ZitatAlles anzeigenOnline-Videotheken lassen zu wünschen übrig
Ist keine Videothek in der Nähe oder das Wetter so schlecht, dass man sich auch einen kurzen Weg dorthin ersparen möchte, gibt’s als Alternative Online-Videotheken. Aber wie funktionieren die, was sind die technischen Ressourcen über die man verfügen muss um sie nützen zu können und wie umfassend ist das Angebot? All das testete die Stiftung Warentest. Mit nicht gerade rauschendem Erfolg.
Kategorie: TEST
Blu-ray oder DVD rein in den Player und los gehts. So funktioniert es bisher. Bei den Online-Videotheken läuft es ein bisschen anders erläutert Peter Knaak, Redakteur der Stiftung Warentest-zeitschrift "test" den Weg des Datenstroms: "Der muss über das Internet direkt bis an meinen Fernseher kommen wenn es ein Smart-TV ist, also ein internetfähiger Fernseher ist oder zu einer Settop-Box wie Apple-TV oder ähnliches, vielleicht auch ein Blu-ray-Player mit Internetfunktion. Und der wird dann eben mit dem Fernsehapparat verbunden und dann kann ich das Video sehen."
Mangelnde BildqualitätEine 16.000er-Leitung sollte man dafür schon haben. High-Speed heißt aber noch lange nicht Super-Bild. Peter Knaak: "Erstmal war erschreckend, dass das Mediamarkt-Angebot, der Videodownloadshop selbst HD-Filme nicht in HD-Qualität sendet. Das war ein spürbarer Qualitätsabfall und ganz schlecht war es bei Lovefilm. Die senden im Grunde mit VHS-Qualität."
Wenig AuswahlDas größte Manko der Online-Videotheken ist aber die Auswahl, bemängelt der Stiftung Warentestexperte: "Wir haben teilweise - bei Lovefilm zum Beispiel - nur drei von hundert Filmen aus unserer Hitliste gefunden, also eine Trefferquote, die jenseits von gut und böse ist. Wir hatten eine Liste gemacht, wo Klassiker und aktuelle Hits so einen gesunden Mix hatten, das was eben gerade gesehen wird, und gemessen daran sind die Online-Videotheken alle nicht berauschend."
Dazu kommt das mühsame Navigieren durch unübersichtliche Menüs.
Die (relativen) TestsiegerInsgesamt bekamen selbst die besten Anbieter nur die Note „Befriedigend“. Drei davon kann man sich laut Stiftung Warentest aber doch ruhig näher anschauen: "Telekom mit Videoload, Apple mit dem iTunes-Angebot und Maxdome. Die anderen Anbieter sind schlechter, teilweise haben wir 'Mangelhaft' vergeben und das liegt eben vor allem am schlechten Angebot und am schlechten Komfort und teuer sind sie dazu."
Da bleibt meist wohl doch nur der Weg zur Videothek.
Online-Videotheken lassen zu wünschen übrig - help.ORF.at
Wenn man das so liest, dann verwundert es mich wenig warum sich so viele Leute Filme von Ablegern wie xxxx.to anschauen wo man Augenkrebs bekommt. Sicherlich gibt es dort eine viel bessere Auswahlmöglichkeit, Filmauswahl und das noch dazu für lau. Auf der anderen Seite steht das Risiko sich einen Trojaner einzufangen oder ungewollt ein Jahresabo abschließt um ein nicht notwendiges DivX Update zu installieren. ![]()
Wenn die legalen Alternativen besser wären, dann wären solch "Untergrundseiten" nicht so erfolgreich.
Cu
Verbogener
