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Ich schmeiß mich wech.
Gruss burmtor
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Gruss burmtor
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Die lacht köstlich ich habe micht tot gelacht.
Gruss burmtor
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Der bekommt bestimmt einen Job !!
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Gruss burmtor
Handball-Bundesliga Kiel wieder Erster - Baur-Einstand misslingt
Der THW Kiel ist dank einer souveränen Vorstellung beim SC Magdeburg zurück an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Im Duell der beiden deutschen Champions-League-Sieger behauptete sich der deutsche Meister vor mehr als 8.000 Zuschauern in der ausverkauften Magdeburger Bördelandhalle mit 33:30 (16:14). Am ersten Spieltag nach der fünfwöchigen EM-Pause hatten der Schwede Kim Andersson und der Slowene Vid Kavticnik (je 7 Tore) den größten Anteil am sicheren Sieg der Kieler, die durch den Erfolg den bisherigen Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt um einen Punkt überflügelten. Damien Kabengele (8) warf für die Magdeburger im letzten Spiel unter der Regie der Interimstrainer Helmut Kurrat/Stefan Kretzschmar die meisten Tore.
HSV ringt Großwallstadt nieder
Die Flensburger, die erst am Mittwoch bei HBW Balingen-Weilstetten den Spielbetrieb wieder aufnehmen, wurden auch vom HSV Hamburg überholt und auf Platz drei verdrängt. Der neue Tabellenzweite erkämpfte sich beim TV Großwallstadt einen 31:26 (15:13)-Erfolg. Die deutschen Nationalspieler Torsten Jansen und Pascal Hens (je 7) sowie Europameister Hans Lindberg (6) trafen am besten für den Europapokalsieger. Michael Müller (8) warf die meisten Tore für Großwallstadt.
Misslungener Baur-Einstand
Eine böse Überraschung erlebte der TBV Lemgo beim Trainer-Einstand von Nationalmannschafts-Kapitän Markus Baur. Die personell angeschlagenen Ostwestfalen verloren bei MT Melsungen mit 37:41 (20:22). Ohne die verletzt von der EM zurückgekehrten Florian Kehrmann (Oberschenkel) und Sebastian Preiß (Sehnenentzündung) lagen die Gäste nach dem 18:18 (26.) ständig im Rückstand und hatten die Partie spätestens beim 33:40 (58.) verloren. Beste Lemgoer Werfer waren die von Bundestrainer Heiner Brand vorerst aus der Nationalmannschaft verbannten Rolf Hermann (9) und Michael Kraus (8/6). Melsungen hatte in Vladica Stojanovic (8) und Savas Karipidis (8/4) die erfolgreichsten Torschützen.
Minden punktet im Abstiegskampf
In den weiteren Partien des 20. Spieltages gewannen die Rhein- Neckar Löwen gegen TuSEM Essen mit 32:27 (17:14), GWD Minden feierte mit dem 30:26 (15:13) gegen HBW Balingen-Weilstetten einen wichtigen Sieg gegen den Abstieg. Der Tabellenvierte HSG Nordhorn leistete sich beim 31:32 (15:15) bei Frisch Auf Göppingen einen Ausrutscher.
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Hallo !!
Jetzt habe ich wieder was gelernt.Ruf den ADAC zum Reifenwechsel.
Gruss burmtor
Derbystimmung: Bayern trifft auf 1860
Im Viertelfinale des DFB-Pokals kommt es zum Derby zwischen Rekordsieger FC Bayern und Lokalrivale 1860 München. Das ergab die Auslosung durch Frauen-Weltmeisterin Simone Laudehr und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke in der ARD-Sportschau am Samstagabend. Es ist das 204. Duell zwischen den Traditionsvereinen. Am vergangenen Samstag hatte Fußball-Zweitligist 1860 dem FC Bayern in einem Testspiel in der Münchner Allianz Arena ein 1:1 abgetrotzt. Seit vier Spielen wartet der FC Bayern nun auf einen Erfolg gegen die Löwen.
Hitzfeld: "Jetzt kribbelt die ganze Stadt"
"Das ist natürlich ein Traumlos, darauf haben die Fußballfans in München seit Jahren gewartet", freute sich Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld. "Jetzt kribbelt die Stadt, wir freuen uns riesig auf dieses Lokalderby." Verhaltener war die Reaktion beim Zweitligisten. "Bayern ist mit Sicherheit der schwerste Gegner im Wettbewerb, deshalb kann ich nicht von einem Wunschlos sprechen", sagte 1860-Trainer Marco Kurz.
Hoffenheim muss nach Dortmund
Kein Losglück hatten die anderen im Wettbewerb verbliebenen Zweitligisten. 1899 Hoffenheim muss erstmals im Pokal auswärts antreten und ist beim Gastspiel bei Borussia Dortmund klarer Außenseiter. Carl Zeiss Jena muss zum deutschen Meister und Vorjahresfinalisten VfB Stuttgart reisen.
Bundesliga-Duell in Wolfsburg
Im einzigen reinen Bundesliga-Duell trifft Felix Magath mit dem VfL Wolfsburg auf seinen Ex-Club Hamburger SV. Die Spiele des Viertelfinales werden am 26. und 27. Februar ausgetragen. Die Halbfinal-Partien sind für den 18. und 19. März terminiert. Das Endspiel findet wegen der Europameisterschaft bereits am 19. April im Berliner Olympiastadion statt.
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Hallo !!
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Hallo !!
Auf jeden fall macht die Feuerwehr einen guten Dienst !!
Der Feuerwehr Danke !!
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Hallo !!
Herzlich Willkommen und Viel Spass !!
Gruss burmtor
Hallo !!
Dann man noch viel Spass hier !!
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Microsoft ausgetrickst Windows ohne Grenzen
Microsoft ließ einige Nutzer-Ketten in Windows einbauen.
Microsoft nimmt seine Nutzer an vielen Stellen sehr an die Hand. Was die einen als freundliche Hilfe dankend annehmen, empfinden andere als Gängelung. Wenn Windows Daten protokolliert, über das Internet versendet und Dienste ungefragt startet, ist nicht immer klar, zu welchem Vorteil das geschieht. Holen Sie sich die Kontrolle über Ihr System zurück, entfernen Sie überflüssige Microsoft-Programme und dämmen Sie die Neugier Ihres Betriebs- systems. Wir zeigen Ihnen auf den folgenden Seiten, wo Windows zu weit geht und wie Sie sich von den Microsoft-Fesseln befreien.
Einige System-Komponenten wie der Windows-Messenger, der Windows Media Player oder der oft ungenutzte MSN-Explorer lassen sich zwar abschalten, aber nur teilweise von der Festplatte tilgen. Teilweise deshalb, weil einige Programme so tief im Betriebssystem verankert sind, dass man Sie nur mit erheblichem Aufwand entfernen könnte. Trotzdem lassen sich mit einigen Tricks mehr Komponenten entfernen als von Microsoft vorgesehen.
Hinweise, die niemand braucht
Nicht gefährlich, aber nervig: Ab und an erscheinen über der Taskleiste Sprech- blasen, die etwa die Windows Tour anbieten oder zeigen, dass auf Laufwerk C: nicht mehr genügend Speicherplatz vorhanden ist. Diesen lästigen Mitteilungen wird über eine kleine Veränderung in der Registrierungsdatei der Garaus gemacht. Und auch an anderer Stelle ist Windows mitteilsam: Wer mit der Maus eine knappe Sekunde über einem Desktopsymbol verharrt, dem zeigt Windows eine gelbe Infobox an. Diese störenden Infoboxen lassen sich mit einem kleinen Trick dauerhaft loswerden.
Make-up für Verknüpfungen
Wird eine neue Verknüpfung angelegt, beginnt der Name dieses praktischen Werkzeugs immer mit "Verknüpfung mit". Für den Anfang mag das sinnvoll sein, um Verknüpfungen von den eigentlichen Ziel-Dateien zu unterscheiden. Wer sein System kennt und viele Verknüpfungen benutzt, empfindet das aber bald als Platzverschwendung, die auch noch die Lesbarkeit erschwert. Ästheten werden sich vermutlich an dem unschönen Pfeil stören, der jedes Verknüpfungssymbol ziert. Mit ein paar Klicks befördern Sie auch den Pfeil ins elektronische Nirwana.
Löcher in den Bauch gefragt
Ab und an passiert es, dass selbst unter dem recht stabilen XP Programme abstürzen – bereits nervenaufreibend genug. Doch Windows treibt es auf die Spitze und fragt auch noch nach, ob ein Fehlerbericht an Microsoft gesendet werden soll. Eine Funktion, die bei einer Beta-Version – wie dem neuen Windows Vista – absolut Sinn macht, doch unter XP ist sie nur noch nervig. Mit einigen Klicks hat die Nachfragerei ein Ende.
Altenteil für den Suchhund
Windows macht es einem nicht immer einfach, stets schnell eine bestimmte Datei oder einen Ordner anzusteuern. Der praktische Windows-Explorer hat die unangenehme Eigenart, immer auf dem "Arbeitsplatz" zu starten. Doch über einen kleinen Eingriff ist es möglich, ihm einen anderen Startpunkt zuzuteilen - etwa die "Eigenen Dateien". Und wer partout nicht mehr weiß, wo eine bestimmte Datei abgeblieben ist, dem hilft die Windows-Suche. Das Werkzeug ist jedoch eher verwirrend ausgefallen. Besser ist es, den "Suchhund" aufs Altenteil zu schicken und die klassische Suche vergangener Windows-Zeiten zurückzuholen.
Tausend mal gefragt
Manchmal stellt sich Windows dumm – vor allem immer dann, wenn eine CD oder DVD eingelegt wird. Immer wieder fragt das System nach, was es denn nun mit diesem Datenträger anstellen soll. Den Inhalt wiedergeben, im Explorer öffnen oder einfach nur gar nichts? Wem Windows damit schon ein Loch in den Bauch gefragt hat, wird es sicher gern abstellen wollen. Aber die Funktion lässt sich auch so einstellen, dass daraus eine sinnvolle Hilfe wird.
Schneller brennen, besser zippen
An anderer Stelle zwängt Microsoft den Nutzer in ein starres Korsett. Gut gemeint, aber unzureichend und veraltet gelten viele dieser Bordfunktionen als störender Ballast. Zu den Abschaltkandidaten zählen die XP-eigene CD-Brenn-Software ebenso wie das interne Packprogramm. Mit letzterem lassen sich ZIP-Archive öffnen und anlegen – viel mehr aber auch nicht. Vollwertige Packer leisten wesentlich mehr, unterstützen höhere Kompressionsraten und erstellen selbst-extrahierende Archive. Eine gute Wahl ist zum Beispiel die Freeware 7Zip.
Notorischer Datensammler
Neben Lieferant für Werkzeuge, die nicht jedermanns Geschmack treffen, entpuppt sich Windows auch als notorischer Datensammler. Jeder Mausklick und Tastendruck wird notiert – zum Vorteil des Anwenders, sagt Microsoft. Die Kehrseite der Fürsorge: Neugierige Zeitgenossen könnten sich anhand der eindeutigen Spuren ein genaues Bild des Computernutzers verschaffen.
Big Brother Windows-Registry
In der Registrierungsdatenbank sammelt Windows haufenweise Informationen darüber, was der Anwender seit der Installation des Systems über das Startmenü und die Favoriten aufgerufen hat. Geöffnete und gespeicherte Dateien landen etwa im Registry-Schlüssel OpenSaveMRU, während alle jemals installierten Programme unter dem Schlüsselnamen ARPCache eine ständige Bleibe finden. Auch die letzten Suchabfragen, etwa nach einem Dateinamen, merkt sich Windows genau. Und so setzten Sie im eigenen System den Zensurstift an:
Sammelfreudige Arbeitsdateien
Dem nicht genug produziert jeder Lese- und Speichervorgang im laufenden Betrieb sehr viel Datenschrott. So deponieren etwa Anwendungen ihren Abfall bevorzugt im Temp-Ordner. Arbeitsdaten wie Passwörter und geöffnete Dokumente wandern dagegen in die Auslagerungsdatei, wo sie unter Umständen sehr, sehr lange liegen bleiben. Als wichtiger Bestandteil des Betriebssystems wird der Pagefile.sys-Datenbrocken normalerweise nicht gesäubert. Mit ein paar Klicks lässt sich Windows aber überreden, den virtuellen Staubbeutel nach jeder PC-Sitzung frei zu räumen – nach dieser Aufforderung zu mehr Gründlichkeit benötigt Windows allerdings auch etwas mehr Zeit zum Herunterfahren.
Gehirnwäsche für den IE
Auch der Internet Explorer merkt sich alle Eingaben, die der Benutzer beim Surfen eintippt. Ärgerlich ist dieses Verhalten meistens beim Aufrufen von Internetseiten über die Adressleiste. Besonders die eingetippten Webadressen werden Sie normalerweise durch das Leeren des Internet-Verlaufs nicht los, denn die stehen säuberlich aufgereiht in der Registry. Ebenfalls störend: die Autovervollständigung für Eingabefelder. Auch diese Marotte lässt sich dem Browser mit einem Eingriff in die Systemsteuerung rasch abgewöhnen.
Entsorgt, aber nicht gelöscht
Wer nach den Hinterlassenschaften einer älteren Windows-Sitzung sucht, wird meistens im Müllcontainer fündig. Was im Arbeitsalltag hilfsreich erscheint, entpuppt sich im privaten Bereich schnell als Spaßbremse. Denn das Betriebssystem kopiert Dateien in den Papierkorb, statt diese zu löschen. Erst mit einem Eingriff in die Systemsteuerung gewöhnen Sie dem Rechner diese eigenwillige Mülltrennung ab.
Verräterisches Startmenü
Wenn es um hochsensible Daten geht, ist auch die im Startmenü angezeigte "Liste der zuletzt verwendeten Dokumente" eher hinderlich als nützlich. Schließlich will nicht jeder ständig vor Augen haben, woran er gerade arbeitet. Die Sammlung geöffneter Dokumente und Programme lässt sich zwar unkompliziert aus dem Startmenü verbannen, dauerhaft aus dem elektronischen Gedächtnis streichen, lassen sich die Einträge jedoch nur über einen Eingriff in der Registrierungsdatei.
Geheimer Fahrtenschreiber – index.dat
Jeder Webbrowser speichert die aufgerufenen Seiten und Bilder auf der Festplatte. Windows protokolliert sogar doppelt. So verfügt der Internet Explorer nicht nur über einen Verlaufs-Ordner, sondern zusätzlich über einen Fahrtenschreiber: die index.dat. Hier steht, welche Internetseiten Sie mit dem Browser aufgerufen haben. Mit normalen Bordmitteln lassen sich die gespeicherten Informationen nicht entfernen. Erst mit einem Trick lässt sich die Kontrollfunktion täuschen und Sie können wieder bei Null beginnen.
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Hallo !!
Leute gibts die gibt es gar nicht !!
Nein Nein
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Hallo !!
Die Musik passt dazu !!
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Transfer-Urteil: Entsetzen macht sich in der Liga breit
Mit Entsetzen und Unverständnis hat die Fußball-Bundesliga auf das bahnbrechende Urteil des Obersten Sportgerichtshofs (CAS) im Fall des schottischen Profis Andy Webster reagiert. "Sollte das Urteil in dieser Form zur generellen Anwendung kommen, kann dies verheerende Folgen haben", erklärte Holger Hieronymus, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL): "Wir dürfen nicht zulassen, dass künftig Arbeitsverträge einseitig und ohne triftigen Grund aufgelöst werden dürfen. Die Entscheidung ist mit den Grundsätzen des deutschen Arbeitsrechts nicht vereinbar. Solange es keine arbeitsrechtliche Klärung gibt, wird die DFL keine internationale Freigabe erteilen."
Juristen beraten über die Folgen
Die Liga-Spitze analysiert mit ihren Juristen derzeit eingehend die Konsequenzen des Urteils. Im Dialog mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und im Rahmen des Verbandes der Europäischen Fußball-Ligen (EPFL) wird der Ligaverband gemeinsam an einer solidarischen Position des Fußballs arbeiten. "Im Sinne unserer Klubs werden wir alles daran setzen, damit ein wesentlicher Grundsatz erhalten bleibt: Verträge sind zu erfüllen", sagte Hieronymus. Manager Horst Heldt vom deutschen Meister VfB Stuttgart sprach den Richtern in Lausanne jegliche Praxisnähe ab: "Das haben Leute entschieden, die in der Praxis keine Ahnung haben. Die großen Vereine werden die kleinen Klubs noch mehr schlucken."
Rummenigge "bedauert" das Urteil
Auch Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, zugleich Vorsitzender der Europäischen Klub-Vereinigung (ECA), "bedauerte" das Urteil: "Weil damit wieder einmal die Position und die Planungssicherheit der Klubs geschwächt wird." Schalkes Manager Andreas Müller meinte: "Die Klubs halten die Verträge ein und müssen am Ende bluten. Man sollte darüber nachdenken, ob man gewisse Gehaltszahlungen erst im letzten Jahr vornimmt."
Dramatische Folgen für den Fußball erwartet
Das CAS-Urteil könnte ähnlich dramatische Auswirkungen auf den Profifußball haben wie im Jahr 1995 der Fall Bosman. Der Independent schrieb bereits von einem "Erdbeben". Auslöser für das Urteil war der in 2001 auf Druck der EU vom Weltverband eingeführte Artikel 17. Dieser besagt, dass ein Profi bei einem Wechsel ins Ausland seinen Kontrakt nach einer "geschützten" Laufzeit von drei (bis zum 28. Lebensjahr) oder zwei Jahren (nach dem 28. Lebensjahr) einseitig auflösen kann. Nach dem CAS-Urteil im Fall Webster muss der Spieler selbst oder der aufnehmende Verein allerdings nicht - wie von der FIFA gefordert - eine hohe Konventionalstrafe, sondern lediglich das noch ausstehende Gehalt zahlen.
Holzhäuser: FIFA ist selber schuld
Laut Bayer Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser hat die FIFA das CAS-Urteil aber selbst verschuldet und mit der Einführung des Artikels 17 ein Eigentor geschossen. "Mich überrascht das Urteil nicht. Das Problem ist der Artikel 17 selbst. Dieser wurde bar jeder Sachkenntnis und völlig ohne Not eingeführt. Aus irgendeinem Grund war man wohl der Ansicht, Spieler nicht länger als drei Jahre binden zu können", sagte Holzhäuser.
van der Vaart will Artikel 17 nicht nutzen
Den Profis spielt das CAS-Urteil unterdessen in die Karten. So könnte sich der Berliner Marko Pantelic, dessen Dreijahresvertrag im Juni 2009 ausläuft, bei einem möglichen Transfer ins Ausland für rund 1,5 Millionen Euro freikaufen. Normalerweise wäre der Serbe nicht für weniger als vier Millionen Euro zu haben. Glück hatte in diesem Zusammenhang zuletzt der Hamburger SV. Denn der umworbene Mittelfeldstar Rafael van der Vaart kündigte bereits an, seinen angekündigten Abschied vom HSV keinesfalls mit Hilfe des FIFA-Paragraphen 17 erwirken zu wollen. "Das will ich nicht. Ich habe den Verantwortlichen auch bereits gesagt, dass ich das nicht tun werde", sagte der 24-Jährige.
Bruchhagen nimmt Urteil emotionslos hin
Die FIFA verwies in ihrer Reaktion auf das CAS-Urteil auf die Problematik, dass sich die Entschädigung, die ein Spieler schuldet, der seinen Vertrag ohne triftigen Grund vorzeitig auflöst, ohne Weiteres im Voraus berechnen lasse. Für das System sei dies verheerend. Die Hände reiben könnten sich wohl einzig die Spielervermittler, die ihre Klienten gewinnbringend neuen Klubs anbieten könnten. "Deshalb müssen wir bei Vertragsabschlüssen in der Zukunft noch genauer auf den Charakter des Spielers achten", erklärte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, der nach dem CAS-Urteil bereits ein Treffen mit Klub-Anwalt Christoph Schickhardt anberaumte: "Natürlich bin ich nicht amüsiert über das Urteil. Es ist nicht schön, wenn Verträge nach zwei Jahren keinen Wert mehr haben. Welche Konsequenzen das für uns haben wird, kann ich schon erahnen. Aber wenn die Straßenverkehrsordnung geändert wird, dann muss ich mich auch danach richten", meinte Bruchhagen.
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Aufstand der eBay-Kunden
Die eBay-Gemeinde schlägt zurück: Nach Bekanntwerden der Pläne des Konzerns für eine neuerliche Gebührenerhöhung drohen nun zahlreiche Verkäufer mit einem Boykott der Plattform. Eigentlich wollte das Online-Auktionshaus mit der neuen Gebührenstruktur gerade die Händler begünstigen. Die fühlen sich jedoch ausgenommen und und organisieren ihren Widerstand in den amerikanischen eBay-Foren – eine weltweite Ausdehnung des Verkäufer-Streiks ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Die Seele der eBay-Verkäufer kocht. In Foren-Einträgen und Weblog-Kommentaren machen sich die zu allem entschlossenen Händler Luft: "Warum die Leute bestrafen, die tatsächlich etwas verkaufen?" schreibt eine Händlerin namens Joan im Weblog AuctionBytes. "Ich habe darüber nachgedacht, wieder einen eBay-Shop einzurichten, fand aber die 10 Prozent Gebühren recht teuer. Jetzt haben Sie auch das erhöht, und stellt euch vor, wie ich mich nun entschieden habe?" Joan wird sich von eBay zurückziehen, so wie zahlreiche andere Händler ebenfalls. Auch in Deutschland sind die Verkäufer empört. T-Online Leser Bernd M. schreibt: "Ich habe vor wenigen Wochen mit dem Verkauf bei eBay angefangen. Wenn diese Gebührenanpassungen kommen, bin ich gleich wieder weg."
Widerstand durch Streik
Die Händler organisieren sich nun für einen gemeinsamen Streik zwischen dem 18. und dem 25. Februar. Während des Boykotts wollen sie keine neuen Auktionen starten und ihre derzeit Aktiven möglichst vorher auslaufen lassen. So hoffen die Händler, eBay zur Umkehr zu bewegen. T-Online Leser Stoffel sieht das genau so: "Stellt euch mal vor, es verkauft oder kauft niemand mehr bei eBay! Wir Konsumenten sind für die Preise verantwortlich." Und fügt hinzu: "Es gibt doch andere Aktionshäuser." Tatsächlich bekunden zahlreiche aktive eBay-Mitglieder ihre Absicht, auf andere Plattformen zu wechseln. Amerikanische Händler wechseln vor allem in den Gebraucht-Markt von Amazon, während deutsche Händler alternative Auktionshäuser wie Hood.de bevorzugen. Sollte sich diese Abwanderungsbewegung fortsetzen, dürfte das auch ein Web-Gigant wie eBay schmerzlich spüren.
eBay bleibt zuversichtlich
Der Widerstand der Kunden trifft die Online-Handelsplattform überraschend. Eigentlich wollten die scheidende eBay-Chefin Meg Whitman und ihr designierter Nachfolger John Donahoe mit der Gebührenanpassung ihrer Verkäufer-Gemeinde einen Gefallen tun. Das Einstellen von Artikeln sollte deutlich günstiger werden, und die dadurch entstehenden Kosten durch höhere Gebühren bei Verkaufsabschluss wieder hereingeholt werden. Bei der Vorstellung der neuen Gebühren war sich Donahoe noch sicher: "Die Verkäufer werden diese Struktur bevorzugen, weil sie das Risiko bei nicht verkauften Artikeln deutlich senkt." Die neue Kostenstruktur sei sowohl für eBay als auch für die Kunden ein richtiger Schritt. "Einfach gesagt, wir verdienen mehr Geld, wenn unsere Verkäufer erfolgreich sind." Auf die Boykott-Aufrufe reagierte eBay-Sprecher Usher Lieberman ebenfalls mit Zuversicht. "eBay hatte schon immer eine sehr leidenschaftliche Nutzer-Gemeinde, die nicht zögert, uns ihren Ärger mitzuteilen", so Lieberman in einem Interview mit dem amerikanischen Magazin PC World. "Sobald unsere Kunden sich unsere Leistungen genauer ansehen, werden Sie merken, dass eBay immer noch das beste Pferd ist, auf das sie setzen können."
Jugendschützer gehen gegen DSDS vor
Jetzt werden sich Bohlen und Co. auch mal ein paar harte Worte anhören müssen: Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat ein Prüfverfahren gegen die RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" eröffnet. Die "hämische Inszenierung" von weniger talentierten Kandidaten in den Sendungen, stelle Menschen bloß und könne damit zuschauende Kinder beeinträchtigen, sagte KJM-Vorsitzender Wolf-Dieter Ring der Nachrichtenagentur ddp in München. Zudem kritisierte er, dass in der ersten Ausgabe der Zusammenfassungen die Verantwortung für den Zusammenbruch eines 17-Jährigen dem Vater in die Schuhe geschoben worden sei. "Das finde ich verlogen und scheinheilig, nachdem RTL die Kandidaten aussucht", sagte Ring.
RTL muss zur Anhörung
Die KJM prüft seinen Angaben nach nun, welche Wirkung die Ausstrahlung der Casting-Zusammenfassungen auf Kinder und Jugendliche hat. Ziel des Fernsehens müsse es sein, Kinder in ihrer Entwicklung zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten nicht zu stören. Die Jury aus Anja Lukaseder, Andreas Läsker und Dieter Bohlen stelle jedoch mit der brutalen Selektion ihre Auswahlkriterien als gesellschaftlich erwünscht und als Erfolgsrezept dar. "Das finde ich problematisch", sagte Ring.
Alter Hut
Ring erinnerte zugleich an ein ähnliches Verfahren vor einem Jahr. Bereits damals hatte die KJM den Sender aus Köln zum Gespräch zitiert und danach eine entsprechende Beanstandung ausgesprochen, weil die Sendung nach Einschätzung der Jugendschützer Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Damals habe das Gespräch den Eindruck vermittelt, dass RTL die Beanstandungen bei der nächsten Staffel berücksichtigen werde. "Da hat sich aber nach dem ersten Eindruck nichts geändert", beanstandete Ring. Sollte die KJM auf ihrer nächsten Sitzung am 19. Februar nun erneut einen Verstoß feststellen, droht RTL Ring zufolge ein Bußgeld. Zuvor allerdings werde es zu einer Anhörung des Senders kommen.
Kein Anstand
Die Jugendschützer sind aber nicht die einzigen, die DSDS unter Beschuss nehmen: Der Deutsche Kulturrat sieht bei den Auswahlverfahren zum Vorentscheid für die Talentshow nicht einmal ein "Mindestmaß an Anstand" gewahrt. Geschäftsführer Olaf Zimmermann beklagte am Donnerstag in Berlin: "Offensichtlich lässt man bei DSDS vorsätzlich musikalisch unbegabte junge Menschen ins offene Messer laufen, um sie in der Öffentlichkeit bloßstellen zu können." Dies habe nichts mit einem Talentwettbewerb zu tun, sondern sei nur "billiges Entertainment auf Kosten junger Menschen". Zimmermann reagierte damit auf einen Bericht von "Spiegel Online", wonach die Kandidaten des Vorsingens zunächst von Musikredakteuren des Senders beurteilt würden, bevor sie der Jury aus Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Andreas Läsker vorsingen dürften. Zimmermann schlussfolgert daraus, dass offensichtlich vollständig unbegabte Menschen absichtlich ausgewählt würden, "um zur Belustigung der Fernsehzuschauer vorgeführt zu werden".
Vorcastings bestätigt
RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer bestätigte "Spiegel Online" Vorcastings. Diese gebe es aber, um die Flut der Bewerber pro Castingort zu bewältigen. Die Auswahl derjenigen, die schließlich vor der eigentlichen Jury vorsingen, "solle einem repräsentativen Gesamtdurchschnitt aller Bewerber entsprechen". "Dazu zählen die talentierten Sänger ebenso wie die weniger talentierten", zitiert der Onlinedienst die Sendersprecherin.
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Transfer-Urteil erschüttert Fußball-Welt
Die Horror-Vision eines jeden Fußballklubs ist wahr geworden. Ein neues Urteil des Obersten internationalen Sportgerichts (CAS) stellt das Transfersystem auf den Kopf und erschüttert die Fußball-Welt. Wieder einmal dürften die Klubs den Kürzeren ziehen. Wie vor zwölf Jahren als Jean-Marc Bosman 1996 durchsetzte, dass Spieler nach Ablauf ihres Vertrags ablösefrei wechseln können, müssen die Klubs nach dem neuen Urteil erneut mit weiteren großen Einbußen bei Transfererlösen rechnen. Die FIFA ist entsetzt und fürchtet, dass dieses Urteil schwere finanzielle Krisen bei einigen Klubs auslösen wird. Insbesondere kleinere Klubs müssten ihre Talente für Dumpingpreise ziehen lassen. "Ich bedauere dieses Urteil sehr, weil damit wieder einmal die Position und die Planungssicherheit der Klubs geschwächt werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern Karl-Heinz Rummenigge.
Spieler bekommt mehr Macht
Nach zwei beziehungsweise drei Jahren – je nachdem, ob der Akteur bei Vertragsunterzeichnung bereits 28 Jahre alt war – kann ein Spieler jetzt bei einem Wechsel ins Ausland einseitig seinen Vertrag auflösen. Der neue Klub muss nur noch die Summe der ausstehenden Gehälter bezahlen.
Van der Vaart wird zum Schnäppchen
So könnte im konkreten Fall der Hamburger SV blöd aus der Wäsche schauen, wenn Superstar Rafael van der Vaart zur neuen Saison seinen Wechsel ins Ausland wahrmacht. Da er noch einen Vertrag bis 2010 beim HSV hat, wurde sein bisheriger Marktwert auf 23 Millionen Euro geschätzt. Da er aber bereits das dritte Jahre für die Nordlichter aktiv ist, müsste sein neuer Klub nur noch eine Ablösesumme der noch ausstehenden Jahresgehälter an die Hamburger überweisen. Also schlappe vier Millionen Euro.
Andy Webster bringt alles ins Rollen
Der Mann, der alles ins Rollen brachte, heißt Andy Webster. Der schottische Fußballprofi wechselte 2006 ein Jahr vor Vertragsende ohne die Erlaubnis seines damaligen Arbeitgebers, dem schottischen Klub Heart of Midlothian, zum englischen Klub Wigan Athletic. Im Streit um die Ablöse entschied nun das CAS, dass Wigan rund 200.000 Euro an Midlothian zahlen muss. Das entspricht exakt dem Jahresgehalt des Spielers. Die Schotten forderten dagegen 5,4 Millionen Euro, dem geschätzten Wert des Spielers.
Auslöser ist Artikel 17
Webster berief sich auf den Artikel 17 der FIFA-Regularien, der 2001 auf Druck der EU-Kommission ins Regelwerk aufgenommen wurde. Nach Ablauf einer geschützten Laufzeit können Spieler ohne sportliche Sanktionen ins Ausland gehen. Einzig die Frage der Entschädigung wurde damals bewusst offen gelassen. Webster wollte es jetzt ganz genau wissen.
Die bedeutendste Veränderung im Fußball seit Bosman.
"Fußballer haben nun die gleichen Rechte wie normale Arbeitnehmer", wird Tony Higgins, Repräsentant der internationalen Spielergewerkschaft Fifpro in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. "Sie können Verträge einseitig kündigen. Das ist die bedeutendste Veränderung im Fußball seit Bosman."
FIFA ist bestürzt
Die FIFA zeigt sich sehr besorgt über diese Entwicklung. "Für das System ist dies verheerend. Die Hände reiben können sich wohl einzig die Spielervermittler, die ihre Klienten, wie im Fall von Webster, gewinnbringend neuen Klubs anbieten können. Kleine Klubs, die bereits jetzt Mühe haben, vor allem talentierte Spieler zu halten, werden fortan noch mehr damit zu kämpfen haben, dass ihre Spieler nach Ablauf der Schutzzeit aggressiv umworben werden."
DFL will nicht klein beigeben
Die DFL will sich laut "Süddeutscher Zeitung" dennoch auf nationales Arbeitsrecht berufen und droht Spielern, die sich auf Artikel 17 berufen mit der Verweigerung der Freigabe. Nach dem CAS-Urteil dürfte dies allerdings nicht mehr wirklich abschreckend wirken.
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