Virtuelle Kundgebungen am 12. März unter anderem in China, Burma und Kuba
Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RSF bzw. ROG) ruft für den 12. März zu einer Online-Demonstration gegen Zensur im Internet auf. Teilnehmer können ab 11.00 Uhr (MEZ) auf den internationalen Webseiten der Organisation eine virtuelle Figur erstellen, die sie zu einer von neun Online-Kundgebungen schicken können - nach Ägypten, Burma, China, Eritrea, Kuba, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam.
"In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet beziehungsweise der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt", heißt es im Aufruf von "Reporter ohne Grenzen". Zurzeit seien weltweit 63 Internet-Dissidenten inhaftiert, davon allein 49 in China. Der 12. März soll zum ersten Mal als "Internationaler Tag für freie Meinungsäußerung im Internet" begangen werden. Der Tag steht unter der Schirmherrschaft der Weltkulturorganisation UNESCO.
