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Zensur zu Olympia?

  • Gast
  • 28. Juli 2012 um 21:01
  • Gast
    Gast
    • 28. Juli 2012 um 21:01
    • #1
    Zitat

    [FONT=verdana,helvetica,arial][FONT=verdana,arial][h=1][FONT=Impact, verdana, arial]Zensur zu Olympia[/FONT][/h]Die offizielle Website der Olympischen Spiele 2012 in London wird von Journalisten des 'free speech blog' heftig kritisiert. Schlechte PR soll abgestellt werden.Den Aktivisten fiel eine Passage in den Nutzungsbedingungen auf, die es Journalisten und Privatpersonen verbietet, auf die Seite zu verlinken, wenn kritisch über die Olympischen Spiele berichtet wird. 'Ich denke mir, das ist ein schlechter Scherz. Diese Praxis ist rechtlich nicht haltbar. Journalisten können laut EU-Recht auf die Website verlinken, egal ob sie kritisch berichten oder nicht. Sollte der Veranstalter trotzdem klagen, hat er keine Chancen auf Erfolg. Eigentlich dachte ich, dass solch eine Vorgehensweise der Vergangenheit angehört', sagt Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur.
    In den Nutzungsbedingungen fand man unter Punkt Fünf folgende Bestimmung: 'Sie erklären sich damit einverstanden, dass Sie keinen Link auf unsere Seite setzen, der uns oder andere offizielle Olympia-Organisationen, -Aktivitäten, -Produkte oder -Dienste in einem falschen, irreführenden, abfälligen oder in sonstiger Weise unangenehmen Licht darstellt.
    Das IT-Portal Golem berichtet, dass es sich um eine Standardformulierung handeln könnte, die viele Webmaster verwenden. Eine Google-Suche zeige viele weitere Websites auf, die den gleichen Satz verwenden. 'Zu Ende gedacht ist der Passus natürlich nicht. Kein Betreiber eines Internetauftritts wird es jemals wagen, gerichtlich gegen den Link eines Kritikers vorzugehen. Außerdem würde der Versuch zu mehr kritischer Berichterstattung und Verlinkung führen.'

    [/FONT][/FONT]


    Zensur zu Olympia | WebWizard.at

    Cu
    Verbogener

  • Badly
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    • 29. Juli 2012 um 12:07
    • #2

    Was ich als viel nerviger empfinde ist, dass sobald einer mal ne gute Leistung bringt die Moderatoren sofort mit Doping anfangen.
    Bei Vinokourov der Fall und heute beim Schwimmen klatsch ne 15 jährige alle weg...schon geht das gelabber an.
    Was solln der scheiss.

    Kann nicht erstmal die Leistung gewürdigt werden? Für mich wird da viel Olympia Flair kaputt gemacht, wenn jede Top-Leistung sofort in die Mangel genommen wird.

    Grrrrrrrrrrrr

    Wo habens bloß diese geistig umnachteten Moderamösen rausgezogen?
    :angry:

  • Gast
    Gast
    • 29. Juli 2012 um 19:45
    • #3

    Wo waren denn frueher solche Leistungen ?
    Oder hat sich der Mensch grossartig geaendert ?

    Immer mehr, schneller, hoeher und weiter. Und das alles ohne Hilfsmittel ?

  • Reppo
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    • 29. Juli 2012 um 19:50
    • #4

    Zum Thema Winokurow:

    [h=2]Olympiasieger Winokurow Triumph des Tricksers[/h] Aus London berichtet Peter Ahrens


    REUTERS



    Es sollte die erste Goldmedaille für das Gastgeberland werden, doch das olympische Straßenrennen der Radprofis schrieb dann doch eine ganz andere Geschichte. Am Ende konnte mit Alexander Winokurow ein Mann jubeln, der als Symbolfigur der Dopingvergangenheit des Radsports gilt.



    "The Mall" vor dem Buckingham Palace ist die Prachtstraße Londons, bei besonderen Anlässen ist sie allein der königlichen Familie vorbehalten. An diesem Tag, an dem "The Mall" den Zieleinlauf des olympischen Rad-Straßenrennens bildete, sollte sie ebenfalls einem König gelten, dem Sprinterkönig Marc Cavendish. So hatten sich das die Briten vorgestellt, schon seit dem frühen Morgen ging es in der BBC nur darum, wer Cavendish das erste Gold für England streitig machen sollte.



    Den Fahrer, der später tatsächlich Olympiasieger werden sollte, hatte dabei niemand auf der Rechung gehabt. Und das war wohl auch gut so. Denn Alexander Winokurow steht wie kein Zweiter für die dunkle Seite dieses Sports. Mit seinem Triumph von London hat der fast 39-jährige Kasache dem Radsport keinen übermäßig großen Gefallen getan. Winokurow, der seit 1999 tragender Teil des Teams Telekoms war, in jenen Jahren, die später als die großen Dopingjahre entlarvt wurden. Winokurow, der 2006 einem Ausschluss bei der Tour de France nur dadurch entging, dass sich die Tour-Leitung vor dem Internationalen Sportgerichtshof nicht durchsetzen konnte. Winokurow, der 2007 des Fremdblutdopings überführt wurde und danach wie sein gesamtes Astana-Team aus der Rundfahrt ausstieg. Winokurow, der Ende 2007 aus Ärger über die ständigen Dopingverdächtigungen schon einmal seinen Rücktritt vom Leistungssport erklärt hatte.

    Winokurow ist ein Relikt des alten Systems

    Der Kasache, der sich 2007 selbst dann noch unschuldig wähnte, als die Dopingproben das Gegenteil besagten, ist nicht nur ein, sondern neben dem Deutschen Andreas Klöden der Vertreter des alten Systems. Des Systems, das den Radsport seine Glaubwürdigkeit gekostet hat. Ein Relikt.

    Dass er dennoch im Unterschied zu vielen anderen nie vom UCI gesperrt wurde, liegt nicht nur an der zuweilen undurchschaubaren Praxis des Radweltverbandes, sondern spricht auch für seine Cleverness. Als Trickser ist er häufig bezeichnet worden, wenn er wieder einmal kundtat, nie etwas mit Doping zu tun gehabt zu haben. Zuletzt hatte er nur noch wenig Lust gezeigt, sich öffentlich zu diesem Thema zu äußern. Nach seinem Olympiasieg sagte er lediglich, dies sei "ein abgeschlossenes Kapitel", und überhaupt sei dies nicht der Moment, nach diesem Thema zu fragen.

    Dass der Kasache einer der cleversten und abgebrühtesten Fahrer im Feld ist, kam ihm auch an diesem ersten olympischen Tag von London entgegen. Winokurow attackierte genau zum richtigen Zeitpunkt, gut sieben Kilometer vor dem Ziel. Lediglich der Kolumbianer Rigoberto Uran, der sich über Silber freuen durfte, zog mit. Die übrigen der gut 30 Ausreißer erkannten den Augenblick nicht, reagierten erst, als es schon zu spät war.


    Fotostrecke




    12 Bilder
    Lochte, Winokurow, Menezes: Die Olympiasieger des ersten Tages


    Engländer haben sich verpokert

    Längst zu spät war es zu diesem Zeitpunkt auch für die hoch gehandelten Engländer mit Cavendish, Tour-Sieger Bradley Wiggins und dem Zweiten Chris Froome an der Spitze. Alles war angelegt für eine Operation Gold für Cavendish. Wiggins, der erst vor einer Woche auf den Champs Elysées bei der 99. Tour de France triumphiert hatte, sollte sich in den Dienst des Sprintstars stellen. Schon als er am Abend vor dem Wettkampf noch bei der Eröffnungsfeier auftauchte und die olympische Glocke zum Klingen gebracht hatte, war klar, dass es diesmal nicht auf ihn, sondern auf seinen Landsmann ankommen sollte. Umso unverständlicher, wie es den fünf Briten passieren konnte, 50 Kilometer vor dem Ziel mehr als 30 Konkurrenten ziehen zu lassen, unter anderem so renommierte Fahrer wie den Schweizer Fabian Cancellara oder Belgiens Klassikerspezialist Philippe Gilbert. Auch die Deutschen, die auf ihre Sprinthoffnung André Greipel gesetzt hatten, waren da schon nicht mehr mit von der Partie. Tony Martin stieg nach 180 Kilometern aus, sein vor drei Wochen erlittener Handbruch behinderte ihn doch zu sehr. Winokurows Siegsprint bekam der Deutsche schon nicht mehr auf der Strecke mit.
    Bei der anschließenden Pressekonferenz tauchte zunächst nur der Silbermedaillengewinner Uran auf. Winokurow wurde damit entschuldigt, dass er noch bei der Dopingprobe sei. Da ging Gelächter durch den Presseraum.

    Quelle: spiegel.de

  • Badly
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    • 29. Juli 2012 um 20:14
    • #5

    Was sich geändert hat
    Material, Ernährung , trainingsart und wissenschaftliche Erkenntnisse mit Analysen und und und
    Ich finds einfach nur nervig das mittlerweile alles in frage gestellt wird
    Und das beste Doping macht noch lange keinen guten Sportler

  • Gast
    Gast
    • 29. Juli 2012 um 20:29
    • #6

    Das stimmt wohl, dass sich die Ernaehrung verbessert hat. Material, hmmm.
    Schwimmen ? Fussball ? Laufen ?
    Ok. Beim Radsport trifft das mit Material zu. Aber das haben ja alle. Und gerade Radsport ist ja
    Doping-Sport ala Card.

    Es gibt immer Ausnahmen. Aber leider gewinnt heute meistens nur derjenige, der das Dopingmittel am besten verschleiern kann.

    Aber wie immer, kann man nur drueber spekulieren.

  • Badly
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    • 30. Juli 2012 um 20:50
    • #7

    Ein bekannter Comedian hat es mal auf den Punkt gebracht.
    Da eh alle Doppen....sollte es legalisiert werden, einzige Auflage.
    Jeder muss auf dem T-Shirt stehen haben was er genommen hat um zu sehen [color="#FF0000"]"Was wirkt, und was wirkt nicht"![/color]

  • Gast
    Gast
    • 30. Juli 2012 um 21:58
    • #8

    Im Vergleich zu früheren Jahren wird mit dem Spitzsport auch schon viel früher begonnen. Mir ist noch die Kindsportlerin "Nadja" Comăneci in Erinnerung.
    Dann die Medizin wie etwa Physiotherapie. In gewissen Bewerben natürlich auch die Technik. z.B. Schuhe bei den Sprintern.

    Das ganze ist halt ein Paket das stimmig sein muss um dann Siege zu erreichen.

    Cu
    Verbogener

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