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Vista-Klage: Microsoft will Image-Schaden abwenden

  • blackpope
  • 10. März 2008 um 21:25
  • blackpope
    Gast
    • 10. März 2008 um 21:25
    • #1

    Microsoft wollte mit dem Windows Vista Logo-Programm eigentlich dafür sorgen, dass die Kunden beim Kauf eines Rechners mit Windows XP unbesorgt zugreifen konnten. Ein Aufkleber sollte für Sicherheit sorgen, was die Zukunftssicherheit der Hardware und deren Nutzung in Verbindung mit Windows Vista anging.

    Tatsächlich hat das Logo-Programm jedoch für mehr Ärger gesorgt als es den Umsätzen von Microsoft zuträglich war. Derzeit bringt eine Sammelklage wegen des Vista Logo-Programms in den USA immer wieder peinliches Beweismaterial ans Tageslicht, darunter E-Mails die belegen, dass selbst ranghohe Mitarbeiter von Microsoft Probleme mit angeblich Vista-fähigen Rechnern hatten.

    Um ein jetzt drohendes Public-Relations-Desaster zu vermeiden, will Microsoft nun die Notbremse ziehen und die Veröffentlichung weiterer E-Mails durch das für die Sammelklage zuständige Gericht verhindern. Dabei berufen sich die Redmonder auf den von ihnen eingelegten Einspruch gegen die Zulassung der Sammelklage.
    Außerdem soll für die Recherche bezüglich der internen E-Mails angeblich zu viel Zeit - und auch Geld - nötig sein. Natürlich gehen Microsofts Anwälte mit keinem Wort auf den möglichen Image-Schaden ein, der entstehen kann, wenn die Massenmedien darüber berichten, dass man die Kunden mit dem Logo-Programm möglicherweise wissentlich in die Irre geführt hat.

    Unter den bisher veröffentlichten Papieren zu der Sammelklage sind auch E-Mails von Microsoft-Chef Steve Ballmer, dem früheren Vista-Chef Jim Allchin und dem neuen Windows-Entwicklungschef Steven Sinofsky in denen es unter anderem um die mangelnde Eindeutigkeit des Vista Logo-Programms geht.

    Das Logo-Programm sah zwei Aufkleber vor - "Vista capable" und "Vista ready". "Vista capable" sollte PC-Systeme mit Windows XP kennzeichnen, die die grundlegenden Voraussetzungen für den Betrieb von Vista bieten. "Vista ready" sollte XP-Systeme erkennbar machen, die genügend Leistung bieten, um Windows Vista mit all seinen Funktionen uneingeschränkt nutzen zu können.

    QUELLE:

  • Wrussi
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    • 11. März 2008 um 20:59
    • #2

    Ich freue mich immer wieder einen Flop von Vista zu lesen nämlich weil am Anfang so viele meiner Bekannten das Vista (kaum einen Tag am Rechner) lobten und es als das ultimativste und bestes beschrieben ohne es genau zu kennen, und mich als XPler als nicht am neuesten Stand zu sein outeten etc., mittlerweile sind aber fast alle (ich glaube sogar alle) von denen aber doch wieder zu XP umgestiegen sind.
    Gruss
    Wrussi

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    • 12. März 2008 um 09:08
    • #3
    Zitat von Wrussi;195402

    Ich freue mich immer wieder einen Flop von Vista zu lesen nämlich weil am Anfang so viele meiner Bekannten das Vista (kaum einen Tag am Rechner) lobten und es als das ultimativste und bestes beschrieben ohne es genau zu kennen, und mich als XPler als nicht am neuesten Stand zu sein outeten etc., mittlerweile sind aber fast alle (ich glaube sogar alle) von denen aber doch wieder zu XP umgestiegen sind.
    Gruss
    Wrussi


    Ich selbst habe mich einige Wochen intensiv auf verschiedenen Systemen mit Vista auseinander gesetzt(setzen müssen ;) ) und bin immer und immer wieder auf erhebliche Kompatibilitätsprobleme gestossen, die ich von XP nicht kenne.
    Dazu kommt der auch erhebliche Geschwindigkeitsunterschied von Vista zugunsten XP mit SP3 auf Mehrkernsystemen von je nach Anwendung bis zu 20%
    Diverse Treiber gibt es nach wie vor nicht für Vista, umgekehrt für neuere System gibt es keine Treiber für XP.
    Ich frage mich, was sich die Hersteller dabei denken, soll man damit gezwungen werden, diesen Redmonder Sondermüll zu nutzen?

    Gut, wer ein wenig Ahnung hat, flickt sich den Treiber von Vista für XP zurecht, manchmal klappt das sogar ganz gut, aber das ist sicher keine Alternative für einen Normalanwender und in meinen Augen wir genau der hier massgeblich gegängelt, doch unbedingt sein Vista zu behalten und zu nutzen(was oft nicht geht, weil der PC dauernd abschmiert oder Minutenlang hängen bleibt)

    ch rate deshalb jedem, der einen Neukauf eines Systems plant, daß er nachschaut, ob sein zukünftiger PC auch abwärtskompatible Treiber für XP hat, falls nicht, FINGER WEG UND NICHT KAUFEN!

    Ein Beispiel:
    Bekannter kauft ein Medion Notebook bei Aldi oder Lidl für 899EUR, er kommt vorbei, hatte Probleme mit Wlan.
    Ich schau mir die Hardwareconfig an, ahja, sehr ordentlich und brauchbar.
    Komme ans Notebook und erlebe einen Schock, das Teil ist im Prinzip unbedienbar und furchtbar lahm, zugemüllt mit Aldiwerbung und vorinstallierter Soft, einfach nur Megaschrott.
    OK, 2 Stunden versucht, das Sytem zu entmüllen und es etwas brauchbarer ans Laufen zu bringen, dies gelang nur mit mässigem Erfolg, ein Vergleichsrechner daneben mit XP und schlechterer Hardware war wesentlich schneller unterwegs.

    Also in den sauren Apfel gebissen und 5 Stunden Zeit investiert, um ein vernünftiges XP mit SP3 aufzusetzen und allen sinnvollen beiliegenden Applikationen, gleich ein Image erstellt, um nicht nochmal alles neu machen zu müssen, falls der Anwender danach Mist baut.
    Was soll ich sagen, Kollege begeistert, Notebook rennt wie Sau, superfix und endlich benutzbar !!
    Die beiliegende bescheidene TV Karte gleich entsorgt, da sie wie Vista hier unbrauchbar ist und unter XP auch nicht immer funktionierte.
    Bei Notebooks kann ich nur zu Fujitsu raten, dem Lifebook liegt z.B. eine DVD bei mit möglichem Systemdowngrade auf XP, was auch sehr gut funktioniert. Leider ist auch hier die Vorinstallation Vista, aber das Downgrade geht tadellos, schafft auch ein Anfänger ohne Probleme.
    Da kann man nur hoffen, daß andere Hersteller nachziehen und ebenfalls ein Downgrade per DVD anbieten.

  • Wrussi
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    • 12. März 2008 um 13:34
    • #4

    Ich habe in letzter Zeit auch schon genug Rechner Vista-entgiftet und mit einer Xp Spritze versehen. Ich bin zwar nicht ablehnend gegen etwas neues aber ein BS das so spezielle Hard und Software Anforderungen und vom Anfang bis Ende mit Treiber und Softwarekonflikten nur so strotzt ist ein Zeichen dafür das dieses nur minimalst getestet und überfrüht herausgegeben wurde. Auch wüste ich nicht was dieses System mir leistungsmässig bringen sollte da eher das Gegenteil der Fall ist und aus Super PC´s lahme Krüken macht oder zumindest aus einem High Power Rechner eine bescheidene Leistung hervorbringt. Auch bin ich in einem Alter wo ich nicht immer das neueste haben muss und eher etwas warte bis ich positive Meldungen höre und mich dann Entscheide.
    Gruss
    Wrussi

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