Nach den neuen Dreamboxen DM520 und DM525 hat Dream Multimedia noch eine richtige Überraschung in Petto:
Die erste ultra-hochauflösende Dreambox kommt noch Anfang November in den Handel.
Zwar hatten ich noch nicht die Möglichkeit, die DM900 ultraHD persönlich zu testen, jedoch gibt es bereits einen
sehr ausführlichen Testbericht über den neuen ultra-hochauflösenden Receiver bei SatVision zu lesen.
Und um das ganze ein wenig offizieller zu machen, hat nun auch Dream vorgestern eine offizielle Pressemitteilung veröffentlicht,
in der die DM900 UHD für Anfang November angekündigt wurde.
Die inneren Werte
Das wohl wichtigste Feature der neuen Dreambox ist die vollständige 4K-Unterstützung, dank des verbauten Broadco BCM7252 Prozessors.
Der Prozessor unterstützt sowohl MPEG-2 und H.264 für Full-HD, als auch H.265 für Ultra-HD.
Wie auch von anderen Dreamboxen gewohnt, läuft auch die DM900 UHD mit DreamOS, wobei mir derzeit noch nicht bekannt ist,
ob es hierfür zunächst das normale OE 2.2 sein wird, oder gegebenenfalls ein neues Majorrelease von DreamOS
mit dem Markteintritt der DM900 UHD verteilt wird.
Jedoch sollte sicher sein, dass alle Plugins, Skins und Erweiterungen wie gewohnt funktionieren werden.
Auch Features wie HbbTV, Web-Browser, Sat-over-IP sind natürlich auch mit dabei.
Spannend wird zusehen sein, wie echte 4K-Skins auf der DM900 UHD funktionieren werden.
Hierfür gab es in der Vergangenheit bereits erste Experimente mit der DM7080.
Zwar konnte die Dreambox damals 4K-Skins verarbeiten, jedoch auf Grund der Hardwarebeschränkung nur Full-HD ausgeben.
Wir können als beruhigt sein, dass DreamOS bereits zum Marktstart der DM900 mit UHD-Skins wird umgehen können.
Ferner sind in der Dreambox 2 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Flashspeicher verbaut.
Im Gegensatz zur Dreamboxen der DM52x-Reihe, bietet die DM900 UHD im Inneren auch Platz für eine 2,5“-Festplatte,
ähnlich wie es bei der DM820HD der Fall ist.
Das schnittige Design der neuen Dreambox-Generation

Das Design der DM900 UHD ist, ähnlich wie auch bei der DM520 und DM525, schnittig und sportlich angelegt und läutet die neue Dreambox-Generation ein.
Im Gegensatz zu den kleineren Dreamboxen, ist hier nun ein 3-Zoll Farb-LCD eingebaut, das, wie auch bei den großen Dreamboxen,
zum Anzeigen von zusätzlichen Informationen, EPG, Picons und mehr genutzt werden kann.
Die angezeigten Informationen hängen hierbei von dem genutzten Skin ab und können auch mit Plugins angepasst werden.
Neben dem Display befindet sich erstmals ein Berührungssensor zum Ein- und Ausschalten der Dreambox — der klassische Knopf hat ausgedient.
Die Rückseite der DM900 UHD wirkt sehr aufgeräumt, aber bringt dennoch wichtige Anschlüsse mit.
So ist ein HDMI 2.0 Ein- als auch Ausgang vorhanden, zudem S/PDIF, ein USB 3.0 Anschluss, Mini-USB Service-Port, Gigabit-Ethernet und ein Plug-and-Play Tuner.
Die DM900 UHD besitzt auch einen SD-Card- und Smartcard-Reader sowie ein CI-Slot.
Der Tuner-Steckplatz ist identisch mit Dreamboxen vorheriger Generation, wobei die DM900 UHD
entweder mit einem DVB-S2 oder DVB-C/T2-Tuner ausgeliefert wird.
Die Ausmaße der DM900 UHD sind etwas kleiner als die der DM7080, jedoch größer als die DM52X.
Zum Vergleich, die DM7080 ist 372 mm x 232 mm x 75 mm (B x T x H) groß, wobei die DM900 UHD 270 x 187 x 60 misst.
4K-Dreambox zum Kampfpreis
Laut der Pressemitteilung, wird die DM900 UHD bereits Anfang November in den Handel kommen und, laut SatVision, zu einem Preis von 289,- Euro vertrieben.
Dieser Preis ist eine regelrechte Ansage und unterbietet die Konkurrenz — und bietet das mit Abstand beste Preis-Leistungsverhältnis.
Sobald eine DM900 UHD bei mir eintrifft, wird es natürlich einen weiteren Artikel mit ersten Eindrücken und Bildern geben.
Quelle: http://www.dreambox-blog.com/
