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Beiträge von Gismo123

  • Hertha in der Krise - «Uns fehlt einfach Qualität»

    • Gismo123
    • 23. August 2009 um 20:09

    Die Krise bei Hertha BSC ist perfekt. Angriffsschwach, kein Aufbäumen, eine Elf im Niedergang - Kapitän Arne Friedrich fand nach der 0:1 (0:0)-Niederlage in Bochum harte Worte: «Man muss ganz klar sagen, dass uns einfach Qualität fehlt. Wir haben 90 Minuten nichts zustande gebracht.»


    Die dritte Pflichtspiel-Pleite nacheinander machte eines offensichtlich: Herthas Fußballer sind ohne die Abgänge Josip Simunic, Marko Pantelic und Andrej Woronin momentan nur ein Schatten des erfolgreichen Bundesliga-Teams der Saison 2008/2009. «Jeder weiß, dass wir an Substanz verloren haben», kommentierte Hertha-Coach Lucien Favre den schwachen Einstand in die neue Spielzeit. Manager Michael Preetz pflichtete bei: «Wir haben nicht das heutige Spiel gebraucht, um zu wissen, dass wir vorne noch was machen müssen.» Ein neuer Stürmer soll kommen, denn die Offensive war trotz zahlreicher guter Möglichkeiten in den zweiten 45 Minute der Schwachpunkt der Berliner. Preetz: «Wir hatten nach der Pause genügend Chancen. Die musst du machen.»

    Doch sie machten nichts draus. Ganz anders der VfL: Die harten Worte von Trainer Marcel Koller nach dem 0:3 «auf Schalke» rüttelten das Revierteam wach. Mit verbissener Leidenschaft und hohem Engagement zeigte das Koller-Team die richtige Reaktion und beendete durch das 1:0 des neben Torhüter Philipp Heerwagen überragenden Spielführers Anthar Yahia (47. Minute) nicht nur den Abwärtstrend, sondern auch eine Serie von elf nicht gewonnenen Partien gegen die Berliner. Linksverteidiger Philipp Bönig lobte seinen Coach für dessen offene Ansprache nach dem Debakel von Gelsenkirchen: «Seine Worte haben gefruchtet.»

    Die VfL-Fans unter den 18 853 Zuschauern im rewirpower-Stadion staunten: Von der ersten Minuten an demonstrierten die Gastgeber absoluten Willen und enormen Kampfgeist. Sie kauften den Berlinern mehr und mehr den Schneid ab. Friedrich war konsterniert nach der zweiten Niederlage im dritten Bundesligaspiel: «Das ist definitiv kein guter Saisonstart für uns. Es kann nicht sein, dass man im Profifußball durch eine Standardsituation verliert.»

    Berlins Verteidiger Steve von Bergen war der «Schuldige»: Ein Handspiel des Schweizers führte kurz nach dem Wechsel zu einem Freistoß, den Joel Epalle kurz antippte und Yahia aus 17 Metern unhaltbar verwandelte. Die Hertha-Defensive öffnete die Mauer, der Rest war fast ein Kinderspiel für den Franko-Algerier Yahia. Koller war positiv überrascht von der Kaltschnäuzigkeit seines Sieg- Torschützen: «Im Training haben wir das so nicht geübt.» Dass sich seine Mannschaft trotz des ersten Erfolgs über die Berliner seit fast sieben Jahren weiter nach unten orientieren muss, gestand Koller frank und frei: «Wenn man in Bochum ist, ist Abstiegskampf ein ständiger Begleiter.»

    © DPA

  • Rückkehrer Pizarro schießt Werder zum ersten Sieg

    • Gismo123
    • 23. August 2009 um 20:08

    Heimkehrer Claudio Pizarro genoss den Jubel der Werder-Fans: Im ersten Bundesliga-Spiel nach seiner Rückkehr hat der Peruaner Werder Bremen mit seinem 21. Bundesliga-Doppelpack den ersten Saisonsieg beschert.


    Der erst am 18. August verpflichtete Stürmer erzielte am 3. Spieltag beim 3:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach mit einem Abstauber und einem Hackentor die Führungstreffer (21./38. Minute) für die Mannschaft von Fußball- Trainer Thomas Schaaf. Den Endstand markierte Naldo in der 88. Minute. «Das waren klassische Pizarro-Tore. Es freut uns, dass er wieder da ist», sagte Innenverteidiger Per Mertesacker.

    «Ich glaube, die ganze Mannschaft hat konzentriert defensiv gespielt», sagte Marko Marin nach dem Zu-Null-Spiel gegen seinen ehemaligen Club. Mit einer solchen Leistung könne die Mannschaft ganz vorne mitspielen.

    Vor 34 800 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion enttäuschten die Gladbacher, kassierten ihre erste Saisonniederlage und bleiben seit 23 Jahren in Bremen ohne Sieg. «Bei eigenem Ballbesitz war das heute zu wenig. Wir waren zu wenig in Bewegung, haben zu wenig Möglichkeiten kreiert», sagte Borussen-Trainer Michael Frontzeck, der von einer Niederlage «auch in der Höhe verdient» sprach.

    Werder-Coach Schaaf, der auf die gleiche Anfangself wie beim 6:3- Erfolg im Playoff-Hinspiel in der Europa League gegen FK Aktobe setzte, ließ erstmals in dieser Saison nicht mit einer sogenannten Doppelsechs spielen, sondern baute wieder auf die Raute als taktische Grundordnung. Die Variante mit zwei defensiven Mittelfeldspielern vor der Abwehr hatte dem ambitionierten DFB- Pokalsieger zu Beginn der Saison nicht die erhoffte Sicherheit in der Defensive verliehen. In der Offensive agierten die Bremer gegen die Elf von Frontzeck ungewohnt kontrolliert und vorsichtig statt mit bedingungslosem Angriffswirbel.

    Doch die erste richtige Chance führte gleich zum 1:0 - dabei half Borussen-Torhüter Christofer Heimeroth fleißig mit: Der Ersatz von Logan Bailly konnte einen Freistoß von Mesut Özil nicht festhalten, Pizarro stand goldrichtig und musste den Ball nur über die Linie schieben. Der vom FC Chelsea zurückgekehrte Torgarant aus Peru bewies seinen starken Torriecher erneut, als er ein feines Zuspiel von Clemens Fritz mit der Hacke vollstreckte und für die beruhigende Zwei-Tore-Führung sorgte.

    Die Gladbacher, denen mit vier Punkten aus zwei Spielen ihr bester Saisonstart seit 14 Jahren gelungen war, brachten im Spiel nach vorne kaum etwa zustande und stellten die zuletzt stets wackelnde Werder-Abwehr nicht vor Probleme. Erst in der 45. Minute prüfte der Argentinier Raul Bobadilla Werder-Keeper Tim Wiese.

    Der frühere Gladbacher Marin, in der Sommerpause im Ärger von der Borussia an die Weser gewechselt, wirkte gegen seinen ehemaligen Club anfangs nervös und begann mit einem Fehlpass. Doch trotz Pfiffen von den Gäste-Fans fand der 20 Jahre alte Nationalspieler immer besser in die Partie und übernahm im Gegensatz zu den vergangenen Wochen mehr Defensivarbeit. Fünf Minuten vor der Pause scheiterte der Mittelfeldspieler knapp mit einem Schlenzer.

    «Ich denke, das war heute mit das Beste bis jetzt», sagte der vor allem in der zweiten Hälfte starke 20-Jährige über seine eigene Leistung. Nach dem Wechsel spielte er immer besser und mutiger auf und sorgte für die ersten Höhepunkte im zweiten Durchgang: Als der Dribbelkünstler in den Gladbacher Strafraum vordrang, konnte ihn Thomas Kleine nur mit einem Foul stoppen. Den von Özil geschossenen Elfmeter parierte jedoch Heimeroth.

    In der Folge vergaben die Bremer zahlreiche Chancen. Der immer stärker werdende 28 Jahre alte Gladbacher Torhüter verhinderte einen höheren Rückstand. Trotz seines Patzers beim ersten Gegentreffer war er Gladbachs bester Mann. Seine Vorderleute blieben in der Offensive einfallslos. Erst zwei Minuten vor Schluss nutze Abwehrspieler Naldo eine der vielen Chancen.

    © DPA

  • Hamburger SV stürmt Festung Wolfsburg

    • Gismo123
    • 23. August 2009 um 20:07

    Mit Tempofußball der Extraklasse und toller Moral hat der Hamburger SV die Festung Wolfsburg gestürmt und die stolze Serie des Meisters beendet. In einem Nordderby voller Klasse und Rasse kam der HSV in der ausverkauften VfL-Arena zu einem 4:2 (2:0)-Erfolg.


    Ein kurioses Eigentor von Keeper Diego Benaglio (3.) und der erste Bundesliga-Treffer von Eljero Elia (7.) sorgten im Spitzenspiel am Sonntag vor 30 000 Zuschauern für die frühe Gästeführung. Zvjezdan Misimovic (52.) und der eingewechselte Obafemi Martins (55.) trafen kurz nach der Pause für die Hausherren, ehe Mladen Petric (75.) und Romeo Castelen (90.) den hochverdienten Gäste-Erfolg sicherten. Erstmals seit dem 15. April 2008 (0:1 gegen Bochum) verloren die Wolfsburger damit ein Bundesliga-Spiel im eigenen Stadion.

    Die Hamburger sind genau wie Leverkusen und Schalke noch ungeschlagen und haben in den ersten drei Saisonspielen sieben Punkte gesammelt. Wolfsburg (6 Punkte) verlor die Tabellenführung. Nach 16 Siegen in Folge in der Volkswagen-Arena oder 20 Heimspielen ohne Niederlage wurde das Team von Trainer Armin Veh im Nordderby auf dem falschen Fuß erwischt. «Wir haben gegen ein sehr starken HSV gespielt», sagte Keeper Diego Benaglio. «Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen», meinte Misimovic. «Wir hätten in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen», sagte HSV-Torhüter Frank Rost. «Aber wenn man ein 2:2 kriegt und dann wieder aufsteht, ist das toll.»

    Kurios die HSV-Führung, die genau wie in den beiden bisherigen Bundesliga-Spielen gegen Freiburg und Dortmund in der dritten Spielminute erzielt wurde. Guerrero traf den Pfosten, von dort prallte der Ball an die Schulter von Benaglio und dann ins leere Tor. Der überragende David Jarolim leistete auch beim nächsten Gäste-Treffer die Vorarbeit: Der Tscheche leitete den Konter über Petric ein. Auch an diesem Gegentor war der Wolfsburger Keeper schuldlos, aber erneut im Pech. Benaglios Fußabwehr erkämpfte sich Elia. Der Niederländer schob den Ball ins linke Eck.

    Seine ganze Klasse zeigte der VfL-Torhüter dann wenig später, als er zweimal gegen Guerrero parierte. Der Peruaner hätte schon früh alles klar machen können. In der 17. Minute versuchte er Benaglio zu überspielen, scheiterte aber. Sechs Minuten später tauchte der HSV- Stürmer ganz allein vor dem Schweizer auf - wieder war der Keeper unüberwindbar. Zwei Minuten vor Pause rettete dann die Latte nach einem Heber von Nationalspieler Piotr Trochowski.

    «Wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben», sagte HSV-Chef Bernd Hofmann in der Pause. Doch zunächst bewahrte Frank Rost, der wieder ins HSV-Tor zurückgekehrt war, sein Team gegen Torjäger Edion Dzeko vor Gegentreffern. Misimovic sorgte nach einer Hereingabe von Schäfer für den Anschlusstreffer. Dann war es Martins, der eine Flanke von Misimovic verwertete. In einem Spiel auf Messers Schneide hatte der HSV in der Folge die besseren Chancen, doch einmal mehr Guerrero und Ze Roberto scheiterten, ehe Petric mit einem Volleyschuss und Castelen mit einem Alleingang den hochverdienten HSV-Sieg sicherten.

    © DPA

  • ein Hallo aus Franken

    • Gismo123
    • 23. August 2009 um 11:01

    Herzlich willkommen auf Zebradem!

  • 1:2: Bayern in der Krise - Leverkusen vor Schalke

    • Gismo123
    • 22. August 2009 um 19:11

    Der deutsche Fußball-Rekordmeister FC Bayern München steckt nach dem schlechtesten Saisonstart seit 43 Jahren schon nach dem dritten Bundesliga-Spieltag in der Krise.


    Das Star-Ensemble von der Isar zog mit dem 1:2 (0:2) erstmals überhaupt gegen Liga-Rückkehrer FSV Mainz 05 den Kürzeren und wartet nach zwei mageren Remis immer noch auf den ersten Sieg. Während sich die Münchner als Zwölfter derzeit in ungewohnten Niederungen der Tabelle wiederfinden, hat Bayer Leverkusen nach dem 5:0 (1:0)- Kantersieg beim 1. FC Freiburg zumindest für einen Tag die Tabellenführung inne. Den Spitzenplatz kann Meister VfL Wolfsburg mit einem Heimsieg an diesem Sonntag im Gipfeltreffen gegen den Hamburger SV der Heynckes-Elf aber wieder abnehmen.

    Bayern Coach Louis van Gaal, der auf Franck Ribéry, Luca Toni, Mark van Bommel und Martin Demichelis verzichten musste, überraschte in der Aufstellung: Miroslav Klose stürmte zunächst nicht neben Mario Gomez, sondern agierte zentral hinter dem einzigen Angreifer. Doch nicht der haushohe Favorit, sondern die «Karneval-Kicker» sorgten für Aufsehen: Andreas Ivanschitz (25.) erwischte nicht nur Bayern-Keeper Michael Rensing auf dem falschen Fuß. Der bei Mainz erstmals wieder in der Startelf stehende Aristide Bancé (37.) erhöhte noch vor der Pause auf 2:0. Doch der Mainzer Nikolce Noveski (47.) brachte mit einem Eigentor die nun immer stärker aufkommenden Gäste wieder ins Spiel. Trotz Einbahnstraßen-Fußball auf das Mainzer Tor verpasste München jedoch zumindest ein Remis.

    Anders als Bayern hatte Leverkusen in Freiburg nur Grund zum Jubeln. Die Breisgauer spielten zwar leidenschaftlich und hatten viele Chancen. Die Tore machte aber das clevere Werksteam: Nationalspieler Stefan Kießling (35.) traf mit dem ersten Bayer- Torschuss gleich ins Schwarze. Tranquillo Barnetta (47./76.) und Eren Derdiyok (70./84.) machten trotz weiterer Offensivbemühungen der Hausherren den Sack zu.

    Tags zuvor noch mit einem Verlust von 5,9 Millionen Euro in den Schlagzeilen, musste sich Borussia Dortmund zu Hause gegen den VfB Stuttgart mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Nelson Valdez brachte mit seinem zweiten Saisontor im dritten Spiel die Hausherren in Front (27.). Stuttgarts Coach Markus Babbel, der mit drei Neuen seinem Rotationsprinzip treu blieb, sah kurz nach der Pause den Ausgleich durch Georg Niedermeier (48.).

    Unbeeindruckt vom überraschenden Hecking-Rücktritt feierte Hannover 96 mit dem 2:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg den ersten Sieg im Frankenland seit 21 Jahren. Der 96er «Coach auf Probe», Andreas Bergmann, wollte Spaß am Fußball vermitteln. Und Jiri Stajner (15./86.) setzte das Vorhaben der Niedersachsen, bei denen Steven Cherundolo nach dem Ende seiner Schweinegrippe-Quarantäne in die Startelf zurückkehrte, fast vorbildlich um. Lediglich vom Elfmeterpunkt zeigte er Nerven: Der erste verwandelte Versuch wurde vom Referee zurückgepfiffen, im zweiten Anlauf scheiterte der Tscheche (54.) an FC-Schlussmann Raphael Schäfer.

    Der 1. FC Köln konnte mit dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt auch im dritten Anlauf das Blatt nicht wenden. Immer noch ohne Saisonsieg stehen «Prinz Poldi» und «sein FC» weiter im Tabellenkeller. Unrühmlicher Höhepunkt der niveauarmen Partie war die Rote Karte gegen Frankfurts Patrick Ochs (54./grobes Foulspiel). Die numerische Überzahl konnten der immer noch torlose Nationalstürmer Lukas Podolski und Co. nicht ummünzen.

    © DPA

  • Bayern ohne Ribéry nach Mainz - Warten auf Toni

    • Gismo123
    • 20. August 2009 um 23:27

    München (dpa) - Keine Geniestreiche von Franck Ribéry, keine Tore von Luca Toni - der FC Bayern München muss weiter auf seine beiden Stars warten.


    Bereits zwei Tage vor dem Spiel des Fußball- Rekordmeisters gegen den FSV Mainz 05 kündigte Trainer Louis van Gaal den Verzicht auf den französischen Mittelfeldkünstler in der Auswärtspartie an und verordnete Ribéry stattdessen ein Aufbauprogramm. «Hoffentlich kann er dann 20 Minuten gegen Wolfsburg spielen», sagte der Niederländer in München. Frühestens nach der zweiwöchigen Länderspielpause, die nach dem Heimspiel gegen Meister Wolfsburg (29. August) beginnt, wird Rückkehrer Luca Toni ein Thema sein. Der Italiener, der wegen seiner Achillessehnenprobleme überhaupt noch nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, soll erst einmal zum Arzt. «Und dann machen wir einen Plan wie für Franck», erläuterte van Gaal.

    Wann Toni den Konkurrenzkampf mit Mario Gomez, Miroslav Klose, Ivica Olic und Jung-Profi Thomas Müller aufnehmen kann, steht in den Sternen. Aber abgeschrieben ist der ehemalige Bundesliga- Torschützenkönig in München noch lange nicht. «Ich bin überzeugt, dass er sich seinen Stammplatz, den er in den letzten beiden Jahren hier hatte, zurückerarbeiten kann. Man sollte das Kapitel Luca Toni beim FC Bayern nicht frühzeitig zuschlagen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

    Nach dem knapp zweiwöchigen Heimat-Urlaub des Torjägers plant der Vorstandschef den 32 Jahre alten Stürmer trotz vieler Wechsel- Spekulationen in ausländischen Medien fest ein. «Sein Agent hat uns mitgeteilt, dass er beim FC Bayern bleiben und sich hier durchsetzen möchte. Luca wird unter van Gaal hart arbeiten müssen, um seine Chance wahrnehmen zu können», betonte Rummenigge in der Münchner «Abendzeitung». Und bei Ribéry ist das ohnehin klar.

    Der Verbleib der vor zwei Jahren gekauften Stars bei ihrem Club steht für Rummenigge fest. Wann die beiden aber wieder wie in besten Zeiten wirbeln können, bleibt ungewiss. «Die anderen Spieler haben sechs Wochen Vorbereitung und die läuft durch bis in die Saison», sagte van Gaal. Während Ribéry, der ein Lauftraining an der Säbener Straße absolvierte, immerhin schon ein paar Einheiten mit der Mannschaft kickte, trat Toni noch gar nicht im Kreis der Teamkollegen gegen den Ball. Entsprechend länger wird sich die Rückkehr des Weltmeisters, der in 81 Pflichtspielen für den FC Bayern bemerkenswerte 57 Treffer erzielte, hinauszögern.

    Ribéry hatte nach Knieproblemen am Wochenende gegen Werder Bremen ein 28-minütiges Comeback gegeben, musste aber zwei Tage später das Training wegen Adduktorenproblemen abbrechen. Der Kurzeinsatz des Franzosen gegen Bremen sei im Nachhinein wohl eine falsche Entscheidung gewesen, bemerkte van Gaal, der ohne die verletzten Spieler noch nicht die optimale Abstimmung im Team gefunden hat. «Ich taste noch immer ab, was der richtige Spielstil bei dieser Mannschaft ist. Ohne (Mark) van Bommel, (Martin) Demichelis, Ribéry und Toni ist das schwierig.»

    Dass die Münchner nach zwei Spieltagen schon vier Punkte Rückstand auf den FC Schalke um Meistertrainer Felix Magath und Champion VfL Wolfsburg haben, beunruhigt van Gaal keineswegs. «Wir müssen sehen, wer Herbstmeister ist und dann schauen wir noch mal», sagte der Coach. «Wir haben einen neuen Trainer, viele neue Spieler. Am Ende werden die Preise verteilt, nicht jetzt.»

    © DPA

  • Trainer-Entlassung reißt tiefe Gräben beim KSC

    • Gismo123
    • 20. August 2009 um 23:25

    Der Rauswurf von Trainer Edmund Becker hat tiefe Gräben beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC aufgerissen. Der Verwaltungsrat stellte sich gegen das Präsidium und Manager Rolf Dohmen.


    Das Vorgehen des Vorstands sei «unprofessionell», sagte Verwaltungsratschef Peter Mayer der Deutschen Presse-Agentur dpa. Weitere Konsequenzen schloss er nicht aus. «Bei unserer nächsten gemeinsamen Sitzung werden wir die Frage nach der Verantwortung diskutieren. Ich halte es für zu kurz gesprungen, diese nur dem Trainer anzulasten», erklärte Mayer.

    Der Absteiger hatte sich am Mittwochabend nach einem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Saisonspielen von Coach Becker getrennt. Vorerst plant der Tabellen-14. für die schwere Auswärtspartie am Montag beim TSV 1860 München mit Interimstrainer Markus Kauczinski, der erstmals das Training im Wildpark leitete. Einen Schnellschuss bei der Suche nach Beckers Nachfolger will der Club verhindern. «Wir wollen uns nicht unter Druck setzen. Es wäre natürlich schön, wenn wir bis Sonntag oder Montag einen Neuen hätten», sagte Dohmen der dpa.

    Als Favorit auf den Chefposten wurde zunächst der im Vorjahr in Duisburg entlassene Rudi Bommer gehandelt. Aber auch der einst als «Euro-Eddy» in Karlsruhe gefeierte Edgar Schmitt, der in der Vorsaison den Drittligisten Stuttgarter Kickers betreute, und der ehemalige KSC-Stürmer Christian Wück gelten als Kandidaten. Der am Ende der Vorsaison bei Eintracht Frankfurt zurückgetretene Friedhelm Funkel habe hingegen kein Interesse am Job bei den Badenern, berichtete das Fachmagazin «kicker».

    Die Entlassung des treuen «Ede» Becker, der dem Club vor seiner viereinhalbjährigen Amtszeit als Cheftrainer schon als Spieler und Amateurcoach gedient hatte, sorgte beim KSC auch am Tag danach für Streit. «In der Vergangenheit hätte es treffendere Zeitpunkte gegeben», meinte Verwaltungsrat Mayer. Sein Gremium habe der Trennung daher zunächst nicht zugestimmt. Becker habe große Verdienste für den Verein und deshalb einen anderen Umgang verdient. Politiker Paul Metzger, der im Oktober neuer Vereinschef werden will, befand: «Die Entscheidung jetzt ist von Hektik geprägt. Es hätte Bewährung bis zum Spiel in München geben müssen.»

    Dohmen allerdings widersprach. «Irgendwann muss man abwägen und die Zukunft berücksichtigen», erklärte der 57-Jährige, der ein enges Verhältnis zu Becker pflegte und dem Trainer die Nachricht von seiner Entlassung überbringen musste. Schon vor dem ersten Spieltag habe er Becker klar gemacht, «wenn der Start nicht klappt, dass es dann eng wird.»

    Auch die chronisch knappen Kassen des Vereins, die nun durch die Verpflichtung eines neuen Trainers und eine mögliche Abfindung für den noch bis 2010 unter Vertrag stehenden Becker weiter belastet werden, hinderten die Clubführung am Ende nicht. «Wenn man so eine Entscheidung nur von finanziellen Dingen abhängig machen würde, wäre es fatal», sagte Dohmen. Verwaltungsratschef Mayer allerdings erwartet vom Präsidium nun «einen konkreten Vorschlag», wie der neue Coach finanziert werden soll.

    © DPA

  • wumpsven hat heute Geburtstag

    • Gismo123
    • 18. August 2009 um 01:24

    Hi Wumpi.
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Alles Liebe, viel Glück und Gesundheit wünsch ich dir!!

  • Van Gaal froh über Ribéry-Comeback

    • Gismo123
    • 15. August 2009 um 06:02

    Franck Ribéry ist zurück auf dem Fußball-Platz, und auch Louis van Gaal ist froh: Der Trainer des FC Bayern München hat sich vor seinem Bundesliga-Heimdebüt mit dem Rekordmeister am 15. August gegen Werder Bremen erfreut über den Kurzeinsatz des Franzosen im Länderspiel gezeigt.


    «Es ist gut, dass er 25 Minuten ohne Probleme gespielt hat», sagte van Gaal. Er berichtete zudem, dass das zuletzt verletzte Knie von Ribéry am Tag nach dem Comeback beim 1:0. Sieg Frankreichs gegen die Färöer keine Reaktion gezeigt habe.

    Trotzdem komme Ribéry gegen Werder nicht für die Startelf, sondern nur als «Joker» infrage, wie der Coach vor dem Abschlusstraining bekräftigte. «Fußball wird nicht nur im Gehirn gespielt», betonte van Gaal. Es komme auch auf «den Konditionsaufbau und Spielrhythmus» an. Van Gaal plant Ribéry beim Rekordmeister künftig als Spielmacher ein, auch wenn der 26-Jährige selbst seine bisherige Position bevorzugt. «Ich habe den Eindruck, dass er links lieber spielen will», sagte van Gaal nach Gesprächen mit dem Franzosen: «Aber er ist offen für die 10.»

    Van Gaal sieht auch ohne Ribéry in der Startelf gute Chancen auf den ersten Saisonsieg. «Wenn wir machen, was wir können, haben wir eine große Chance zu gewinnen», sagte er vor der Revanche der Bayern für die bittere Heimpleite 2008 gegen den langjährigen Rivalen. «Werder Bremen ist nicht mehr das Werder Bremen des 5:2-Sieges des letzten Jahres - und auch Bayern München nicht», meinte van Gaal. Der 58-Jährige beklagte die schwierige Vorbereitung auf die Partie. «Das ist nach Länderspielen immer schwierig. Ich musste den Spielern mehr Ruhe geben als zu trainieren.»

    Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Mark van Bommel (Zehenbruch) rückt der 11 Millionen Euro teure Neuzugang Anatoli Timoschtschuk nicht automatisch für den Kapitän ins Team. Van Gaal nannte Andreas Ottl als mögliche Alternative für die zentrale Position vor der Abwehr. Im Angriff könnte wie beim 1:1 in Hoffenheim erneut Ivica Olic neben Mario Gomez spielen, obwohl Miroslav Klose nach seiner Knochenhautentzündung wieder fit ist und der Ex-Bremer im WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan 75 Minuten zum Einsatz kam.

    Wenn die Bayern gegen Bremen den ersten Saisonsieg einfahren wollen, weilt Weltmeister Luca Toni noch in Italien. Der Stürmer soll wegen seiner Achillessehnen-Probleme nun erst am 20. August nach München zurückkehren, wie van Gaal berichtete. «Ich hoffe, dass er dann keine Schmerzen mehr hat.» Toni wird dem deutschen Rekordmeister damit noch länger fehlen.

    Van Gaal hatte den Weltmeister vor dem Bundesligastart eine Kurzreise in seine Heimat genehmigt. Der Italiener wollte dort einen anderen Arzt konsultieren. «Ich habe ihm ein bisschen Luft gegeben», hatte van Gaal erläutert und die Hoffnung geäußert, dass der 32 Jahre alte Stürmer in heimischer Umgebung «vielleicht neue Motivation finden kann». Toni hat in den vergangenen zwei Spielzeiten in 56 Bundesligapartien 38 Tore für den FC Bayern erzielt. Nach der Verpflichtung von Nationalstürmer Mario Gomez vom VfB Stuttgart für 35 Millionen Euro ist er aber nicht mehr gesetzt im Bayern-Angriff.

    © DPA

  • Bremen sorgt sich um Fehlstart - Festtag für Bayer

    • Gismo123
    • 15. August 2009 um 05:52

    Die Gegenwart bereitet Sorgen, doch die Vergangenheit macht Mut. Vor der Schlagerpartie des zweiten Spieltags der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München wächst in Bremen die Angst vor einem kapitalen Fehlstart.


    Um die Werder-Profis nach der überraschenden Auftakt-Heimschlappe gegen Frankfurt wieder aufzurichten, erinnerte Trainer Thomas Schaaf an den 5:2-Coup seiner Mannschaft beim Rekordmeister vor einem Jahr. Und auch Manager Klaus Allofs sprach dem Team Mut zu: «Wir stehen nicht mit dem Rücken zur Wand und sind nicht so verunsichert, dass wir mit wackeligen Knien in München antreten müssen.»

    Der Klassiker in München birgt trotz des frühen Zeitpunkts Brisanz. Schließlich benötigt auch der FC Bayern nach dem Remis in Hoffenheim ein schnelles Erfolgserlebnis: «Wir müssen unbedingt gewinnen, weil wir von Anfang an oben mitspielen wollen», sagte Manager Uli Hoeneß. Allein die Erinnerung an das 2:5 im vorigen September, das den einstigen Coach Jürgen Klinsmann erstmals in Erklärungsnot brachte, spornt die Bayern an.

    Nicht nur Michael Rensing brennt auf Revanche. «So etwas darf nie wieder passieren. Wir wollen Wiedergutmachung - unter neuen Vorzeichen. Ich glaube, wir sind jetzt viel stabiler und taktisch besser ein- und aufgestellt als letzte Saison», befand der Keeper vor dem Liga-Heimdebüt von Klinsmann/Heynckes-Nachfolger Louis van Gaal. Der geplante Kurzeinsatz von Rekonvaleszent Franck Ribéry und das Comeback von Nationalstürmer Miroslav Klose sollen für einen zusätzlichen Schub sorgen.

    Van Gaal sieht gute Chancen: «Werder Bremen ist nicht mehr das Werder Bremen des 5:2-Sieges des letzten Jahres - und auch Bayern München nicht.» Anders als die Münchner üben sich die Bremer in Bescheidenheit. Manager Allofs zählt das Team derzeit nicht zum Kreis der Titelanwärter: «Erst einmal nicht. Wir wollen aber schon da hinkommen, dass wir um den Titel mitspielen», sagte er im Interview mit «Welt-online».

    Auch beim ebenfalls hochgehandelten VfB Stuttgart bereitet der Blick auf die Tabelle derzeit noch wenig Freude. Dennoch geht das Schlusslicht selbstbewusst in das württembergisch-badische Derby gegen Aufsteiger Freiburg. Große Hoffnungen setzt Trainer Markus Babbel in die Neuzugänge Pawel Pogrebnjak und Alexander Hleb, die ihrem Team beim 0:2 im Saison-Eröffnungsspiel gegen Titelverteidiger VfL Wolfsburg zwar zu einem sehenswerten Auftritt, aber nicht zu Punkten verhalfen. Die Länderspielreisen während der Woche waren der angestrebten schnellen Integration der beiden Stars zum Bedauern von Manager Horst Heldt jedoch wenig zuträglich: «Das ist natürlich blöd.»

    Für Wolfsburg begann die neue Saison so, wie die alte aufgehört hatte - an der Tabellenspitze. Die Voraussetzungen für die erfolgreiche Verteidigung der Pole-Position stehen gut. Schließlich reist der Meister in Bestbesetzung zum 1. FC Köln. Obwohl Profi Makoto Hasebe wieder in das Training zurückkehrte, setzt Coach Armin Veh auf die Startelf der Vorwoche. Eine Sonderbewachung für Lukas Podolski, der nach seiner Zwangspause in Dortmund (0:1) vor seinem Comeback steht, plant der Wolfsburger Fußball-Lehrer nicht: «Es ist der 1. FC Köln und nicht der 1. FC Podolski.»

    Hinter Wolfsburg liegen die punktgleichen Teams aus Frankfurt, Gelsenkirchen, Berlin und Dortmund in Lauerstellung. Vor allem bei der Eintracht hat der Saisonstart für Aufbruchstimmung gesorgt, die sich bei einem Heimerfolg über Nürnberg noch steigern dürfte. Nach Meinung von Abwehrspieler Patrick Ochs besteht jedoch kein Grund zur Euphorie: «Wir sollten den Ball flach halten.» Vor der wohl schwersten Aufgabe aller am ersten Spieltag siegreichen Teams steht Borussia Dortmund. Denn der hoch eingeschätzte Hamburger SV will beweisen, dass er stärker ist als beim dürftigen Auftritt in Freiburg (1:1). «Ich bin überzeugt, dass wir mit Dortmund einen direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze schlagen können», sagte Trainer Bruno Labbadia.

    Ein freudiges Ereignis steht für Bayer Leverkusen ins Haus. Nach rund 20-monatigem Umbau kehrt das Team in die für rund 70 Millionen Euro modernisierte BayArena zurück. Ein Sieg über 1899 Hoffenheim soll dafür sorgen, dass die Festtags-Stimmung nicht getrübt wird. «Das Stadion ist einfach fantastisch und für meine Mannschaft stimulierend. Ich hoffe nicht, dass Hoffenheim uns die Premiere vermasselt», sagte Trainer Jupp Heynckes.

    © DPA

  • Lukas Podolski warnt vor «Wunderdingen»

    • Gismo123
    • 15. August 2009 um 05:50

    Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski feiert im Spiel gegen den deutschen Meister VfL Wolfsburg nach 1190 Tagen sein Bundesliga-Comeback im Trikot des 1. FC Köln.


    «Der Oberschenkel macht keine Probleme mehr», teilte Podolski auf seiner Internetseite mit. Beim Liga-Auftakt in Dortmund (0:1) hatte der Stürmer, der für zehn Millionen Euro von Bayern München nach Köln zurückgekehrt war, noch verletzt passen müssen. Seine letzte Erstligapartie für den FC hat Podolski am 13. Mai 2006 beim 4:2 gegen Arminia Bielefeld bestritten und dabei zwei Tore erzielt.

    «Podolski wird spielen», kündigte FC-Trainer Zvonimir Soldo in Köln an. Torjäger Milivoje Novakovic gehört nach langer Verletzungspause wieder zum Kader. Innenverteidiger Pedro Geromel steht noch nicht zur Verfügung und wird erneut durch Kevin McKenna ersetzt. Wilfried Sanou (Rippenbruch) fällt aus. «Wir wollen uns vor dem VfL Wolfsburg nicht verstecken und nach Möglichkeit die drei Punkte in Köln behalten», sagte Podolski.

    Der Nationalspieler warnte die FC-Fans zum wiederholten Mal vor zu hohen Erwartungen. «Viele Leute erwarten Wunderdinge von uns, vor allem wegen meiner Rückkehr. Das kann man den Leuten nicht übelnehmen, aber ich habe oft gesagt, dass es nicht einfach wird. Vor allem das zweite Jahr ist immer schwer. Es ist eng in der Liga», befand Podolski im «Kölner Stadt-Anzeiger». Man dürfe jetzt nicht «vom UEFA-Cup und solchen Dingen sprechen», sagte Podolski.

    Eine bestimmte Platzierung mit Köln hat sich der 24-Jährige nicht vorgenommen. «Nein, das bringt nichts», meinte er. Wenn die Mannschaft komplett sei und nicht noch mehr große Verletzungen hinzukämen, «dann wird das eine gute Saison. Wir sind von den Namen her nicht schlechter besetzt als andere Mannschaften, die um die Plätze neun, zehn, elf spielen», meinte er.

    © DPA

  • Van Gaal bremst Ribéry: «Noch im Aufbau»

    • Gismo123
    • 14. August 2009 um 05:08

    Nach dem Testlauf auf den Färöer Inseln war Franck Ribéry heiß auf sein Bayern-Comeback, beim Bundesliga-Heimstart wird sich der Franzose aber wohl noch mit einem Kurzeinsatz begnügen müssen.


    «Er ist noch im Aufbau», erteilte Bayern-Coach Louis van Gaal im «kicker» einem Einsatz des französischen Fußball-Nationalspielers in der Startelf für das Heimspiel gegen Werder Bremen eine Absage. «Nicht von Beginn an. Vielleicht 20 Minuten, aber das ist nicht das, was ich unter spielen verstehe», sagte der Coach des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München.

    «Franck kehrt jetzt zurück, doch ich muss ihn auch erst ins Team integrieren», warnte der neue Bayern-Coach vor zu großen Erwartungen an den kleinen Franzosen, der wegen Problemen an der Patellasehne fast die gesamte Vorbereitung verpasst hatte. Beim 1:0-Pflichtsieg der Franzosen im WM-Qualifikationsspiel auf den Färöer Inseln kehrte Ribéry für 25 Minuten auf die Fußball-Bühne zurück - und war danach überglücklich: «Ich hatte große Lust darauf und habe mich sehr gut gefühlt», sagte der 26-Jährige. «Nun werde ich mich ganz meinem Verein widmen», versprach der Bayern-Antreiber und warb für seinen Einsatz am Samstag: «Ich werde fit sein.»

    Van Gaal will Ribéry wie angekündigt zentral hinter die Spitzen stellen. «Er ist dort näher am Tor, näher an den Stürmern», erklärte der Bayern-Trainer. «Ich will immer die stärkste Seite eines Spielers nutzen und denke, das wird Bayern die meiste Rendite bringen. Aber ich muss es erst einmal ausprobieren. Vielleicht habe ich in zwei Wochen schon eine andere Meinung.»

    Derweil hat der deutsche Rekordmeister den Kampf um Wunschspieler José Bosingwa verloren. «Er kommt nicht», sagte van Gaal im «kicker». Nach Angaben des Fachmagazins hatte Bosingwas Verein FC Chelsea einem Wechsel des portugiesischen Rechtsverteidigers am Mittwoch endgültig eine Absage erteilt. Noch kurz zuvor hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß einen letzten Vorstoß Richtung Bosingwa unternommen. Mit der Absage dürften die Personalplanungen für die neue Saison beendet sein.

    © DPA

  • Löw plant WM-Punktlandung in Moskau

    • Gismo123
    • 14. August 2009 um 05:07

    In ihren bequemen Business-Class-Sitzen konnten Michael Ballack & Co. nach einer kurzen Nacht noch etwas Schlaf nachholen - Joachim Löw träumte nach der erfüllten Pflicht in Aserbaidschan bereits von einer WM-Punktlandung in Moskau.


    Auch wenn der Bundestrainer nach dem 2:0 (1:0) gegen die Kaukasus-Kicker von Berti Vogts «noch Verbesserungsmöglichkeiten in allen Bereichen» ausmachte und einige Baustellen im Team offenbar wurden, konnte er sich auf dem frühen Rückflug aus Baku entspannt auf seinem Gangplatz vorne in Reihe drei ausstrecken. «Unser Ziel und unser Auftrag war, drei Punkte mitzunehmen. Das haben wir geschafft», zog der 49-Jährige eine unter dem Strich positive Reisebilanz.

    «Hier haben sich viele Mannschaften schwergetan, wir gehören jetzt auch dazu», kommentierte Abwehrchef Per Mertesacker am Ende des Abenteuers Aserbaidschan treffend. Und auch wenn der Airbus 340 der Lufthansa auf dem Rückflug aus der einstigen Sowjet-Republik noch einen weiten Bogen um Moskau machte, kreisten die Gedanken längst um das große Duell am 10. Oktober in Russland. «Es wird wichtig sein, dass wir uns steigern, gegen die Russen, aber auch gegen die Finnen», forderte Löw. Einen Heimsieg im Rückspiel gegen Aserbaidschan am 9. September in Hannover hat er fix einkalkuliert - danach wird's ernst. «Natürlich ist unser Spiel in Russland wichtig. Sollten wir da ein Unentschieden erreichen», rechnete Löw vor, läge das Ticket zur WM 2010 in Südafrika am 14. Oktober in Hamburg zur Abholung bereit: «Dann müssen wir das letzte Spiel gegen Finnland gewinnen.»

    Noch sieben Punkte lautet Löws Kalkulation bis zum Happy-End in der Qualifikation. Am Mittwochabend im Tofik-Bachramow-Stadion genügten dem Vize-Europameister ein abgefälschter Linksschuss von Bastian Schweinsteiger (12. Minute) und ein Kopfball-Abstauber von Miroslav Klose (54.) zum erfolgreichen Start in die WM-Saison. Dass die Leistung von Baku gegen Russland nicht mal zu einem Punkt reichen wird, ist allen klar. «Wir können alle noch eine Schippe drauflegen», meinte Mertesacker, die Pflichtaufgabe gegen das Vogts-Team sei aber nicht aussagefähig gewesen für die Alles-oder-nichts-Partie in Moskau. «Das sind komplett andere Spiele.»

    In zwei Monaten, so versicherten alle von Löw bis hin zu Kapitän Ballack, werde man sich in einer viel besseren Form präsentieren. «Niemand unserer Spieler ist jetzt in seiner absoluten Top- Verfassung, das wäre auch ein kleines Wunder», erklärte der Bundestrainer angesichts des gerade erst erfolgten Saisonstarts: «Dafür brauchen sie fünf, sechs, sieben Spiele.»

    Dennoch sieht Löw Gesprächsbedarf für die nächste Zusammenkunft der Mannschaft Ende August vor dem Freundschaftsspiel gegen Südafrika. «Wir werden uns schon die Zeit nehmen, die Dinge aufzuarbeiten. Ein Abend ohne Sorgen war das nicht», erklärte der 49- Jährige. Auch der weitgehend abgetauchte Anführer Ballack räumte ein: «Zu bemängeln ist sicher Einiges.» Die deutsche Elf beherrschte den Gegner nicht, und die neu formierte Abwehr kam viel zu häufig in Bedrängnis gegen einen Gegner, der wegen seiner Torschusspanik weiter ohne Treffer blieb. «Sie hätte ein Tor verdient gehabt», trauerte Vogts mit seiner Mannschaft und den mitfiebernden Zuschauern.

    Klose, der mit seinem 45. Länderspieltor auf Platz fünf der deutschen Bestenliste mit Karl-Heinz Rummenigge gleichzog, und sein Münchner Club-Kollege Gomez sind noch kein Traumpaar im Sturm. Im Mittelfeld zeigte Thomas Hitzlsperger nichts, was Routinier Torsten Frings noch weiter aufs Abstellgleis gerückt hätte. In der Abwehr wird Philipp Lahm «jetzt auch mal weiterhin auf der rechten Seite spielen», kündigte Löw an. Bei der Suche nach dem Nachfolger links konnte der Wolfsburger Marcel Schäfer nicht überzeugen. Das galt auch für den jungen Stuttgarter Serdar Tasci in der Innenverteidigung. «Die Abstimmung und Harmonie waren noch nicht ganz vorhanden. Die Mannschaft muss sich noch finden», meinte Löw.

    Bei der spannenden Suche nach der Nummer 1 durfte immerhin Robert Enke einen weiteren Etappensieg für sich verbuchen. In seinem fünften Qualifikationsspiel blieb der 31 Jahre alte Schlussmann von Hannover 96 zum vierten Mal ohne Gegentreffer. «Jedes Spiel zu Null ist sehr gut, ist ein kleiner Schritt für mich», stellte Enke zufrieden fest. Ein großer könnte für ihn und soll für Fußball-Deutschland in Moskau folgen. «Dann geht es um die Wurst», verkündete Torschütze Klose.

    © DPA

  • 1. FC Köln: Ümit Özat erneut zusammengebrochen

    • Gismo123
    • 14. August 2009 um 05:06

    Erneute Sorgen um Ümit Özat: Der Ex-Kapitän des 1. FC Köln ist im Training zusammengebrochen, gab aber nach einer Untersuchung im Krankenhaus am Abend Entwarnung. «Bei mir ist wieder alles ok», erklärte der Türke auf der Internetseite des Clubs.


    «Vielleicht habe ich mich ein bisschen übernommen. Ich bleibe diese Nacht sicherheitshalber noch im Krankenhaus, werde aber wahrscheinlich morgen entlassen. Am Samstag will ich auf jeden Fall zum Heimspiel gegen Wolfsburg im Stadion sein.»

    In Köln waren sofort Erinnerungen an das Drama um Özat im Karlsruhe-Spiel vor gut einem Jahr wach geworden: Özat war am 29. August 2008 im Punktspiel beim KSC (2:0) kollabiert und ins Krankenhaus gebracht worden. Bei dem Abwehrchef war später eine Herzmuskelentzündung festgestellt worden. Untersuchungen, sowohl in Cleveland/Ohio (USA) als auch in Siegburg kamen zu dem Ergebnis, dass Özat keinen Leistungssport mehr betreiben kann.

    Der 32 Jahre alte ehemalige Kapitän des Clubs hatte deshalb im März aus gesundheitlichen Gründen mit dem Leistungssport aufgehört. In der Erklärung hieß es damals: Die Herzmuskelentzündung sei zwar ausgeheilt, hinterließ aber kleine Narben, die zu erneuten Herzrhythmusstörungen führen könnten.

    Nach seiner aktiven Karriere blieb der frühere türkische Nationalspieler dem 1. FC Köln erhalten. Der Club unterstützt Özat auf dem Weg zu einer Trainerausbildung. In der Übungseinheit mit den Profis war Özat beim Aufwärmen umgefallen und kurz auf dem Rasen liegen geblieben. Der Co-Trainer stand wenig später wieder auf und ging, begleitet von zwei Helfern, langsam in die Kabine. Danach wurde der Türke ins Krankenhaus gebracht. FC-Physiotherapeut Dieter Trzolek sagte: «Ümit war direkt wieder ansprechbar und stabil. Ich bin kein Internist, aber es kann ein Kreislaufproblem sein.»

    © DPA

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 14. August 2009 um 05:04

  • Halöchen nettes .....

    • Gismo123
    • 13. August 2009 um 12:14

    Willkommen auf Zebradem!

  • Zählen mit Zahlen-Bildern

    • Gismo123
    • 13. August 2009 um 05:03

  • Russland verliert Härtetest - Sieg für Brasilien

    • Gismo123
    • 13. August 2009 um 05:02

    Russlands Fußball-Nationalmannschaft hat ein Test-Länderspiel gegen Argentinien verloren. In Moskau unterlag das Team von Trainer Guus Hiddink, das Deutschlands stärkster Gruppengegner in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 ist, den Südamerikanern mit 2:3 (1:1).


    Igor Semtschow brachte die Gastgeber vor 28 000 Zuschauern zwar früh in Führung (18.), doch Sergio Agüero (45.), Lisandro Lopez (46.) und Jesus Alberto Datolo (59.) drehten auch ohne ihren verletzt fehlenden Superstar Lionel Messi die Partie zugunsten der Mannschaft von Coach Diego Maradona. Daran änderte auch Roman Pawljutschenkos Anschlusstreffer (79.) nichts mehr.

    «Gerade in Hinsicht auf das Spiel gegen Deutschland machen solche Begegnungen mit Weltklasse-Mannschaften Sinn», sagte Hiddink nach dem Härtetest mit Blick auf das «Endspiel» in der WM-Ausscheidung um den Gruppensieg am 10. Oktober in Moskau gegen das Team von Bundestrainer Joachim Löw. Deutschland führt nach dem 2:0-Sieg am Mittwochabend in Aserbaidschan die Tabelle der Gruppe 4 mit nunmehr 19 Punkten vor Russland (15) an, das aber noch eine Partie weniger absolviert und damit weiter gute Chancen auf die Teilnahme in Südafrika hat. Der bereits chancenlose Gruppen-Rivale Finnland verlor in Schweden 0:1.

    Brasilien hielt sich in Estland schadlos. In Tallinn siegte der Rekord-Weltmeister durch ein Tor von Luis Fabiano (45.) mit 1:0. Dagegen unterlag WM-Gastgeber Südafrika dem Gast aus Serbien 1:3. Zoran Tosic (57./78.) und Danko Lazovic (69.) trafen für die Serben, die erst in der Schlussminute Mphelas Ehrentreffer zuließen.

    Die deutschen Trainer Ottmar Hitzfeld und Otto Rehhagel blieben sieglos. Hitzfelds Schweizer erkämpften gegen Weltmeister Italien immerhin ein torloses Unentschieden, Rehhagels Ex-Europameister aus Griechenland verloren in Polen 0:2. Beide Tore für die heimstarken Osteuropäer gelangen Ludovic Obraniak (47./79.).

    Tschechien erkämpfte in Teplice einen 3:1-Länderspielsieg gegen Belgien, für das der ehemalige Bundesliga-Profi Emile Mpenza nach gut zwei Jahren Abwesenheit sein Comeback im Auswahl-Team feierte. Nach einem frühem Rückstand durch Jan Vertonghen (12.) schafften Roman Hubnik (27.), Milan Baros (41./Foulelfmeter) und David Rozehnal (78.) noch die Wende zugunsten der Tschechen, die erstmals von Coach Ivan Hasek betreut wurden. Hubnik und dem Neu-Hamburger Rozehnal gelangen in dieser Test-Begegnung ihre ersten Länderspiel-Treffer.

    © DPA

  • Frankreich mit Ribéry 1:0 gegen Färöer

    • Gismo123
    • 13. August 2009 um 05:01

    Mit Edeljoker Franck Ribéry hat Frankreich in der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 den wichtigen Pflichtsieg gegen die Färöer geschafft, ist dabei aber nur knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt.


    Der ehemalige Welt- und Europameister gewann in Torshavn gegen die Amateure nur knapp mit 1:0 (1:0). Der angeschlagene Bayern-Star Ribéry, dessen Einsatz Nationaltrainer Raymond Domenech für den Notfall eingeplant hatte, kam in der 65. Minute aufs Feld, als Frankreich bereits in Führung lag. André-Pierre Gignac vom FC Toulouse hatte mit seinem ersten Länderspiel-Treffer die zum Siegen verdammte Mannschaft von Nationaltrainer Raymond Domenech in der 42. Minute erlöst.

    Frankreich wahrte mit dem Erfolg seine Chance auf eine Teilnahme an der WM in Südafrika im nächsten Jahr. Mit 13 Punkten aus sechs Spielen liegen die «Blauen» in der Gruppe 7 nun fünf Zähler hinter Serbien, die ein Spiel mehr bestritten haben. Gegen den Außenseiter Färöer bestimmten die Franzosen das Spiel, ohne zu überzeugen. «Es ist immer das gleiche Problem, man muss die Tore machen. Wir haben uns genug Chancen herausgearbeitet», sagte Domenech, der auf Kapitän Thierry Henry (Achillessehnenbeschwerden) verzichten musste.

    Der 57-Jährige hatte mit Bayern-Coach Louis van Gaal abgesprochen, dass er Ribéry in diesem wichtigen Match im Notfall für 20 bis 25 Minuten einsetzen könne. Ribéry, der den Bundesliga-Auftakt der Münchner wegen seiner Knieverletzung verpasst hatte, ersetzte Mitte der zweiten Halbzeit Ballacks Mannschaftskollegen Florent Malouda. Der Offensiv-Spieler vom FC Chelsea hatte drei Minute vor der Pause den Treffer von Gignac vorbereitet, der in seinem vierten Länderspiel zum ersten Mal von Beginn an aufgelaufen war. «Ich habe meine Chance bekommen, und ich habe versucht, das Vertrauen zu rechtfertigen», sagte Gignac nach seinem per Drehschuss erzielten Premieren-Treffer.

    Frankreich empfängt in der WM-Qualifikation am 5. September den Gruppen-Fünften Rumänien. Vier Tage später tritt die «Equipe Tricolore» dann zum «Endspiel» bei Spitzenreiter Serbien an. «Ich denke, wir werden für diese zwei Spiele bereit sein», sagte Domenech.

    In der Gruppe 9 wahrte Norwegen mit einem Sieg über Schottland seine letzte Chance auf eine WM-Teilnahme. John Arne Riise (36. Minute), Morten Gamst Pedersen (45./90.) und Erik Huseklepp (60.) schossen die Tore zum klaren 4:0 (2:0). Mit nun sechs Punkten aus sechs Spielen haben die Norweger den Anschluss an die Schotten und Mazedonien hergestellt, die hinter der bereits qualifizierten Niederlanden auf den Plätzen zwei und drei liegen.

    © DPA

  • «Oranje» 2:2 gegen England - Festnahmen vor Spiel

    • Gismo123
    • 13. August 2009 um 04:59

    Ohne den verletzten Bayern-Kapitän Mark van Bommel ist die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande im Prestigeduell gegen England nicht über ein 2:2 (2:0) hinausgekommen.


    Dirk Kuyt (10.) und der Ex-Hamburger Rafael van der Vaart (37.) sorgten vor knapp 50 000 Zuschauern in der Amsterdam-Arena für die Pausenführung der mit den Bundesliga-Legionären Joris Mathijsen (Hamburger SV) und Edson Braafheid (Bayern München) angetretenen «Oranjes». Doch nach dem Seitenwechsel drehten die Engländer mächtig auf und kamen durch den eingewechselten Tottenham-Angreifer Jermain Defoe (49./77.) noch zum verdienten Ausgleich.

    Zwei kapitale Fehler der Engländer begünstigten den Erfolg für das Team von Bondscoach Bert van Marwijk. Zunächst erlief Liverpool-Stürmer Kuyt einen ungenauen Rückpass von Rio Ferdinand und schoss zur Führung ein. Dann profitierte der bei seinem Club Real Madrid unzufriedene Van der Vaart von einem Schnitzer von Gareth Barry und vollendete zum 2:0. Weitere Treffer durch Kuyt (30.) und Arjen Robben (33.) verhinderte der gute englische Torhüter Robert Green.

    Eine enttäuschende Vorstellung in der Mannschaft von Fabio Capello lieferte David Beckham, der nach nur 45 Minuten für Shawn Wright-Phillips Platz machen musste. Im zweiten Durchgang waren die Engländer das bessere Team und wurden für ihren nie nachlassenden Elan durch zwei Treffer von Defoe belohnt, den die «Oranje»-Abwehr nicht in den Griff bekam.

    Vor der Partie war es in Amsterdam zu Auseinandersetzungen zwischen Fans gekommen. Laut Medienberichten wurden 15 Menschen nach Zusammenstößen von Fußball-Anhängern aus beiden Lagern festgenommen. Um gewalttätige Ausschreitungen zu verhindern, hatte die Polizei scharfe Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

    © DPA

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