Beiträge von Gismo123
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Willkommen auf Zebradem.
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Auch ein danke von mir..
Respekt für deine Arbeit..
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Schade das die Ära Kahn jetzt vorbei ist.
Auch wenn viele ihn nicht mögen, aber er war einer unserer besten Torhüter den der Deutsche Fussball je gehabt hat.
Als Torwart hat man es nie einfach (spreche aus eigener Erfahrung).
Wenn die Vorderleute einen fehler machen spricht man nur kurz drüber, macht der Torwart aber einen Fehler spricht man sehr lange drüber.Mein respekt geht auf jedenfall am Olli.
Man sollte immer auf hören wenn´s am schönsten ist..
Man weiß ja, Helden Leben lange, doch Legenden Sterben nie...
Und Olli ist eine Legende. -
In die seit Jahren festgefahrene Debatte um eine Reform des Weltsicherheitsrats kommt neue Bewegung: Die zuständige UN-Arbeitsgruppe empfahl am Dienstag in New York die Aufnahme von direkten zwischenstaatlichen Verhandlungen.

«Die einzige Alternative zu Verhandlungen wäre keine Reform», sagte der Präsident der UN-Generalversammlung, Srgjan Kerim, als Vorsitzender der Arbeitsgruppe. Den deutschen Hoffnungen auf einen ständigen Sitz im höchsten UN-Gremium werden nur geringe Chancen eingeräumt.
Die Arbeitsgruppe hatte seit Monaten versucht, im Vorfeld einen Konsensvorschlag zu erarbeiten. Dies scheiterte jedoch an den stark auseinandergehenden Interessen der insgesamt 192 UN-Mitgliedsländer. Mit der Aufnahme zwischenstaatlicher Verhandlungen wären sie jetzt direkt in die Reformbemühungen eingebunden. Die UN-Generalversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen.
«Die Mitgliedsstaaten waren nicht bereit, ihre ursprünglichen Positionen vor dem Beginn zwischenstaatlicher Verhandlungen aufzugeben», sagte Kerim. Deshalb müsse jetzt die nächste Stufe gestartet werden. Er rief zu Kompromissbereitschaft und einer offenen, transparenten Debatte auf.
Deutschland hatte nach mehreren gescheiterten Reformversuchen im März gemeinsam mit Zypern einen Vorschlag vorgelegt, nach dem der Sicherheitsrat um 7 auf 22 Sitze erweitert werden sollte. Eine von Italien angeführte Gruppe will zehn neue, nichtständige Mitglieder. Indien und die afrikanischen Länder wollen sich gegenseitig in ihrer Forderung nach einem permanenten Sitz unterstützen. All diese Vorschläge liegen jetzt als Diskussionsgrundlage weiter auf dem Tisch, sagte ein Sprecher Kerims.
Der Sicherheitsrat gilt seit langem als antiquiert, weil seine Zusammensetzung noch den Machtverhältnissen der Nachkriegszeit entspricht. Die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien haben ein Vetorecht, die zehn nichtständigen Mitglieder werden alle zwei Jahre neu gewählt. Vor allem die Entwicklungsländer fühlen sich zu wenig vertreten.
Quelle: Arcor.de
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Der Bundeswehrverband wirft der Bundesregierung vor, mit «gestelzten Wendungen» die Wahrheit über den deutschen Einsatz in Afghanistan zu verschleiern. «Wir befinden uns in einem Krieg gegen einen zu allem entschlossenen, fanatischen Gegner».

Das sagte der Verbandsvorsitzende Bernhard Gertz der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Der bei Kundus getötete 29-Jährige Soldat aus Zweibrücken sei nicht ums Leben gekommen, wie bei seiner Beisetzung erklärt worden sei. «Richtig ist: Dieser Hauptfeldwebel ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen», sagte Gertz.
Die Regierung wäre gut beraten, dies in aller Klarheit zu sagen. Denn mit der Sprache fange es an: «Da wird schon verschleiert, da wird die Wahrheit verschwiegen.» Man müsse sich dann nicht wundern, «dass unsere Gesellschaft nicht versteht, was wir in Afghanistan wollen».
Beim 2002 begonnenen Afghanistan-Einsatz sind bisher 28 deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Zuletzt starb am vergangenen Mittwoch ein Soldat aus Zweibrücken durch einen Sprengstoffanschlag. Am Tag darauf wurden an einer Straßensperre bei Kundus eine afghanische Frau und zwei Kinder in einem Auto vermutlich von deutschen Soldaten erschossen.
Gestern besuchte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) überraschend das deutsche Feldlager in Kundus. Bei einer Pressekonferenz mit dem paschtunischen Stammesführer Hadschi Amanullah Otmansai und Provinzgouverneur Engineer Mohammad Omar versicherte Jung, die Bundeswehr werde alles daran setzen, zivile Opfer zu vermeiden. Nach seiner Visite in Kundus setzt Jung (CDU) seinen Truppenbesuch heute im nordafghanischen Bundeswehr-Standort Masar-i-Scharif fort.
Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes betonte, dass sich deutsche Soldaten in Afghanistan «bislang nicht die Hände schmutzig gemacht» hätten. Wer damit rechnen müsse, bei jeder Patrouille von Attentätern oder Sprengsätzen bedroht zu sein, agiere in Krisensituationen gelegentlich sehr schnell, sagte er mit Blick auf den tödlichen Zwischenfall an der Straßensperre. «Dass wir auch im Norden Afghanistans eine signifikante Häufung von Anschlägen auf unsere Soldaten haben, nagt am Nervenkostüm der Männer. Das wird niemanden wirklich überraschen.»
Dies schrecke auch Bewerber für die Bundeswehr ab, fügte Gertz hinzu. «Eltern sagen ihren Söhnen, wir haben euch nicht groß gezogen, damit ihr in Afghanistan getötet werdet», sagte der Oberst.
Quelle: Arcor.de -
Nach einem gedämpften Auftakt wegen des Hurrikans «Gustav» kommt der Wahlparteitag der US-Republikaner in Schwung. Präsident George W. Bush würdigte in einer per Satellit übertragenen Rede den Präsidentschaftskandidaten John McCain als Schützer Amerikas und «richtigen Mann».

Zugleich kam es bei dem Treffen in St. Paul auch zu den ersten scharfen Parteitagsattacken gegen den demokratischen Spitzenbewerber Barack Obama. Der einstige demokratische und jetzt unabhängige Senator sowie enge McCain-Freund Joe Lieberman bezeichnete ihn als den «politisch unerfahrensten» Kandidaten der Geschichte.
Bush und Lieberman hoben zudem McCain als unabhängigen Denker und überparteilichen Brückenbauer hervor. Einhellig stellten sich die Delegierten hinter die Vizekandidatin Sarah Palin, die wegen der Schwangerschaft ihrer 17-jährigen unverheirateten Tochter und anderer Enthüllungen in die Schlagzeilen geraten war.
Wie bereits am Montag gab es am Rande des Parteitags erneut Demonstrationen gegen den Irakkrieg und die Politik der Regierung insgesamt. Die Polizei setzte Tränengas gegen eine Gruppe von Demonstranten ein, die nach Medienberichten versucht hatte, die Sicherheitsabsperrungen um das Kongresszentrum zu durchbrechen.
Bush hatte einen ursprünglich am Montag geplanten direkten Auftritt vor den 2400 Delegierten wegen «Gustav» abgesagt. Zudem war das gesamte Auftaktprogramm des Kongresses drastisch gekürzt worden. Am Dienstag kehrten die Republikaner dann weitgehend zu ihrer geplanten Tagesordnung zurück. Das Programm am Dienstag stand unter dem Motto «Dienst (an unserem Land)» und war über weite Strecken McCains Verdiensten als Soldat und Gefangener im Vietnamkrieg sowie seiner langjährigen Amtszeit als Senator gewidmet.
Bush, dessen Rede aus dem Weißen Haus übertragen und von First Lady Laura Bush eingeleitet wurde, sagte, das Leben habe McCain darauf vorbereitet, wenn nötig auch harte Entscheidungen zu fällen. «Er ist fähig, diese Nation zu führen.» Bush fuhr fort, die USA brauchten auch einen Präsidenten, der die Lehren aus den Anschlägen vom 11. September verstehe: die Notwendigkeit, Terrorattacken zu stoppen, bevor sie geschähen. «Der Mann, den wir benötigen, ist John McCain.»
Er sei zudem ein unabhängiger Mann, «der eigenständig denkt», stellte Bush weiter heraus. McCain habe keine Furcht, es zu sagen, «wenn er anderer Ansicht ist». Als Beispiel für den «Mut» des Kandidaten nannte der Präsident McCains starke Unterstützung für seine Entscheidung im vergangenen Jahr, die Truppen im Irak aufzustocken.
Bush äußerte sich weiter optimistisch über die Erfolgsaussichten von McCain und dessen Vizekandidatin Sarah Palin bei der Präsidentschaftswahl am 4. November. Wenn die Zeit zum Wählen gekommen sei, «werden die Amerikaner sich das Urteilsvermögen, die Erfahrung und die Politik der Kandidaten genau anschauen - und sie werden ihre Stimme für das Duo McCain-Palin abgeben», erklärte der Präsident.
Lieberman, der noch vor acht Jahren als Vize des damaligen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore angetreten war, nannte Obama einen begabten und eloquenten Mann, der große Dinge in der Zukunft bewirken könne. Aber angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen sei Eloquenz kein Ersatz für Substanz, sagte der Senator aus Connecticut.
Wie Bush stellten Lieberman sowie der Exsenator von Tennessee und Schauspieler Fred Thompson wiederholt heraus, dass McCain ein «Freidenker» sei, der seinem Gewissen folge. «Er hat den Mut, sich gegen die öffentliche Meinung zu stellen», würdigte Lieberman. «McCain lässt sich nicht von Meinungsumfragen einschüchtern», betonte Thompson.
Alle Redner lobten zugleich Vizekandidatin Sarah Palin als aufrechte Konservative und zugleich entschlossene Reformerin. Sie werde frischen Wind in die Politik bringen und habe den Mut, es mit dem Washingtoner Establishment aufzunehmen, sagte Thompson. Auch Lieberman bescheinigte der erst 44 jährigen Gouverneurin aus Alaska die Bereitschaft, «Washington aufzumischen».
Unterdessen kritisierte das Weiße Haus die anhaltende Berichterstattung der Medien über die Schwangerschaft der erst 17 Jahre alten Tochter Palins. Bush halte dies für eine private Familienangelegenheit, sagte Sprecherin Dana Perino. Die Medien müssten entscheiden, ob sie die Sache weiter ausschlachten wollten.
Quelle: Arcor.de -
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Hurrikan «Gustav» ist zu einem Tropensturm herabgestuft worden. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, erreichte «Gustav» nur noch Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Stundenkilometer.

Die rund zwei Millionen Evakuierten wurden dennoch aufgefordert, zunächst nicht in ihre Häuser zurückzukehren. Zuvor müsse das Ausmaß der Schäden durch «Gustav» abgeschätzt werden. Allein die Wiederherstellung der Stromversorgung für rund 800 000 Betroffene könnte Wochen dauern.
Der tropische Wirbelsturm, der am Montagmorgen mit einer Stärke der Kategorie drei (bei einer Skala bis fünf) auf die US-Golfküste zugerast war, hatte sich bis zum Montagnachmittag auf Stärke eins abgeschwächt. Die Metropole New Orleans wurde weitgehend verschont. «Gustav» traf mit voller Wucht westlich der Louisiana-Metropole in dünn besiedeltem Gebiet auf Land, wo vor allem die Öl- und Fischindustrie des US-Bundesstaates beheimatet ist. Insgesamt sieben Menschen starben US-Medien zufolge bei verschiedenen Unfällen in den US-Südstaaten als Folge des Hurrikans.
Aus den Bundesstaaten Louisiana und Mississippi waren am Wochenende fast zwei Millionen Menschen geflohen, nachdem die Behörden Zwangsevakuierungen angeordnet hatten. New Orleans glich am Montagmorgen einer Geisterstadt.
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Die Regierung in Thailand hat nach gewalttätigen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Demonstranten in Bangkok den Ausnahmezustand verhängt. Ein Demonstrant war am frühen Morgen ums Leben gekommen. Am seit einer Woche besetzten Regierungssitz zogen hunderte Polizisten und Soldaten auf.

«Die Soldaten mussten aus ihren Kasernen kommen, um den Frieden wieder herzustellen», sagte Armeechef Anupong Paojinda. Regierungschef Samak Sundaravej verkündete den Ausnahmezustand mit sofortiger Wirkung am Dienstagmorgen im Fernsehen. Danach sind Zusammenkünfte von mehr als fünf Menschen ab sofort verboten und die Behörden können jeden festnehmen, der dagegen verstößt. Die Berichterstattung über die Lage kann eingeschränkt werden.
Sympathisanten der Regierung hatten das besetzte Gelände um den Regierungssitz in der Nacht zu stürmen versucht. Dagegen leisteten tausende, die teils seit einer Woche dort kampieren, Widerstand. Einer der regierungskritischen Demonstranten starb. Mehrere Dutzend wurden verletzt. Im Fernsehen waren Menschen mit blutenden Wunden zu sehen. Einer der Anführer des Protests, der Unternehmer Sonthi Limthongkul, behauptete, die regierungstreuen Aktivisten würden bezahlt. Sie erhielten rund vier Euro am Tag.
Ein Bündnis aus Regierungskritikern hält das Gelände um den Regierungssitz seit einer Woche besetzt. Sie werfen der im Februar angetretenen Regierung Inkompetenz vor und fordern den Rücktritt des Regierungschefs. Samak, der die Regierungsgeschäfte seitdem aus einer Kaserne heraus führt, hat die Forderungen zurückgewiesen. Er wollte schon vergangene Woche den Ausnahmezustand verhängen, wurde dem Vernehmen nach jedoch von dem Armeechef zurückgepfiffen. Er soll Samak stattdessen den Rücktritt nahe gelegt haben. Die Demonstranten haben allem Anschein nach beste Verbindungen zur Armee. Die Polizei hat deshalb bislang nicht gewagt, durchzugreifen.
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Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag angesichts negativer Vorgaben schwach in den Handel gestartet. Für den DAX ging es in den ersten Minuten um 0,65 Prozent auf 6.380,63 Punkte nach unten.
Der MDAX verlor 0,56 Prozent auf 8.633,34 Punkte. Der TecDAX fiel um 0,80 Prozent auf 820,58 Zähler. Im Fokus steht die Fusion von Commerzbank und der Allianz-Tochter Dresdner Bank, sagten Händler. Nach der Einigung gaben die Konzerne am heutigen Montag Details der Transaktion bekannt.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stand am Morgen rund 80 Punkte unter dem Xetra-Schluss vom Freitag. Am Montag bleiben die US-Börsen allerdings wegen des Nationalfeiertags "Labor Day" geschlossen. Der Nikkei-225-Index ging schwach aus dem Handel.
Aktien der Allianz reagierten mit minus 0,46 Prozent auf 113,57 Euro auf den Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank und hielten sich damit besser als der DAX. Commerzbank-Aktien sackten am Index-Ende um 6,92 Prozent auf 18,70 Euro ab.
Nach monatelangen Fusionsverhandlungen geht die angeschlagene Allianz-Tochter für insgesamt 9,8 Milliarden Euro in zwei Schritten an die Commerzbank. "Eine Konsolidierung der deutschen Bankenbranche ist dringend erforderlich, um Größenvorteile zu generieren und ein Gegengewicht zur Deutschen Bank zu bilden", sagte Robert Halver von der Baaderbank.
"Eine Fusion ist aber wie Vater werden und Vater sein - das Fusionsmanagement wird entscheidend für den Erfolg sein". So große Erfahrungen seien hier noch nicht vorhanden. Es werde interessant, wie dieser steinige Weg des Zusammenschlusses bewältigt wird und wie beispielsweise die Fallstricke Investmentbanking und die Abgabe von cominvest durch die Commerzbank verdaut werden.
Titel des Commerzbank-Konkurrenten Deutsche Bank entwickelten sich mit minus 0,95 Prozent auf 57,645 Euro in etwa marktkonform. Ein Händler meinte, es werde interessant, wie der deutsche Branchenprimus auf die Dresdner-Übernahme reagieren wird und ob er sich langfristig behaupten könne.
Auch wenn die Deutsche Bank im Bereich Investmentbanking sicherlich unangefochtene die Nummer 1 bleibe, verliere sie mit dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank an der "Basis" doch ordentlich an Boden. Robert Halver von der Baaderbank sagt: "Die Deutsche Bank hat keinen Grund, in Panik zu geraten, und wird das auch nicht tun." Sie sei im Investmentbanking die internationalste deutsche Bank und für das Privatkundengeschäft könne sie später immer noch auf die Option Postbank zurückgreifen. Deren Titel gewannen 0,60 Prozent auf 44,90 Euro.
Linde-Aktien verbilligten sich um unterdurchschnittliche 0,59 Prozent auf 85,50 Euro. Händlern zufolge ist das Interesse an den Papieren durch den knapp 10-prozentigen Anteil der Commerzbank an dem Industriegase-Konzern, der zur Finanzierung der Dresdner Bank bald zum Verkauf stehen dürfte, bereits in den letzten Handelstagen deutlich gestiegen.
Mitte vorletzter Woche wollte sich die Commerzbank auf Anfrage nicht zu einem Artikel im "manager magazin" äußern, demzufolge ein Käufer für das Aktienpaket gesucht wird. Wie dpa-AFX damals aus Finanzkreisen erfahren hat, gab es zu dem Zeitpunkt bei dem Institut keine konkreten Überlegungen, sich von dem Linde-Paket zu trennen.
Papiere der Deutschen Börse büßten 1,73 Prozent auf 63,70 Euro ein. Mehrere Händler verwiesen auf eine Mitteilung der konkurrierenden Handelsplattform Turquoise, die bei einigen britischen Aktien im Intraday-Handel einen Marktanteil von rund fünf Prozent erreicht habe. Zudem habe laut einem Pressebericht Großaktionär Atticus Capital seine Beteiligung in ein spezielles Investmentvehikel verschoben.
Im TecDAX ging es für Papiere von IDS Scheer um 0,55 Prozent auf 9,06 Euro nach unten, womit sich die Aktie besser als der Index hielt. Händler verwiesen darauf, dass die Software- und Beratungsfirma mit Wirkung zum 1. September 2008 Peter Gerard überraschend zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen und die Jahresprognose bestätigt hat. Gerard solle die Neuausrichtung von IDS Scheer zügig voranzubringen und die Profitabilität des Unternehmen in den zweistelligen Margenbereich zurückzuführen, hieß es von IDS. Laut Gerard sollte dieses Ziel "schnell" erreichbar sein. Das treibe die Aktie an, sagte ein Händler.
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Der Wirbelsturm «Gustav» hat die Ölpreise am Montag weiter in die Höhe getrieben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 116,44 Dollar und damit 98 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete mit 114,81 Dollar 76 Cent mehr als zum Wochenschluss. Der Sturm schränkte die Produktion der US-Ölförderanlagen am Golf von Mexiko stark ein. Nach Angaben des amerikanischen Energie- Informationsdienstes Rigzone wurden bis Sonntag mindestens 223 der 717 fest verankerten Produktionsplattformen geräumt. Auch von den 121 beweglichen Bohrtürmen mussten 45 geschlossen werden. Der Sturm «Gustav» bleibe eine starke Gefahr für die Ölförderanlagen in der ölreichen Region im Golf von Mexiko, hieß es.
«Das ist ganz gewiss ein gefährlicher Sturm», sagte Rohstoffexperte Gerard Burg von der National Bank of Australia. Die Marktteilnehmer seien allerdings in einer abwartenden Haltung. Entscheidend für die Entwicklung des Ölpreises seien die tatsächlich eingetretenen Schäden an der Ölinfrastruktur.
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Der deutsche Einzelhandel neigt weiter zur Schwäche. Die Einzelhandelsumsätze seien im Juli im Monatsvergleich real (preisbereinigt) um 1,5 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Montag auf Basis vorläufiger Daten in Wiesbaden mit. Nominal sanken die Umsätze zum Vormonat um 1,3 Prozent.

Auf Jahressicht stagnierten die Einzelhandelsumsätze real im Juli. Allerdings hatte der Juli des laufenden Jahres mit 27 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Juli des Vorjahres. In nominaler Rechnung erhöhten sich die Umsätze um 3,1 Prozent. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres setzte der Einzelhandel real 0,5 Prozent weniger und nominal 2,2 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Dieses Ergebnis für den Juli wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen rund 76 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.




