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Endlich Nordrhein-Westfalen fordert 41 Millionen Euro von Nokia zurück

  • Hausi
  • 6. Februar 2008 um 17:08
  • Hausi
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    • 6. Februar 2008 um 17:08
    • #1

    Nordrhein-Westfalen fordert 41 Millionen Euro von Nokia zurück Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen
    Das Land Nordrhein-Westfalen fordert vom finnischen Handyhersteller Nokia Subventionen in Höhe von rund 41 Millionen Euro zurück. Die NRW.Bank habe die Forderung an die Nokia GmbH in Bochum weitergeleitet, teilte das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Bei dem Rückforderungsanspruch gehe es um gewährte Investitionshilfen aus den Jahren 1998 und 1999. Nokia sei nun Gelegenheit gegeben worden, dazu binnen einer Woche Stellung zu nehmen.

    Dem finnischen Unternehmen war bereits vor einigen Tagen vorgeworfen worden, im Handy-Werk in Bochum, das geschlossen werden soll, zu wenige Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Das NRW-Wirtschaftsministerium hatte am Donnerstag vergangener Woche mitgeteilt, dass die Zahl der vereinbarten Arbeitsplätze im Jahr 2002 um 318, im Jahr 2003 um 368 und im Jahr 2004 um 347 unterschritten worden war. Nokia hatte diese Vorwürfe zurückgewiesen.

    Das Wirtschaftsministerium, das eine gründliche Prüfung und präzise Aufarbeitung aller Fakten im Zusammenhang mit den Subventionen für das Bochumer Nokia-Werk und entsprechende Konsequenzen angekündigt hatte, begründet nun die Rückforderung unter anderem eben mit der "Unterschreitung der mindestens seit dem Jahr 2003 zu schaffenden Dauerarbeitsplätze im Bochumer Nokia-Werk": "Aufgrund einer Ermessensentscheidung des damaligen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurde dieser Wert auf 2860 unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bei Nokia festgelegt. Eine aktuelle Erhebung der NRW.Bank hat ergeben, dass dieser Wert seit 2002 unterschritten wurde", heißt es am heutigen Mittwoch beim NRW-Wirtschaftsministerium.

    Derweil wurde ebenfalls bekannt, dass mehrere am Bau des künftigen Nokia-Werks in Rumänien beteiligte Firmen wegen Verstoßes gegen Meldevorschriften für ausländische Arbeiter Strafe zahlen müssen. Insgesamt geht es um 161 Arbeiter von 13 Baufirmen, allesamt Subunternehmer der Bielefelder Baufirma Goldbeck. Es handele sich um eine Ordnungswidrigkeit, teilte Goldbeck laut dpa mit. "Das hat mit dem Thema Schwarzarbeit überhaupt nichts zu tun", betonte ein Goldbeck-Sprecher. Je Arbeiter sei eine Gebühr von 100 Euro fällig, insgesamt müssen die betroffenen Firmen gut 16.000 Euro bezahlen. Weitere Auflagen gebe es nicht, alle Beschäftigten setzten ihre Arbeit fort.

    Alle Arbeiter seien ordnungsgemäß nach EU-Richtlinien in ihren Herkunftsländern sozialversichert, teilte Goldbeck weiter mit. Die Subunternehmer seien sich allerdings der rumänischen Vorschrift nicht bewusst gewesen, dass sie ihre Arbeiter beim Arbeitsamt hätten melden müssen. Name und Passnummer hätten nach Angaben von Goldbeck genügt. Eine solche Meldepflicht sei in den meisten Mitgliedsstaaten der EU nicht notwendig. Die Bielefelder Baufirma gab an, ausschließlich Arbeitskräfte aus der EU zu beschäftigen. Alle Subunternehmer seien vertraglich gebunden, die rumänischen Vorschriften zu beachten.

    Im Sommer 2007 hatte Goldbeck den Bauauftrag von Nokia für das neue Produktionswerk in Rumänien erhalten. Die Auftragssumme beläuft sich auf 40 Millionen Euro. Die Goldbeck GmbH, ein europaweit tätiges, familiengeführtes Bauunternehmen, stellt an den Standorten Bielefeld und Plauen in Sachsen Bauelemente aus Stahl und Aluminium her. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 (31. März) stieg der Umsatz um 38 Prozent auf 757 Millionen Euro.

  • saarman11
    Gast
    • 6. Februar 2008 um 18:20
    • #2

    Na ja, wenn sie das wirklich zahlen kostet die das nicht mehr als ein müdes Arschrunzeln. Das zahlen die eben mal so aus der Portokasse :sheep:

  • lotzik
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    • 6. Februar 2008 um 18:36
    • #3
    Zitat von saarman11;184195

    Na ja, wenn das wirklich zahlen kostet die das nicht mehr als ein müdes Arschrunzeln. Das zahlen die eben mal so aus der Portokasse :sheep:

    So sehe ich es auch, wenn es hart auf hart kommt, bezahlen die die 41 Millionen....dann Tschüß Germany.....und auf nach Rumänien...da können die ja wieder viel Geld sparen.

  • hellerkeks
    Gast
    • 6. Februar 2008 um 18:40
    • #4

    Sollten diese 41 Mio. tatsächlich zurück gezahlt werden, hoffe ich meiner Meinung nach, das es den Betroffenen (in Deutschland-lebende noch Nokia Mitarbeiter und die Zeitarbeiter) für Vernünftige Förderzwecke / Umschulungen, etc. zu Gute kommt.
    Es stehen schon mehr als genug Existenzen aufm Spiel.
    Dieses Geld wäre eh weg gewesen, wenn Nokia die Investitionshilfen-Statuten eingehalten hätte.

  • Hausi
    Erleuchteter
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    4.342
    • 6. Februar 2008 um 18:41
    • #5

    Dann sage ich noch eins kauft kein Nokia Handy nicht nur meckern auch handeln.

  • lotzik
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    1.033
    • 6. Februar 2008 um 19:41
    • #6
    Zitat von Hausi;184215

    Dann sage ich noch eins kauft kein Nokia Handy nicht nur meckern auch handeln.

    Da für mein Frauchen mal wieder ein neues Handy fällig war, waren wir letzte Woche unterwegs um ein neues zu suchen.
    Bevor wir losgefahren sind waren wir uns beide einig: Auf keinen Fall Nokia !!!
    Wir haben dann auch ein schönes Handy eines anderen Herstellers gefunden !!!

  • burmtor
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    Beiträge
    972
    • 7. Februar 2008 um 19:01
    • #7

    Hallo !!

    Ich finde das gut das Geld zurück gefordert wird.
    Nokia nein Danke !!
    Ich habe Sony.

    Gruss burmtor

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