.hotbird
    Gast
    • 7. Dezember 2014 um 11:56
    • #9

    Und jetzt das gleiche für Sat/Kabel Receiver ;)

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