Nagravision trommelt auf Anga Cable für umstrittene "CI-Plus"-Technik
Der Verschlüsselungsspezialist Nagravision stellt auf der diesjährigen Fachmesse Anga Cable (26. bis 28. Mai) in Köln zahlreiche Sicherheitstechnologien für Digitales Fernsehen vor.
Wie das zur Kudelski-Gruppe gehörende Unternehmen am Donnerstag ankündigte, werden am Stand E11 in Halle 10.2 auch Produkte weiterer Unternehmenstöchter wie SmarDTV, OpenTV und TESC zu sehen sein. Dabei stehen die kontroverse Verschlüsselungstechnologie "CI-Plus", Conditional Access in Verbindung mit hybriden Empfangslösungen sowie Video-On-Demand-Angeboten, digitaler Pay-TV-Empfang per Fernseher und PC sowie Middleware-Konzepte eine Hauptrolle.
In der Mitteilung hebt Nagravision als Vorzüge der "CI-Plus"-Technik, die Nutzer bei der Aufzeichnung und Archivierung von Fernsehsendungen durch zusätzliche Sicherheitsmerkmale beschneidet (SAT+KABEL berichtete mehrfach), kurioserweise "verbesserte Grafik und Zuschauererfahrung sowie darüber hinaus die Möglichkeit für den Programmanbieter die Benutzeroberfläche anzupassen" sowie geringen Stromverbrauch durch die Verheiratung von TV-Gerät und Receiver-Komponente hervor.
Der Anbieter zeigt auf der Messe außerdem schlüsselfertige Hybrid-Lösungen für Kabel und Glasfaser zur Bereitstellung von Fernsehen und On-Demand-Diensten mit Unterstützung netzwerkbasierter digitaler Videorekorder, die kartenlose Verschlüsselungslösung "Nagra Media Access Cardless" sowie den "Nagra Media Guide" für interaktive Anwendungen auf Festplatten-Receivern und USB-Technologien für den Pay-TV-Empfang am PC.
