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Steht Mirko Slomka vor dem Aus?

  • burmtor
  • 26. Februar 2008 um 12:56
  • burmtor
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    • 26. Februar 2008 um 12:56
    • #1

    Für Trainer Mirko Slomka scheint es beim FC Schalke 04 eng zu werden. Wie "Bild.de" erfahren haben will, diskutieren die Vereinsbosse über den Trainer. Manager Andreas Müller habe bereits einen Geheimauftrag erhalten, einen neuen Top-Coach zu suchen. Zur neuen Saison solle Slomka abgelöst werden. Präsident Josef Schnusenberg sagte: "Wir haben Handlungsbedarf, doch es wird keinen Schnellschuss geben." Und weiter: "Vielleicht brauchen wir auf Schalke wirklich mal einen Chefcoach, der großes internationales Standing hat."

    Im Revier macht sich Unmut breit

    Beim 0:1 am Wochenende in Leverkusen forderten die wütenden Fans bereits lautstark den Rausschmiss von Trainer Slomka. In den Fan-Foren im Internet und den traditionellen Fußballkneipen im Revier hat der 40-Jährige ebenfalls keinen Kredit mehr. Auch bei Schalkes Führungsetage ist dieser Unmut bereits angekommen. "Was meinen sie, was wir für Mails, Briefe und Anrufe kriegen", sagte Schnusenberg der "WAZ". Zitieren möchte er aus den Zuschriften jedoch lieber nicht.

    Nur mit Siegen aus der Krise

    Um diese Krise zu überstehen, müssten dringend ein Sieg in der Bundesliga gegen Bayern München und das Erreichen des Viertelfinals in der Champions League gegen Porto her. Angeblich wollen die Bosse heute nach dem Testspiel gegen Dynamo Moskau Slomka eine Art Ultimatum setzen. Schnusenberg dementiert dies nur halbherzig. "Das kann man so nicht sagen", sagt der 67-Jährige. Man wolle "sich mit dem Trainer zusammensetzen" und "durchaus auch ergebnisbezogen" diskutieren. "Es kann ja auch was vom Himmel fallen. Was ist denn, wenn wir gegen München und Porto gewinnen?" Dann wäre Slomka zumindest vorübergehend aus dem Schneider. Doch was geschieht, wenn Schalke beide Spiele verliert? Dann stünde eine Entlassung wohl unmittelbar bevor.

    Dass das Verhältnis zwischen Schnusenberg und Slomka als unterkühlt gilt, ist spätestens seit dem Herbst letzten Jahres bekannt. "Er steht genauso wie der Vorstand in der Verantwortung. Ob ich meine Kritik an ihm erweitern muss, wird sich in den nächsten Wochen zeigen", griff der Klubchef Schalkes Coach damals öffentlich an. Zudem war auch die indirekte Kritik, die Kapitän Marcelo Bordon vorm Hinspiel gegen Porto über die taktischen Vorgaben des Trainers äußerte, nicht gerade förderlich für einen Verbleib Slomkas. Zudem gilt auch der Aufsichtratsvorsitzende Clemens Tönnies nicht als Slomka-Fan. "In der letzten Zeit konnte ich auch so einige Entscheidungen nicht nachvollziehen", sagte der 51-Jährige den "Ruhr Nachrichten".

    Gruss burmtor

  • gladiator-01
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    • 26. Februar 2008 um 13:12
    • #2

    also über die bundesliga kann ich nur noch staunen.

    mittlerweile sind manschaften im oberen tabellendrittel schon in der krise *kopfschüttel*.
    letztes jahr war es die bayernkrise auf platz 4 !!! und jetzt ist es die schalkekrise auf platz 5.

    was ist denn bei den mannschaften im mittleren geschweige denn unteren drittel wenn das da oben schon krisen sind ?

    naja, warten wir halt ab was passiert.

    cu

  • Gast
    Gast
    • 26. Februar 2008 um 19:53
    • #3

    Jedes Jahr das selbe mit Schlacke, da gewinnt man mit einem tollen Spiel gegen Porto 1:0, hat gute Chancen als einzigstes Deutsches Team im Viertelfinale einzuziehen, verliert dann mehr oder weniger unglücklich "in Leverkusen" (eins der Spielstärksten Teams der Liga) und das geschreie ist gross. *kopfschüttel*

    Aber es ist ja nix neues, halt wie jedes Jahr in Gelsenkirchen und solang sich nix daran ändert das jeder tauchenix sein Senf dazu gibt wird Schalke in naher Zukunft nix erreichen.


    Zudem sind auch die Fans nicht mehr das was sie mal waren, wenn ich in Leverkusen nach dem Rückstand "Slomka Raus" rufe höre Pack ich mir an den Schädel.
    Kann mich noch an früher erinnenrn, als ich en kleiner Knirps war, nach nem Rückstand kam erst mal en lautes Schalke Schalke und die Manschaft wurde voll unterstützt.(so das ich zum Papi aufm Arm wollte, weil ich Angst hatte)

    Heute würde ich sie schon fast als Erfolgsfans bezeichnen!

    In diesem Sinne EssssVauuuuBeeeee :biggrin:

  • burmtor
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    972
    • 3. März 2008 um 05:45
    • #4

    Tönnies: "Wir stärken Slomka den Rücken"

    Noch ist für Mirko Slomka auf Schalke nicht aller Tage Abend. Der beim Vorstand und den Fans umstrittene Trainer des S04 bekommt vor dem Champions-League-Spiel gegen Porto (die Partie am Mittwoch ab 20.30 Uhr im Live-Ticker) eine Galgenfrist. "Wir stärken Slomka den Rücken. Auch bei einem Aus in der Champions League wird er weiter unser Trainer bleiben", sagte Aufsichtsrats-Chef Clemens Tönnies der Tageszeitung "Die Welt". Einen Freifahrtschein bekommt der angeschlagene Coach der Königsblauen allerdings nicht.

    Tönnies: "Ein Trainerwechsel ist nicht denkbar"

    "Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt, müssen wir natürlich umdenken", so Tönnies weiter. "Aber derzeit ist ein Trainerwechsel für uns nicht denkbar." Unmittelbar nach der Niederlage gegen den FC Bayern München war zwar die die versammelte Bayern-Prominenz dem Schalker Coach zur Seite gesprungen, aus den eigenen Reihen wartete Slomka auf ähnlich klare Unterstützung aber vergeblich. "Ich habe ein Schweigegelübde abgelegt, das habe ich zwischendurch gebrochen, jetzt halte ich mich wieder dran", sagte Präsident Josef Schnusenberg, der die Trainerdiskussion zuvor angefacht hatte ("Wir haben Handlungsbedarf").

    Bordon stellt die Mannschaft in Frage

    Kapitän Marcelo Bordon machte gar in der eigenen Mannschaft mangelnden Rückhalt für den Coach aus. "Wenn wir wollen, dass der Trainer nicht gehen muss, müssen wir auf dem Platz mehr machen", sagte der Brasilianer und antwortete auf die Frage, ob denn alle für Slomka kämpfen würden: "Ich sage nichts über einzelne Spieler, aber die wissen schon ganz genau, wie viel Prozent sie bringen." Zumindest bei der Spielanalyse wurde er dann doch konkret. "Ich habe gehofft, dass Asamoah und Sanchez ein bisschen mehr nach hinten arbeiten. Doch das haben sie nicht geschafft. Das hat auch mit Qualität zu tun", sagte Bordon.

    Vier-Augen-Gespräch mit dem Präsidenten

    Schalkes Präsident Josef Schnusenberg und Slomka haben sich einen Tag nach der Niederlage gegen Bayern München in einem 90-minütigen Vier-Augen-Gespräch ausgesprochen, Schnusenberg stärkt dem Coach nun den Rücken. "Ich betone: Es gab und gibt keinerlei Ultimatum für den Trainer", erklärte Schnusenberg. "Zwischen Mirko und mir gab es eine sehr offene, sehr deutliche und sehr ehrliche Unterredung. Diese war nötig, um die Atmosphäre zu bereinigen." Auch Slomka zeigte sich einsichtig: "Natürlich bin ich auch nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir uns in den Spielen präsentieren", sagte er nach dem Gespräch: "Ich habe nach dem heutigen Tag aber ein gutes Gefühl, dass wir nun zusammen nach vorn blicken und die kommenden sportlichen Aufgaben anpacken."

    Bayern-Chefetage schießt gegen Schalke

    Dass der Schalker Trainer nach drei Bundesliga-Pleiten in Folge und dem Abrutschen auf den sechsten Tabellenplatz von den eigenen Bossen in Frage gestellt wird, konnte die Bayern-Chefetage nicht nachvollziehen. "Das war schon immer so bei Schalke. Es gibt Klubs, die sich selbst hinrichten", meinte Franz Beckenbauer beim TV-Sender Premiere und attackierte Schalke-Chef Schnusenberg: "Wenn es denen ein bisschen zu gut geht, dann kommt irgendeiner aus der Ecke und schießt dem Verein und der Mannschaft ins Knie."

    Hitzfeld: "Das ist nicht fair"

    Auch Manager Uli Hoeneß unterstützte den wackelnden Schalke-Trainer: "Mirko ist mit seiner Mannschaft der einzig verbliebene Bundesliga-Vertreter in der Champions League und kann in dieser Saison auch noch einen Champions-League-Platz erreichen, deshalb verstehe ich die Diskussion nicht." Hitzfeld ergänzte: "Wie man mit Mirko umgeht, ist nicht fair. Das ist schlechter Stil."

    Gruss burmtor

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