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Beiträge von burmtor

  • Diskussionen über die Reifenstapel

    • burmtor
    • 29. April 2008 um 15:28

    Diskussionen über die Reifenstapel

    Heikki Kovalainen mit seinem Boliden unter dem Reifenstapel


    Am Wochenende hatte die Formel 1 mal wieder Glück im Unglück. Der heftige Unfall des Finnen Heikki Kovalainen blieb ohne größere Verletzungsfolgen. Der Crash sorgte allerdings bei vielen Zuschauern an der Rennstrecke und am Fernseher für großes Entsetzen. Auch die Formel-1-Piloten hatten Angst um ihren Kollegen, der hilflos unter den Reifenstapeln in Barcelona gefangen war.

    Immer wieder Glück

    2001 ging ein solcher Crash von Luciano Burti in Spa-Francorchamps gut aus, im vergangenen Jahr schlug Lewis Hamilton ähnlich ein und kam glimpflich davon und auch jetzt beim Unfall seines McLaren-Mercedes-Teamkollegen gab es keine argen Verletzungen. Die Reifenstapel waren in diesem Fall Fluch und Segen zugleich, meinen viele Formel-1-Experten. Zwar könnten die Gummibarrieren viel Energie absorbieren, wenn aber ein Auto - wie bei Heikki Kovalainen in Barcelona - unter die Reifenstapel rutscht, dann drohe Gefahr für den Helm und somit den Kopf des Fahrers. "Zuerst müssen wir uns dort an der Stelle auch die Auslaufzone einmal genauer ansehen", beschrieb Red-Bull-Pilot Mark Webber in seiner Kolumne bei der BBC.

    An der schlimmsten Stelle der Strecke passiert

    "Zwei Sekunden später und Heikki hätte das Auto voraussichtlich kontrollieren können und nichts wäre gewesen. Das ganze ist aber wahrscheinlich an der schlimmsten Stelle der gesamten Strecke passiert. Ich bin am Donnerstag extra noch einmal mit dem Motorroller um den Kurs gefahren und habe mir die Stelle angesehen, weil dort in der Woche zuvor nicht einmal fünf Meter daneben mein Toro-Rosso-Kollege Sébastien Bourdais abgeflogen war."

    Kopf bietet die heftigste Angriffsfläche

    "Das Problem bei Heikki war der Einschlagswinkel. Das Gurtsystem, das die Reifenstapel zusammenhält funktioniert sehr gut, wenn man in einem schrägen Winkel dort auftrifft. Sie verformen sich nur kurz, absorbieren die Energie und bleiben dabei komplett unbeschädigt. Nur unsere Formel-1-Autos sind wie Bleistifte und bohren sich bei einem stumpfen Winkel einfach da hinein. Das Problem ist, dass dann der Kopf die heftigste Angriffsfläche bietet", beschrieb der Australier weiter.

    Rosberg: "Das schaute schlimm aus"

    "Diese Reifenstapel sind gefährlich", stimmte Williams-Fahrer Nico Rosberg im "Express" zu. Er mahnte: "Das darf nicht passieren, dass man unter die Reifenstapel rutscht. Die sollten doch versenkt werden nach dem Burti-Unfall in Spa." Der 22-Jährige Deutsche erinnerte sich an die Szenen, die sich nach dem Kovalainen-Unfall in Barcelona abspielten: "Beim Vorbeifahren sah man seinen Kopf gar nicht mehr, das schaute schlimm aus."

    Reifenbarriere als Gefahr

    Auch BMW Motorsportdirektor Mario Theissen sieht in den Reifenbarrieren eine Gefahr. Er sagte: "Das Problem war, dass die oberen Reifenlagen nicht auch zurückwichen und auf seinen Kopf drückten." Die Stapel waren mit Gurten in der Waagerechten verbunden, aber in der Senkrechten gab es womöglich zu wenig Halt. "Die müssten in sich stärker verzahnt werden", forderte Theissen.

    Webber tief erschüttert

    "Ich dachte in dem Moment nur, falls etwas passiert ist, dann soll es bitte schnell vorüber gewesen sein, ohne große Schmerzen", malte Webber ein pechschwarzes Szenario vom ersten Anblick der Kovalainen-Szene. "Als Fahrer siehst du das Medical Car überhaupt nicht gern und erst recht nicht, wenn sie dann die Unfallstelle auch noch mit Tüchern abschotten. Ich habe dann zuerst mein Team gefragt, ob es sich um Heikki oder Lewis handelt und dann musste ich weiter meine Runden drehen."

    Daumen nach oben

    "Das Beste war, dass uns einige Umläufe später ein FIA-Mitarbeiter den Daumen nach oben zeigte. Das war wirklich klasse von ihm. Es tat richtig gut zu wissen, dass es unseren Freund und Kollegen offensichtlich nicht so schlimm erwischt hatte", beschrieb Webber den erlösenden Moment hinter dem Saftey Car. Wenig später sahen auch alle Fernsehzuschauer, dass Kovalainen zwar auf der Trage abtransportiert wurde, aber per Handzeichen signalisierte, dass er nicht schlimmer verletzt wurde.

    Gruss burmtor

  • Schema F in der Formel 1

    • burmtor
    • 29. April 2008 um 15:26

    Schema F in der Formel 1

    In seinem Element: Kimi Räikkönen bei der Champagner-Dusche


    Die Rechnung kommt einem doch irgendwo her bekannt vor: dritter Sieg in Folge, zweiter Doppelerfolg, klare Führung in beiden WM-Wertungen - die Formel 1 gehorcht schon wieder dem Schema F, dem Schema Ferrari. Mit dem Unterschied, dass Michael Schumacher nur noch am Kommandostand oder im Testauto sitzt, manchmal. Aber das Schumi-Prinzip ist bei Kimi Räikkönen und Felipe Massa, den Schongang-Siegern von Barcelona angekommen. Die Formel 1 sieht wieder Rot vor Rot.

    Räikkönen kokettiert mit nicht so perfektem Start

    Zaungast Schumi, der einzig zufriedene Deutsche beim Großen Preis von Spanien, gefällt die Vorfahrt für Ferrari: "Unser Paket ist super, aber die Konkurrenz schläft nicht." Prinzipiell hat der Mann, der sich mehr um die eigenen Motorrad-Ausflüge und den Kart-Start von Sohnemann Mick kümmert, ja recht mit der Aussage, dass die WM immer noch eine enge Sache ist. In der Qualifikation zu den Rennen muss in Tausendstel kalkuliert werden, und beim Grand Prix kommt es auf die Tagesform an - aber der Rückstand von 4,1 Sekunden, die Lewis Hamilton bei seinem Podium-Comeback auf den Sieger notieren konnte, täuschen. Der Silberpfeil war in Wirklichkeit viel weiter entfernt vom Triumph. "Besser geht’s eigentlich nicht", sagt Sieger Kimi Räikkönen, und kokettiert noch mit seinem "nicht so perfekten" Start. Aber nach ein paar hundert Metern stand der Finne praktisch als Sieger fest.

    Loch in der Nase als Symbol fürs gesamte Team

    Autos, die in Barcelona funktionieren, heißt es in der Formel 1, taugen überall zum Sieg. Und das erstmals geöffnete Loch in der Fahrzeugnase, der bislang beste Aerodynamiktrick der immer noch frischen Rennsaison, taugt zum Symbol für die ganze Scuderia. Die neue Teamführung, die es Alt-Meister Jean Todt unbedingt zeigen will, kann den Rachen einfach nicht voll bekommen. Der Schlund am roten Auto erinnerte bei der Machtdemonstration auf dem Circuit de Catalunya nicht von ungefähr an ein Haifischmaul.

    Domenicali ist besessen von Details

    Die Vorgehensweise in Maranello erinnert ein bisschen an die Bundesliga-Bayern: Einmal richtig in die Gänge gekommen, legen sie immer noch zu. Und die Schmach vom Auftakt-Grand-Prix, als die Software verrückt spielte, ist immer noch nicht vergessen. Teamchef Stefano Domenicali ist nicht verliebt ins Detail, sondern besessen. Als nächstes muss seine Hundertschaft von Ingenieuren das Augenmerk auf den Qualifikations-Trimm legen, denn auf eine Runde ist der F2008 immer noch nicht hundertprozentig fit. Und da geht es wirklich dramatisch eng zu, liegt die beste Chance für den WM-Zweiten BMW.

    Türkei-GP: Rückversetzung in die Schumi-Ära?

    Wenn es stimmt, was Michael Schumacher behauptet ("Ich bin kein Speed-Junkie"), dann hat er dieses Suchtproblem einfach in Maranello zurück gelassen. In zwei Wochen beim Großen Preis der Türkei winkt der dritte doppelte Sieg in Folge, diese Serie gab es zuletzt 2004. Es wäre dann endgültig eine Rückversetzung in die Schumi-Ära.

    Gruss burmtor

  • Werder bestellt Klasnic zum Rapport

    • burmtor
    • 29. April 2008 um 15:22

    Werder bestellt Klasnic zum Rapport

    Ivan Klasnic lebt seit Anfang 2007 mit der Niere seines Vaters.


    Zwischen Werder Bremen und Ivan Klasnic stehen die Zeichen auf Trennung. Die Vereinsführung der Niorddeutschen hat sich mit dem Profi und dessen Anwälten zu einem Gespräch getroffen. Daran nahmen auf dem Bremer Vereinsgelände neben Klasnic dessen Anwälte Klaus-Peter Horndasch und Matthias Teichner sowie von Seiten Werders die Geschäftsführer Klaus Allofs und Manfred Müller sowie Trainer Thomas Schaaf teil. Über die Ergebnisse des Treffens wurde noch nichts bekannt. Der Grund für die Unterredung: Vier Spieltage vor Saisonende liefert sich Klasnic eine Schlammschlacht mit Werders Vereinsarzt Götz Dimanski. Der Stürmer hat den Mediziner und die Kardiologin Manju Guha auf 1,5 Millionen Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt, weil dieser angeblich seine Nierentransplantation hätte verhindern oder zumindest herauszögern können.

    Klasnic erneuert seine Kritik

    "Meine Zukunft ist offen", sagte Klasnic am Vortag in der Talkshow "Beckmann", doch das Tischtuch zwischen ihm und Werder scheint zerschnitten. "Meine Meinung vom Mannschaftsarzt ist nicht positiv", erneuerte der 28-Jährige in der Fernsehsendung seine Kritik. Klasnic-Anwalt Teichner formulierte die Vorwürfe noch einmal aus: "Wir werfen den Ärzten vor, dass sie die bedrohlichen Werte nicht zum Anlass genommen haben, weitere Untersuchungen anzustellen oder eine Therapie einzuleiten, und auch den Patienten nicht informiert zu haben." Ehefrau Patricia Klasnic kritisierte zudem die Vereinsführung. Der Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs habe sich nicht nach dem Befinden des Profis nach zwei Transplantationen erkundigt. Außerdem hätte die Klubführung der Familie einen "Maulkorb" verpasst. Zuvor hatte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs betont "dass wir mit Doktor Götz Dimanski in die nächste Saison gehen werden."

    Unruhe unerwünscht

    Zwar sagte der Nationalspieler Kroatiens, dass seine Klage "nichts mit meinem Vertragsverhältnis zu tun" hätte, doch vermutlich wird genau dieses Thema im Mittelpunkt des anberaumten Gesprächs stehen. Das größte Anliegen der Vereinsführung wird sein, keine Unruhe in die Mannschaft aufkommen zu lassen, schließlich kämpft die Elf von Trainer Thomas Schaaf noch um einen Champions-League-Platz.

    Mediziner weisen Schuld von sich

    Der kroatische Nationalstürmer musste sich Anfang 2007 wegen Niereninsuffizienz zwei Nierentransplantationen unterziehen. Es soll laut der Anklage bereits im Mai 2001 bei Klasnics Wechsel vom FC St. Pauli zu Werder Bremen feststellbar gewesen sein, dass es auffällige Blutwerte gab. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Bremer Professors Arno-Ekkehard Lison, das Klasnic bereits Ende Dezember 2005 in Auftrag gegeben hatte. Die Mediziner Dimanski und Guha weisen die Vorwürfe dagegen von sich. Dimanski sprach im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" von einem "schicksalhaften" Krankheitsverlauf.

    Gruss burmtor

  • Hallo zusammen.....

    • burmtor
    • 29. April 2008 um 15:06

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!

    Cooles Bild hast Du !!

    Gruss burmtor

  • Tremmels Worte könnten ihn teuer zu stehen kommen

    • burmtor
    • 28. April 2008 um 21:38

    Tremmels Worte könnten ihn teuer zu stehen kommen

    Gerhard Tremmel mit Megafon auf dem Zaun vor den Cottbuser Fans

    Gerhard Tremmel von Energie Cottbus droht wegen unsportlichen Verhaltens eine Strafe durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Torhüter des Lausitzer Fußball-Bundesligisten eingeleitet. TV-Aufzeichnungen sollen zeigen, wie Tremmel nach dem 2:1-Sieg im Ost-Derby gegen Hansa Rostock per Megafon die Energie-Fans mit unsportlichen Sprüchen auch gegen andere Vereine heiß gemacht hat. "Ich wollte bestimmt niemanden beleidigen. Es war ein sehr emotionaler Moment. Ich habe dabei nicht weiter nachgedacht. Es tut mir leid", entschuldigte sich Tremmel bereits.

    Brüllte Tremmel "Scheiß Hansa Rostock"?

    Laut Medienberichten soll sich der 29 Jahre alte Keeper abwertend über die Konkurrenz-Klubs Hansa Rostock, Hertha BSC Berlin und Dynamo Dresden geäußert haben. Die "Bild"-Zeitung berichtet, Tremmel habe "Scheiß Hansa Rostock, Scheiß Dynamo Dresden, Scheiß Hertha BSC" durchs Megaphon gebrüllt. Angesichts der anhaltenden Ausschreitungen im Fußball-Osten des Landes sowie der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen, die der DFB und die Polizei extra vor dem Ost-Derby eingeleitet hatten, dürften die Worte des Keepers - sofern sie bewiesen werden können -, als besonderes Ärgernis eingestuft werden. Der DFB-Kontrollausschuss hat Tremmel zu einer Stellungnahme aufgefordert.

    Gruss burmtor

  • Lahm wird sich mit dem FC Bayern nicht einig

    • burmtor
    • 28. April 2008 um 19:51

    Finale des Vertragspokers um Lahm

    Bayerns begehrter Nationalspieler Philipp Lahm

    Das Tauziehen um Philipp Lahm geht in die letzte Runde: Sicher ist, dass es den Nationalspieler des FC Bayern im Falle eines Wechsels zum FC Barcelona ziehen würde, Mitbuhler Manchester United soll keine Chancen haben. Die Münchner wollen den 24-Jährigen jedoch nicht gehen lassen, der neue Trainer Jürgen Klinsmann hält große Stücke auf ihn. Ein Gespräch mit dem Ex-Bundestrainer hat bereits vergangene Woche stattgefunden, das nächste Gipfeltreffen muss die Entscheidung bringen. An diesem Verhandlungsfinale wird neben Klinsmann auch der Bayern-Vorstand teilnehmen, Termin ist die nächste Stippvisite Klinsis in Deutschland.

    FC Barcelona muss tief in die Tasche greifen

    Philipp Lahm hält sich noch alle Möglichkeiten offen, deshalb ließ er die Möglichkeit zur Vertragsverlängerung in München bis 2012 verstreichen. Der FC Bayern hat daraufhin sein Angebot zurückgezogen. Barca plant eine Verpflichtung des 24-Jährigen bis spätestens 2009, würde ihn aber am liebsten bereits im Sommer nach Spanien lotsen. Im Falle eines sofortigen Wechsels könnten die Münchner noch eine fette Ablösesumme einstreichen - zwölf Millionen Euro sind im Gespräch.

    Gruss burmtor

  • Kovalainen übersteht den Unfall fast unbeschadet

    • burmtor
    • 28. April 2008 um 19:39

    Keine Verletzungen bei Kovalainen

    Kann nach dem Horror-Chrash aufatmen: der unverletzte Kovalainen

    Der beim Großen Preis von Spanien verunglückte Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen hat am das Krankenhaus von Barcelona verlassen und will beim nächsten Rennen in der Türkei in zwei Wochen starten. Bei weiteren Untersuchungen des Silberpfeil-Piloten am Tag nach dem spektakulären Unfall seien keine ernsten Verletzungen festgestellt worden, teilte das McLaren-Mercedes-Team mit. Der Finne war am Sonntag beim vierten Saisonrennen mit 240 Stundenkilometern wegen eines Reifenplatzers von der Strecke abgekommen und in einen Reifenstapel gekracht. "Ich habe leichte Kopfschmerzen und eine steifen Nacken, aber ansonsten fühle ich mich gut", sagte Kovalainen.

    "Ich erinnere mich an gar nichts"

    McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh bestätigte indes, dass der 26-Jährige nach dem Unfall in der 22. Runde kurzzeitig bewusstlos war. Schon kurze Zeit später sei er aber schon wieder bei klarem Verstand gewesen, sagte Whitmarsh in einem vom Rennstall verbreiteten Interview. "Ich erinnere mich an gar nichts von dem Unfall", erklärte Kovalainen. Zudem bedankte er sich bei den Medizinern an der Rennstrecke und im Krankenhaus für die ärztliche Versorgung. "Mein Ziel ist es, dass es mir so schnell wie möglich besser geht, damit ich den medizinischen Test der FIA bestehe, der es mir erlaubt, in der Türkei zu fahren", sagte Kovalainen.

    Tests entscheiden über Türkei-Start

    Der Große Preis der Türkei in Istanbul wird am 11. Mai ausgetragen. Zuvor muss Kovalainen einen Extra-Test des Internationalen Automobil-Verbands FIA absolvieren, bei dem über die Starterlaubnis für den Finnen entschieden wird.

    Kovalainen schon wieder zum Scherzen aufgelegt

    Die Untersuchungen in einem Krankenhaus hätten laut Whitmarsh bestätigt, dass Kovalainen sich weder Brüche noch Kopfverletzungen zugezogen habe. "Das ist eine extrem gute Nachricht", sagte der McLaren-Geschäftsführer. Kovalainen soll nach seinem Unfall auch schon wieder Scherze gemacht haben. "Das ist ziemlich typisch", sagte Whitmarsh.

    Zur Entspannung weiter in Spanien

    Sein Pilot war bei dem Unfall extremen Belastungen ausgesetzt. Beim Aufprall habe der Silberpfeil eine Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometer gehabt, teilte das Team mit. Auf Kovalainen hätten Kräfte vom 27-fachen seines Körpergewichts gewirkt. Ursache für den Unfall war Whitmarsh zufolge eine defekte Felge. "Aber wir müssen noch auf weitere Untersuchungen warten, ehe wir den exakten Grund kennen", sagte Kovalainen. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus werde der Formel-1-Pilot noch einige Tage zur Entspannung in Spanien bleiben, ehe er in seine Heimat zurückkehre, teilte McLaren-Mercedes mit.

    Gruss burmtor

  • Kovalainen übersteht den Unfall fast unbeschadet

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 20:49

    Kovalainen übersteht den Unfall fast unbeschadet

    Das Silberpfeil-Wrack von Kovalainen

    Knapp drei Stunden nach seinem Horror-Unfall gab Heikki Kovalainen dem besorgten Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug telefonisch Entwarnung. "Ich fühle mich durchgeschüttelt", teilte der Finne vom Krankenbett aus einer Klinik in Barcelona mit. Ganz Formel-1-Pilot, gratulierte er auch gleich noch seinem McLaren-Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton zum dritten Platz beim Großen Preis von Spanien: "Glückwunsch für das tolle Rennen an Lewis." Haug fiel angesichts Kovalainens erfreulich guten Zustands ein Stein vom Herzen: "Im ersten Moment war das natürlich ein Schock."

    Entwarnung von der Trage

    Kovalainen knallte in der 22. von 66 Runden in die Reifenbarriere. Dabei bohrte sich die Nase seines MP 4-23 tief in die Absperrung. Formel-1-Arzt Gary Hartstein und Sanitäter eilten sofort an die Unfallstelle in Kurve 9. Als der 26 Jahre alte Finne auf einer Trage abtransportiert wurde, winkte er mit der rechten Hand und signalisierte so Entwarnung. Nach einer ersten Untersuchung im Streckenhospital wurde er mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Barcelona geflogen. Dort konstatierte Teamarzt Aki Hintsa unter anderem eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung am Ellbogen. Der Finne wollte seinen Landsmann aber noch einmal detailliert scannen.

    Die Knochen sind noch heil

    Ein Schutzengel an Bord hatte Schlimmeres verhindert. Kovalainen kam trotz eines Einschlags in die Reifenbarriere mit über 200 Stundenkilometern mit dem Schrecken und verhältnismäßig leichten Blessuren davon. "Er hat keine Knochenbrüche", sagte Teamchef Ron Dennis einigermaßen erleichtert. Nach ersten Analysen führte ein Defekt an der Felge des linken Vorderrades zu dem Unfall. "Die Felge war erst 20 Kilometer im Einsatz", sagte Haug. Durch einen Riss im Reifen könnte die Luft entwichen sein. "Wir können nichts ausschließen", plädierte der Mercedes-Mann dafür, die endgültige technische Überprüfung durch das Team, Reifenlieferant Bridgestone und den Internationalen Automobil- Verband FIA abzuwarten.

    Bei Hamilton kommen die Erinnerungen hoch

    Hamilton schossen Gedanken an seinen spektakulären Crash vor zehn Monaten auf dem Nürburgring durch den Kopf. Der Brite war im Qualifying zum Großen Preis von Deutschland nach einem Schaden am rechten Vorderreifen in einem ähnlichen Winkel in die Reifenstapel geknallt. "Ich erinnerte mich sofort an meinen Unfall auf dem Nürburgring", sagte der der Vizechampion. Während des Rennens habe er zunächst nur "ein Auto in der Mauer" gesehen. Dennis habe ihm dann über den Boxenfunk mitgeteilt, dass Kovalainen okay sei. Hamilton erklärte, es habe keine Diskussion darüber gegeben, ob er aus Sicherheitsgründen den Grand Prix abbrechen solle. "Unser Auto ist zuverlässig", sagte er.

    Auch Räikkönen zeigte sich besorgt

    Im gesamten Fahrerlager herrschte nach den ersten Entwarnungen Erleichterung. Der ungefährdete Ferrari-Doppelerfolg durch Kimi Räikkönen und Felipe Massa auf dem Circuit de Catalunya rückte in den Hintergrund. Jeder sorgte sich um den sympathische Kovalainen. Spanien-Sieger Räikkönen betonte: "Das Wichtigste ist, dass Heikki okay ist." Der Unfall habe vielleicht schlimmer ausgesehen, als er gewesen sei. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen war "froh", dass Kovalainen den Einschlag einigermaßen heil überstanden hatte.

    Gruss burmtor

  • Bayern nach Ribéry-Gala so gut wie Meister

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 19:03

    Bayern nach Ribéry-Gala so gut wie Meister

    Bayrischer Jubel


    Dem FC Bayern ist der 21. Meistertitel der Vereinsgeschichte wohl nicht mehr zu nehmen: Durch ein souveränes 4:1 über Titelverteidiger VfB Stuttgart bauten die Münchner vier Spieltage vor Schluss ihre Tabellenführung auf zwölf Punkte aus, bei einer Tordifferenz von unglaublichen plus 41. Das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld braucht in den verbleibenden Partien nur noch einen einzigen Punkt, um nach dem DFB-Pokalsieg nun auch das Double perfekt zu machen. Die Stuttgarter verpassten durch die Niederlage den Sprung auf Rang vier. Den hat Bayer Leverkusen übernommen, durch ein 2:2 im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

    Van Bommel macht seinen Fehler gut

    Vor 69.000 Fans in der Allianz-Arena erwischten die Hausherren den besseren Start. Schon nach acht Minuten war einmal mehr Goalgetter Luca Toni zur Stelle und staubte mit seinem 21. Saisontreffer zur frühen Führung der Münchner ab. Noch in der ersten Halbzeit brachte Mark van Bommel die Stuttgarter zurück ins Spiel, als er einen Freistoß von Antonio da Silva unhaltbar für Bayern-Keeper Michael Rensing ins eigene Tor abfälschte (19.). Nach dem Wechsel machte der Holländer seinen Fehler aber wieder gut und besorgte das 2:1 für die Bayern (55.). Danach gehörte die Bühne Franck Ribéry: Erst machte er mit einem traumhaften Weitschuss (75.) den Deckel aufs Spiel. Und nur eine Minute später tanzte der Franzose die komplette VfB-Abwehr aus und erhöhte auf 4:1.

    Bayer zeigt zwei Mal Charakter

    Bei der Partie in Leverkusen liefen die Gastgeber gleich zwei Mal einem Rückstand hinterher. Auf die schnelle Wolfsburger Führung durch Edin Dzeko (13.) antwortete Bayer-Stürmer Theofanis Gekas mit seinem 11. Saisontreffer (33). Nachdem die Gäste durch die Torpremiere des Japaners Makoto Hasebe (43.) erneut vorne lagen, mussten die Leverkusener Fans unter den 22.500 etwas länger warten und dabei auf die Schützenhilfe der Wolfsburger vertrauen: Ricardo Costa traf gut zwanzig Minuten vor Schluss per Eigentor zum 2:2. Wolfsburg belegt durch das Remis in der Liga Rang sieben.

    Gruss burmtor

  • Klasnic verklagt die Bremer Vereinsärzte

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 18:19

    Klasnic lässt seinem Unmut freien Lauf

    Ivan Klasnic ist sauer.

    Nach der Klage von Ivan Klasnic gegen zwei Vereinsärzte von Werder Bremen kann der Fußball-Bundesligist nicht wie gewünscht zur Tagesordnung übergehen. Der 28 Jahre alte Stürmer hat erstmals mit drastischen Worten die Mediziner angegriffen, denen er Fehler bei der Behandlung seiner Nierenkrankheit vorwirft. "Es werden die Leute angeklagt, die Scheiße gebaut haben. Sie werden dafür büßen", sagte Klasnic. Er lebt seit März 2007 mit einer Niere seines Vaters.

    Allofs ist um Schadensbegrenzung bemüht

    "Das ist keine Sache, die uns entzweit. Wir haben auch Interesse daran, dass das aufgeklärt wird und keine Dinge zurückbleiben", hatte Geschäftsführer Klaus Allofs noch nach dem 3:3 des Tabellenzweiten beim Karlsruher SC erklärt. Doch das Vertrauen zwischen Klasnic und Mannschaftsarzt Götz Dimanski scheint völlig zerstört. "Ich lasse mich nicht mehr von Doktor Dimanski behandeln und untersuchen", bekräftigte Klasnic seinen Entschluss. Lange Zeit habe er geschwiegen. "Aber jetzt reicht es mir. Die Wahrheit muss raus", sagte Klasnic und legte nach: "Die Qualen, die ich hatte, muss erstmal jemand erlebt haben."

    Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz

    Klasnic hatte über seinen Hamburger Anwalt Klage auf Schmerzensgeld vor dem Landgericht Bremen gegen die Mediziner eingereicht. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" geht es auch um Schadensersatz. Der Streitwert liege bei rund 1,5 Millionen Euro. Neben Dimanski, Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter der Sporthep Werder GmbH, einer Tochtergesellschaft von Werder Bremen, beschuldigt der Profi auch die Kardiologin Manju Guha, Ärztliche Leiterin in der Rehazentrum Bremen GmbH.

    Klasnic beruft sich auf medizinische Gutachten

    Klasnic wirft den Medizinern "leichtfertige Falschbehandlung" vor. Dimanski und Guha sollen bei dem Spieler jahrelang auffallend schlechte Nierenwerte nicht erkannt haben. Die Ergebnisse hätten ihnen sagen müssen, dass die Nieren des Profis sein Blut nicht mehr richtig filterten. Grundlage der 21 Seiten umfassenden Klageschrift sind nach "Spiegel"-Angaben zwei medizinische Gutachten.

    Ärzte weisen Schuld von sich

    Die Werder-Mediziner wiesen die Vorwürfe im "Spiegel" zurück und sprachen von einem "schicksalhaften" Krankheitsverlauf. Allofs betonte, dass Dimanski weiter das Vertrauen des Clubs habe und als Mannschaftsarzt tätig sei. Der Arzt sagte am Freitagabend in Radio Bremen: "Menschlich berührt es mich natürlich sehr. Sachlich gesehen gehe ich ganz gelassen ran. Glücklicherweise ist Ivan Klasnic Profi durch und durch, was ich von mir auch hoffe zu sein, und so gehen wir mit dieser ganzen Sache professionell um."

    Gruss burmtor

  • Bayern brennt auf Wiedergutmachung

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 16:41

    Bayern brennt auf Wiedergutmachung

    Bastian Schweinsteiger (li.) im Zweikampf mit Ludovic Magnin


    Der Meistersekt muss beim designierten Champion Bayern München im Kühlschrank bleiben, doch Zweifel am 21. Titelgewinn gibt es nicht mehr. Nachdem die Konkurrenz aus Bremen und Schalke einen Strich durch die Münchner Meisterrechnung machten, müssen sich die Bayern-Fans mit ihrer geplanten Party zumindest noch eine Woche gedulden.

    Hitzfeld: "Der Zeitpunkt ist mir egal"

    "Ich bin überzeugt, dass wir deutscher Meister werden. Der Zeitpunkt ist mir egal. Wir wollen den Zuschauern ein gutes Spiel zeigen", sagt Trainer Ottmar Hitzfeld vor dem Duell mit dem noch amtierenden Titelträger VfB Stuttgart, das zeitgleich mit dem Spiel Bayer Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg stattfindet.

    "Halbes Derby" mit Spannung erwartet

    Das Spiel gegen Stuttgart sei "ein halbes Derby, das wird ein heißes Spiel", sagt Hitzfeld. Vor allem die jüngsten Niederlagen gegen die Schwaben wollen Toni & Co. vergessen machen. Zuletzt verloren die Bayern beim VfB jeweils deutlich (0:3, 1:3). "Wir haben mit dem VfB noch eine Rechnung offen und brennen auf Wiedergutmachung", sagt Hitzfeld.

    Zwangs-Schonung bei den Bayern

    Drei Tage nach dem Halbfinal-Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg (1:1) im UEFA-Cup und vier Tage vor dem Rückspiel wird Hitzfeld Kräfte schonen, allerdings nicht nur freiwillig. Auf dem Weg zum zweiten der drei angestrebten Titel nach dem DFB-Pokalsieg wird Stürmer Miroslav Klose sicher ausfallen. Der Nationalstürmer hatte sich gegen die Russen einen Nasen-Trümmerbruch zugezogen. Auch hinter Kapitän Oliver Kahn (eingeklemmter Nerv) und Philipp Lahm (Adduktorenprobleme) stehen nach Angaben des Coaches große Fragezeichen.

    Chance für das zweite Glied

    Risiken will Hitzfeld jedenfalls nicht eingehen. "Wir haben einen großen Kader. Dies ist die Chance für die Spieler, die zuletzt nicht so oft gespielt haben", sagt Hitzfeld und kündigt an: "Ich werde neue Kräfte bringen. Wir dürfen das Rad nicht überdrehen und müssen sehen, dass wir körperlich frisch bleiben."

    Hannover Abwehrtalent Balogun kommt

    Duell der Torjäger

    Besonders die Qualität von Bayerns Torgarant Luca Toni sorgt beim VfB für Staunen. Einen Vergleich zwischen dem Italiener und Mario Gomez, der gegen die Bayern sein Comeback feiern wird, lehnt Trainer Armin Veh aber ab. "Es überrascht mich, dass Toni in seiner ersten Saison in der Bundesliga schon so stark ist. Aber Mario und Toni kann man nicht vergleichen. Sicher muss Gomez noch eine Menge lernen, aber auch Toni kann einiges von Mario lernen", sagt der VfB-Coach.

    Skibbe: "Das ist ein Finalspiel"

    Zu einem Spiel, in dem zwei Teams beweisen müssen, ob sie dazugelernt haben, kommt es in Leverkusen. Michael Skibbe fordert gegen Wolfsburg, wieder Kurs auf den UEFA Cup zu nehmen: "Das ist ein Finalspiel, in dem wir den VfL hinter uns lassen wollen - mit vier Punkten Abstand oder besser mit sieben."

    Völler fordert Wiedergutmachung

    Nach der 0:1-Niederlage in Bielefeld wird Sportdirektor Rudi Völler noch deutlicher: "Wir müssen jetzt die Kurve kriegen. Was uns da fehlte, muss wieder rein: Kampfkraft und Aggressivität, aller Müdigkeit zum Trotz." Bernd Schneider, der an der Bandscheibe operiert wurde, fällt allerdings aus.

    Grafite gibt sein Comeback

    Felix Magath, der beim VfL Völlers und Skibbes Aufgaben vereint, kann im Werksduell wieder auf Grafite zurückgreifen. Der Stürmer fehlte zuletzt gesperrt, ihm wurde aber das abgebrochene Spiel beim 1. FC Nürnberg angerechnet. Nun soll er mithelfen, Magaths Worten Taten folgen zu lassen: "Die letzten beiden Niederlagen haben keine tiefen Spuren hinterlassen. Wir wollen zeigen, dass wir uns entwickelt haben."

    Gruss burmtor

  • Ferrari feiert Doppelsieg, Kovalainen crasht schwer

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 15:46

    Ferrari feiert Doppelsieg, Kovalainen crasht schwer

    Das rote Erfolgs-Duo: Kimi Räikkönen (vorn) und Felipe Massa


    Das vierte Rennen der laufenden Saison war nicht spannend, aber durchaus spektakulär - und für Ferrari einmal mehr die Bühne zur Demonstration von absoluter Überlegenheit. Kimi Räikkönen und Felipe Massa fuhren auf dem Circuit de Catalunya einen von Beginn an ungefährdeten Doppel-Sieg ein, während Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes den noch freien Platz auf dem Podium einnahm. Dessen Teamkollege Heikki Kovalainen hatte Glück bei einem schweren Crash, der Nick Heidfeld eine Top-Platzierung kostete.

    Zwei Deutsche in der ersten Runde raus

    Der Große Preis von Spanien ist bekannt für Aufsehen erregende Starts. Hier sahen die Fans der Formel 1 schon viele Crashs in den ersten Kurven - und auch an diesem Sonntag sollte es wieder so sein. Kurz nach dem Start setzte Adrian Sutil (Force India) zu einem Überholmanöver an, geriet dabei allerdings auf die Randsteine und drehte sich quer über die Piste. Sebastian Vettel (Scuderia Toro Rosso) konnte dem Boliden nicht ausweichen und crashte in Sutils Dienstwagen: das Aus für die beiden deutschen Piloten.

    Massa kassiert Alonso beim Start

    Unterdessen zeigte das Ferrari-Duo, dass die in den Trainingssessions und dem Qualifying gezeigte Performance alles andere als bloße Show war. Während Räikkönen den gut gestarteten Alonso locker in Schach hielt, zog Massa noch vor der ersten Kurve am Spanier vorbei. Der Crash von Sutil und Vettel sorgte für eine Safety-Car-Phase, nach deren Ende sich die beiden Ferrari auf den Weg zum Doppel-Sieg machten.

    Keine Überholmanöver auf der Strecke

    Schon nach zehn gefahrenen Runden wurde der Renntrend deutlich: Die Teams versuchten, über die Tankstrategie an möglichst viele Punkte zu gelangen. Denn auf der Strecke passierte wenig bis gar nichts. Die Fahrer an der Spitze fuhren in gleichmäßigen Abständen hintereinander her, Angriffe gab es für die Zuschauer nicht zu sehen. Selbst Vizeweltmeister Hamilton hatte dem vor ihm fahrenden Alonso nichts entgegenzusetzen. Der Brite setzte darauf, dass Alonso deutlich eher zum Tanken abbiegen würde.

    Räikkönen hat alles fest im Griff

    Und genauso kam es dann auch. In der 16. Runde wurde Alonso in die Box gerufen - und der Spanier stand lange, der Renault wurde randvoll betankt. Bei Ferrari kam zunächst Massa zum Boxenstopp, was seine Leistung im Vergleich zum Teamkollegen deutlich schmälerte. Denn der Brasilianer war im Qualifying langsamer und konnte auch im Rennen den Speed von Räikkönen nicht mitgehen. Der Iceman hatte also alles im Griff, als er eine Runde später zu seinem Stopp an die Box kam.

    Schwerer Crash von Kovalainen

    In der 23. Runde - Hamilton hatte gerade seinen ersten Stopp absolviert - musste das Safety Car zum zweiten Mal auf die Strecke. Denn Kovalainen war nach einem Felgenbruch des linken Vorderrades von der Piste abgekommen und ungebremst frontal in einen Reifenstapel eingeschlagen. Der Silberpfeil steckte fest, das Ärzte-Team wurde sofort zur Unfall-Stelle gerufen. Erst Minuten später konnte der Finne geborgen und auf einer Trage zum Hubschrauber gebracht werden. Kovalainen hob die Hand und zeigte an, es gehe ihm gut.

    Heidfeld muss Strafe absitzen

    Tief enttäuscht: Fernando Alonso nach seinem Ausfall


    Der Crash von Kovalainen war so etwas wie der Todesstoß für Nick Heidfeld. Der BMW-Pilot lag auf Position sechs, als der Silberpfeil von der Strecke flog. Das Herausfahren des Safety Cars brachte Heidfelds Strategie komplett durcheinander, denn der Deutsche musste dringen an die Box. Doch die Boxengasse war geschlossen, und so handelte sich Heidfeld eine Zehn-Sekunden-Strafe ein, als er doch zum Nachtanken abbog. Unterdessen fiel Alonso aus, Rauch stieg aus seinem Renault auf. Der Spanier war tief enttäuscht, immerhin schien der Renault einen großen Schritt nach vorn zu machen.

    Räikkönen und Massa fehlerfrei

    Ein ähnliches Schicksal ereilte wenig später Nico Rosberg. Auch dessen Williams-Bolide löste sich in Rauch auf. An der Spitze tat sich derweil nichts mehr. Räikkönen hatte das Geschehen nach wie vor im Griff, Hamilton kam nicht in Schlagdistanz zu Massa. Ein dickes Lob hatte sich aber Robert Kubica verdient, der trotz aller Unruhen im Rennen einen kühlen Kopf und Platz vier bewahrte. Heidfeld wurde am Ende nur Neunter, während Timo Glock das Rennen auf Rang elf beendete.

    Gruss burmtor

  • Sammer: "Doll hat das Geschäft nicht begriffen"

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 15:16

    Sammer: "Doll hat das Geschäft nicht begriffen"

    Matthias Sammer


    Nach seiner "Da lach ich mir doch den Arsch ab"-Rede und dem anschließenden 1:1 bei Eintracht Frankfurt hofft BVB-Trainer Thomas Doll nun auf ruhigere Tage in Dortmund. Neuer Ungemach droht aber bereits, denn beim Deutschen Fußball-Bund ist Dolls Wutausbruch gar nicht gut angekommen. "Als Trainer hat man eine gewisse Vorbild-Wirkung. Ich glaube, dass ich das Geschäft mittlerweile ganz gut kenne, aber Thomas es noch nicht richtig begriffen, von wem das alles gelenkt und geleitet wird', sagte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer bei "Premiere" und fügte an: "Die Medien reagieren immer nur auf das, was sie an Informationen bekommen."

    Mangelnde Erfahrung

    Dortmunds Meistercoach von 2002 führt Dolls Medienschelte in einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch auch auf seine mangelnde Erfahrung zurück. "Inhaltlicher Natur ist der Wutausbruch nachzuvollziehen, da wir nicht vergessen dürfen, dass Thomas ein sehr junger Trainer ist und jungen Trainern so etwas eher passiert."

    Keine Parallelen zu Trapattoni

    Parallelen zur legendären Wutrede von Giovanni Trapattoni als Trainer von Bayern München sieht Sammer nicht. "Trapattoni ist damals auf seine eigene Mannschaft los, Thomas auf die Medien. Das ist ein großer Unterschied und überhaupt nicht zu vergleichen. Emotionalität finde ich ganz wunderbar. Aber: Ich bin nicht ganz glücklich. Mich hat das eine oder andere Wort gestört, das da nicht hingehört", ergänzte Sammer.

    Gruss burmtor

  • Michael Schumacher: "Die WM ist echt aufregend"

    • burmtor
    • 27. April 2008 um 15:10

    Michael Schumacher: "Die WM ist echt aufregend"

    Freut sich über die spannende Saison: Michael Schumacher


    Der aktuelle Dreikampf zwischen Ferrari, BMW-Sauber und McLaren-Mercedes elektrisiert den inzwischen als Berater für die Scuderia tätigen PS-Pensionär Michael Schumacher: "Die WM ist echt aufregend. Die Zeitabstände sind so gering. Da kann man nicht sagen, dass einer auf einem anderen Planeten fährt." Ferrari habe eine starke Basis und auch den Weggang wichtiger Leute gut verkraftet.

    Respekt vor Mosleys Privatleben

    Schumacher plädierte dafür, das Privatleben des wegen seiner Verwicklung in eine Sex-Affäre mit Prostituierten stark in die Kritik geratenen Präsidenten des Internationalen Automobil-Verbandes FIA, Max Mosley, zu respektieren. Er habe auch immer gewollt, dass sein Privatleben geachtet werde. "Ich schätze Max von seiner professionellen Seite her sehr", sagte er.

    Austrainiert, wenn auch nicht mehr mit Nachdruck

    Bei seinem ersten Grand-Prix-Besuch in dieser Saison wirkte der frühere Fitness-Fanatiker auch eineinhalb Jahre nach dem Ende seiner einmaligen Grand-Prix-Karriere austrainiert. Schumacher erzählte, er trainiere nicht mehr speziell für die Formel 1, was er bei gelegentlichen Testeinsätzen für Ferrari, wie zuletzt vor dem Großen Preis von Spanien, auch spüre. "Früher habe ich 100 Runden getestet und danach noch Fußball gespielt. Heute muss man mich nach 80 Runden aus dem Auto tragen", sagte er schmunzelnd. Bei den Longruns (Rennsimulationen) merke er, dass sich ab und zu ein kleiner Fehler einschleiche.

    Pläne, Schumachers Leben zu verfilmen

    Der Familienvater bat darum, seine beiden Kinder aus den Medien herauszuhalten. Gina Maria (11) und Mick (9) sollten ihre Kindheit genießen können. Sein Sohn hatte vor einiger Zeit unter falschem Namen und in Begleitung seines Großvaters Rolf Schumacher an einem Kartrennen in Spanien teilgenommen, worüber einige Medien ausführlich berichtet hatten. Zudem bestätigte Schumacher, es gebe Pläne, sein Leben zu verfilmen. "Aber ich bin zu beschäftigt, um dafür jetzt Zeit zu finden."

    Gruss burmtor

  • Bundesliga

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 17:37

    Hamburg droht der Absturz auf Rang sechs

    Hamburgs Rafael van der Vaart im Duell mit Jermaine Jones


    Der Hamburger SV verliert im Kampf um die Champions-League-Plätze weiter an Boden. Nach dem 0:1 im direkten Duell mit dem Konkurrenten Schalke 04 warten die Hanseaten nun schon seit sechs Spielen auf einen Sieg. Als Tabellenvierter hat der HSV vier Spieltage vor Saisonschluss bereits sechs Punkte Rückstand auf die Königsblauen und zum Zweiten Werder Bremen, der ein 3:3 in Karlsruhe rettete. Außerdem droht dem HSV in den Sonntagsspielen weiteres Ungemach, denn Stuttgart und Leverkusen können noch vorbeiziehen und das Team von Huub Stevens sogar aus den UEFA-Cup-Rängen kicken.

    Cottbus dreht die Partie gegen Rostock

    Auch der Abstiegskampf bietet zum Saisonfinale Hochspannung pur: Vom Tabellenvierzehnten Energie Cottbus (32 Punkte) bis zum Schlusslicht MSV Duisburg (26) sind es gerade einmal sechs Zähler. Es war der Spieltag der verpassten Gelegenheiten: Hansa Rostock (27) sah in Cottbus schon wie der sicher Sieger aus, gab das Spiel aber in der Nachspielzeit mit 1:2 noch aus der Hand. Der 1. FC Nürnberg (27) vergab gegen Arminia Bielefeld (29) einen Zwei-Tore-Vorsprung, kam am Ende aber nur zu einem 2:2.

    Duisburg vergibt siebten Auswärtssieg

    Auch der MSV Duisburg lag beim VfL Bochum lange vorn und hoffte bereits auf den siebten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Doch der VfL rettete im Revierderby ein 1:1, das die Zebras auf dem letzten Tabellenplatz hält.

    Gruss burmtor

  • Räikkönen spuckt Alonso in die Pole-Suppe

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 15:17

    Räikkönen spuckt Alonso in die Pole-Suppe

    Der Favorit auf die Pole in Barcelona: Kimi Räikkönen im Ferrari


    Spannendes Qualifying auf dem Circuit de Catalunya: Kimi Räikkönen schnappte sich in allerletzter Sekunde die Pole Position zum Großen Preis von Spanien (das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im Live-Ticker). Dabei schubste der Finne ausgerechnet Lokalmatador Fernando Alonso von der Spitze, der kurz zuvor ganz nach vorne fuhr. In der zweiten Startreihe lauern Felipe Massa und Robert Kubica, dahinter liegt das Silberpfeil-Duo Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen. Nick Heidfeld wurde Neunter.

    Ferrari und McLaren mit gleicher Taktik

    Ferrari hatte in den ersten beiden Trainingseinheiten auf dem spanischen Rundkurs die Hosen an. Räikkönen fuhr jeweils Bestzeit, Massa unterstrich im ersten Durchgang mit seinem zweiten Platz die Klasse der Roten. Im Abschlusstraining überließ man dann aber der Konkurrenz die Bühne und verlegte sich vom Zeitenjagen aufs Training fürs anschließende Qualifying. Die selbe Taktik verfolgte auch das Team um Vizeweltmeister Lewis Hamilton, McLaren-Mercedes.

    Top-Sextett locker in der zweiten Runde

    Und die Rechnung schien aufzugehen, denn bereits im ersten Lauf der Qualifikation lagen Hamilton und Räikkönen schnell wieder an der Spitze. Unterdessen ließen sich Massa und die beiden BMW-Piloten Heidfeld und Kubica lange Zeit, ehe sie sich zu den anderen Fahrern gesellten. Der zweite Mann im Silberpfeil, Heikki Kovalainen, fuhr als letzter auf die Strecke. Aber kein Problem, das Top-Sextett der laufenden Saison kam ohne große Mühe in die zweite Runde. Für Adrian Sutil und Sebastian Vettel hingegen war das Qualifying bereits beendet.

    Kubica schlägt Räikkönens Zeit deutlich

    Fernando Alonso, getragen vom Applaus der Landsleute, eröffnete mit einer fantastischen Runde den zweiten Durchgang. Doch so gut wie die Zeit des Renault-Piloten auch war, die Konkurrenz legte noch einiges drauf. Wieder war es Räikkönen, der als erster Fahrer im Feld die Marke von 1:20,8 Minuten unterbieten konnte. Das Qualifying nahm ordentlich an Fahrt auf, Kubica schraubte die Ferrari-Zeit noch einmal um knapp zwei Zehntelsekunden herunter.

    Heidfeld als einziger Deutscher im Finale

    Während sich Massa in letzter Sekunde noch an Kubica vorbeischob und das zweite Qualifying auf dem ersten Rang beendete, schaffte Nico Rosberg nicht den Sprung ins Finale. Auch Timo Glock erging es nicht wesentlich besser. Zwar lag der Toyota-Pilot am Ende einen Platz vor Rosberg, doch auch Rang 14 reichte nicht aus. Heidfeld auf Position fünf war der letzte verbliebene deutsche Fahrer im finalen Durchgang.

    Keine Hektik bei den Roten

    Die gefahrenen Zeiten in der dritten Session lagen wie erwartet deutlich über denen der ersten beiden Durchgänge - schließlich mussten die Teams ihre Piloten mit der fürs Rennen anvisierten Spritmenge auf die Strecke schicken. Nach seiner ersten schnellen Runde lag Massa an der Spitze, Räikkönen etwas überraschend nur auf Position vier. Am Ferrari-Kommandostand blieb man aber ruhig, keine Spur von Enttäuschung oder gar Hektik.

    Räikkönen fängt Alonso noch ab

    Dafür gab es auch keinen Grund - denn Räikkönen hatte noch Reserven. Auf seiner allerletzten Runde sicherte sich der Finne die Pole Position. Und spuckte Alonso damit kräftig in die Suppe. Denn der Spanier hatte sich kurz zuvor an die Spitze geschlichen und die Fans an der Strecke völlig aus dem Häuschen gebracht. Heidfeld beendete das Qualifying auf Rang neun.

    Gruss burmtor

  • Grüss Gott

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 14:55

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!

    Gruss burmtor

  • Steilvorlage für den FC Bayern?

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 14:33

    Steilvorlage für den FC Bayern?

    Hamburgs van der Vaart blickt zu Schalkes Neuer auf


    Der FC Bayern spielt erst morgen, kann aber heute schon zum großen Gewinner werden. Denn mit perfekter Schützenhilfe könnte der Weg zum 21. Meisterschaft bereits im Mittelteil des 30. Spieltags geebnet werden. Dazu müsste Werder Bremen allerdings heute beim Karlsruher SC verlieren und Schalke höchstens einen Punkt beim Hamburger SV holen. Die beiden Bayern-Verfolger aus Bremen und Gelsenkirchen sind allerdings im Kampf um die Champions-League-Plätze selbst auf jeden Zähler angewiesen und werden den Tabellenführer nicht ohne weiteres davonziehen lassen.

    Hochspannung im Abstiegskampf

    Spannender als die Titelvergabe gestaltet sich der Kampf um den Klassenverbleib in der Liga. Abstiegskampf pur verspricht der 30. Spieltag, an dem vier der letzten fünf Teams in direkten Duellen aufeinandertreffen. Dabei kann sich der 1. FC Nürnberg (26 Punkte) mit einem Sieg gegen den Tabellen-15. Arminia Bielefeld (28) von den Abstiegsplätzen befreien. Für Bielefelds Trainer Michael Frontzeck ist die Partie am Valznerweiher allerdings kein Endspiel. "Es ist ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften, aber kein entscheidendes. Auch für den Verlierer, sollte es einen geben, ist die Saison keineswegs gelaufen", sagte Arminias Coach.

    Torsten Frings fällt aus

    "Es gibt keinen Grund sich zurückzulehnen. Das wird den Spielern auch vermittelt", verdeutlichte Werder-Manager Klaus Allofs die Bedeutung der Partie in Karslruhe. Allerdings nuss der Tabellenzweite auf Torsten Frings verzichten. Der 31 Jahre alte Nationalspieler verzichtet aufgrund einer Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk auf einen Einsatz. Die Verletzung hatte sich der Mittelfeldspieler bereits am Donnerstag beim Training zugezogen. Auf Seiten der Gastgeber fällt Michael Mutzel aus, dafür kehrt Maik Franz nach überstandener Oberschenkelverletzung zurück.

    Letzte Chance für den HSV

    Für den HSV geht es in der Partie gegen die um eine Position besser platzierten Schalker wohl um die letzte Chance, noch einen Champions-League-Rang zu erreichen. "Wir machen bei der Vergabe um das internationale Geschäft noch immer mit", sagte Hamburgs Trainer Huub Stevens vor dem Spiel gegen seinen ehemaligen Klub, der zur Zeit von seinen früheren Schützlingen Mike Büskens und Youri Mulder betreut wird. Die Schalker gehen nach dem gelungenen Einstand ihres Interims-Trainerduos beim 5:0-Erfolg gegen Energie Cottbus gelassen in die Partie. "Der HSV steht unter größerem Zugzwang als wir", sagte Büskens.

    Ostderby in der Lausitz

    In Cottbus stehen sich die beiden einzigen Ostklubs der Liga gegenüber. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-16. Hansa Rostock (27) kann Energie Cottbus (29) einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. "Für Rostock ist das Spiel bereits überlebenswichtig. Wir sind gefestigt, trotz des Ausrutschers in Schalke", sagte Energie-Manager Steffen Heidrich. Die Rostocker haben sich in einem Kurztrainingslager in Kühlungsborn auf die Begegnung vorbereitet und wollen die Chance beim Schopf packen. "Die Mannschaft kann die Tabelle lesen und hat bereits bewiesen, dass sie mit solchen Drucksituationen umgehen kann", sagte Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf.

    Hertha droht der Absturz

    In den weiteren Partien treffen Hannover 96 und Hertha BSC, sowie der VfL Bochum und MSV Duisburg aufeinander. Die Berliner bräuchten nach sieben Liga-Partien ohne Sieg dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht sogar noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Für den Tabellenletzten aus Duisburg wird die Zeit langsam knapp. Eigentlich wäre alles andere als ein Dreier in Bochum zu wenig, besonders da Teile der Konkurrenz in direkten Duellen auf jeden Fall punkten wird.

    Gruss burmtor

  • Heidfeld fährt Bestzeit, Ferrari trainiert fürs Qualifying

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 13:39

    Heidfeld fährt Bestzeit, Ferrari trainiert fürs Qualifying

    Schnellster Mann im dritten Training: Nick Heidfeld


    Der Countdown fürs Qualifying in Barcelona läuft: Beim Abschlusstraining auf dem spanischen Rundkurs erzielte Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) in 1:21,269 Minuten die Bestzeit des Vormittags. Der deutsche Pilot verwies David Coulthard (Red Bull Racing) und Fernando Alonso (Renault) auf die Plätze zwei und drei. Die beiden Top-Teams Ferrari und McLaren-Mercedes hatten sich nicht in den Kampf um die Bestzeit eingeschaltet, sich vielmehr auf das Training für den finalen Qualifying-Durchgang konzentriert.

    Ferrari mit starkem Paket am Start

    Die beiden Trainings-Sessions am Freitag hatten einen ersten Vorgeschmack auf das gegeben, was Ferrari zu leisten im Stande ist. Mit Bestzeiten in beiden Einheiten ließ Räikkönen keinen Zweifel aufkommen: Der Finne will in Barcelona ganz oben aufs Treppchen. Ähnlich engagiert ging Räikkönen dann auch im dritten und letzten Training auf dem Circuit de Catalunya ans Werk. Schnell setzte sich Räikkönen an die Spitze des Feldes.

    Coulthard und Barrichello an der Spitze

    Dort wurde er aber ebenso schnell abgelöst, Fahrer wie David Coulthard (Red Bull Racing) oder Rubens Barrichello (Honda Racing F1 Team) wollten auch ein Stück des Ruhms ernten. Mit vermeintlich leichteren Boliden übernahmen sie zwischenzeitlich das Kommando auf der spanischen Rennstrecke. Wie gewohnt änderte sich das Bild in den letzten fünf Minuten aber nochmal deutlich. Nick Heidfeld im BMW Sauber war der erste Pilot, der die Zeit von Coulthard unterbieten konnte.

    Räikkönen: keine Lust auf die Bestzeit

    Bei Ferrari hatte man anscheinend kein Interesse, Bestzeit zu fahren. Vielmehr schien der Fokus auf dem Training für den dritten Qualifying-Durchgang zu liegen. So landete Räikkönen am Ende auf Position 13, während Massa Neunter wurde. Hinter Heidfeld, dessen Zeit bis zum Schluss Bestand hatte, platzierten sich Coulthard und Alonso, Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) und Jarno Trulli (Toyota) machten die Top 5 komplett.

    Gruss burmtor

  • Israels Gastfreundschaft endet bei Max Mosley

    • burmtor
    • 26. April 2008 um 08:11

    Israels Gastfreundschaft endet bei Max Mosley

    Max Mosley in der Wüste Jordaniens.


    Wenige Stunden nachdem der israelische Sportminister Galeb Majadle den wegen einer Sex-Videoaffäre stark in die Kritik geratene FIA-Präsident Max Mosley nach einem Treffen am Rande der Jordanien-Rallye offiziell nach Israel eingeladen hatte, machte der Regierungsvertreter einen hoch offiziellen und nachdrücklichen Rückzieher. "Der Minister, dem der Skandal um Mosleys Namen nicht bewusst war, möchte klarstellen, dass die Einladung nicht an die Person Max Mosley gerichtet war, sondern an den Repräsentanten der FIA als einer weltweiten Organisation", teilte das Ministerium in einer offiziellen schriftlichen Erklärung mit: "Als der Minister über den Skandal in Kenntnis gesetzt wurde, bat er darum, jegliche offizielle Einladung an Mosley sofort zurückzuziehen, bis er sich zu Hause in Israel näher mit dem Thema befassen kann."

    In Monaco will sich Mosley wieder zeigen

    Mosley will den Großen Preis von Monaco besuchen. Anderthalb Wochen vor der Vertrauensfrage über sein Verbleib im Amt wird es Mosleys erster Auftritt bei einem Formel-1- Rennen nach Bekanntwerden der Affäre um sexuelle Rollenspiele mit angeblichen Nazi-Bezügen sein. Ein Sprecher des Internationalen Automobilverbandes FIA bestätigte die Absicht des in Monte Carlo auch wohnhaften Mosleys und damit zugleich einen Bericht der Internetseite "autosport.com". "Ich werde zum Monaco-Grand Prix gehen. Ich lebe dort", wurde Mosley zitiert, der sich am Donnerstag bei der Eröffnung der Jordanien-Rallye erstmals nach Auftauchen des Videos am 30. März öffentlich gezeigt hatte.

    In Spanien nicht dabei

    Zum Großen Preis der Formel 1 in Spanien, der an diesem Wochenende in Barcelona über die Bühne geht, habe er nie vorgehabt hinzufahren, sagte Mosley laut "autosport.com". Dass er in Jordanien sei, liege an der politischen Bedeutung dieser Veranstaltung. In dem Land wird zum ersten Mal ein Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft ausgetragen. Mosleys Besuch soll unterschiedliche Reaktionen ausgelöst haben. Der 67-jährige Brite selbst wies jedoch Berichte zurück, wonach der König von Jordanien es vermieden habe, ihn zu treffen. "Es war nie vorgesehen, dass ich ihn treffe", wurde Mosley zitiert. Er sei vom jordanischen Prinz eingeladen worden, erklärte der FIA-Chef.

    Vertrauensfrage am 3. Juni

    Mosley geriet wegen eines Sex-Videos, dass die britische Boulevardzeitung "News of the World" veröffentlicht hatte, in die Kritik. Neben einigen Nationalverbänden, darunter der deutsche ADAC, stellten auch Formel-1-Hersteller und ehemalige Piloten die Zukunft Mosleys als Spitzenfunktionär der FIA mehr oder weniger deutlich infrage. Der Brite, der jegliche Nazi-Bezüge bei den Handlungen mit fünf Prostituierten vehement von sich weist, soll nun am 3. Juni in Paris die Vertrauensfrage stellen. Sollte die Mehrheit der FIA- Mitglieder gegen ihn stimmen, wolle er zurücktreten, hatte er jüngst in einem Zeitungsinterview angekündigt. Spätestens mit dem Ende seiner Amtszeit im Herbst 2009 plane er seinen Rückzug.

    Gruss burmtor

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