Carlos Grossmüller ist für seinen Ausraster im Bundesliga-Spiel des FC Schalke 04 bei Eintracht Frankfurt hart bestraft worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beließ es nicht nur bei einer Geldstrafe in fünfstelliger Höhe.
Das DFB-Sportgericht verhängte am Montag gegen den Uruguayer Grossmüller wegen dessen Tätlichkeit eine Sperre von fünf Spielen und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Für jeweils drei Spiele wurden Hugo Almeida von Werder Bremen und Mohamadou Idrissou vom MSV Duisburg gesperrt.
Schalkes Auswechselspieler Grossmüller war in der Begegnung am Samstag in einer Spielunterbrechung auf das Spielfeld gelaufen und hatte den Frankfurter Michael Thurk mit der rechten Hand heftig in das Gesicht gegriffen und diesen mit dem ausgestreckten Arm zu Boden gestoßen. Danach war Grossmüller in die Kabine geflüchtet, erhielt aber in Abwesenheit die Rote Karte von Schiedsrichter Helmut Fleischer. Der uruguayische Nationalspieler muss zusätzlich auch mit einer klubinternen Geldstrafe rechnen.
Bremens Almeida hatte in der Nachspielzeit der 3:4-Niederlage bei Hannover 96 eine Tätlichkeit an Szabolcs Huszti begangen. Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut hatte Almeida, dessen Vergehen eine sportwidrige Handlung an ihm selbst vorausgegangen war, daraufhin die Rote Karte gezeigt.
Duisburgs Idrissou hatte sich beim 0:0 in München zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. In der 81. Minute trat er gegen Bayern-Keeper Oliver Kahn nach und wurde daraufhin von Schiedsrichter Babak Rafati aus Hannover vom Platz gestellt.
