Reinhardt geht auf van der Vaart los
Eigentlich müsste Friede, Freude, Eierkuchen beim Hamburger SV herrschen. Schließlich spielen die Hanseaten eine starke Saison und dürfen sich auf Platz zwei liegend realistische Hoffnungen auf einen Champions-League-Platz machen. Doch ausgerechnet jetzt greift Bastian Reinhardt keinen geringeren als Superstar und Mannschaftskapitän Rafael van der Vaart an und kritisiert seine Spielweise.
Reinhard: "Man kann mehr tun"
Die "Bild"-Zeitung zitiert Reinhardt: "Ich denke, seine Spielweise leidet vielleicht auch ein bisschen darunter, wie er sich bewegt. Ich denke schon, dass man da durchaus mehr tun kann, in seinem Fall. Gerade, wenn es nicht läuft, muss er eben auch wieder lernen, mit nach hinten zu arbeiten."
Van der Vaart zeigt sich einsichtig
Fakt ist, dass der Niederländer seit Wochen seiner Top-Form hinterherhinkt. Besonders deutlich trat seine Krise beim letzten Auftritt des HSV in Wolfsburg zu Tage. Zwar mühte er sich, konnte jedoch zu keiner Phase des Spiels Akzente setzen. Van der Vaart selbst will seine Formschwäche nicht wegdiskutieren bleibt jedoch gelassen: "Natürlich bin ich auch nicht zufrieden mit mir. Aber ich mache mich nicht verrückt, werde weiter hart arbeiten. Das wird früher oder später belohnt."
Beiersdorfer entspannt
Dietmar Beiersdorfer sieht die Lage allerdings entspannt. "Den Jungs steckt ein hartes Programm in den Knochen, da ist es verständlich, wenn ein Spieler einen schlechteren Tag erwischt. Ich sehe das nicht dramatisch", sagte der Sportdirektor in der "Welt".
Sanfter Druck
Reinhardt dagegen wünscht sich schnellstmöglich den alten van der Vaart zurück und setzt seinen Kapitän sanft unter Druck. "Er sollte sich keine Krise einreden. Und die kann er jetzt ja auch gegen Bielefeld beenden. Ich hoffe, dass er das auch tun wird."
Gruss burmtor
