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Beiträge von burmtor

  • Haben Konzerne 800 Millionen Euro zu viel kassiert ?

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 18:36

    Haben Konzerne 800 Millionen Euro zu viel kassiert ?

    Steckdose und Glühbirne

    Die vier großen deutschen Stromanbieter haben 2006 und 2007 von ihren Kunden womöglich bis zu 800 Millionen Euro zu viel für sogenannte Regel- und Ausgleichsenergie kassiert. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" leitete die Bundesnetzagentur deshalb ein Missbrauchsverfahren gegen die vier Versorger E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall ein.


    Beschwerde reichte ein Ökostrom-Anbieters ein
    Den Antrag dazu haben demnach der Hamburger Ökostrom-Anbieter Lichtblick und der Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (BNE) gestellt. Laut einem Gutachten der beiden Antragsteller sind die großen Netzbetreiber verpflichtet, Nachfrageschwankungen beim Strom nicht nur im eigenen Netz, sondern auch zwischen den jeweiligen Netzen auszugleichen. Genau das sei jedoch unterblieben.

    Entscheidung soll in zwei Monaten fallen
    Konkret sollen den Stromkunden in Deutschland dadurch im Jahr 2006 rund 314 und im Jahr 2007 rund 494 Millionen Euro zu viel berechnet worden sein, heißt es in dem eingereichten Schriftsatz. Dieses Geld, fordert Lichtblick, solle nun von der Bundesnetzagentur zurückgefordert werden. Gegenüber dem "Spiegel" haben die Netzbetreiber die Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen. Eine Entscheidung solle in den nächsten zwei Monaten fallen.

    Quelle:http://wirtschaft.t-online.de/c/14/70/11/98/14701198.html

    Gruss burmtor

  • Stuttgart macht die Liga spannend

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 18:22

    Stuttgart macht die Liga spannend

    Hamburgs Demel (li.) gegen Stuttgarts Osorio


    Der Fight um die Europapokalplätze wird immer spannender: Dank des Stuttgarter 1:0-Erfolgs über den Hamburger SV rückt die Liga unterhalb von Spitzenreiter Bayern München immer enger zusammen. Ganze sechs Punkte trennen den neuen Tabellenzweiten FC Schalke 04 von Frankfurt auf Rang sieben. Dabei verlor die Eintracht ihr Heimspiel gegen abstiegsbedrohte Nürnberger mit 1:3. Weil Chaoten Leuchtraketen abgefeuert hatten, war das Spiel in der Mainmetropole für eine Viertelstunde unterbrochen worden.

    Der Meister rückt oben ran

    Den Schalkern reichte gegen die abstiegsbedrohten Rostocker eine durchschnittliche Leistung und ein Treffer durch Halil Altintop, um mit nun 48 Punkten zum ersten Jäger des FC Bayern (54 Punkte) zu werden. Dank des sehenswerten Volley-Treffers von Nationalspieler Hilbert meldet sich der VfB Stuttgart zurück im Rennen um die europäischen Startplätze. Der Meister hat als Tabellenfünfter nur noch mickrige drei Zähler Rückstand auf Rang zwei. Dazwischen liegen noch der HSV und Werder Bremen (beide 47) auf den Rängen drei und vier. Die Bremer schafften nach vier Spielen ohne Sieg die Trendwende. Beim glücklichen 2:1 in Berlin schoss Borowski den entscheidenden Treffer für die Hanseaten.

    Bielefeld verlässt die Abstiegsränge

    Im Niedersachsenderby setzte der VfL Wolfsburg seine erfolgreiche Rückrunde fort. Das Team von Trainer Felix Magath gewann gegen Hannover 96 mit 3:2 und kletterte in der Tabelle auf Rang sieben. Die Tore für die Wölfe erzielten Dejagah (2) und Marcelinho. Für die Gäste trafen Bruggink und Stajner. Im Abstiegskampf konnte Bielefeld in letzter Minute ordentlich Boden gut machen. Die Arminia holte im Heimspiel gegen Aufsteiger Karlsruhe einen Last-Minute-Sieg. Dank Kampantais' spätem Treffer verlässt Bielefeld die Abstiegsränge.

    Gruss burmtor

  • Kubica überrumpelt Massa, Heidfeld Sechster

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 18:19

    Kubica überrumpelt Massa, Heidfeld Sechster

    Der Pole-Setter von Bahrain: Robert Kubica


    Felipe Massa war schwer überrascht. Da setzt der Brasilianer in Bahrain eine Bestmarke nach der anderen - und am Ende schnappt ihm Robert Kubica die Pole Position vor der Nase weg. Der Pole aus dem BMW Sauber F1 Team sorgte im finalen Durchgang des Qualifyings mit einer fabelhaften Runde für Aufsehen und startet morgen von Platz eins aus ins Rennen. Die zweite Startreihe bilden Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen, bester deutscher Fahrer war Nick Heidfeld auf Position sechs.

    Ferrari drückt mächtig auf die Tube

    Felipe Massa stecken die ersten beiden Rennen der Saison noch immer in den Knochen. Sowohl beim Auftakt in Australien als auch in Malaysia kam der Brasilianer nicht ins Ziel. Das soll sich in Bahrain nun ändern. Seit dem ersten freien Training gab der Ferrari-Pilot in Bahrain Vollgas, brannte eine Bestzeit nach der anderen auf den Asphalt. Im ersten Durchgang des Qualifyings das gleiche Bild: Massa an der Spitze, gefolgt von Jarno Trulli und Kimi Räikkönen - und das mit einem Abstand von rund einer halben Sekunde.

    Zwei Deutsche im Finale, Massa phänomenal

    Während sich Nick Heidfeld und Nico Rosberg erfolgreich in den finalen Quali-Durchgang kämpften, erwischte es mit Adrian Sutil, Sebastian Vettel und Timo Glock gleich drei deutsche Fahrer frühzeitig. Massa setzte unterdessen auch im zweiten Lauf des Zeitfahrens den Maßstab. Seine Rundenzeit: 1:31,188 Minuten, schneller war bis dato an diesem Wochenende niemand gefahren.

    Spannung beim letzten Schlagabtausch

    Gewohnt spannend ging es zu, als sich die Protagonisten zum finalen Schlagabtausch auf die Strecke begaben. Zwar setzte sich auch hier Massa sofort an die Spitze, der Abstand auf Robert Kubica betrug aber nur elf Tausendstelsekunden. Schnell war klar, dass die beiden Silberpfeile nicht um die Pole kämpfen werden. Weder die Zeiten von Hamilton noch die von Kovalainen waren gut genug. Am Ende landete Hamilton auf Rang drei, teilt sich die zweite Startreihe mit Kimi Räikkönen.

    Kubica spuckt Massa in die Suppe

    Massa war aber noch lange nicht am Ziel. Denn der einzige pole im Fahrerfeld spuckte dem Ferrari-Piloten kurz vor Schluss noch in die Suppe. Mit dem winzigen Vorsprung von 27 Tausendstelsekunden schnappte sich Kubica die Pole Position, sein Teamkollege Heidfeld wurde Sechster. Rosberg belegte am Ende des Qualifyings Platz acht.

    Gruss burmtor

  • Wenger will für 15 Millionen Schweini haben

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 18:16

    Wenger will für 15 Millionen Schweini haben

    Bastian Schweinsteiger


    Am 7. Dezember 2002 feierte Bastian Schweinsteiger in Stuttgart sein Debüt als Bundesligaprofi des FC Bayern München. Damals war das talentierte Eigengewächs gerade 18 Jahre alt. Über fünf Jahre später gilt Schweinsteiger noch immer als hoch talentiert. Inzwischen steht der Mann, der Deutschland mit einem Doppelpack gegen Portugal - in Stuttgart - 2006 zu WM-Bronze schoss, vor seinem 50. Länderspiel. Einen Stammplatz in München hat er trotzdem noch nicht errungen. Vielleicht hilft ja Arséne Wenger und das Verlassen der bayerischen Heimat: Arsenals Londons Cheftrainer wären die Dienste Schweinis nach einer Meldung des "Mirror" umgerechnet 15 Millionen Euro Ablöse wert.

    Fähigkeiten Schweinsteigers in London gesucht

    Nach der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz sähe der Elsässer den früheren Nachwuchsfahrer des Deutschen Skiverbandes gerne in seinen Reihen, in denen ein starker Rechtsfuß fehlt. Bekannt ist Schweinsteiger nicht nur für seine technischen Fähigkeiten, sondern vor allem auch für seine Torgefahr aus der so genannten zweiten Reihe. 13 Mal traf der 23-Jährige bereits im Nationaltrikot. In der Bundesliga benötigte Basti für 15 Tore satte 146 Einsätze. Wengers Scout Steve Rowley soll sich in diesen Tagen zur Beobachtung des Edel-Reservisten nach Deutschland aufmachen.

    Vorbilder sind da

    Prominente Münchner, die ihren Heimatverein FC Bayern Richtung britischer Insel verlassen mussten, um wirkliche Anerkennung zu ernten, können Schweinsteiger als positive Vorbilder dienen. Dietmar Hamann spielt inzwischen im zehnten Jahr in der englischen Premier League, aktuell für Manchester City, davor für den FC Liverpool und Newcastle United. Sein früherer Münchner Kollege Markus Babbel verteidigte zwischen 2000 und 2003 hinter Hamann in Liverpool, ehe er die Reds Richtung Blackburn verließ.

    Schussstarke Legionäre Hitzlsperger und Nerlinger

    2007 in Stuttgart beendete der Manndecker seine aktive Karriere - mit dem Meistertitel und an der Seite von Thomas Hitzlsperger. Das Münchner Eigengewächs diente sich zwischen 2002 und 2005 über Aston Villa bis in die Nationalelf hoch - und in die Bundesliga. Diese Chance hätte der starke Linksfuß (Spitzname: "Hammer") bei den Bayern kaum erhalten. Christian Nerlinger - Weggefährte von Babbel und Hamann - spielte sich von 2001 bis 2004 in Glasgow in die Herzen der Rangers-Fans. Ende 2005 verschwand der frühere Nationalspieler in Kaiserslautern sang- und klanglos von der Bildfläche.

    Gruss burmtor

  • Ein Rückblick auf 100 Jahre Länderspiele

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 13:29

    Ein Rückblick auf 100 Jahre Länderspiele

    Beckenbauer (l.) und Maier freuen sich über den Weltpokal


    Kaiser Franz Beckenbauer erlebte durch sie die doppelte Krönung, Fritz Walter wurde mit ihr zum Helden der Nation, für Jürgen Klinsmann war sie einfach die größte Herausforderung: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird am 5. April 100 Jahre alt - und nie war sie begehrter als jetzt. 857 Spieler haben in genau 800 Partien das Adler-Trikot getragen. 457 Siegen stehen 179 Niederlagen und 164 Unentschieden entgegen. 1782 Tore wurden geschossen, 965 Treffer kassiert. Die drei WM-Titel 1954, 1974 und 1990 sowie die ebenfalls drei EM-Triumphe 1972, 1980 und 1996 krönten die bisherige Jahrhundert-Geschichte der DFB-Elf. Doch fast noch wichtiger als alle Erfolge sind emotionale Ausstrahlung und der ökonomische Wert.

    Rätselraten über die deutschen Erfolge

    "Sie wird immer der Deutschen liebstes Kind sein", erklärte Berti Vogts, der als Spieler Weltmeister und als Bundestrainer immerhin Europameister war. Und Klinsmann, der bei der WM 2006 mit einem runderneuerten DFB-Team den Nationalstolz entfacht und die schwarz- rot-goldenen Fähnchen auf Millionen Autos gezaubert hatte, meinte: "Wenn wir den Leuten in unserem Land Spaß und Freude geben können, ist viel erreicht." Über 28 Millionen Deutsche sahen vor den TV-Geräten den 1:0-Endspielsieg über Argentinien 1990 - und wieder rätselte die Fußball-Welt über die Gründe der deutschen Erfolge.

    Kontinuität an der Führungsspitze

    "Alle Deutschen stammen aus derselben Fabrik, vermutlich einem Stahlwerk", bemerkte einst der argentinische Weltmeister-Trainer Cesar Luis Menotti. Beckenbauer, wie Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (150 Einsätze), Rekordschütze Gerd Müller (68 Tore) und Ehrenspielführer Uwe Seeler sicher die prägendste Figur in 100 Jahren Nationalelf, hat eine andere Erklärung als die klassischen deutschen Tugenden Disziplin, Kampf und Ordnung oder die legendäre Elfmeter-Stärke. Der Weltmeister als Spieler (1974) und Trainer (1990) sieht vor allem in den starken Spielerpersönlichkeiten und einer "im Weltfußball beispiellosen Kontinuität an der Führungsspitze" einen entscheidenden Grund für die Erfolgsstory der Nationalmannschaft.

    Herberger am längsten im Amt

    Erst zehn Bundestrainer oder DFB-Teamchefs führten die Vorzeige- Auswahl. Am längsten amtierte der legendäre Sepp Herberger, der fast 28 Jahre die Geschicke der DFB-Elf lenkte und 1954 die "Helden von Bern" zum ersten WM-Titel für Deutschland führte. Helmut Schön brachte es noch auf knapp 14 Jahre. Danach reduzierten sich die Amtszeiten von sechs Jahren (Jupp Derwall und Franz Beckenbauer) oder acht Jahren (Berti Vogts) auf vier (Rudi Völler) und zwei (Erich Ribbeck und Jürgen Klinsmann). "Die Zeit der langen Verträge ist vorbei", hatte selbst "Rudi Nazionale" eingestehen müssen.

    Perfekte Siege und schmerzhafte Niederlagen

    Als nahezu perfekte Spiele gingen unter anderen das 8:0 gegen Dänemark 1937, das WM-Halbfinale gegen Österreich 1954 (6:1) und das Endspiel gegen Ungarn (3:2), das EM-Viertelfinale gegen England 1972 (3:1), das WM-Endspiel gegen die Niederlande 1974 (2:1), der WM- Thriller von Sevilla 1982 gegen Frankreich (8:7 n.E.), das WM- Auftaktspiel gegen Jugoslawien 1990 (4:1) sowie das Achtelfinale gegen die Niederlande (2:1) oder das "Golden Goal"-Finale bei der EM 1996 (2:1) gegen Tschechien in die Annalen ein. Auch das WM-Finale 1966 mit dem berühmten Wembley-Tor (2:4), das WM-Halbfinale 1970 in Mexiko gegen Italien (3:4), das "Bruderduell" gegen die DDR bei der WM 1974 (0:1), das WM-Endspiel 2002 gegen Brasilien (0:2) und das Halbfinale bei der Heim-WM 2006 wieder gegen die "Azzurri" (0:2) sind unvergessen, auch wenn diese dramatischen Partien verloren gingen.

    Vorbild für Tausende Talente

    "Wir wissen, was wir an der Nationalmannschaft haben", erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Denn das Team ist nicht nur Vorbild für Tausende von jungen Kickern und Kickerinnen - 90 Prozent aller DFB- Einnahmen hängen direkt oder indirekt von der Nationalmannschaft ab. Die "Goldene Kuh" ermöglicht dem weltgrößten Fußball-Verband seine exponierte sportliche und gesellschaftliche Stellung. Ein Länderspiel ist mit TV-, Marketing und Zuschauereinnahmen inzwischen rund 10 Millionen Euro wert - und 10 Millionen Menschen oder noch viel mehr sehen immer am Fernsehschirm zu. Das WM-Aus 2006 gegen Italien sahen knapp 30 Millionen - der absolute Quotenhit in 100 Jahren.

    Erstes Spiel schon mit Adler

    Noch ohne Trainer, dafür teils auf eigene Kosten waren die deutschen Fußballer zum ersten offiziellen Länderspiel am 5. April 1908 gegen die Schweiz nach Basel gereist. Ein 19-jähriger Schüler namens Fritz Becker, später nie mehr in der DFB-Auswahl dabei, erzielte das erste Tor für die in halblangen Hosen angetretenen Deutschen. Der Adler zierte übrigens schon damals die schwarzen Trikots mit weißen Ärmeln.

    Revanche durch Löws Team

    100 Jahre später revanchierte sich die Mannschaft des amtierenden Bundestrainers Joachim Löw im 800. Spiel ebenfalls in Basel mit 4:0 für die 3:5-Niederlage der ersten Generation - und jede Minute vor und nach dem Match war generalstabsmäßig geplant. Ärzte, ein Sportpsychologe, Physiotherapeuten, Medien-Spezialisten und sogar ein eigener Koch gehören längst zum Stab, der inzwischen größer ist als das Spieler-Aufgebot. Die Weltmeister von 1954 bekamen fünf Mark Taschengeld pro Spiel, für den EM-Triumph 2008 würde jeder Profi 250.000 Euro kassieren.

    Gruss burmtor

  • Der HSV muss den Meister in Schach halten

    • burmtor
    • 5. April 2008 um 13:25

    Der HSV muss den Meister in Schach halten

    Hamburgs Trochwoski (re.) stürmt auf Stuttgarts Osorio zu.


    Rückblende: Mit 4:1 servierte der Hamburger SV am 20. Oktober 2007 den vor sich hin kriselnden deutschen Meister aus Stuttgart ab und deutete bereits im ersten Drittel der Saison an, sich an die Fersen des großen Titelfavoriten aus München zu heften. Zehn Punkte trennten nach zehn Partien bereits die Hanseaten und die Schwaben, die damals schon ihre sechste Niederlage einsteckten. Längst berappelte sich der VfB, gewann fünf seiner letzten sieben Vergleiche, von denen Armin Vehs Elf keinen verlor. Vor dem heutigen Rückspiel am Neckar (ab 15.15 Uhr im T-Online Live-Ticker) der HSV nur noch fünf Zähler entfernt. Die erneute Qualifikation zur Champions League ist angesichts von drei Punkten Rückstand auf Schalke (heute gegen Rostock) für Stuttgart keine Utopie.

    Die wirkliche und die gefühlte Bilanz des HSV

    Dem Gastgeber aus Hamburg stünde - nicht nur, um seine Rolle als erster Verfolger des FC Bayern zu manifestieren - ein Heimsieg gut zu Gesicht. Seit elf Spielen sind die Jungs des scheidenden Cheftrainers Huub Stevens ungeschlagen. Acht Unentschieden in diesem Zeitraum werfen jedoch einen leichten Schatten auf die vergangenen Wochen, da dem HSV die Leichtigkeit des Siegens abhanden gekommen ist. Das jeweils bittere Scheitern in UEFA- und DFB-Pokal fiel ebenso in diese Phase. So mancher Beobachter sieht eine Minikrise an der Elbe, festgemacht an einem auf der Stelle tretenden Superstar Rafael van der Vaart und auch der Kritik an dessen Laufbereitschaft aus dem Mannschaftskreis (Bastian Reinhardt). Trotzdem zollt die gesamte Liga dem Dino aus dem Norden Respekt dafür, die Leistungskurve trotz des feststehenden Abgangs von Stevens am Saisonende gehalten zu haben.

    Berlin als Ort der Bremer Wende?

    Das ist vom Erzrivalen aus Bremen nicht zu behaupten. Die Grün-Weißen durchschreiten ihr tiefstes Tal seit dem Februar 2007, als die Rückrunde mit vier Partien ohne Sieg anging. Die laufende stellt sich mit acht Punkten aus neun Begegnungen nicht besser dar. Aus dem vermeintlich hartnäckigsten Widersacher der Münchner Bayern ist ein Rätsel für Trainer und Fans geworden. Die Heimniederlagen gegen die allesamt schlagbaren Bochumer, Wolfsburger und - zuletzt - Duisburger ragen heraus aus der schlimmen Bilanz. Nur noch schöne Erinnerung, dass Werder in dieser Saison Real Madrid sehenswert aus den Schuhen spielte. Noch sind die Chancen, die Champions League zum fünften Mal in Folge zu erreichen, intakt, Schalke nur einen Punkt weg. Damit das so bleibt, muss es aber heute in Berlin so klappen wie in den Jahren zuvor. Hertha schlug Werder seit dem 20. Oktober 2001 im Olympiastadion nicht mehr.

    Träume am Main

    Hinter Bremen lauert nicht nur Meister Stuttgart, sondern - zur Überraschung vieler - die Frankfurter Eintracht. Im Süd-Duell mit dem Pokalsieger aus Nürnberg könnten die Hessen vorzeitig die Vorgabe ihres Trainers Friedhelm Funkel erfüllen und die Punktausbeute auf die ersehnten 45 schrauben. Für die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft wäre es im neuen Jahr bereits der siebte Sieg und die Fortsetzung der Renaissance am Main. Der Gast aus Franken wartet seit zehn Matches auf den wichtigen Erfolg, Meyer-Nachfolger Thomas von Heesen sowieso. Der zündende Effekt im aufreibenden Kampf gegen den Abstieg, mit dem die Frankfurter erstmals seit Jahren nichts zu tun haben, könnte jedoch ausgerechnet mit einem bitteren 1:1 vorbereitet worden sein - weil gegen den hohen Favoriten aus München erzielt.

    Derby in Wolfsburg

    Noch einen Punkt mehr als Frankfurt - deren 20 - sammelte seit Beginn der Rückrunde der frühere Eintracht-Coach Felix Magath, allerdings mit dem VfL aus Wolfsburg. Der Fast-Absteiger der vergangenen beiden Jahre bekam unter dem erfahrenen und erfolgreichen Übungsleiter aus Unterfranken auf beeindruckende Art und Weise die Kurve und erreichte sogar das Halbfinale des DFB-Pokals. Vor dem heutigen Niedersachsen-Derby gegen die Roten aus Hannover rangieren die VW-Städter fünf Punkte vor 96 und haben die Kräfteverhältnisse in der Region verkehrt. Nach dem Hinspiel (2:2) thronte der heutige Gast von der Leine noch vier Punkte über dem Aufsteiger von 1997. In 2008 aber hielt die Elf von Chefcoach Dieter Hecking dieses Niveau nicht annähernd und gewann erst ein Mal.

    Der ersehnte erste Sieg nach drei Remis?

    Um diesen ersten Erfolg kämpft seit der Einsetzung des neuen Cheftrainers Michael Frontzeck Arminia Bielefeld. In Hamburg standen die Ostwestfalen knapp davor, und auch gegen Bremen und davor in Hannover reichte es zumindest zu Unentschieden, die einen deutlichen Aufwärtstrend anzeigten. Diese positive Entwicklung soll nun heute gegen den auswärts jedoch sehr starken Aufsteiger aus Karlsruhe (nur fünf von 13 Auswärtspartien verloren) endlich auch an Zählbarem ablesbar sein.

    Gruss burmtor

  • Moin,bitte um Hilfe!

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 23:10

    Hallo !!

    Herzlich Willkommen und viel Spass hier !!
    Wie linus76 schon sagt schaue mal Boardnews.

    Gruss burmtor

  • DFB-Spiele standen auf der Kippe

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 20:38

    Pokal-Finale stand vor der Absage

    Ganz Fußball-Deutschland freut sich auf das DFB-Pokalfinale Dortmund gegen Bayern in 14 Tagen. Mehr als eine halbe Million Karten-Nachfragen liegen für das Endspiel im Berliner Olympiastadion vor.

    BILD enthüllt, was bisher nur wenige wussten und dramatisch ernst war: Das Finale stand bis Donnerstagabend vor der Absage durch den DFB.

    Das Ding wollen alle haben: Den DFB-Pokal
    Ebenso die zwei Test-Länderspiele gegen Weißrußland (27. Mai) und Serbien (31. Mai) vor der EM. Präsident Dr. Theo Zwanziger hätte um ein Haar die Notbremse gezogen.

    Grund: Das laufende Bußgeld-Verfahren des Bundeskartellamtes in Bonn! Nach Ansicht der Behörde sind DFB und Deutsche Fußball-Liga Konkurrenten, die sich bei der Sponsoren-Suche abgesprochen hätten.

    Am 26. Februar durchsuchten die Kartellwächter beide Fußball-Zentralen. Gegen die Bosse Dr. Reinhard Rauball (Liga) und Dr. Theo Zwanziger (DFB) wurde eine „Informationssperre“ verhängt. Kontakt verboten!

    Bei gemeinsamen Veranstaltungen wie Pokalfinale und Länderspielen drohte ein Zusatz-Bußgeld in sechsstelliger Höhe. Rauball und Zwanziger hätten mit ihren privaten Vermögen haften müssen.

    Das Pokal-Finale stand vor der Absage DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hätte fast die Notbremse gezogenFoto: Oliver Hardt 1/4
    Deshalb stand die Absage der Spiele unmittelbar bevor. Erst Donnerstagabend teilte das Kartellamt mit, dass die geplanten Veranstaltungen doch durchgeführt werden können.

    Aber: Das Verfahren läuft weiter. Die Länderspiele nach der EM stehen weiter auf der Kippe. Das sickerte gestern bei der Vorstandssitzung des DFB durch. Verbands- Sprecher Harald Stenger am frühen Abend auf BILD-Nachfrage: „Ich kann bestätigen, dass es intensive Gespräche zwischen unseren Anwälten und dem Kartellamt gab. Es besteht Hoffnung, dass mehr Verständnis als bisher zu unserer Sichtweise sportspezifischer Fragen besteht.“

    Heißt: DFB und Liga setzen darauf, weiter gemeinsam Fußball veranstalten zu können.

    Gruss burmtor

  • DFB-Spiele standen auf der Kippe

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 20:30

    DFB-Spiele standen auf der Kippe

    Wegen der Ermittlungen des Bundeskartellamtes gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) standen das DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (19. April) in Berlin sowie die Länderspiele gegen Weißrussland (27. Mai) und Serbien (31. Mai) offenbar vor der Absage. Das berichtet die Bild-Zeitung. DFB-Mediendirektor Harald Stenger wollte den Bericht zwar nicht im Detail kommentieren, aber auch nicht ausdrücklich dementieren: "Wir bitten um Verständnis, dass wir in einem schwebenden Verfahren von großer Brisanz für den gesamten deutschen Fußball keine weiteren Kommentare abgeben werden."

    Gruss burmtor

  • DFB und Hoyzer einigen sich auf einen Vergleich

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 20:19

    DFB und Hoyzer einigen sich auf einen Vergleich

    Robert Hoyzer wird zur Kasse gebeten

    Nach zähen Verhandlungen haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der ehemalige Schiedsrichter Robert Hoyzer über die Schadensersatzforderungen des DFB geeinigt und wollen ihren Rechtsstreit, wie der DFB mitteilte, zeitnah durch einen Vergleich beilegen. Damit ginge ein über drei Jahre andauerndes Verfahren zu Ende. "Ich bin froh, dass das Verfahren so beendet werden kann", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Ursprünglich hatte der DFB 1,8 Millionen Euro gefordert. Der Vergleich muss noch durch das Landgericht Berlin bestätigt werden.

    750.000 Euro Entschädigung

    Laut DFB-Informationen umfasst der angestrebte Vergleich einen Schadensersatzbetrag in Höhe von 750.000 Euro. Hoyzer verpflichtet sich ab 2010 über einen Zeitraum von 15 Jahren monatlich 700 Euro an den DFB zu zahlen, insgesamt ergibt dies die Summe von 126.000 Euro. Sollten die Raten bis zum Ende pünktlich gezahlt werden, verzichtet der DFB auf die Zahlung des Restbetrags. Das Geld will der Verband für soziale Zwecke verwenden. "Der Vergleich und damit der Verzicht auf Geltendmachung unserer möglicherweise höheren Schadensersatzansprüche ist auch Ausdruck unserer Haltung, dass wir Robert Hoyzer nach Verbüßung seiner Haftstrafe eine Chance für seinen weiteren Lebensweg eröffnen möchten", sagte Zwanziger nach der Einigung.

    Seit Mai im Knast

    Der Fall Hoyzer schlug im Jahr vor der WM in Deutschland hohe Wellen. Im Januar 2005 gab der damals 25-Jährige zu, Spiele im DFB-Pokal, sowie in der zweiten Bundesliga manipuliert zu haben. Der Verdacht kam auf, hinter den Manipulationen könnte organisiertes Verbrechen stecken, da Hoyzer nach eigenen Aussagen regelmäßigen Kontakt zur kroatischen Mafia hielt. Im April 2005 wurde Hoyzer vom DFB lebenslänglich gesperrt und darf seitdem nicht mehr als Schiedsrichter oder Trainer für den Verband tätig sein. Ende 2006 verurteilte das Berliner Landesgericht Hoyzer zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten, die der Verurteilte im Mai 2007 antreten musste.

    Gruss burmtor

  • Kapitän Kahn: "Jede Ablenkung schadet"

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 18:43

    Kapitän Kahn: "Jede Ablenkung schadet"

    Kritisch: Bayern-Keeper Oliver Kahn

    Der überraschende Besuch von Jürgen Klinsmann in der Allianz Arena beim UEFA-Cup-Spiel gegen den FC Getafe (1:1) sorgt für Wirbel beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. "Wir sind auf dem Weg zu drei Titeln, da schadet jede Ablenkung", kritisierte Kapitän Oliver Kahn die Stippvisite des zukünftigen Bayern-Trainers. In der Münchner "Abendzeitung" sagte Kahn weiter: "So etwas habe ich in meiner gesamten Karriere noch nie gehört oder erlebt, dass ein Trainer, der erst ab der kommenden Saison in der Verantwortung steht, schon in der laufenden Saison auf der Tribüne sitzt."

    "Das macht man nicht"

    Die Mannschaft hatte laut "AZ" vorab nicht erfahren, dass der zukünftige Coach Augenzeuge des Getafe-Spiels sein würde. "Jeder muss das mit sich selbst ausmachen, was er in solch einer Situation für richtig hält. Aber ich halte das für keinen guten Stil. Das macht man nicht". sagte Kahn.

    Weitere Personalfragen geklärt

    Am Mittwoch hatte sich Klinsmann auf der Geschäftsstelle mit den Bayern-Chefs getroffen und ihnen Nick Theslof, der das künftige Scout-Team des FC Bayern verstärken soll, vorgestellt. Außerdem hatte sich der frühere DFB-Teamchef mit Walter Junghans, dem Nachfolger von Torwarttrainer Sepp Maier, fotografieren lassen.

    Matthäus: "Ich halte das für respektlos"

    Auch der frühere Bayern-Kapitän Lothar Matthäus äußerte wenig Verständnis für Klinsmanns Besuch. "Ich würde so etwas unter Kollegen nicht machen. Damit hat er gegen einen Ehrenkodex verstoßen. Er hätte ja auch zu einem Spiel kommen können, wenn die Meisterschaft schon entschieden ist. Ich halte das für respektlos", sagte er in der "AZ".

    Gruss burmtor

  • Ferrari dominiert im ersten Training

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 18:02

    Auftakt in Sakhir: Wer soll Ferrari schlagen?

    Die Formel-1-Saison 2008 geht in die dritte Runde. Mit den ersten beiden freien Trainingseinheiten eröffneten die Piloten das Rennwochenende in Sakhir. Ferrari erwischte auf dem Wüstenkurs dabei den besten Start der elf angetretenen Teams. Felipe Massa, der sowohl beim Auftakt in Australien als auch beim Rennen in Malaysia nicht die Zielflagge sah, drehte in den Sessions die jeweils schnellste Runde. Sein Teamkollege Kimi Räikkönen unterstrich die Performance des Brasilianers mit seinen zweiten Plätzen. Vizeweltmeister Lewis Hamilton crashte im zweiten Training schwer.

    Wintertests ein Vorteil für Ferrari?

    Bei Ferrari ist man nicht zuletzt durch die Leistungen im freien Training guter Dinge. Nachdem Räikkönen in Malaysia das wahre Potenzial des F2008 aufblitzen ließ, ist die Welt der Roten wieder im Gleichgewicht. Dass man im Winter auf dem Wüstenrundkurs testete, könnte für Ferrari durchaus ein Vorteil sein. Auch wenn Räikkönen die Testfahrten nicht überbewerten will, so weiß er doch: "Der Test wird sicherlich kein Nachteil für uns sein, sondern wird uns eher ein bisschen helfen können."

    Massa und Räikkönen haben alles im Griff

    Und wie. In beiden Trainingssessions ließen Massa und Räikkönen dem Rest des Feldes nicht den Hauch einer Chance. Auch wenn man nie genau abschätzen kann, welches Team auf welcher Strategie unterwegs ist, so war die Vorstellung der Roten doch eine enorm starke. Ohne nennenswerte Fahrfehler drehten die beiden Piloten an der Zeitenschraube, brannten eine schnelle Runde nach der anderen auf den bahrainischen Asphalt.

    Schwerer Crash von Hamilton


    Hamiltons demolierter Bolide hängt am Haken
    Für die Silberpfeile war der Auftakt zum Großen Preis von Bahrain alles andere als perfekt. Mit rund 1,3 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter war das Team bei Weitem nicht da, wo es gerne gewesen wäre. Zu allem Überfluss crashte Hamilton gut zehn Minuten vor Ende der zweiten Session und zerlegte seinen Boliden. Der Brite kam auf die Randsteine, das Heck brach aus und der Wagen wurde unkontrollierbar, schlug hart in einen Reifenstapel ein. Hamilton konnte mit leichten Blessuren aus dem Auto steigen. "Ich habe am Funk mit ihm gesprochen. Es geht ihm gut. Er wird wohl ein paar Prellungen behalten, aber sonst nichts Tragisches", sagte McLaren-Teamchef Ron Dennis.

    Williams überrascht, Heidfeld unter seinen Möglichkeiten

    Die Überraschung des Tages war unterdessen das Williams F1 Team. Im ersten Training landete Nico Rosberg hinter den beiden Ferrari auf Rang drei, während sein japanischer Teamkollege Kazuki Nakajima Fünfter wurde. Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) blieb derweil unter seinen Möglichkeiten. Im ersten Training sprang für den Deutschen nur Platz 14 heraus, im zweiten Durchgang belegte er Rang 17.

    Gruss burmtor

  • Politiker verdammen YouTube

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 17:52

    Politiker verdammen YouTube

    Ein YouTube-Skandal erschüttert derzeit Großbritannien: Die Seite zeigte das Video einer Massenvergewaltigung, wobei der Film viele hundert Mal abgerufen wurde, bevor YouTube intervenierte und die Aufnahmen von der Plattform nahm. Britische Politiker sind empört und fordern strikte Vorab-Kontrollen der eingestellten Inhalte.

    Britische Unterhausabgeordneten erachteten es als skandalös, dass das Vergewaltigungsvideo zunächst rund 600-mal angesehen wurde, bevor die YouTube-Betreiber die Aufnahmen löschten. Der Film zeigte eine etwa dreiminütige Massenvergewaltigung einer Frau, die durch ein Betäubungsmittel völlig benommen war. Dabei bemängeln die Politiker das lasche Kontrollsystem des Videoportals.

    Video wurde erst spät gelöscht

    Google-Vize-Präsident Kent Walker musste sich wegen des Vergewaltigungsvideos nun vor einem Ausschuss des britischen Unterhauses verantworten. Er räumte es als menschlichen Fehler ein, dass das brutale Video erst so spät vom Betreiber gelöscht worden ist. Allerdings wies Walker darauf hin, dass jede Minute bei YouTube etwa zehn Stunden Filmmaterial hochgeladen werden. Diese Inhalte zu kontrollieren und mit den jeweils länderspezifischen Vorschriften abzugleichen, seien "unglaublich kompliziert".

    Illegale Filme werden schnell entfernt

    Walker wies darauf hin, dass 50 Prozent der von Nutzern gemeldeten Filme bereits nach einer halben Stunde entfernt würden. Nach einer Stunde sei der Großteil gemeldeter Videos entfernt. Den britischen Abgeordneten ist das nicht genug. Sie haben sich darüber empört, dass bei Google offenbar niemand dafür angestellt ist, Videos systematisch zu überprüfen. Eine Vorab-Kontrolle jedes eingestellten Videos geschieht bei YouTube nicht.

    Quelle:http://computer.t-online.de/c/14/69/30/02/14693002.html

    Gruss burmtor

  • Experten warnen vor EC-Kartenzahlung bei Lidl

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 12:49

    Experten warnen vor EC-Kartenzahlung bei Lidl

    Filiale von Lidl

    Der Bespitzelungsskandal beim Discounter Lidl zieht immer weitere Kreise. Durch die heimliche Videoüberwachung der Kassen sind möglicherweise auch die Geheimnummern vieler EC-Karten aufgezeichnet worden. Verbraucherschützer warnen deshalb von der Nutzung der EC-Karte beim Discounter.

    Hohe Kameraauflösung erlaubt Erkennung von PIN-Eingaben
    Lidl hatte in einem Schreiben an seine Kunden bereits eingeräumt, dass die "Aufzeichnung Ihrer PIN-Eingabe nicht vollständig auszuschließen" sei. Wer das verhindern wolle, müsse "den Eingabevorgang mit der Hand bedecken". Dies sei "ein Eingeständnis dafür, dass die Kameras offensichtlich über genügend Auflösung verfügen, um den PIN-Code zu erkennen", sagte der Justiziar der Verbraucherzentrale Bayern, Markus Saller, der "Süddeutschen Zeitung". Nach Angaben von Lidl werden die Videobänder täglich gelöscht.

    Kunde verlangt rechtsverbindliche Auskunft von Lidl
    Doch Kunden und Verbraucherschützer bleiben skeptisch. "Wir raten den Kunden dringend ab, bei Lidl mit EC-Karte und PIN-Geheimnummer zu zahlen", sagte Hartmut Straub, Jurist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der Zeitung. Ein Kunde verlangt von Lidl laut "SZ" sogar eine "rechtsverbindliche Versicherung", dass von seiner Kartenzahlung keine Aufzeichnungen mehr bestehen. Notfalls will das der Verbraucher vor Gericht durchsetzen.


    Lidl arbeitet mit Ex-Datenschützer zusammen
    Inzwischen reagiert der Discount auf die Kritik in Öffentlichkeit und Medien. Lidl will mit dem früheren Bundesdatenschutzbeauftragte Joachim Jacob ein neues Konzept zur Videoüberwachung in den Filialen entwickeln. "Wenn man Videoüberwachung macht, muss das klar erkennbar sein. Es müssen die Mitarbeiter wissen und es müssen die Kunden wissen", sagte Jacob.

    Quelle:http://wirtschaft.t-online.de/c/14/68/92/34/14689234.html

    Gruss burmtor

  • Anwalte bedrängen Verbraucher

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 12:44

    Abmahnungen: Anwalte bedrängen Verbraucher


    Immer mehr Internetnutzer werden von dubiosen Online-Diensten abgemahnt.

    Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg schlägt Alarm: Derzeit erhalten Verbraucher massenhaft Mahnungen von der Anwältin Katja Günther, die Geld für dubiose Internetanbieter eintreibt. Ihre Forderung: Die Empfänger müssen ausstehende Rechnungen von bekannten Abzockseiten bezahlen. Dabei ist der Anspruch völlig haltlos: Verbraucherschützer raten, sich gegen diese Form der Abzocke zu wehren - es bestehe keine Zahlungspflicht.

    Im Auftrag der Unternehmen NetContent Ltd., Online Service Ltd. und Online Content Ltd. landen zur Zeit massenhaft Mahnungen in den Briefkästen von zehntausenden Verbrauchern. Anwältin Günther begründet in der Mahnung die Zahlungsforderung mit einem nicht beglichenen Dienstleistungsvertrag, der im Internet geschlossen wurde. Dabei droht sie unverhohlen mit einem möglichen Eintrag bei der Schufa. Doch Verbrauchern sollten sich nicht einschüchtern lassen.

    Verbraucher sollten sich rechtlich wehren

    Brigitte Sievering-Wichers von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, sich gegen diese Form der Abzocke rechtlich zu wehren. Es bestehe keine Zahlungspflicht: "Betroffene sollten sich durch das Mahnschreiben aus München nicht einschüchtern lassen." Die Forderungen stammten zum Teil noch aus dem Jahr 2006. Dabei stecken die Unternehmen unter einer Decke: Fordert NetContent Ltd. aktuell noch für die Seite Vorlagen-Archiv.de Rechnungen ein, wird das Angebot mittlerweile von Online Content Ltd. betrieben. Offensichtlich wechseln die Betreibern der Seiten regelmäßig, was Sievering-Wichers bestätigte - eine Strategie, um möglichen Gerichtsverfahren aus dem Weg zu gehen. Hierzu gehört auch, den Firmensitz in das ferne England zu verlegen.

    Netzabzocke weit verbreitet

    Vermeintlich kostenlose Dienste, die nach Anmeldung saftige Rechnungen verschicken, erfreuen sich in Deutschland größter Beliebtheit. Verschickt werden diese Forderungen von Inkassobüros oder wie in dem aktuellen Fall von Anwaltskanzleien. Diese drohen mit unangenehmen juristischen Konsequenzen, sollte die Rechnung nicht beglichen werden. Viele Internetnutzer lassen sich von dem massiven Druck einschüchtern und zahlen. "Verbraucher fallen in Massen darauf rein", sagte Sievering-Wichers.

    Opfer oft minderjährig

    "Internet-Abzocke ist das Wort des Jahres bei uns", klagte auch Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen. Gegenüber 2006 hätten sich die Anfragen 2007 verdoppelt. Eine Online-Umfrage der Verbraucherzentralen ergab, dass die Opfer aus allen Schichten und Altersklassen stammten. Besonders erschreckend: Ein Viertel der Abgezockten war minderjährig. Die Betroffenen hätten mit Forderungen von durchschnittlich 120 Euro zu kämpfen. Doch wie können Verbraucher gegen solche ungerechtfertigten Geldforderungen vorgehen?

    Das raten Verbraucherschützer

    Die Forderungen sind meist unbegründet", so Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale und rät, sich nicht einschüchtern zu lassen. Zwar hätten die angeschriebenen Nutzer in den meisten Fällen tatsächlich den Kostenhinweis auf den entsprechenden Seiten übersehen. Dies verpflichtet den Verbraucher jedoch noch lange nicht zur Zahlung. Ist der Kostenhinweis auf einer Seite für Nutzer nicht klar ersichtlich, kommt ein verpflichtender Vertrag in der Regel nicht zustande, so die Verbraucherzentrale. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Gesamteindruck der Seite ein kostenloses Angebot vermuten lässt oder der Kostenhinweis erst durch Scrollen lesbar wird. Das hat das Amtsgericht München in einem Urteil vom 16.01.2007 entschieden (AZ 161 C 23695/06). Am Ende ist der Trick ist immer derselbe: Das Angebot ist zunächst kostenlos, ohne Registrierung geht jedoch nichts, und wer tatsächlich seine Adress-Daten eingibt, bekommt schnell per Post eine saftige Rechnung präsentiert.

    Leere Drohungen

    "Allen Anbietern ist gemeinsam, dass eine immense Drohkulisse aufgebaut wird", sagt Anwalt Peter Lassek. Besonders Eltern, deren minderjährige Kinder auf ein solches Angebot hereingefallen sind, sehen sich oft mit einer Anzeige wegen Betrugs konfrontiert. Der Sprössling habe sein Alter falsch angegeben und sich als volljährig ausgegeben. Selbst wenn - Betrug im Sinne des Strafrechts ist das in der Regel nicht. Überhaupt sind von Minderjährigen geschlossene Verträge unwirksam, wenn das Einverständnis der Erziehungsberechtigten nicht vorgelegen hat. Geschockte Eltern sollten sich auch nicht vom Hinweis auf den Taschengeldparagrafen §110 BGB ins Bockshorn jagen.

    Haken bei AGB reicht nicht aus

    Generell sollte man vor einer Registrierung immer die Geschäftsbedingungen des Angebots prüfen. Den Link zu den AGB muss man bei den Abzock-Seiten oft erst ausgiebig suchen. Er befindet sich meist dezent platziert am Seitenrand - so klein wie Fliegendreck und in kaum erkennbaren Farben. Aber auch wer schon Rechnungen erhalten hat, muss diese nicht bezahlen, wenn nicht sofort ersichtlich war, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelte. "In den meisten Fällen ist kein wirksamer Vertrag zu Stande gekommen", so die Juristen der Verbraucherzentrale. So müssten Kunden schriftlich über ihr Widerrufsrecht belehrt werden. Das einfache Setzen eines Hakens unter eine AGB reiche nicht aus. Binnen zwei Wochen kann der angebliche Vertragsabschluss rückgängig gemacht werden

    1. Schriftlichen Widerspruch verfassen

    Nach Erhalt der Rechnung sollten Betroffene der Forderung schriftlich widersprechen. "Am Besten per Einschreiben mit Rückschein", so Beraterin Elsbeth Noatzsch von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. "Mit dem Rückschein gilt das Einschreiben als zugestellt und der Widerspruch ist damit wirksam." Entsprechende Musterbriefe bieten die Verbraucherzentralen zum Download an.

    2. Vorgang dokumentieren

    Eine Internetseite, die heute noch juristisch zweifelhaft ist, kann morgen schon so geändert sein, dass sie vor Gericht seriös wirkt. Deshalb raten Verbraucherschützer dazu, die Seite sofort nach Erhalt einer Forderung per Screenshot oder Ausdruck mit Datum zu dokumentieren.

    3. Bei Mahnverfahren Einspruch einlegen

    Üblicherweise lassen die dubiosen Anbieter ihre Forderungen nach dem Widerspruch fallen. Manche Firmen leiten aber auch ein Mahnverfahren ein, um die Opfer unter Druck zu setzen. Bei einem Mahnverfahren wird nicht gerichtlich geprüft, ob die Forderung zulässig ist. Deshalb sollten Betroffene auch gegen dieses Verfahren sofort Einspruch einlegen. Auf ein mögliches Gerichtsverfahren lassen sich die wenigsten der Anbieter ein.

    4. Nicht auf Vergleich einigen

    Sollte es dennoch zu einem Verfahren kommen, sollten Betroffene keinen Vergleich mit dem Anbieter eingehen. Wer sich etwa auf Ratenzahlungen einlässt, erkennt die Forderung als rechtmäßig an und muss zahlen. Spätestens jetzt sollte jedoch auch ein Anwalt eingeschaltet werden.

    Quelle:http://computer.t-online.de/c/14/68/12/54/…c=12297808.html

    Gruss burmtor

  • Microsoft lässt Windows XP länger leben

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 12:37

    Microsoft lässt Windows XP länger leben

    Microsoft verlängert die Gnadenfrist für Windows XP.

    Microsoft hat angekündigt, Windows XP weiterhin verkaufen zu wollen. Hersteller von Mini-Notebooks können das populäre Betriebssystem bis Juli 2010 auf ihren Rechnern vorinstallieren. Der Software-Riese hatte eigentlich geplant, Windows XP ab dem 1. Juli vom Markt zu nehmen.

    Microsoft reagiert auf Linux-Erfolg

    Das Unternehmen reagiert mit seiner Entscheidung auf die rege Nachfrage nach dem kostenlosen Betriebssystem Linux, das Hersteller bevorzugt auf den Geräten der Einstiegsklasse vorinstalliert. Ein Beispiel ist hier Asus, das mit seinem Eee-PC große Erfolge auf dem Markt für Billig-Notebooks gefeiert hat und zunächst ausschließlich Linux einsetzte. Bei der Geräteklasse des Eee-PC handelt es sich um Mini-Notebooks, die langsamere Prozessoren und kleinere Displays haben und meistens mit Flashspeicher anstatt herkömmlicher Festplattentechnologie arbeiten. Da Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows Vista wegen zu hoher Hardware-Anforderungen für solche Geräte ungeeignet ist, versucht der Software-Konzern nun, mit Windows XP den Betriebssystem-Markt für leistungsschwache Rechner zu besetzen.

    Windows XP für Mini-Notebooks

    Microsoft garantiert den Notebook-Herstellern, Windows XP in der Home Edition mindestens bis zu einem Jahr nach der Vorstellung des kommenden Windows-Version 7 auf ihren günstigen Einstiegsrechnern installieren zu dürfen - mindestens aber bis zum 30. Juni 2010. Erst im vergangenen September hatte der Software-Konzern den Verkauf von Windows XP bis zum 30. Juni 2008 ausgedehnt. Eigentlich sollten die Versionen für Endkunden bereits Ende Januar aus den Läden verschwinden - pünktlich zum ersten Geburtstag von Vista. In Entwicklungsländern wird die XP Starter Edition ohnehin noch bis zum 30. Juni 2010 erhältlich sein.

    Kunden wünschen XP-Verlängerung

    Mit der vorherigen Verlängerung reagierte Microsoft zudem auf zahlreiche Kundenwünsche, die nicht so schnell das Betriebssystem wechseln wollten. Auch die technische Unterstützung für die Heim-Anwender-Versionen von Windows XP wurde bereits vor dem Verkaufsstart von Windows Vista um fünf Jahre verlängert. Microsoft wird demnach Patches für alle XP-Versionen bis April 2014 ausliefern.

    quelle:http://computer.t-online.de/c/14/68/92/62/14689262.html

    Gruss burmtor

  • Pleite droht: Bleiben wenigstens die Bayern übrig?

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 12:12

    Pleite droht: Bleiben wenigstens die Bayern übrig?

    Schalkes Larsen (li.), Bayerns Toni

    Laut Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern München, ist der UEFA Cup mit dem Hinspiel gegen den FC Getafe erst richtig los gegangen. Der Bundesliga-Tabellenführer blieb beim Anfahren aber irgendwie im Sand stecken und erreichte gegen den FC Getafe nur ein 1:1. Im Gegensatz zum FC Schalke 01 aber - und erst recht zu Bayer 1:4 Leverkusen - besitzen die Bayern auch nach ihrem Heim-Remis noch beste Chancen, die europäische Ehre der Bundesliga zu retten. Kurzfristig geht es um das Erreichen der Runde der letzten Vier und den Gewinn des UEFA-Pokals. Langfristig sorgen sich die Fans nach dem Ausscheiden Bremens und des HSV zuletzt um die Fünfjahreswertung. Es geht um die begehrten internationalen Startplätze, viele Millionen Euro Einnahmen - und ums Renommee.

    Allerorten Minuten des Verschenkens

    Keine Europapokalwoche gleicht der anderen, und schon drei Partien genügen, um wieder die Alarmglocken schrillen zu lassen: Schalke agierte gegen Barcelona zu lange zu ängstlich, Leverkusen gegen St. Petersburg über die gesamte Länge zu einfallslos, und die Bayern schalteten gegen Getafe zu früh ab. Schon beim 2:2 gegen die Bolton Wanderers am 8. November 2007 war dieses Phänomen beim Rekordmeister zu beobachten gewesen, ein weitgehend überlegen geführtes Spiel nach und nach schleifen zu lassen, das Auslassen von Torchancen einzuüben und letztlich um den Ausgleich des vermeintlich leichten Gegners zu betteln.

    Auch in Barcas Bällen steckt nur Luft

    Schalke hatte keinen leichten Gegner, soviel stand schon vor dem Aufsetzen des FC Barcelona auf deutschem Boden fest. Was die hoch gelobten Katalanen dann aber auf den Rasen der Veltins-Arena zauberten, hatte mit magischer Fußballkunst wenig zu tun. Hätten die königsblauen Gastgeber früher gemerkt, dass auch auf der Gegenseite nur mit dem berühmten Wasser gekocht wird... So gesehen war der FC Barcelona nur der vermeintlich schwere Gegner.

    Im "Cup der Verlierer" bald selbst einer?

    In jedem Fall aber ein Kaliber, das die Münchner Bayern in der Regel brauchen, um wirklich große Leistungen abzurufen. Latent ist diese Schwäche gegen die vermeintlich "Kleinen" auch in der laufenden Saison zu beobachten. Das 1:1 gegen Barcas Ligarivalen Getafe (kommenden Sonntag im Nou Camp zu Gast und im Hinspiel 2:0-Sieger über die von Frank Rijkaard trainierte Elf) reiht sich ein ins 0:2 von Cottbus, ins glückliche 1:1 von Nürnberg, setzt aber auch die Tradition der Unentschieden auf internationaler Ebene fort: 2:2 gegen Bolton, 1:1 in Braga, 2:2 in Aberdeen. Die hoch gehandelten Bayern müssen aufpassen, im ungeliebten "Cup der Verlierer" nicht selbst einer zu werden. Und wenn sie vor dem Rückspiel in Getafe nicht an den eigenen Trophäenschrank denken, dann vielleicht wenigstens an den deutschen Fußball an sich und die Fünfjahreswertung der UEFA.

    Gruss burmtor

  • Ferrari dominiert im ersten Training

    • burmtor
    • 4. April 2008 um 11:50

    Ferrari dominiert im ersten Training

    Im ersten freien Training vorn: Ferrari-Pilot Felipe Massa

    Start frei für den Großen Preis von Bahrain. Mit dem ersten freien Training eröffneten die Piloten das Rennwochenende in Sakhir. Ferrari erwischte auf dem Wüstenkurs den besten Start der elf angetretenen Teams. Felipe Massa drehte in 1:32,233 Minuten die schnellste Runde, sein Teamkollege Kimi Räikkönen lag nur knapp hinter dem Brasilianer. Nico Rosberg überraschte im Williams auf Rang drei, verdrängte Lewis Hamilton vom Trainings-Podium. Verfolgen Sie das zweite freie Training ab 12.45 Uhr im Live-Ticker!

    Wintertests ein Vorteil für Ferrari?

    Ferrari geht recht entspannt in das Rennwochenende in Bahrain. Nachdem Räikkönen in Malaysia das wahre Potenzial des F2008 aufblitzen ließ, ist die Welt der Roten wieder im Gleichgewicht. Dass man im Winter auf dem Wüstenrundkurs testete, könnte für Ferrari durchaus ein Vorteil sein. Auch wenn Räikkönen die Testfahrten nicht überbewerten will, so weiß er doch: "Der Test wird sicherlich kein Nachteil für uns sein, sondern wird uns eher ein bisschen helfen können."

    Ferrari hat im Training alles im Griff

    Ob es den Roten im Rennen helfen wird, das zeigt sich erst am Sonntag (das Rennen ab 13.15 Uhr im Live-Ticker). Im ersten freien Training auf dem Bahrain Sakhir Circuit lief es für Räikkönen und Massa allerdings schon sehr ordentlich. Nach der üblichen Zurückhaltung zu Beginn der Session setzten sich die Ferrari-Piloten nach rund 40 Minuten an die Spitze des Feldes - und verweilten dort bis zum Schluss.

    Starke Performance von Rosberg und Nakajima

    Überraschen konnte unterdessen das Williams F1 Team. Rosberg schoss in der letzten Minute der Session auf Rang drei, während sein Teamkollege Kazuki Nakajima es auf Platz sechs hinter den beiden Silberpfeilen schaffte. Nick Heidfeld musste sich hingegen mit Rang 14 begnügen.

    Gruss burmtor

  • Microsoft klagt Porno-Spammer aus dem Netz

    • burmtor
    • 3. April 2008 um 21:19

    Microsoft klagt Porno-Spammer aus dem Netz

    Weltplage Spam: Der Versand des Werbemülls nimmt weiter zu. Erfolg für Microsoft im Kampf gegen den Spam: Nach einer Klage des Softwareriesen hat der Bundesgerichtshof in letzter Instanz einen Spammer verurteilt, der massenweise Nachrichten mit pornographischem Inhalt verschickt hatte. Bestraft wird der Mann aus Schleswig-Holstein jedoch nicht für den Versand des Werbemülls, sondern wegen der Verletzung von Markenrechten: Er hatte für sein Treiben gefälschte eMail-Adressen der Microsoft-Marke Hotmail verwendet.

    Es ist das erste Mal, dass in Deutschland ein Spam-Versender verurteilt wurde. Weil in Deutschland jedoch das Verschicken der unerwünschten Nachrichten nicht unter Strafe steht, hatte Microsoft gegen die unerlaubte Verwendung der Marke Hotmail geklagt. Der Mann hatte seine Nachrichten so manipuliert, dass sie von dem eMail-Service aus dem Hause Microsoft zu stammen schienen. Auf diese Weise wollte er durch die immer genauer arbeitenden Spam-Filter moderner eMail-Konten gelangen.

    Drohende Geldstrafe von 250.000 Euro

    Stellt der Mann sein Treiben nicht ein, droht ihm nun eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro. Außerdem muss er die immensen Gerichtskosten tragen. Der Spammer ist bereits Wiederholungstäter: Bereits am 13. Januar 2006 hatte Microsoft den Mann erfolgreich auf Unterlassung verklagt. Danach habe der Mann jedoch mindestens neun weitere Male Spam über falsche Hotmail-Adressen verschickt. Dafür wurde er bereits zu einer weiteren Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.

    Microsoft ist erfreut über das Urteil

    Microsoft zeigte sich in einer Mitteilung zufrieden mit dem Urteil. "Es ist erfreulich, dass aufgrund der Entscheidung des BGH feststeht, dass durch Spamming auch Markenrechte verletzt werden können," sagte Dorothée Jasper, Anwältin der Microsoft Deutschland GmbH. "Damit können Spammer über das Markengesetz strafrechtlich verfolgt werden, obwohl Spamming als solches in Deutschland keine Straftat ist."

    Das Vorgehen gegen Spammer wird schwieriger

    Dennoch werde es immer schwerer, die Spam-Versender Dingfest zu machen. Professionelle Spammer würden ihre Taten über ausländische Tarnfirmen abwickeln und so ihre Beteiligung an dem Versand des Werbemülls immer wirkungsvoller verschleiern. Darüber hinaus greift das aktuelle Urteil nur bei Spammern, die eine Marke bekannter eMail-Anbieter verletzen. Wer bei dem Versand von Spam auf die Verletzung markenrechtlicher Bestimmung verzichtet, bleibt in Deutschland weiterhin unbehelligt.

    Quelle:http://computer.t-online.de/c/14/68/60/26/14686026.html

    Gruss burmtor

  • Bayer geht gegen St. Petersburg unter

    • burmtor
    • 3. April 2008 um 21:09

    Bayer geht gegen St. Petersburg unter


    Der enttäuschte Stefan Kießling

    Nach einem schwarzen Abend im UEFA-Pokal rutscht Bayer Leverkusen immer tiefer in die Krise. Durch das 1:4 (1:1)-Debakel gegen Zenit St. Petersburg droht das Rückspiel in der kommenden Woche nur noch zur lästigen Dienstfahrt zu werden. Lediglich ein Fußball-Wunder kann die Werkself nach dem peinlichen Auftritt gegen den russischen Meister nun noch vor dem Ausscheiden bewahren. Andrej Arschawin (20. Minute), Pawel Pogrebnjak (52.) Alexander Anjukow (61.) und Igor Denisow (64.) schossen den auch in der Höhe verdienten Sieg für die Gäste heraus. Stefan Kießling (33.) war mit seinem siebten Treffer im laufenden Wettbewerb vor 19.500 Zuschauern der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

    Verunsicherte und ideenlose Gastgeber

    Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Bundesliga und schwachen Auftritten gegen Eintracht Frankfurt (0:2) und bei Bayern München (1:2) setzte sich die aktuelle Formschwäche der Bayer-Elf auch gegen Zenit fort. Verunsichert und ideenlos gingen die Gastgeber zu Werke - folgerichtig fiel nach einer Unkonzentriertheit in der Abwehr das frühe 0:1 durch Arschawin, der aus spitzem Winkel Leverkusens Torhüter René Adler keine Abwehrchance ließ.

    Kießling bringt Leverkusen kurz ins Spiel zurück

    Auch Nationalspieler Bernd Schneider, der gegen Frankfurt 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte und nun wieder von Beginn an ran durfte, konnte keine kreativen Akzente setzen. Immerhin leistete der 34 Jahre alte Routinier die Vorlage zum Ausgleich. Den Kopfball Schneiders wehrte der russische Verteidiger Roman Schirokow noch auf der Linie ab, im Nachschuss traf Kießling aus kurzer Distanz. Nach einer Stunde Spielzeit war die Leidenszeit für den schwachen Schneider vorbei - er wurde durch Sergej Barbarez ersetzt.


    Entspanntes Spiel für Gästecoach Advocaat

    Der Lieblingsklub des künftigen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew stand über die gesamten 90 Minuten kompakt in der Defensive und agierte spielstark im Angriff. Der gesperrte Trainer Dick Advocaat konnte dem Geschehen von der Tribüne aus entspannt zusehen. Im Rückspiel wird der ehemalige Mönchengladbacher Coach nach seiner Verbannung in der Zwischenrunde beim FC Villarreal wieder auf der Bank sitzen - und dürfte dort ebenso gelassen sein Team beobachten.


    Schaulaufen in der zweiten Halbzeit

    Denn nach der Pause nahm Zenit, das wie Schalke 04 vom Energie-Riesen Gazprom unterstützt wird, die Leverkusener förmlich auseinander. Pogrebnjak mit seinem achten UEFA-Cup Tor in dieser Saison, der überragende Anjukow und Denisow stürzten Bayer in die Krise und machten die zweiten 45 Minuten zum Schaulaufen.

    Gruss burmtor

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