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DVB-T: Neuer Sendeplatz für ProSieben Maxx

  • Gast
  • 12. Dezember 2014 um 22:19
  • Gast
    Gast
    • 12. Dezember 2014 um 22:19
    • #1

    DVB-T: Neuer Sendeplatz für ProSieben Maxx

    Der Free-TV-Sender ProSieben Maxx baut seine Reichweite via DVB-T im Norden weiter aus. Denn der Kanal darf sein Programm künftig auch in Schleswig-Holstein über das terrestrische Antennenfernsehen ausstrahlen.

    Während ProSieben Maxx bereits seit längerem über Satellit und in zahlreichen Kabelnetzen zu empfangen ist, hat der jüngste Free-TV-Spross der Mediengruppe ProSiebenSat.1 beim terrestrischen Antennenfernsehen noch Nachholbedarf. Der Kanal ist aktuell noch keineswegs in allen DVB-T-Verbreitungsgebieten zu empfangen, doch in Kürze dürfte wieder eine Lücke geschlossen werden. Denn ProSieben Maxx hat nun einen neuen Sendeplatz erhalten, über den der Spartensender sein Programm auch in Schleswig Holstein terrestrisch verbreiten kann. Wie die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) am Donnerstag mitteilte, haben die Medienwächter ProSieben Maxx nun eine Übertragungskapazität in dem nördlichen Bundesland zugewiesen. Demnach darf der Sender künftig im Raum Lübeck auf Kanal 59 und im Raum Kiel auf Kanal 57 auf Sendung gehen. Die Zuweisung ist dabei auf die Dauer von zehn Jahren befristet.

    Die MA HSH hatte die Kapazität im Anfang November ausgeschrieben, nachdem Bibel TV den Programmplatz geräumt hatte. Dabei hatte die Medienanstalt die Bewerber dazu aufgefordert, auf die zugewiesenen Übertragungskapazitäten zu verzichten, sobald die landesweite DVB-T-Verbreitung in Lübeck und Kiel im Rahmen der für 2016 geplanten Umstellung auf den neuen Standard DVB-T2 eingestellt wird. ProSiebenSat.1 hat sich bereit erklärt, dem nachzukommen, wie die MA HSH weiter mitteilte. Neben Lübeck und Kiel ist ProSieben Maxx im Norden auch in Hamburg via DVB-T empfangbar.

    Quelle: DF

  • Homer
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    • 13. Dezember 2014 um 10:31
    • #2

    Sehr schön. Sche... auf ProSieben Maxx. Warum? In vielen Regionen von Deutschland ist bist jetzt nicht ein einziger Privatsender über DVB-T zu empfangen. In meiner Region ca. 12 ÖF-RE. Vielleicht sollte man erst einmal an einer einheitlichen Sender Ausstrahlung arbeiten.
    Grundsätzlich ist das DVB-T eine feine Sache- leider aber nur in den Ballungsgebieten in Deutschland.
    Schlechte Netzabdeckung kommt noch mit hinzu.
    Schade.

    Gruß: Homer

  • Morbid Angel
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    • 13. Dezember 2014 um 10:40
    • #3

    Ich denke mal nicht, dass man derzeit noch große Energien in die Verbreitung von DVB-T steckt; meiner Ansicht nach eine Technik für die Gartenlaube, aber nichts für entspannte Sehen im Wohnzimmer. Vielleicht nutzt man die Chance mit DVB-T2 und versucht damit den Kunden eine akzeptable Technik anzubieten, ohne übermäßige Kompression, nur, damit man möglichst viele Sender mit geringer Bandbreite auf kleinstem Platz unterbringt. Und dann wird man vielleicht auch Privatsender mehr verbreiten, wobei es auch schon beim analogen Fernsehen immer eine regionale Sache war, welche Sender wo platziert wurden.

  • Homer
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    • 13. Dezember 2014 um 11:21
    • #4
    Zitat von Morbid Angel;546930

    ;...meiner Ansicht nach eine Technik für die Gartenlaube,...


    Würde ich so nicht sagen. Würde mal behaupten 99,9% der Gartenlauben Besitzer haben eine Sat Schüssel montiert.
    Es geht auch nicht wirklich um die Gartenlaube oder um das Wohnzimmer. DVB-T ist nunmal weder Sat noch Kabelempfang.
    Vorsichtig gesagt auch für mobilen TV Empfang gedacht. (LKW,PKW,Boot...)
    Hinzu kommt noch das z.b. in Berlin private Sender im DVB-T frei empfangbar sind.
    In Leipzig braucht man z.b. ein DVB-T Gerät mit Kartenslot. Somit extra zahlen für eine Karte um die privaten über DVB-T zu empfangen.
    Wie gesagt in anderen Regionen ist Privatfernsehen über DVB-T gar nicht möglich.
    Aber anderswo den 51? Sender in Form von ProSieben Maxx aufschalten.

  • Stefan
    Gast
    • 13. Dezember 2014 um 23:04
    • #5

    Also ich muss sagen ich wohne hier in einem gebiet da ist der empfang und die netzabdeckung
    gut. Haben die öffentlich rechtlichen und die privaten sender.
    Bei uns im gebiet könnte man das im schlafzimmer einsetzen.
    Fürs schlafzimmer reicht das eigentlich aus wenn einer bei uns hier im gebiet da fernseh schauen will.

  • Morbid Angel
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    • 14. Dezember 2014 um 00:44
    • #6

    Das mit der Laube und einer Satschüssel ist natürlich richtig; es soll aber auch Kolonien geben, wo man vielleicht keine Schüsseln haben möchte oder man selbst die gut bürgerlichen Gartenzwerkidylle mit einer fast senkrechten Stahl- oder Aluplatte nicht verschandeln möchte. Jedenfalls ist die derzeitige Ausstrahlung von DVB-T, wie schon geschrieben, durch die hohe Datenreduktion nur wirklich was für statisches Fernsehen. Schnelle bewegte Bilder sind alles andere, als ein Sehgenuss; also z.B. Fußball möchte ich darüber nicht sehen; Nachrichten wären noch o.k.

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