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Beiträge von burmtor

  • Fackellauf durch Paris abgebrochen

    • burmtor
    • 7. April 2008 um 18:25

    Fackellauf durch Paris abgebrochen

    Polizisten nehmen während des Fackellaufs in Paris einen Pro-Tibet-Aktivisten fest

    Triumph für die China-Kritiker: Der Fackellauf mit dem Olympischen Feuer in Paris ist abgebrochen worden. Die Flamme wurde nach Polizeiangaben am Montagnachmittag von der Nationalversammlung mit dem Bus zum Ziel des Staffellaufes gebracht, einem Stadion im Südosten der Stadt. Die ursprünglich geplanten Stationen dazwischen seien übersprungen worden.

    Route kurzfristig geändert
    Die chinesische Botschaft in Paris hatte kurz zuvor beschlossen, die Route des Fackelzuges zu ändern und eine halbstündige Veranstaltung am Rathaus ausfallen zu lassen, nachdem mehrere Stadträte die tibetische Flagge an der Rathausfassade aufgehängt hatten. Die grünen Stadträte hängten außerdem ein schwarzes Banner der Organisation Reporter ohne Grenzen auf, das die Olympischen Ringe in Form von Handschellen zeigte.

    Olympische Flamme kurzzeitig erloschen
    Bereits kurz nach Beginn des Fackellaufs war die Olympische Flamme kurzzeitig erloschen. Die Ursache sei ein "technisches Problem" gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Zu Beginn des Fackellaufs hatte es Proteste pro-tibetischer Demonstranten gegeben. Der Fackelträger war gegen Mittag auf der ersten Etage des Eiffelturms gestartet und kurz danach unter Polizeischutz in einen Bus gestiegen.

    "Olympische Laterne" im Begleitfahrzeug
    Nach Angaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt es ein Begleitfahrzeug, in dem eine sogenannte Laterne transportiert wird. Diese "Laterne" ist ein geschützter Behälter, in dem das eigentliche Olympische Feuer gehalten wird. Wenn die Fackel durch Wettereinflüsse, technische Pannen oder durch Angriffe auf die Läufer erlischt, kann sie im Begleitfahrzeug erneut entzündet werden.

    Massives Aufgebot an Sicherheitskräften
    Zum Schutz des Olympischen Feuers hatten hunderte Polizisten und Feuerwehrleute einen Sicherheitsabstand rund um die Flamme gebildet, als sich der Zug heute Mittag in Bewegung gesetzt hatte. Am Fuß des Eiffelturms skandierte eine Gruppe europäischer und tibetischer Demonstranten "Freiheit für Tibet". Auf dem gegenüberliegenden Platz Trocadéro hatten sich mehrere Tausend Menschen versammelt, die gegen die chinesische Tibet-Politik protestierten. Ursprünglich sollten 80 französische Sportler die Flamme zu Fuß durch die Stadt tragen.


    Proteste auch in London
    Bereits beim Fackelzug am Sonntag in London hatten Menschenrechtsaktivisten mehrfach versucht, den Läufern die Flamme zu entreißen und sie zu löschen. Der Protest richtet sich gegen das gewaltsame Vorgehen der kommunistischen Führung Chinas in Tibet. Nach Angaben von Exil-Tibetern starben dutzende Menschen, als die chinesische Führung unlängst Proteste niederschlagen ließ.


    Fackellauf durch fünf Kontinente
    Die Olympische Flamme wurde vor zwei Wochen in Griechenland entzündet und wird bis zum Beginn der Sommerspiele in Peking am 8. August durch fünf Kontinente getragen. Von Paris aus wird sie in die Vereinigten Staaten gebracht.

    Gruss burmtor

  • Ich bin neu und absolut null peile!

    • burmtor
    • 7. April 2008 um 18:06

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!

    Gruss burmtor

  • Hamilton ist am Tiefpunkt

    • burmtor
    • 7. April 2008 um 18:03

    Hamilton ist am Tiefpunkt

    Lewis Hamilton

    Das Rennen in Bahrain hatte Mercedes-Pilot Lewis Hamilton bereits beim Start vergeigt. Der Brite hatte einen kurzen Blackout, legte seinen Gang nicht rechtzeitig ein. Sieben Fahrer zogen vorbei, Hamilton war plötzlich nur noch Zehnter statt Dritter. "Am Start stockte eigentlich alles. Ich kam einfach nicht weg vom Fleck", sagte er nach seinem bisher schlechtesten Formel-1-Auftritt. Der Fauxpas am Start war nicht sein einziger im Rennen.

    Altem Rivalen Alonso unterlegen

    Während sich seine Konkurrenten in den starken Ferraris und BMWs mühelos vom Feld absetzten und die Podest-Plätze unter sich verteilten, kämpfte Hamilton im hinteren, dicht befahrenen Mittelfeld mit den dunklen Schatten seiner Vergangenheit. Ausgerechnet sein ungeliebter Ex-Teamkollege Fernando Alonso erschien vor seiner Nase und bremste ihn ein. Die zweite falsche Entscheidung des Rennsonntages kostete Hamilton dann endgültig jede Chance auf WM-Punkte. Nach einem unüberlegten Angriff wurde er vom Heck des Renaults durchgeschüttelt und musste sich einen neuen Flügel in der Box besorgen. "Ich war dicht dran und wollte Alonso überholen, aber er hat seine Position verteidigt. Das ist doch normal", übernahm Hamilton einsichtig den schwarzen Peter.

    "Eine Katastrophe, ein Desaster"

    Den Rest des Rennens verbrachte der Vizeweltmeister mit überaus anstrengenden Überholmanövern, da er es einfach nicht wahrhaben wollte, dass ihn die vorausfahrenden Wagen nicht höflich vorbeiwinkten. Die Zielflagge sah er weit weg von der Musik als überrundeter 13. und bilanzierte vollkommen korrekt: "Eine Katastrophe, ein Desaster. Es war so schlimm, wie Sie es gesehen haben. Ich bin so enttäuscht, wie man nur sein kann."

    Bald wieder ein Konkurrent im eigenen Lager?

    Hamiltons Frustrationsgrenze scheint nach zwei mäßigen Rennen in Folge schon überschritten, zumal der als Edelhelfer und klare Nummer zwei verpflichtete Heikki Kovalainen nach Punkten schon zu ihm aufgeschlossen hat. Der Finne ließ sich zwar von Nick Heidfeld (BMW) böse überrumpeln und verlor so seine Chance aufs Treppchen, hatte aber immerhin den Fleißkärtchen-Punkt der schnellsten Rennrunde auf seinem Zettel. Behält er seine Konstanz bei, droht Hamilton ein ernsthafter Konkurrent im eigenen Lager und damit ähnliches Ungemach wie seinem Vorgänger als Nummer eins bei McLaren, Alonso. Der litt unter dem aufgehenden Stern Hamiltons bekanntlich so sehr, dass er Fahrer- und Konstrukteurs-WM-Titel lieber an Ferrari als an seinen Kollegen weiterreichte.

    "Ein Sonntag zum vergessen"

    Also mühten sich Hamiltons geschockte Bosse nach dem fünften Auftritt in Bahrain ohne Sieg unisono um Schadenbegrenzung. Vor allem Mercedes-Sportchef Norbert Haug glänzte vor den TV-Mikrophonen mit einigen komplizierten Dreisatz-Rechnungen in punkto WM-Wertungen, bevor er den Fokus auf den nächsten Grand Prix in Barcelona richtete: "Insgesamt ein Sonntag zum Vergessen. Aber wir bauen den Lewis schon wieder auf. Abhaken und positiv auf die WM-Tabelle gucken. Stark ist nur, wer sich beim nächsten Mal besser konzentriert und einen besseren Job macht." McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis blies ins gleiche Horn: "Wir freuen uns auf Barcelona, und da haben wir mehr drauf, da bin ich mir sicher."

    Anfahren soll gelernt sein

    Zum Glück bleiben den Renningenieuren bis Barcelona noch drei Wochen Zeit. Die sollte McLaren-Mercedes auch nutzen, um den Rückstand auf Ferrari und BMW wettzumachen. Vor allem an den Sekunden nach dem Start sollten sie arbeiten. Denn die diesjährige Abschaffung der elektronischen Fahrhilfen wie etwa der Traktionskontrolle scheint sich vor allem für die britisch-deutsche Fahrgemeinschaft negativ ausgewirkt zu haben. Jahrelang als Blitzstarter bekannt, muss sie jetzt erst einmal wieder das Anfahren lernen.

    Ferrari sorgt für klare Verhältnisse

    Oder es sich von Ferrari abschauen. Schon beim Start sorgten die Italiener für klare Verhältnisse und wirbelten das Qualifying-Klassement durcheinander. Felipe Massa übernahm die Spitze, Kimi Räikkönen als amtierender Weltmeister nahm Robert Kubica (BMW-Sauber) nach dem besten Überhol-Manöver des Rennens außen herum den zweiten Platz weg. Massa aber wiederholte seinen Erfolg vom Vorjahr und sicherte Ferrari den 77. Doppelsieg der WM-Geschichte.

    Sechs Fahrer kämpfen um den Titel

    Allerdings übernahm BMW-Sauber vor den Italienern die Führung in der Konstrukteurswertung. Und sorgt mit konstant guten Ergebnissen für eine wiederum spannende WM. Denn in dieser Saison haben nicht nur drei Teams Chancen auf den Titel, sondern erstaunlicherweise gleich sechs Fahrer. Dazu gehört trotz des heutigen Debakels sicherlich auch Hamilton.

    Gruss burmtor

  • Auch die Frauen-WM ist in Gefahr

    • burmtor
    • 7. April 2008 um 17:59

    Auch die Frauen-WM ist in Gefahr

    Der Streit mit dem Kartellamt wirbelt den Fußballbetrieb durcheinander

    Das vom Bundeskartellamt angestrengte Verfahren wegen des Verdachts auf wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei der Sponsorensuche könnte für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) gravierende Folgen haben. Wie der "kicker" berichtet, drohen DFB und DFL hohe Geldbußen. Zudem sei auch eine Absage der Frauen-WM 2011 in Deutschland möglich. Das Fachmagazin habe "eine Art Worst-Case-Szenario" dargestellt, erklärte DFB-Sprecher Harald Stenger dazu. Er bestätige aber, dass in dem Bericht "Fragen aufgeworfen werden, denen sich die DFB-Spitze in den vergangenen Tagen auch stellen musste". Auch hinter der Austragung von Länderspielen der Männer-Nationalmannschaft nach der EM im Sommer stehen angeblich Fragezeichen.

    Millionenschwere Geldbußen drohen

    Hintergrund für die drohenden drastischen Sanktionen ist das laufende Bußgeld-Verfahren des Bundeskartellamtes in Bonn. Nach Ansicht der Behörde sind DFB und DFL Konkurrenten, die sich bei der Sponsoren-Suche abgesprochen haben sollen. Am 26. Februar hatten die Kartellwächter deshalb die Zentralen beider Dachverbände durchsucht und nach Information der "Bild"-Zeitung eine "Informationssperre" gegen DFB-Präsident Theo Zwanziger und Ligaverbands-Boss Reinhard Rauball verhängt. Laut "kicker" drohen DFB und DFL bei Zuwiderhandlung Geldbußen in Höhe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes, die auch gegen die führenden Funktionäre persönlich ausgesprochen werden können.

    DFB müsste im schlimmsten Fall die Frauen-WM zurückgeben

    Deutschlands Spielführerin Birgit Prinz


    Beim DFB würde die Geldbuße bei etwa 80 Millionen Euro Jahresumsatz acht Millionen Euro betragen. Auf die DFL könnte bei einem Umsatz pro Jahr von 1,75 Milliarden Euro eine Forderung von 175 Millionen Euro zukommen. Gravierend könnten die Auswirkungen auch für die Frauen-WM 2011 sein. Wenn die derzeit gängige Praxis der Sponsorensuche nicht umzusetzen ist, kann der DFB die Ausrichtung der WM möglicherweise nicht gewährleisten. Dann müsste der größte Sportfachverband der Welt (6,5 Millionen Mitglieder) die Frauen-WM an den Weltverband FIFA zurückgeben.

    Pokalfinale und Testspiele gesichert

    Auch die Vermarktung der Länderspiele nach der EM ist in Frage gestellt. Zumindest einige positive Nachrichten hat der DFB vom Bundeskartellamt erhalten. Am vergangenen Donnerstag gab die Bonner Behörde grünes Licht für die Austragung des DFB-Pokal-Endspiels zwischen Borussia Dortmund und Bayern München am 19. April in Berlin sowie die Länderspiele gegen Weißrussland am 27. Mai in Kaiserslautern und gegen Serbien am 31. Mai in Gelsenkirchen.

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 20:33

    Hallo !!

    Das die Leute immer meinen mit dem Auto so weit fahren müssen bloß nicht zu Fuß gehen.

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 20:26

    Hallo !!

    Er hat es zumindestens Versucht !!

    Gruss burmtor

  • Eklat überschattet Spiel in Frankfurt

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 20:13

    Angst vor dem Punktabzug

    Zehn Spiele lang musste der 1. FC Nürnberg auf einen Sieg in der Bundesligasieg warten. Und als der Bann unter dem neuen Trainer Thomas von Heesen endlich gebrochen war, zerstörte ein den Verein beschämender Teil der Anhängerschaft die Jubelstimmung beim Pokalsieger. Mit Knall- und Feuerwerkskörpern provozierten schwachköpfige Randalierer in Frankfurt eine rund 20-minütige Spielunterbrechung, der eine saftige Geldstrafe, im schlimmsten Fall sogar eine Platzsperre oder ein Punktabzug folgen könnten. "Natürlich schießen einem solche Gedanken durch den Kopf", meinte der geschockte Nürnberger Manager Martin Bader, der sich die Vorfälle in der Commerzbank-Arena nicht erklären konnte. "Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, die Täter zu ermitteln", erklärte der 40-Jährige.

    Ermittlungen gegen beide Klubs

    "Vieles ist möglich", beantwortete der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Rechtsfragen zuständige Vizepräsident Rainer Koch die Frage nach den Konsequenzen. Es werde gegen beide Vereine ermittelt. Vorgreifen wollte er dem Verfahren der DFB-Sportgerichtsbarkeit damit aber nicht. Erst am 23. Februar waren beim Spiel VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC Leuchtraketen aus dem KSC-Fanblock aufs Spielfeld abgefeuert worden. Beide Vereine erhielten damals hohe Geldstrafen.

    Machtlose Funktionäre

    "Wir bemühen uns eigentlich sehr intensiv um unsere Fans, doch irgendwann ist man machtlos", gestand Bader. Zusammen mit Präsident Michael A. Roth hatte er versucht, die aufgebrachte Meute zu beruhigen. "Aber das ist fast unmöglich", erklärte Bader im "Sportstudio" des ZDF. "Das hat eine Eigendynamik angenommen." Präsident Roth hatte - vor dem Block stehend - ins Mikrofon gebrüllt: "Lasst das sein!" Der 72-Jährige rechnet mit einer Geldstrafe. Die seltsame Explosion der Emotionen auf den Rängen fasste der Vereinsboss so zusammen: "Unsere Fans hatten untereinander ein Problem. Und das musste sich heute wohl entladen. Jetzt haben wir nicht nur die Baustelle Abstiegskampf, sondern auch noch die Aufgabe Wiedergutmachung."

    Grenze überschritten

    Schiedsrichter Peter Gagelmann hatte die Partie in der 30. Minute beim Stand von 1:1 unterbrochen, nachdem wiederholt Knall- und Feuerwerkskörper aus dem FCN-Fanblock in den Innenraum und auf das Spielfeld geflogen waren. "Irgendwann ist Schluss", erklärte der Referee im ZDF die Notwendigkeit, zu handeln. "Wenn auch nur eine weitere Rakete oder Böller geflogen wären, hätte ich das Spiel sofort abgebrochen", fügte Gagelmann hinzu.

    22 Festnahmen

    "Unglaublich, wenn wir hier endlich gewinnen, und dann werden uns die Punkte am Grünen Tisch wieder aberkannt", sagte Bader. Der Sportdirektor fordert eine bedingungslose Aufklärung der Vorfälle und setzt dabei auch auf die Mithilfe der vernünftigen Nürnberger Fans. "Wir erwarten jetzt auch einen Selbstreinigungsprozess aus der Kurve", sagte der Manager, der bereits am Tag danach Videoaufzeichnungen aus der Commerzbank-Arena studierte. Insgesamt wurden rund um die Partie 22 Menschen vorübergehend in Gewahrsam genommen, mehrere Beamte der Bundespolizei seien verletzt worden, teilte die Polizei mit.

    Frankfurter Aufsichtspflicht auch ein Thema

    Konsequenzen zu befürchten hat auch die Frankfurter Eintracht, die als Veranstalter dafür verantwortlich ist, dass die Gegenstände überhaupt ins Stadion geschmuggelt werden konnten. "Von dieser Verantwortung können wir uns nicht freisprechen", meinte Eintracht- Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. Es dürfe in Deutschland "keine italienischen Verhältnisse" geben. Bruchhagen gab sich jedoch kämpferisch: "Wir werden vor diesen Vollidioten sicher nicht resignieren, aber unaufgeregt bleiben, die Täter ermitteln und aus den Stadien heraushalten."

    Doch noch in die Fankurve marschiert

    Die Spieler des Clubs wollten sich nach den Vorkommnissen - trotz des lange ersehnten Erfolgs - nach dem Schlusspfiff nicht mehr in ihrer Fankurve zeigen. Präsident Roth dirigierte die Elf allerdings letzten Endes erfolgreich Richtung Anhang. "Die Spieler haben darüber diskutiert. Wir haben uns überlegt, ob wir uns bedanken sollen", erklärte Bader. Wenn wir nicht gegangen wären, hätten wir viele Unschuldige bestraft, jene, die alles für den Verein geben und für ihn leben", erklärte Bader. Der Manager atmete trotz der unschönen Szenen angesichts des wichtigen Sieges auf. "Allen, die uns abgeschrieben haben, haben wir gezeigt, dass wir noch leben."

    Gruss burmtor

  • Kiel auf dem Weg zur Titelverteidigung

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 20:05

    Kiel auf dem Weg zur Titelverteidigung

    Kiels Ahlm setzt sich gegen Ugdalde

    Die Handball-Übermannschaft des THW Kiel steht vor dem erneuten Einzug ins Finale der Champions League, der HSV Hamburg kann ein Weiterkommen dagegen fast schon abhaken. Der Titelverteidiger von der Küste steigerte sich im Halbfinal-Hinspiel gegen den siebenmaligen Königsklassen-Gewinner FC Barcelona in einen wahren Spielrausch und siegte überlegen mit 41:31 (20:15). Im Rückspiel in einer Woche sollte der 10-Tore-Vorsprung für den Triple-Gewinner reichen, um sein katalanisches Trauma zu besiegen - bereits dreimal setzten sich die Spanier zuvor im Rückspiel durch. Damit es im Mai zu einem deutschen Endspiel kommt, müsste dem HSV Hamburg aber nach dem 27:34 (14:18) bei Real Ciudad zu Hause am kommenden Freitag ein kleines Wunder gelingen.

    Karabatic fällt früh aus

    "Das war eine tolle Mannschaftsleistung, auch als Nikola Karabatic ausfiel, konnten wir das auffangen. Das wird ein ganz heißes Spiel in Barcelona", sagte Filip Jicha, der mit neun Treffern zum Matchwinner avancierte. Der Franzose Karabatic war bereits nach 15 Minuten mit dem Fuß umgeknickt und musste den Rest der Partie zuschauen. Da der französische Weltklasse-Keeper Thierry Omeyer einen Glanztag erwischte und allein im ersten Durchgang mit zehn Paraden aufwartete, kamen die Spanier aber nie richtig in Schwung.

    Gille spielt mit Brustpanzer

    Beim starken Spitzenklub Ciudad Real hatten die ersatzgeschwächten Hamburger keine Chance auf ein halbwegs passables Ergebnis. "Das ist eine gigantische Aufgabe im Rückspiel, aber wir wären falsch beraten, wenn wir uns keine Chance ausrechnen würden", sagte HSV-Sportchef Christian Fitzek, der auf die Rückkehr der verletzten Stammspieler hofft. Trainer Martin Schwalb musste auf die beiden Nationalspieler Stefan Schröder (Kahnbeinbruch) und Torsten Jansen (Muskelfaserriss) verzichten. Mit von der Partie war Kreisläufer Bertrand Gille, der Dank eines Brustpanzers trotz angebrochener Rippe auflaufen konnte.

    Gruss burmtor

  • BVB schlägt Bayer

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 20:00

    FC Bayern dominiert weiter - BVB schlägt Bayer

    Lucio (r.) brachte die Bayern zurück ins Spiel

    Der FC Bayern München hat mit einer Energieleistung die Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga ausgebaut. Gegen den VfL Bochum gewann der Rekordmeister mit 3:1 obwohl man mehr als eine Stunde in Unterzahl agieren musste. Mark van Bommel sah nach zwei harten Fouls früh die Gelb-Rote Karte. Bochum präsentierte sich stets gefährlich und war bereits nach wenigen Minuten durch Mimoun Azaouagh in Führung gegangen. Der aggressive Verteidiger Lucio erzielte noch vor der Pause den verdienten Ausgleich. Für die Siegtreffer sorgten schließlich Franck Ribéry mit einem Handelfmeter und Christian Lell. Der Vorsprung des FC Bayern auf Schalke 04 beträgt nun neun Punkte.

    Dortmund dreht in den Schlussminuten das Spiel

    In Dortmund sah die zuletzt zwei Mal unterlegene Mannschaft von Bayer Leverkusen wie der Sieger aus. Gegen den zunächst enttäuschenden BVB nutzte Kießling einen kapitalen Schnitzer von Torhüter Marc Ziegler zum Führungstreffer. Danach drehten die Gastgeber auf. Alexander Frei gelang in der 88. Minute der Ausgleich. Danach rettetet Leverkusens Torwart Adler zweimal glänzend, ehe Dede in der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. Dortmund bleibt trotz des 2:1 im Tabellen-Niemandsland, genauer gesagt auf Platz elf. Leverkusen bleibt auf Rang fünf in Reichweite zu den Champions-League-Plätzen.

    Gruss burmtor

  • Massa rehabilitiert sich, BMW untermauert Stellung

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 15:22

    Massa rehabilitiert sich, BMW untermauert Stellung

    Felipe Massa (vorn) lässt Kubica beim Start keine Chance


    Dieses Ergebnis zeichnete sich bereits in den freien Trainingssessions ab: Felipe Massa und Kimi Räikkönen feiern in Bahrain einen ungefährdeten Doppel-Sieg. Die beiden Ferrari-Piloten ließen vom Start weg keinen Zweifel aufkommen, wer beim Rennen in der Wüste die Oberhand behalten sollte. Pole-Setter Robert Kubica und sein Teamkollege Nick Heidfeld belegten die Plätze drei und vier und konnten die Silberpfeile in die Schranken verweisen. Vizeweltmeister Lewis Hamilton hatte am Start Probleme, landete am Ende nur auf Position 13.

    Heidfeld in der Fahrerwertung auf Rang zwei

    Durch die erneut guten Platzierungen hat sich BMW in der Konstrukteurswertung ganz nach vorne geschoben, dicht gefolgt von Ferrari. Noch spannender die Situation in der Fahrerwertung. Hier liegt nun der Weltmeister vorne, gefolgt - man höre und staune - von Nick Heidfeld. Dabei wollte der Deutsche erst in der kommenden Saison in den Kampf um den WM-Titel eingreifen. Man darf gespannt sein, was in den kommenden Rennen von Heidfeld noch zu erwarten sein wird.

    Jede Menge Action beim Start

    Schon die Startaufstellung zum dritten Rennen der Saison hatte jede Menge Spannung versprochen - der Start selbst hatte dieses Versprechen dann auch prompt gehalten. Massa ließ Kubica, der im Qualifying in letzter Sekunde die Pole Position erkämpfte, einfach stehen und setzte sich an die Spitze. Hamilton hingegen kam fast gar nicht vom Fleck und fiel bis auf Position zehn zurück. In der zweiten Runde kostete eine Unaufmerksamkeit des Briten seinen Silberpfeil die Nase, der nachfolgende Boxenstopp Hamilton jede Chance auf einen Sieg.

    Heidfeld profitiert, Vettel fällt aus

    Kurze Zeit später wurde Kubica dann auch vom zweiten Ferrari kassiert. Heidfeld profitierte derweil von Hamiltons Problemen, lag nach fünf Runden bereits auf Position vier. Für Sebastian Vettel war das Rennen zu dem Zeitpunkt bereits beendet. Der Deutsche in Diensten der Scuderia Toro Rosso verlor nach einer kleinen Kollision ebenfalls die Nase und rollte aus.

    Kubica eröffnet Boxenstopp-Reigen

    Das Vierergespann an der Spitze setzte sich langsam aber sicher ab - zumindest vom Rest des Feldes, denn untereinander veränderten sich die Abstände der vier Boliden kaum. Massa konnte seinen Vorsprung auf Räikkönen nicht ausbauen, der wiederum wurde von Kubica gejagt. Dahinter lauerte Heidfeld. Am Ende der 17. Runde hatte Kubica dann genug von dem Spektakel und bog als erster Fahrers des Quartetts zum Boxenstopp ab.

    Höchststrafe für den Vizeweltmeister

    Bei Ferrari rief man zunächst Räikkönen Nachtanken und Reifenwechsel zum Service. Zwar kam Massa nur einen Umlauf später in die Box, der Vorsprung auf seinen Teamkollegen wuchs aber an. Hamilton kämpfte sich vom Ende des Feldes langsam wieder nach vorne, der frühe Zwangsstopp hatte ihn mit jeder Menge Sprit versorgt. Nach seinem zweiten und letzten Abstecher in die Box lag der Brite dann eine ganze Runde hinter Massa. Die Gesichter in der McLaren-Kommandozentrale sprachen Bände. Kurze Zeit später wurden Hamilton die blauen Flaggen gezeigt, um dem Shootingstar das Vorbeilassen Räikkönens anzusagen. Höchststrafe für den Silberpfeil-Piloten.

    Massa rehabilitiert sich

    Massa und Räikkönen schenkten sich an der Spitze nichts. Eine schnellste Rennrunde des einen wurde prompt vom Teamkollegen gekontert. Erst ein klug berechneter Boxenstopp brachte Massa den für einen Sieg benötigten, sicheren Vorsprung ein. Und diesen ließ er sich auch nicht mehr nehmen, fuhr das Rennen locker nach Hause. Mit seinem Erfolg in Sakhir machte der Brasilianer die beiden Ausfälle in Melbourne und Sepang für kurze Zeit vergessen.

    Hamiltons Wochenende zum Vergessen

    Für Hamilton wurde es am Ende ein Wochenende zum Vergessen. Schon in den Trainingseinheiten konnte der Shooting-Start nicht überzeugen, sein 13. Platz im Rennen war dann das passende Tüpfelchen auf dem i. Die Platzierungen drei und vier der beiden BMW-Piloten Kubica und Heidfeld machten deren Stellung als dritte Kraft in dieser Saison deutlich. Nico Rosberg konnte noch den Ehrenpunkt fürs Williams F1 Team einheimsen.

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 15:12

    Hallo !!

    Vorher

    Nachher


    Gruss burmtor

  • Den Fans bleibt nur noch die Erinnerung

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 14:42

    Den Fans bleibt nur noch die Erinnerung

    Die Lauterer Fankurve - und das Spielgerät


    Was mag sich der große Fritz Walter denken, wenn er derzeit von ganz oben auf den Betzenberg herabblickt, auf das, was sich in der laufenden Saison an regelmäßigen Trauerspielen in dem Stadion abspielt, das seinen glorreichen Namen trägt? Auf Erden musste der Kapitän der Weltmeister von Bern noch den ersten Abstieg seiner Roten Teufel in die Zweitklassigkeit beweinen, anno 1996. Wie Phönix aus der Asche kommend, betrat der 1. FC Kaiserslautern nur 24 Monate später den Meisterthron. Seitdem verließ die Pfälzer nicht nur Walter, sondern auch jeglicher Fußballverstand. Heutzutage erstürmt die TSG Hoffenheim ohne große Mühe den ehemals gefürchteten Berg. Der Tiefpunkt ist erreicht, auch nach Völler'scher Lesart - und die Schmerzgrenze der Fans, die ihrem Ärger Luft machen. Die gesamte Zukunft des FCK steht auf dem Spiel.

    Gang nach Canossa

    "Nie mehr zweite Liga" - so weit reichen Enttäuschung und Sarkasmus in der Anhängerschaft schon - skandierte so mancher nach der blamablen Eröffnung des 27. Spieltags. Rückgrat bewies Cheftrainer Milan Sasic. Der Kroate zerrte sein betröppeltes Personal vor die Westtribüne des Fritz-Walter-Stadions - direkt vor die frustrierten und aufgebrachten Fans. Mit gesenktem Kopf ertrugen sie ein gellendes Pfeifkonzert und schlichen dann wie begossene Pudel in die Kabinen. "Wir mussten uns stellen. Ich wollte, dass meine Spieler die traurigen Augen der Fans sehen, die diesen Verein über alles lieben", begründete Sasic seine erzieherische Maßnahme, "und die Gesichter dieser enttäuschten Menschen nie vergessen."

    Vor dem Komplett-Aus

    Der angesichts der Darbietungen einer überforderten Elf unabwendbar erscheinende Abstieg in die dritte Liga gefährdet die gesamte Existenz des chronisch klammen Zweitligisten. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass dieser Fall nicht eintreten wird", antwortete der auf seine Ablösung durch Stefan Kuntz wartende FCK-Vorstandsvorsitzende Erwin Göbel beim TV-Sender "Premiere" auf die Frage, ob sich die Fans über einen noch tieferen Fall als den in die Drittklassigkeit sorgen müssen. Das sportliche Fazit Sasics klingt wie ein Offenbarungseid: "Ich kann auf meine Spieler nicht sauer sein. Sie taten, was in ihren Möglichkeiten liegt."

    Kosten nicht mehr aufzufangen

    Hinter der Lizenzerteilung für den Klub steht im Fall des Abstiegs ein großes Fragezeichen. Das gab auch Göbel indirekt zu. "Wir sind in einer schwierigen Situation, denn die dritte Liga ist schwer zu planen, weil wir mit vielen Annahmen planen müssen. Es muss die Frage geklärt werden, ob unsere Partner - die Sponsoren und die Stadiongesellschaft - den Weg mitgehen werden", erklärte Göbel, dessen Klub den momentanen Unterhalt und die Miete für das Fritz-Walter-Stadion in Höhe von fünf Millionen Euro pro Jahr in der dritten Liga nicht aufbringen kann. Dort gibt es keine fünf Millionen Euro aus dem TV-Pool, sondern ganze 625.000. Der Gesamtetat des Vereins beschränkte sich auf zehn Millionen Euro. Ein Abstieg würde nicht nur das kickende Personal, sondern auch weitere Angestellte treffen. Von rund 40 Mitarbeitern in der Geschäftsstelle und im Trainingszentrum Fröhnerhof würden viele arbeitslos.

    Alle fokussieren sich auf den Torjäger der 91er Meisterelf

    Während Göbel, der bei einer Rückkehr von FCK-Ikone Kuntz ("Die Chancen stehen 50:50") wahrscheinlich wieder seinen früheren Posten als Finanzvorstand besetzen wird, viele Fragezeichen hinter der Zukunft des Bundesliga-Gründungsmitglieds sieht, schmieden andere im Klub bereits wieder große Pläne. "Wir wollen in drei bis fünf Jahren wieder in der Bundesliga sein. Stefan Kuntz ist Teil dieses Zukunftsprojekts, was auch unser Hauptsponsor mit uns angehen will, wenn wir ein solches Zugpferd wie Stefan Kuntz an die Spitze bringen können", sagte Aufsichtsrat Dieter Rombach, der davon ausgeht, dass der FCK im Fall Kuntz bald Vollzug meldet. "Aber da gibt es jetzt sicherlich auch Freunde, die Kuntz von einem Engagement bei dem angeblichen Chaos-Club abraten", fürchtete Aufsichtsratsmitglied Hartmut Emrich.

    Beck sitzt mit im Boot

    Sollte Kuntz tatsächlich auf den Betzenberg zurückkehren, dann hat dies der Klub wohl seinem Edelfan Kurt Beck zu verdanken. Der SPD-Chef dementierte jedenfalls nicht, bei dieser Personalie seine Hände im Spiel gehabt zu haben. "Mich verbindet eine langjährige Freundschaft zu Stefan Kuntz. Da ist man immer in Verbindung. Und wenn jemand nach einem Rat fragt, dann gibt man den", meinte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident vielsagend.

    Eine Perspektive zurückgewinnen

    Für Beck ist aber trotz einer möglichen Verpflichtung von Kuntz klar, dass der FCK kurzfristig nicht aus der Krise geführt werden kann: "Die wirtschaftlichen Probleme sind da. Ich glaube aber, man kann es schaffen. Dies muss man aber mittelfristig über fünf, sechs Jahre sehen. Ich hoffe sehr, dass mit Stefan Kuntz wieder eine langfristige Perspektive entsteht." Um zehn Jahre nach dem Gewinn der bisher letzten deutschen Meisterschaft den Weg in eine bessere Zukunft ebnen, bedarf es allerdings einer kompletten Runderneuerung des Klubs.

    Gruss burmtor

  • Bauern Rap

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 14:30

    Hallo !!

    Super lol !!

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 13:08

    Hallo !!

    Ein Schwimmbagger !!

    Gruss burmtor

  • und ein neuer

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 09:48

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spas hier !!

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 09:29

    Hallo !!

    Falsche Ausfahrt !!

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 09:26

    Hallo !!

    Meine neue Garage !!

    Gruss burmtor

  • Was haltet ihr davon!

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 09:24

    Hallo !!

    Gruss burmtor

  • Lahm will Vertrag bei Bayern verlängern

    • burmtor
    • 6. April 2008 um 09:15

    Lahm will Vertrag bei Bayern verlängern

    Philipp Lahm


    Bayern München und Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm werden wohl auch in Zukunft gemeinsame Wege gehen. In den kommenden Tagen soll der 2009 auslaufende Vertrag zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Verteidiger vorzeitig verlängert werden. "Die Verhandlungen mit Uli Hoeneß laufen schon seit dieser Woche. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir uns schon nächste Woche einigen werden", sagte der 24-Jährige der Münchner "tz".

    Rummenigge hat einen guten Eindruck

    Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat bei den Gesprächen mit Lahm "grundsätzlich einen guten Eindruck" gewonnen: "Wir sind auf einem guten und fairen Weg". Zuletzt hatte der spanische Traditionsverein FC Barcelona Interesse an Lahm signalisiert.

    Gespräch mit Klinsmann gibt den Ausschlag

    Der Nationalspieler hatte in der Vergangenheit immer wieder angedeutet, dass er irgendwann einmal in eine andere europäische Spitzenliga wechseln möchte. Dass es 2009 noch nicht so weit ist, liegt offenbar auch am künftigen Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann. "Ich habe vor zwei Wochen mit ihm telefoniert", sagte Lahm. Dabei dürfte Klinsmann ihm versichert haben, dass er den Defensivspieler halten will.

    Gruss burmtor

  • Eklat überschattet Spiel in Frankfurt

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 20:08

    Eklat überschattet Spiel in Frankfurt

    Nürnbergs Fans hätten fast einen Spielabbruch provoziert

    Was haben sie sich gefreut über diesen ersten Sieg von Neu-Trainer Thomas von Heesen? 3:1 in Frankfurt gewonnen und neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Doch Nürnbergs Erfolgserlebnis könnte schon in wenigen Tagen getrübt werden, weil Club-Fans die Partie mit Leuchtraketen bis an den Rand des Abbruchs brachten. Zwar führte Schiedsrichter Peter Gagelmann das Spiel nach 20 Minuten Zwangspause noch zu einem Ende. Doch der DFB wird schon am Montag die Ermittlungen aufnehmen. Gegen Nürnberg, weil die Fans aus Franken Ursache für den Beinahe-Spielabbruch waren. Aber auch gegen die Eintracht als Gastgeber und Veranstalter der Partie.

    DFB ermittelt in zwei Richtungen

    In Gagelmanns Spielbericht sind die Ereignisse jedenfalls vorsorglich vermerkt. "Von Bedeutung für die Ermittlung des Kontrollausschusses sind außerdem die Angaben der zuständigen Sicherheitsbehörden und -experten", teilte DFB-Vizepräsident Rainer Koch auf der Website des Verbandes mit. Die Vorfälle seien unter zwei Aspekten zu beurteilen. "Im Mittelpunkt steht natürlich die Haftung des Nürnberger Bundesligisten für seine Anhänger und deren Ausschreitungen. Eine weitere Frage ist, wie die aus dem Club-Block geworfenen Feuerwerkskörper ins Stadion gelangen konnten und ob damit Frankfurt die Platzaufsicht eventuell vernachlässigt hat", so Koch, der im Verband für Rechtsfragen zuständig ist.

    Roth ruft die eigenen Fans zur Ruhe

    In der 30. Minute hatte das Spiel in der Commerzbank-Arena für rund 20 Minuten unterbrochen werden müssen, nachdem wiederholt Knall- und Feuerwerkskörper aus dem Nürnberger Fanblock in den Innenraum und auf das Spielfeld geflogen waren. Schiedsrichter Peter Gagelmann schickte beide Teams daraufhin in die Kabinen. FCN-Präsident Michael A. Roth kritisierte die Anhänger seines Vereins während der Unterbrechung über das Stadionmikrofon und rief sie zur Ruhe auf. "Das sind unmögliche Zustände. Sie schaden unserem Club. Sollte es noch einen Vorfall geben, werde ich veranlassen, dass der Block geräumt wird", sagte Roth. Gagelmann setzte die Begegnung nach der Pause fort. Allerdings kündigte er an, das Spiel bei einem weiteren Vorkommnis abzubrechen. Zur Halbzeit stand es 1:1.

    Spielabbrüche in der Bundesliga:

    7. Dezember 1963:
    Hamburger SV - Borussia Dortmund Grund: Nebel;
    Spielstand nach 61 Minuten 1:2, Wiederholungsspiel 2:1

    2. Dezember 1967:
    VfB Stuttgart - Borussia Neunkirchen Grund: Nebel;
    Spielstand nach 54 Minuten 0:0, Wiederholungsspiel 2:1

    3. April 1971:
    Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen Grund: Bruch des Torpfostens;
    Spielstand nach 88 Minuten 1:1, Wertung 0:2

    31. Oktober 1972:
    Eintracht Braunschweig - Eintracht Frankfurt Grund: Nebel;
    Spielstand nach 45 Minuten 3:0, Wiederholungsspiel 2:1

    27. November 1976:
    1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf Grund:
    Flaschenwürfe der Zuschauer; Spielstand nach 76 Minuten 0:1, Wertung 0:2

    Gruss burmtor

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