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Strom ist sehr dünn. Deshalb braucht man für
Strom keinen Schlauch; er geht durch einfachen
Draht, so dünn ist er.
Wenn Strom nicht gebraucht wird, ist er nicht
mehr dünn. Im Gegenteil, er ist dann sehr
dickflüssig, damit er nicht aus der Steckdose
läuft, sonst müsste ja immer ein Stopfen auf der
Steckdose sein.
Strom ist nicht nur sehr dünn, sondern auch
unsichtbar. Daher sieht man nicht, ob in einem
Draht Strom ist oder nicht; dann muss man ihn
anfassen. Wenn Strom drin ist, tut es weh; das
nennt man Stromschlag. Manchmal merkt man auch
nichts; entweder, weil kein Strom drin ist oder
weil man plötzlich tot ist: Das nennt man dann
Exitus.
Wenn man einen Draht mit Strom an einen anderen
Draht mit Strom hält, funkt und knallt es; das
nennt man einen Kurzschluss. Aber dafür gibt es
Sicherungen, die kann man dann wieder eindrehen.
Es gibt mehrere Arten von Strom:
Starkstrom: Heißt so, weil es unheimlich stark
ist, was man mit ihm machen kann.
Wechselstrom: Heißt so, weil seine Verwendung
häufig wechselt.
Gleichstrom: Hat seinen Namen, weil es ihm völlig
gleich ist, was man mit ihm macht.
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