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Sammelklage gegen Premiere

  • M.o.s.c
  • 19. November 2006 um 12:40
  • M.o.s.c
    Erleuchteter
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    Beiträge
    3.348
    • 19. November 2006 um 12:40
    • #1

    Der Münchner Pay-TV-Anbieter Premiere gerät wegen angeblich verschwundener Smartcards von ehemaligen Kunden unter juristischen Druck.

    Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" (kommende Ausgabe) plant die Verbraucherzentrale Hamburg eine Sammelklage gegen den Bezahlsender. Die Klage solle "in den nächsten Tagen zugestellt werden", sagte Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg dem Blatt. Laut Hörmann geht es um die Ansprüche von rund 250 Kunden, die ihr Premiere-Abo gekündigt hatten. Wie vertraglich vereinbart, hätten sie daraufhin die so genannte Smartcard, eine Datenkarte, die für den Empfang des Programms notwendig ist, an den Sender zurückgeschickt. Premiere teilte den Betroffenen dagegen mit, keine Karte erhalten zu haben, und stellte jeweils 35 Euro Schadenersatz in Rechnung.

    Da sich bei der geringen Streitsumme eine Klage für den einzelnen Kunden nicht lohne, habe man sich die Forderungen abtreten lassen, erklärt Hörmann. Premiere wies die Vorwürfe indes zurück: Könne der Kunde glaubhaft versichern, die Karte verschickt zu haben, "zeigen wir uns in jedem Stadium des Mahnverfahrens ihm gegenüber kulant", sagte ein Sprecher.

    Der Bundesgerichtshofs (BGH) hatte in der vergangenen Woche in einem wegweisenden Urteil den Verbraucherverbänden bei Sammelklagen den Rücken gestärkt. Bei einer Sammelklage von Bankkunden, die wegen unberechtigter Abhebungen mit entwendeten EC-Karten Regress von ihren Kreditinstituten fordern, bestätigten die Karlsruher Richter am Dienstag die Klagebefugnis der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Weil nur so Verbraucherinteressen wirksam durchgesetzt werden könnten, verstoße es nicht gegen das Rechtsberatungsgesetz, wenn die Organisation die Interessen stellvertretend für die Betroffenen geltend mache.

    QUELLE: SAT UND KABEL

  • Bootmanager
    Anfänger
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    44
    • 19. November 2006 um 15:32
    • #2

    Wird auch langsam Zeit das in der Richtung was passiert !
    Smartcard via Einschreiben versendet und trozdem wollten die 35€ier haben.
    Nach langem hin und her haben die dann auf MEINE 35 € verzichtet.

  • submarino
    Gast
    • 19. November 2006 um 15:41
    • #3

    Na da hatte ich wohl Glück. Habe meine Karte per Einschreiben zurückgeschickt und damit war die Sache erledigt.

    mfg
    submarino

  • ottocarl
    Anfänger
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    Beiträge
    12
    • 19. November 2006 um 19:04
    • #4

    ich kann nur sagen paket gepakt dann unfrei weggeschickt nie probleme.einschreiben muß ja jeder selber zahlen und wird nicht immer anerkanmnt.

  • lindianer
    Gast
    • 19. November 2006 um 20:35
    • #5

    Nach einer schriftlichen Kündigung buchten sie trotz Kündigungsbestätigung, die ich schon 4 Monate vorher erhalten habe weiter ab. Dann hieß es, das ich nie gekündigt hätte. Nach Einzugsermächtigungsentzug und zurückfaxen der Kündigungsbestätigung (hatte ich glücklicherweise aufbewahrt) bekam ich ein Entschuldigungsschreiben mit der bitte die Smartcard bis zum "sagen wir mal 15.01. zurückzusenden. Ich tat dies am 5 per Einschreiben, bewahrte auch den Beleg mal wieder auf. Bereits am 10. bekam ich vom Inkassobüro die Aufforderung ca. 70 € für die Smartcard zu bezahlen. Nach Tel. Auskunft bei der hat bereits am 7 eine Frau xxxx bei Prem den Brief entgegengenommen. Diese Daten gingen dann mit Klageandrohung jeweils an Prem und Inkasso. Danach hat sich erledigt schreiben von beiden.Die Karte hat sich wieder angefunden. Für mich ist das systematische Abzocke. Wer bewahrt schon alle Belege auf. Und die Terminüberschneidungen sind einfach nur peinlich. Nie wieder Prem.

  • Gast
    Gast
    • 20. November 2006 um 10:11
    • #6
    Zitat

    ich kann nur sagen paket gepakt dann unfrei weggeschickt nie probleme.einschreiben muß ja jeder selber zahlen und wird nicht immer anerkanmnt.

    [color="White"]Ein Kollege von mir hat vor ca. 2,5 Jahren seine agelaufene ABO-Card samt DBox zurück-gesandt nach Vertragsende, inkl. Einschreiben etc! Der Clou: bis zum heutigem Tage liegt dieser immer noch im Clinch mit PW per RA usw. die Kosten belaufen sich mittlerweile auf ca. 500,-€ seitens PW, das ist der absoloute Gipfel, angeblich ist nie etwas bei denen eingegangen....der Stress hält an, ganz zu schweigen von den laufenden Kosten die durch das Ding entstanden sind, so kanns auch gehen, leider, und sicher kein Einzelfall![/color]

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