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ZitatSony Ericsson Lizzy: M600i-Nachfolger mit Wi-Fi...
Vor fast genau einem Jahr präsentierte Sony Ericsson sein Symbian-Smartphone mit dem ungewöhnlichen Aussehen. Flach, eckig und eine ganz neuartige Tastenanordnung ließen viel erhoffen, doch nach näherem Hinsehen und einem ausführlichen Test zeigte sich schnell: außer einer schicken Hülle war nicht viel dran am M600i. Kein Wunder also, dass knapp ein Jahr später bereits ein Nachfolger in der Pipeline steht!
Und der hört bisher noch auf den wunderschönen Namen Lizzy, die Verwandschaft zum M600i, dessen Codename Lily war, liegt also nahe. Kritikpunkt war damals noch zum Beispiel die fehlende Kamera, auf die man als Business-Nutzer im Notfall vielleicht noch hätte verzichten können. Aber wer ein solch styleorientiertes Smartphone kaufen möchte, der will auch nicht auf ausreichend Entertainment verzichten. Leider zeigen die Bilder von Lizzy, dass auch im Nachfolger keine Kamera einen Platz finden wird. Da hilft es auch nicht, dass man bei der Materialwahl dezenter geworden ist, und anstelle des auffälligen schwarzen oder weißen Hartplastiks nun gebürstetes Metall verwendet - ganz im neuen Familien-Look also. Viel wichtiger bei einem Smartphone sind jedoch technische Aspekte. Symbian 9.1 scheint man treu bleiben zu wollen und auch die Bedienplattform UIQ3.0 wird offensichtlich wieder zum Einsatz kommen. Neu und auch bitter notwendig ist, dass Lizzy eine Wi-Fi Schnittstelle bekommen wird und Datentransfer via EDGE erlaubt. Das mag zwar toll klingen, aber während die meisten anderen Hersteller ihre neuesten Smartphones bereits mit HSDPA ausrüsten, wird Sony Ericssons M600i wohl weiterhin hinterher hinken. Noch ist allerdings nichts wirklich sicher, bestätigt und abgesegnet von Sony Ericsson. Vielleicht besinnt man sich ja noch einmal in Schweden oder in Japan, geht tief in sich und schaut bei der Konkurrenz, was deren Smartphones, neben einem mindestens ebenso schickem Äußeren, so alles können...(area-mobile)

ZitatMotorola W510 ... und täglich grüßt das Murmeltier!...
Der 3GSM World Congress war in der vergangenen Woche für so manche Überraschung gut - vergleichsweise wenig zu sehen gab es allerdings von Motorola. Die Highlights des Herstellers waren das ergonomisch geformte RIZR Z8 sowie der HSDPA-Folder KRZR K3. Doch gerade im Einsteiger-Bereich hielt sich der weltweit zweitgrößte Anbieter mit Neuvorstellungen zurück, dabei sind gerade die Schwellenländer wie China und Indien für die Anbieter von Interesse. Mit dem W510 werden die Amerikaner ein interessantes Einsteiger-Modell auf den Markt bringen, das in erster Linie technisch überzeugen kann.
Neben der 1,3 Megapixel-Kamera findet sich ein Slot für MicroSD-Speicherkarten, mit dem der interne Speicher von 15 MByte erweitert werden kann. Das Display stellt bei 176x220 Pixeln bis zu 65.536 Farben dar und ist für die Darstellung von Fotos ausreichend. Optisch erinnert der Triband-Folder jedoch an den Urvater RAZR V3 und wirkt daher wenig innovativ. Zu lang schon haben sich die Amerikaner auf dem Design des 14 mm flachen Klapphandys ausgeruht, wofür sie im vierten Quartal 2006 die Rechnung erhielten. In den Monaten von Oktober bis Dezember verzeichnete Motorola einen Gewinneinbruch von 1,2 Milliarden US-Dollar auf 624 Millionen US-Dollar. CEO Ed Zander begründete diese Entwicklung mit einer ungünstigen regionalen Verteilung des Absatzes sowie ein schlechtes Portfolio, das nicht alle Zielgruppen erreicht. (area-mobile)

ZitatT-Mobile und Vodafone wollen ländliche Gebiete erschließen...
Die beiden deutschen Mobilfunk-Platzhirsche T-Mobile und Vodafone beabsichtigen, in ländlichen Gebieten die Datenübertragung in ihren Netzen zu beschleunigen. Kunden sollen laut Unternehmensangaben auch in nicht vom UMTS-Netz abgedeckten Gebieten mit ihrem Handy im Internet surfen können.
Sie wollen deshalb GSM-Netze in ländliche Regionen in Deutschland auf die mobile, paketübermittelnde Breitbandtechnik Edge (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) aufrüsten. Laut der Telekom-Tochter T-Mobile wird die Edge-Technik die mobile Datenübertragung auf theoretisch 220 Kilobit pro Sekunde beschleunigen. Wieviel Daten Kunden mit Edge-fähigen Handys real aus dem Internet ziehen können, sagten beide Unternehmen nicht. Zum Vergleich: In städtischen Gebieten beträgt die Download-Übertragungsrate eines DSL-Anschlusses rund 2.000 Kilobit pro Sekunde.
Um die Edge-Lösungen realisieren zu können, müssen beide Unternehmen ihre Sende- und Empfangsstationen modernisieren. Vodafone erklärte dazu, die neuen Basisstationen brauchten deutlich weniger Strom als ihre Vorgänger. T-Mobile hält diesen Aspekt für nicht erwähnenswert, unterstreicht dagegen, es werde bis Ende dieses Jahres mit der Aufrüstung von rund 5.000 Basisstationen fertig sein.
ZitatAlles anzeigenTFT-Monitor mit Software-Grafikkarte...
Im Businessbereich ist der Trend zu Zweit- und Drittmonitoren ungebrochen. Verschiedene Studien haben ergeben, dass mit einem Zweitmonitor die Produktivität der Mitarbeiter je nach Aufgabengebiet um bis zu mehr als 50 Prozent steigt. Kein Wunder: Das lästige Hin- und Herschalten zwischen den verschiedenen Applikationen entfällt, und der betreffende Mitarbeiter hat alle wichtigen Informationen ständig vor Augen.
Um zwei Monitore an einem PC anschließen zu können, waren bisher entweder zwei Grafikkarten oder eine spezielle Karte mit zwei Ausgängen notwendig. Leider sind die meisten Office-PCs aus Kostengründen nur mit integrierter Grafik ausgerüstet. Diese mussten dann mit einer weiteren Karte aufgerüstet werden, die einmal Geld kostete und zudem dem IT-Support zusätzliche Arbeit bescherte.Software-Grafikkarte
Samsung glaubt nun, eine nahezu ideale Lösung gefunden zu haben - und die heißt Software-Grafikkarte. Der erste Monitor, in dem diese Lösung integriert ist, heißt "SyncMaster 940UX". Auf den ersten Blick sieht der 19-Zöller genauso aus, wie jeder andere auch. Neben einem VGA- und einem DVI-Eingang besitzt das Gerät einen integrierten USB-Hub mit einem Eingang und zwei Anschlüssen. Das Geheimnis offenbart sich erst, wenn der Monitor via USB mit dem Rechner verbunden wird. Das Betriebssystem erkennt sofort ein externes Laufwerk und will ein Programm herunterladen. Das befindet sich in einem 6 MB großen Flash-ROM im Display. Dadurch wird eine Installations-CD, die üblicherweise sowieso immer verschwunden ist, überflüssig. Nach erfolgter Installation der Software stellt sich das per USB mit dem Rechner verbundene Display als weitere Anzeigeeinheit mit dazugehöriger Grafikkarte dar. Diese "Grafikkarte" existiert allerdings nur in virtueller Form im Hauptspeicher des PCs. Um die Aufbereitung der Daten und die Berechnung der Grafik muss sich nun dementsprechend auch der Hauptprozessor kümmern. Diese Lösung unterstützt bis zu acht Grafikausgabeeinheiten, abzüglich der primären (physikalisch) und eventuell sekundären vorhandenen Grafikkarte. Bei der Darstellung kann der Anwender entweder den Clone- oder Extend-Modus wählen. Im Clone-Modus zeigt das USB-Display denselben Inhalt wie der Primärbildschirm. Im Extend-Modus können auf den einzelnen USB-Devices unterschiedliche Fenster dargestellt werden. Zurzeit lassen sich bis zu sechs externe USB-Monitore anschließen. Die maximale Auflösung beträgt 1.920 x 1.280 Pixel. Da das komplette Bild im Hauptspeicher hinterlegt wird, fehlen diese Bereiche natürlich für andere Aufgaben. Da aber ein Bildschirm nur einen Speicherbereich von rund 5 bis 6 MB belegt, ist das zu verschmerzen. Anders sieht es jedoch mit der CPU-Auslastung aus. Obwohl, laut Aussage von Samsung nur die Änderungen des Bildschirminhaltes zum jeweiligen Monitor übertragen werden, kommt der Hauptprozessor bei sechs angeschlossenen Displays mit jeweils unterschiedlichen Inhalten dann allerdings schon ins Schwitzen. Deshalb ist auch 3D-Unterstützung für Spiele nicht drin.
Mit einer "richtigen" Grafikkarte will Samsung auch gar nicht in Konkurrenz treten. "Dies sei eine reine Office-Lösung, wo keine hohe Grafikleistung gebraucht wird", erklärt Horst Strohbender, Produktmanager von Samsung. Als erstes Gerät stellt Samsung den 19-Zoll-TFT "SyncMaster 940UX" mit UbiSync auf der CeBIT in Hannover vor. Der 940UX besitzt dann drei Schnittstellen: einen analogen VGA-Eingang, einen DVI-Port und USB-UbiSync. Damit können gleichzeitig drei verschiedene Computer an den Monitor angeschlossen werden. Die Umschaltung zwischen den drei Eingängen erfolgt direkt am Monitor. Erste Geräte sollen mit USB-Software-Grafik schon im zweiten Quartal erhältlich sein. Über den Preis wollte das Unternehmen aber noch nichts sagen. Der Preisunterschied zum Standard-TFT soll sich jedoch im unteren zweistelligen Bereich bewegen. Das neue Verfahren läuft zurzeit nur unter Windows beziehungsweise Windows Vista.
Zukunftsaussichten
Das neue Verfahren beinhaltet noch sehr viel Potenzial. Schließlich lässt es sich nicht nur in TFTs, sondern auch in Plasma-Displays einsetzen. Und damit wäre diese Technik eine einfache und kostengünstige Lösung etwa überall dort, wo auf großen "Plasma-Anzeigetafeln" öfter der Bildschirminhalt geändert werden muss.
Und in Büros im B2B-Geschäft kann der Handel mit diesen Produkten richtig punkten, denn der Trend geht eindeutig in Richtung Mehr-bildschirm-Arbeitsplatz. Ohne Zusatzgeräte, nur mit einem um wenige Euro teureren UbiSync-Display lässt sich in Zukunft jeder Arbeitsplatz modular erweitern. Das gibt zudem Pluspunkte im Projektgeschäft.
(computer-partner)


