Der HSV macht pitsch-pitsch. Das Kroaten-Duo Mladen Petric und Ivica Olic beschert Hamburg einen perfekten Start in die Gruppen-Phase des Uefa-Cups. 2:1 (2:0) beim slowakischen Tabellenführer MSK Zilina. 
Der HSV mit einer Änderung gegenüber dem Schalke-Spiel (1:1). Petric (fit nach Magen-Darm-Grippe) wieder für Pitroipa in der Start-Elf. Petric, der Super-Knipser – gut, dass Hamburg ihn hat.
Die 16. Minute: Trochowski flankt von links, acht Meter vorm Tor steht Petric frei vor der Kiste, köpft den Ball rechts unten rein – 1:0. Die Knall-Serie des Ex-Dortmunders, einfach irre: Achtes Pflichtspiel- Tor im elften HSV-Einsatz, vor der Kiste ist auf den Ex-Dortmunder immer Verlass.
Hamburg macht nicht viel nach vorne. Aber die Truppe ist eiskalt: Zweite Chance, zweites Tor. Diesmal schlägt Petric‘ Kroaten-Kumpel Olic zu. Nach zu kurz abgewehrter Trochowski-Flanke erhöht der HSV-Flitzer aus der Drehung auf 2:0 (45.).
Der HSV hat die Partie eigentlich im Griff. Will den Dreier in der zweiten Hälfte locker nach Hause spielen – und kassiert durch Zilina- Joker Rilke (69.) den Anschlusstreffer. Der Tscheche ist gerade drei Minuten auf dem Platz.
Es wird hektisch, aber Hamburg bringt den Sieg über die Zeit. Ganz bitter: Verteidiger Atouba muss mit Verdacht auf Achillessehnen-Riss (82.) vom Platz.
