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ZitatAlles anzeigen[color="Yellow"]Schlangen von Vista-Käufern in Japan[/color]
Sonst kennt man das nur von Mac-OS X: Kommt eine neue Version des Betriebssystems heraus, bilden sich vor Apple-Stoies und Fachhändlern Schlangen von Käufern, die das System –zuletzt den Tiger, bald den Leoparden – unmittelbar nach Verkaufsstart erwerben wollen.
In Japan sind in der Nacht auf den Dienstag zahlreiche Vista-Interessenten dem Beispiel der Mac-Nutzer gefolgt, wie der IDG News Service berichtet. In der Tokioter auf Elektronik und IT spezialisierten Einkaufsmeile Akihabara versammelten sich hunderte von PC-Nutzern schon Stunden vor Mitternacht, um am 30. Januar 2007 weltweit mit die ersten zu sein, welche die Retail-Version von Windows Vista kaufen konnten.
Zahlreiche Shops boten den Wartenden Unterhaltung, etwa mit Comedy-Aktionen. Zufrieden von der Resonanz der Japanaer auf Windows Vista zeigt sich Microsofts Japan-Chef Darren Houston: "Mir geht es großartig. Ich weiß, was für andere Leute in einer kalten Dienstag Nacht aus dem Haus gehen, um ein neues System zu feiern." Nun, das könnten wir genau sagen. Aber voraussichtlich wird der Leopard nicht an einem Dienstag kommen, sondern an einem Samstag...[color="Yellow"]Warum IE 7 erst unter Vista wirklich "sicher" ist[/color]
Der Internet Explorer 7 (IE) ist zwar bereits seit fast zwei Monaten auf dem Markt, seine vollen Sicherheitsfunktionen kann der neue Webbrowser von Microsoft aber erst jetzt entfalten. Denn nur unter Vista kennt der IE 7 den so genannten "geschützten Modus". Im derartigen Betrieb sind die Zugriffsrechte aus dem Browser auf das System deutlich eingeschränkt. Das heißt, die auf einer Website versteckte Malware kann zwar starten, sie darf aber nicht auf Systemdateien zugreifen und sie ändern. Auch Registry-Einträge sind nicht möglich.
Dies funktioniert, indem jeder vom Internet Explorer gestartete Prozess in einer speziell geschützten Umgebung abläuft, in einer so genannte "Sandbox", von der es kein Entkommen ins Betriebssystem gibt. Wird nun die Webseite, von der diese Prozesse initiiert wurden, verlassen, vernichtet sich der der Cache-Bereich des IE mit den in der "Sandbox" ablaufenden Prozessen vollständig, so Microsoft.
Die geschützte Umgebung des Internet Explorers 7 gaukelt jedweder vom Browser gestarteten Routine sogar vor, sie sei die Registry, um so den Eintrag in die "echte" Registry des Betriebssystems zu verhindern.
Ein weiteres Sicherheits-Feature, das es nur unter Windows Vista gibt, ist der Jugendschutz. Diese Funktion innerhalb des Menüpunktes "Benutzerkonten" erlaubt es etwa dem Administrator, einem minderjährigen User den Zugriff auf das Internet zeitlich zu beschränken oder nicht für ihn frei gegebene Spiele komplett zu sperren.[color="Yellow"]Microsoft-Chef Ballmer sagt Umsatzsprung durch Vista voraus[/color]
Windows Vista ist nach einer Entwicklungszeit von über fünf Jahren am Dienstag in die Geschäfte gekommen. Die Arbeit an den über 50 Millionen Programmzeilen von Vista kostete Microsoft schätzungsweise sechs Milliarden Dollar. Großkunden wie die Citigroup hatte Microsoft bereits Ende November mit dem neuen System beliefert. Das Weihnachtsgeschäft für die privaten Anwender hatte der Softwaregigant mit einer Verschiebung des breiten Marktstarts auf Ende Januar jedoch verpasst. Ballmer betonte nun, Vista sei nicht die letzte Windows- Version, die als "großer Meilenstein" eingeführt werde. "Wird es wieder fünf Jahre dauern? Bestimmt nicht!"
Am Montagabend feierten Ballmer und Microsoft-Mitbegründer Bill Gates mit geladenen Gästen am New Yorker Times Square die Auslieferung von Windows Vista und der neuen Bürosoftware Microsoft Office 2007. "Keine Windows-Version hatte so eine große Bedeutung wie Vista", sagte Gates. An der Seite des Microsoft-Führungsduos Gates und Ballmer starteten die Kinder Caroline, Calvin und Chris der Familie von Melissa und Chris Regan mit einem symbolischen Knopfdruck den Verkauf von Windows Vista und schalteten damit Leuchtreklamen für Office und Vista auf dem Times Square ein. Die "Vista-Familie" aus Germantown im US-Bundesstaat Maryland hatte sich als Tester an der Entwicklung von Vista beteiligt.
Als eine von 50 "Vista-Familien" weltweit hatte auch die Familie von Theo Kröper aus München an dem "Beta-Programm" teilgenommen. "Wir sind mit der Oberfläche von Anfang an gut klargekommen", sagte Martina Haug-Kröper. Besonders die Bildbearbeitung und das Brennen von Diashows auf CD seien viel einfacher als zuvor. Lediglich die Kinderschutzfunktion für das Internet sei bei der Beta-Version von Vista zu streng gewesen. "Als wir die eingeschaltet hatten, konnten wir fast nirgendwo mehr hinsurfen", sagte Sohn Alexander Kröper.
Von einem großen Interesse an Vista sprach in New York Kevin Rollins, Chef des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers Dell. Bereits im Vorfeld der Vista-Einführung sei der Verkehr auf der Website von Dell um 20 Prozent gestiegen.
Roger L. Kay, Präsident des Beratungsunternehmens Endpoint Technologies Associates, verwies dagegen in New York darauf, dass viele Firmenkunden von Microsoft beim Umstieg auf ein neues System abwarteten. "Ich habe noch etliche Kunden, die noch nicht einmal auf das Vorgänger-System Windows XP gewechselt sind." Windows Vista sei sicherer und eleganter als ältere Windows-Varianten. "Dem System fehlt aber eine wichtige Funktion, die es bei Windows bislang nicht gab." Populäre Aufgaben eines PCs wie E-Mail schreiben, im Web surfen oder ein Video anschauen, könnten auch ältere Systeme erledigen.[color="Yellow"]Kaspersky schützt auch Vista-Systeme[/color]
Zum Launch des neuen Microsoft-Betriebssystems veröffentlicht Kaspersky Lab das kostenlose Maintenance Pack 2 (MP2) für die "Anti-Virus 6.0"-Suite für die "Internet Security 6.0"-Firewall. Damit laufen sowohl die Retail-Produkte als auch Kasperskys Unternehmenslösungen nun auch nativ unter Vista.
Das MP2 steht ab sofort zum Download! bereit, damit End- und Unternehmenskunden zur Einführung von Vista vor Malware geschützt werden. Frühere Versionen von Antivirus-Lösungen sind angesichts der massiven Veränderungen in der Architektur von Vista zu dem neuen Betriebssystem nicht kompatibel. Mit dem MP2 unterstützt Kaspersky sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Versionen von Windows Vista.
Im Maintenance Pack 2 sind sämtliche Features des MP 1 enthalten, darunter die erweitern "on-demand"-Scan-Funktion und das Modul zur Abwehr vor ins System eindringenden schädlichen Dynamic Link Libraries (DLLs). (computer-partner)
Zitat[color="Yellow"]Monat der Apple-Bugs biegt auf die Zielgerade ein[/color]
Der aktuellste Eintrag auf der Projektseite beschreibt, dass Apples iChat AV mehrere Schwachstellen aufzeigt, wenn es in lokalen Netzen via Bonjour benutzt wird. Dies sei zwar kein "echtes" Sicherheitsproblem, aber eine störende Fehlfunktion, die am ernsthaften Kommunizieren hindern kann. Eigentliche Ursache seien Lücken in Bonjour.
Die erste Schwachstelle äußert sich so: Ein "boshaftes" Programm kündigt sich als iChat-Benutzer immer und immer wieder im lokalen Netzwerk an und erreicht damit, dass via iChat im lokalen Netz nicht mehr uneingeschränkt kommuniziert werden kann. Denn: Das Erkennen neuer Teilnehmer wird so wirkungsvoll unterdrückt.
Die zweite Unzulänglichkeit, die alle iChat-Teilnehmer in Bonjour in eine Absturzschleife bringt, besteht in einer bestimmten Zeichenkette, die ein Teilnehmer in das Netz sendet. Der Prozess iChat Agent ist in diesem Fall betroffen, jeder erneute Start ist zum Scheitern verurteilt, da mDNSResponder diese manipulierte Nachricht wieder aufrufen will. Erst ein Neustart des Macs löst dieses Problem.
Die eigentliche Ursache der Probleme liege nicht in iChat selbst, so die MoAB-Initiatoren, sondern in Apples Umsetzung des Zeroconf-Protokolls, das in Mac OS X 10.4 den Namen "Bonjour" trägt und davor "Rendezvous" hieß. Hierzu wollen die MoAB-Macher in Kürze weitere Informationen vorlegen. (Macwelt/ wl)
