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Illegale Livestreams machen Premiere zu schaffen

  • Frostbiter
  • 9. April 2009 um 15:46
  • Frostbiter
    Gast
    • 9. April 2009 um 15:46
    • #1

    Düsseldorf/München - Die Pay-TV-Plattform Premiere hat mit illegalen Livestreams im Internet zu kämpfen.



    Wenn allwöchentlich am Samstag um 15.30 Uhr die Fußball-Bundesliga angepfiffen wird, schalten nicht nur die Premiere-Abonnenten ein, es versammelt sich auch weiterhin eine erkleckliche Anzahl an Schwarzsehern. Nach Insiderschätzungen sehen sich Tausende Fußballfans Spiele illegal live im Internet an.


    Bild: Premiere AG

    Die beliebtesten Piratensender im Netz haben bis zu 25 000 "Zuschauer", berichtet das "Handelsblatt". Die Folge des unbezahlten Fußballkonsums: Der Pay-TV-Plattform Premiere gehen durch Schwarzseher Abonnenten verloren.

    Abonnenten bezahlen für ihr Premiere-Bundesliga-Abo 20 Euro pro Monat. Nichtabonnenten schalten ihren PC an und suchen sich einen Anbieter, der die Spiele als illegalen Livestream ins Netz stellt. Ländergrenzen kennt das Internet dabei nicht, so lassen sich mehrere Dutzend Piratensender empfangen.

    Da zudem die Qualität der Internet-Übertragungen steigt, treibt diese Entwicklung den Rechteinhabern die Sorgenfalten auf die Stirn. Mussten Scharzseher noch vor Jahresfrist häufig mit ruckelnden Bildern vorlieb nehmen, flimmern heutzutage die Premiere-Originalbilder in guter TV-Qualität über den heimischen PC-Monitor. Die "Lieferung" erfolgt - im Gegensatz zum Abo - gratis.

    Nachdem die Pay-TV-Plattform Premiere ihr Sicherheitsleck in der Verschlüsselung nachhaltig stopfte, fließt das Programm den Schwarzsehern aus anderer Quelle zu. "Ich bin mir sicher, dass Premiere durch die Internetpiraterie Abonnenten verlieren wird", erklärt Sportrechtehändler Robert Müller dem "Handelsblatt".

    Ohnehin kämpft der Pay-TV-Anbieter um ein stabiles wirtschaftliches Fundament. Im letzten Jahr verlor er über 130 000 Kunden verloren und machte fast 270 Millionen Euro Verlust gemacht. Einer der Verlustbringer waren die Schwarzseher, die es nicht nötig hatten, ein Abo abzuschließen, da der Genuss des Premiere-Programms mit illegal genutzter Hard- und Software sich fast schon zum Volkssport entwickelte. So empfingen zwischenzeitlich bis zu eine Million Menschen Premiere illegal mit manipulierten Set-Top-Boxen.
    Premiere geht gegen die Vertreiber und Hersteller dieser Receiver rechtlich vor (DIGITAL FERNSEHEN berichtete), um den illegalen Sumpf der Hersteller und Vertreiber von Emulatoren (Emus) und gepachteten Set-Top-Boxen bzw. Modulhersteller trocken zu legen, doch dieses Herangehen hilft bei der Gefahr aus dem Internet nicht weiter.

    Dass dies kein gewinnbringender Zustand sein kann, dürfte jedem einleuchten, der etwas von Betriebswirtschaft versteht. Premiere kann es sich nicht leisten, mehrere hundert Millionen Euro für Übertragungsrechte auszugeben, wenn das investierte Geld nicht wieder über zahlende Kunden reinkommt.

    Den Rechteanbietern, also den Fußballvereinen und ihren Organisationen, kann diese Entwicklung nicht gleichgültig sein. Sie sind auf möglichst hohe Zahlungen für die Übertragungsrechte angewiesen, um das Produkt "Fußball" durch z.B. die Verpflichtung ausländischer Top-Stars durch Bundesliga-Clubs attraktiv zu machen.
    "Internetpiraterie ist für Sportrechte-Inhaber eine der größten Bedrohungen unserer Zeit", sagt die Vereinigung Sports Rights Owners Coalition (SROC), der auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) angehört. DFL-Sprecher Tom Bender versichert gegenüber der Wirtschaftszeitung, die Bundesliga verfolge jede Urheberrechtsverletzung, muss gegenüber dem "Handelsblatt" aber zugeben: "Wenn wir einen illegalen Livestream aufgespürt haben, ist der am nächsten Tag oft bereits wieder verschwunden und auf eine andere Plattform umgezogen."

    Offenbar scheint die Fußball-Bundesliga im Reich der Mitte hoch im Kurs zu stehen: Nach Angaben der Vereinigung der Sportrechteinhaber kamen von den 85 illegalen Livestream-Angeboten der Bundesligasaison 2007/2008 drei Viertel aus China.

    Im Gegensatz zum chinesischen Fußball-Fan, der manchmal auf bestimmte deutsche Seiten im Internet verzichten muss, weil die Regierung in Bejing diese sperren lässt, hat der deutsche Internet-Nutzer weltweiten Zugriff auf fast alle Seiten - inklusive der illegalen Fußball-Streams aus dem Reich der Mitte.

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