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Schalke versinkt zum Saisonhöhepunkt im Chaos

  • burmtor
  • 5. März 2008 um 17:30
  • burmtor
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    • 5. März 2008 um 17:30
    • #1

    Schalke versinkt zum Saisonhöhepunkt im Chaos

    Josef Schnusenberg gelobte Besserung. "Wir müssen in Zukunft mit einer Stimme sprechen", hatte der Präsident von Schalke 04 am Rande des Abschlusstrainings im Estadio do Dragao erklärt, als wenige Meter weiter ein bemerkenswertes Schauspiel ablief. Manager Andreas Müller berichtete dem Pay-TV-Sender Premiere gerade wortreich vom Schulterschluss in der Trainerfrage und der weiteren Zusammenarbeit mit Mirko Slomka, da wurde ein Interview mit seinem Vorstandskollegen Schnusenberg eingespielt. "Wenn wir gegen Porto ausscheiden und in der Liga die nächsten fünf Partien verlieren, soll ich dann sagen: Mirko Slomka ist ein guter Trainer, er bleibt bei uns?", hörte Müller seinen Präsidenten sagen, und seine Gesichtszüge entgleisten.

    Manager Müller ringt um Fassung

    "Ich bin etwas überrascht über die Aussagen", sagte der Manager und rang um Fassung. "Am Sonntag haben wir ganz klar festgelegt, dass wir mit Mirko auf jeden Fall die Saison durchmachen." Als die Kameras ausgeschaltet waren, diskutierten die beiden Vorstandskollegen noch gestenreich am Spielfeldrand, während Trainer Slomka wenige Meter entfernt seine Spieler auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Porto vorbereitete. Klar ist auch nach der Aussprache am vergangenen Sonntag: Schnusenberg ist weiterhin davon überzeugt, dass der aktuelle Coach dem ambitionierten Traditionsklub auf Dauer nicht weiterhilft.

    Öffentliche Prügel gehen nah

    Dass er für die vor gut einer Woche angezettelte Trainerdiskussion öffentlich Prügel bezog, ist dem 67-Jährigen durchaus nahegegangen. Sein verzweifelter Versuch, nach der 0:1-Heimpleite gegen Bayern München den ZDF-Kameras ohne eine Stellungnahme zu entkommen, habe "doof ausgesehen", gibt er im Gespräch zu. "Das hätte ich souveräner lösen müssen."

    Der böse Bube ist irritiert

    Dass ihn Ex-Trainer Udo Lattek im DSF persönlich angriff und ihm Profilneurose unterstellte ("Wer würde Schnusenberg ohne Schalke kennen?"), ärgert ihn besonders. "Da setzt sich einer hin und beschimpft einen, ohne dass man sich wehren kann." Auch habe er nicht ganz verstanden, warum er "plötzlich der böse Bube ist". Weiterhin, so ist deutlich zu spüren, sieht sich der Steuerberater aus Rheda-Wiedenbrück in der Sache im Recht. Auch wenn er zugibt, er sei "ein bisschen zu ungeduldig" gewesen und man hätte das Thema zunächst intern klären müssen. Schweigen will der Klubchef, der bis zu seiner Ernennung zum Präsidenten im vergangenen Jahr als "Herr der Zahlen" eher still im Hintergrund arbeitete, aber auch in Zukunft nicht.

    Zahlen sprechen für den Präsidenten

    "Eine kalte, stereotype Atmosphäre passt nicht zu diesem Verein, das will ich nicht", sagt er. "Aus Reibung entsteht Feuer." Wie wenig er mit der sportlichen Entwicklung des Vizemeisters zufrieden ist, wird deutlich, wenn er sagt: "In meinem Bereich, im Rechnungswesen, in der Buchhaltung, da sind wir wirklich Champions League. "In der Tat kann Schnusenberg beeindruckende Zahlen vorlegen. Einen Rekordumsatz von 155 Millionen Euro hat Schalke im vergangenen Jahr verbucht, dank der Millionen aus der Champions League. Die eigenfinanzierte Arena ist 2015 komplett abbezahlt, mit dem russischen Energieriesen Gasprom hat der Klub einen der spendabelsten Geldgeber der Bundesliga.

    Trainer mit internationalem Standing gesucht

    Dass der mit rund 50 Millionen Euro jährlich großzügig entlohnte Spielerkader unter der Führung Slomkas den hohen Ansprüchen weit hinterherhinkt und gerade dabei ist, die erneute Champions-League-Qualifikation zu verspielen, wurmt Schnusenberg gewaltig. Deshalb dachte er laut über einen "Trainer mit internationalem Standing" nach. Und deshalb sagt er weiter seine Meinung, auch wenn Schweigen vielleicht klüger wäre.

    Gruss burmtor

  • lotzik
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    1.033
    • 5. März 2008 um 20:58
    • #2
    Zitat von burmtor;193641


    Dass ihn Ex-Trainer Udo Lattek im DSF persönlich angriff und ihm Profilneurose unterstellte ("Wer würde Schnusenberg ohne Schalke kennen?"), ärgert ihn besonders. "Da setzt sich einer hin und beschimpft einen, ohne dass man sich wehren kann."

    Hallo Herr Schnusenberg: Ich kann dazu nur sagen das Udo Lattek mit dieser Aussage vollkommen recht hat !!!!!
    Und ehrlich gesagt ist es mir auch scheißegal wer Herr Schnusenberg ist !!!
    Als Fan des deutschen Fußball´s interessieren mich Spieler ,Trainer und der Erfolg der Mannschaft und nicht irgendwelche Funktionäre.
    Denn wenn der Erfolg ausbleibt ist der Trainer weg und nicht ein Herr Schnusenberg !!!!!

    Zitat

    Schalke versinkt zum Saisonhöhepunkt im Chaos
    Josef Schnusenberg gelobte Besserung. "Wir müssen in Zukunft mit einer Stimme sprechen", hatte der Präsident von Schalke 04 am Rande des Abschlusstrainings im Estadio do Dragao erklärt, als wenige Meter weiter ein bemerkenswertes Schauspiel ablief. Manager Andreas Müller berichtete dem Pay-TV-Sender Premiere gerade wortreich vom Schulterschluss in der Trainerfrage und der weiteren Zusammenarbeit mit Mirko Slomka, da wurde ein Interview mit seinem Vorstandskollegen Schnusenberg eingespielt. "Wenn wir gegen Porto ausscheiden und in der Liga die nächsten fünf Partien verlieren, soll ich dann sagen: Mirko Slomka ist ein guter Trainer, er bleibt bei uns?", hörte Müller seinen Präsidenten sagen, und seine Gesichtszüge entgleisten.

    Was bei Schalke abgeht ist unglaublich. Da weiß die linke Hand nicht was die rechte macht !!!!
    So werden sie NIE ein Top-Verein in Europa !!!!

  • Gast
    Gast
    • 6. März 2008 um 10:24
    • #3

    Was bei Schalke abgeht ist unglaublich. Da weiß die linke Hand nicht was die rechte macht !!!!
    So werden sie NIE ein Top-Verein in Europa !!!![/QUOTE]

    Servus! Meine Rede! Das hab ich schon in dem anderen Schalke-Beitrag geschrieben! Was da abgeht ist unglaublich,das ist eigentlich noch viel schlimmer als es in München jemals war.Und da haben die immer FC Hollywood zum FCB gesagt.Aber in München sinds ja schon Krisen wenn man ein Spiel von 30 verliert und drei mal unentschieden spielt ,das ist auch unglaublich.Da werden Trainer nach Meisterschaften rausgeschmissen.Das ist hart.Aber na ja ,ist eigentlich bei allen Top-Klubs so,seit im Fußball überall nur noch die Kohle regiert.Ach so halt-zu den Top Klubs zählt ja der S04 ja noch gar net-HeHe :hugging:

  • Gast
    Gast
    • 6. März 2008 um 11:35
    • #4
    Zitat

    So werden sie NIE ein Top-Verein in Europa !!!!

    Deswegen steht Schalke jetzt auch im Viertelfinale der Champions-League. :D

  • burmtor
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    972
    • 6. März 2008 um 17:53
    • #5

    Kuranyi verweigert seinem Trainer den Handschlag

    Kevin Kuranyi schenkt Mirko Slomka keine Beachtung
    Eigentlich herrschte beim FC Schalke 04 nach dem Weiterkommen in der Champions League beim FC Porto eitel Sonnenschein. Aber für einen Spieler wird das Achtelfinalrückspiel in Portugal ein Nachspiel haben. Kevin Kuranyi verweigerte nach seiner Auswechslung den von Trainer Mirko Slomka angebotenen Handschlag. Doch damit nicht genug. Fast im gleichen Moment warf der Stürmer seine Wasserflasche achtlos weg - eine Respektlosigkeit sondersgleichen gegenüber dem Schalker Coach.

    Kuranyi: "Habe den Trainer nicht wahrgenommen"

    "Ich war total kaputt und frustriert. Ich habe den Trainer gar nicht wahrgenommen", verteidigte Kuranyi seine Handlung. Auch Slomka bewertete nach dem Spiel zumindest in der Öffentlichkeit die ganze Sache nicht all zu hoch. "Ich wollte ihm für seinen Einsatz danken. Da sollte man die Hand nicht ausschlagen. Aber wir werden darüber sprechen und die Sache aus der Welt schaffen", sagte der Trainer. Für das Verhalten Kuranyis hatte er sogar Verständnis: "Er hatte die Aufgabe die langen Bälle zu halten, oft als einziger Stürmer gegen die beiden Innenverteidiger. Das ist sehr frustrierend, weil für ihn keine Torchancen abgefallen sind."

    Eine Frage des Respekts

    Doch kann sich Slomka so eine Respektlosigkeit in der Öffentlichkeit gefallen lassen? TV-Experte Matthias Sammer wunderte sich nicht nur wegen der Kuranyi-Szene über den Schalker Coach und dessen Verhältnis zu den Spielern. Zu Manuel Neuers Aussage "Der Mirko hat uns gut eingestellt" bemerkte Sammer: "Das ist der Herr Slomka. Das ist eine Frage des Respekts." Und den hatte Kuranyi bei seiner Auswechslung wenige Minuten zuvor vermissen lassen - gewollt oder ungewollt.

    Gruss burmtor

  • Gast
    Gast
    • 7. März 2008 um 13:29
    • #6
    Zitat von Jake Blues;193787

    Deswegen steht Schalke jetzt auch im Viertelfinale der Champions-League. :D

    genau mein reden... schalke hat sich sicher im spiel nach vorn nix einfallen lassen... jedoch die defensive stand !!und das war dann auch der verdiente lohn... NEUER ist ein spitzenmann und wird sicher auch mal ein ganz großer..

    was slomka angeht,muss ich sagen das dieser mann relativ jung ist und wohlgemerkt just damals von schnusenberg zum trainer gemacht worden ist..
    bei alldem gerede sollte man nie vergessen, das er damals nur der cotrainer war und schalke zur vizemeisterschaft und jetzt ins viertelfinale der Cl gebracht hat..und das allein verdient respekt

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