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Das Gruben-Drama von Chile - Ende in Sicht

  • lolly
  • 12. Oktober 2010 um 12:20
  • lolly
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 12:20
    • #1

    Es ist ja schon unglaublich, das man die 33 Kumpel überhaupt unversehrt gefunden hat. Das der Notschacht nun fertig ist und man die 33 Mann retten kann finde ich echt Hammer.

    Der schwerste Schritt steht jedoch noch bevor. Die Fahrt durch die Röhre in einem Käfig mit 53cm Durchmesser. Stelle mir das richtig unheimlich vor.

    Zitat


    Copiapó (Chile) - Es ist endlich soweit! Die Rettung rückt näher. Das Gruben-Drama von Chile hat bald ein Ende. Am Mittwoch könnten die ersten der in Chile verschütteten Bergleute ans Tageslicht geholt werden. Der Plan dafür ist minutiös ausgearbeitet.

    Um 0.00 Uhr Ortszeit (5 Uhr MESZ) soll der erste Retter in die Tiefe hinabgelassen werden, teilte Bergbauminister Laurence Golborne am Bergwerk San José mit.

    UND SO SOLL DIE RETTUNG ABLAUFEN:

    • Vier Mitglieder des Rettungsteams fahren in die Mine hinab. Sie instruieren die Kumpel für die Auffahrt und stehen notfalls auch mit medizinischem Wissen bereit

    • Drei Gruppen werden gebildet. Zuerst werden besonders erfahrene Bergleute nach oben gezogen, die sich bei Komplikationen wahrscheinlich souverän verhalten und Auskunft über mögliche Probleme bei der Auffahrt geben können. Es folgen Männer mit gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck oder Männer, die besonders groß und schwer sind. Die robustesten Kumpel werden zum Schluss gerettet.

    • Alle Bergleute tragen maßgeschneiderte Schutzanzüge, UV-Schutzbrillen gegen das helle Sonnenlicht und einen Sensorgürtel, der medizinische Daten wie Blutdruck und Pulsschlag nach oben überträgt. Zudem gibt es eine Sauerstoffmaske, über Kopfhörer und Mikrofon besteht steter Kontakt zum Rettungsteam.

    • An der Oberfläche angekommen, wird jeder Gerettete zu einem 30 Meter vom Bohrloch entfernten Behelfslazarett gebracht. Dort stehen acht Betten zur Verfügung. Ärzte nehmen eine erste Untersuchung vor. Geht es einem der Kumpel schlecht, wird er sofort zu einem der fünf bereitstehenden Hubschrauber gebracht und in die nächste Klinik nach Copiapó geflogen.

    • Wenn sich der Gerettete stark genug fühlt, wird er zu einer nahegelegenen Ruhezone gebracht. Dort kann er erstmals einige Minuten mit seinen engsten Angehörigen verbringen.

    • Etwa zwei Stunden lang kann er sich dann ausruhen und wird dabei ständig ärztlich betreut. Wo nötig, wird Vitamin D gegeben, Augentropfen stehen bereit, mögliche Hautkrankheiten werden behandelt und die Geretteten kommen an einen Tropf. Ein Zahnarzt steht bereit, psychologische Betreuung wird angeboten. Dort können sich die Kumpel auch waschen.

    • Nach dem ausführlichen Gesundheitscheck geht der Gerettete in einen größeren Raum mit Stühlen und Tischen, wo er sich mit weiteren engen Verwandten treffen darf. Die Zahl ist auf einige wenige beschränkt, um die Bergarbeiter nach ihrer langen Zeit der Isolation nicht zu überfordern.

    • Je vier Bergleute werden zusammen in die rund 40 Kilometer entfernte Klinik von Copiapó geflogen.

    • Lässt ihre gesundheitliche Konstitution es zu, werden sie nach ein bis zwei Tagen ärztlicher Beobachtung zu ihren Familien heimkehren.

    Es soll etwa eineinhalb bis zwei Tage dauern, bis alle 33 Bergleute aus 624 Meter Tiefe an die Oberfläche gezogen sind.

    Alles anzeigen

    Quelle: bild.de

  • Reppo
    Super Moderator
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    • 12. Oktober 2010 um 12:27
    • #2

    Wenn man während der Fahrt nach oben "Highway to hell" laut mitsingt, ist vielleicht sogar ganz cool in der Kapsel auf dem Weg nach oben. :eek:

  • lolly
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 12:32
    • #3
    Zitat von Reppo;367448

    Wenn man während der Fahrt nach oben "Highway to hell" laut mitsingt, ist vielleicht sogar ganz cool in der Kapsel auf dem Weg nach oben. :eek:

    lol :eek:

    Sehe das gerade auf N24 und muss schon sagen, daß ich überlegen würde dort unten zu bleiben und zu sagen "Nöööööö ich bleibe hier ihr könnt mir ja ne Perle runter lassen" :D

  • Einstein67
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    • 12. Oktober 2010 um 13:57
    • #4
    Zitat von lolly;367446

    Der schwerste Schritt steht jedoch noch bevor. Die Fahrt durch die Röhre in einem Käfig mit 53cm Durchmesser. Stelle mir das richtig unheimlich vor.

    Die bekommen vor der Bergung eine kleine rosa Pille -- damit sie das ganze nicht so eng (53 cm) sehen. :D

    Ich hätte Riesenschiß vorm stecken bleiben.....

  • bonzaii
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    2.044
    • 12. Oktober 2010 um 22:22
    • #5

    ... auf heute.de Nachrichten - Startseite wird per live-stream die Rettung heute Nacht übertragen ...

  • Gast
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 23:10
    • #6
    Zitat von Einstein67;367459

    Die bekommen vor der Bergung eine kleine rosa Pille -- damit sie das ganze nicht so eng (53 cm) sehen. :D

    Ich hätte Riesenschiß vorm stecken bleiben.....



    Hätte ich ganz erlich auch Eini
    Habe mir gerade das video dazu angesehen von Bild.de
    Für mich wäre das die Hölle da unten und erst recht wenn man Platzangst hat wie ich :o

  • lolly
    Gast
    • 12. Oktober 2010 um 23:21
    • #7

    Genau das ist es sunni.

    Ich könnte es mir auch nicht vorstellen. Mich müssten die mit nem Betäubungsgewehr einfangen um mich nach oben zu bekommen. Ich würde durchdrehen da drin.

    Auch wenn es der einzigste Weg nach draussen ist, ich würde kaputt gehen.

    Naja hoffen wir mal, das die da Heile raus kommen.

    @Eini - Hoffentlich sind es auch rosane Pillen. Wenn die blaue Caroförmige bekommen würden, würde es sicherlich eng werden mit der Rettung :D

    Hoffentlich vertut sich keiner dort

  • Gast
    Gast
    • 13. Oktober 2010 um 00:57
    • #8

    Jo lolly ,dieses kleine Dingen...... bald wie lebendig begraben. Boh ey ,der Gedanke ist grausam

    Der Gedanke kommt noch dazu :

    Kein WC
    Keine Dusche
    kein Tageslicht
    .........
    .........

    Ich bin ganz erlich. Schrecklicher Gedanke. Darf man gar net drüber nach denken

    Ich wünsche mir ,sie bekommen alle heile und gesund wieder ans Tageslicht

  • Einstein67
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    4.469
    • 13. Oktober 2010 um 17:24
    • #9
    Zitat von lolly;367571

    @Eini - Hoffentlich sind es auch rosane Pillen. Wenn die blaue Caroförmige bekommen würden, würde es sicherlich eng werden mit der Rettung :D

    Hoffentlich vertut sich keiner dort

    Ach Lolly - nach 69 Tagen da unten haben die auch ohne blaue Pille ne ordentliche Latte in der Hose .... :D

  • Gast
    Gast
    • 13. Oktober 2010 um 23:17
    • #10

    25 haben sie jetzt oben. ich hoffe sie bekommen den rest auch noch hoch ,
    Drücken wir mal die Dauem

  • lolly
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 00:22
    • #11

    ui schon 27 Kumpel oben.

    Wenn das nun in der Gechwindigkeit so weiter geht, ist es in en nächsten Stunden vollbracht.

    6 Kumpel + 6 Helfer die unten sind müssen noch hoch.

    Die sind alle richtig Fit. Klasse Leistung der Menschen dahinten.

  • bonzaii
    Meister
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    • 14. Oktober 2010 um 08:37
    • #12

    Alle 33 sind gerettet ...
    Anwälte sollen wohl dafür sorgen, dass alles, was über das Unglück vermarktet wird, in einen Topf kommt und unter den 33 Kumpeln verteilt wird ... das finde ich gut

    Glück auf!

  • lolly
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 08:42
    • #13

    Jupp alle oben.

    Hoffentlich bleiben keine großen Schäden was die Psyche betrifft.

    Alles vermarkten was geht finde ich gut, wenn die Arbeiter das auch wollen.

    Die sind jetzt ja Arbeitslos, da die Mine dicht gemacht wurde.

    Glück auf.

  • Gast
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 08:54
    • #14

    Alle oben. puhhhhh das finde ich super !!!!!!!!!!

  • Teufelchen
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 12:12
    • #15

    Kleine Videozusammenfassung

    Der 33. Kumpel wurde um 2:55 Uhr (MEZ) gerettet.

    Mal ganz ehrlich... es waren schon Helden, als feststand das diese 33 Menschen das Unglück da unten überlebt haben.
    Bei der langen Zeit, wundert es mich, das sie ihren Mut nicht verloren haben.

    Jeder Einzelne verdient tiefsten Respekt!

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