
ZitatWenn Jürgen Klinsmann an diesem Dienstag um 15 Uhr die Spieler des FC Bayern zum Training begrüßt, wird er einen Gast willkommen heißen: Es ist Landon Donovan (26). Der Offensivspieler aus den USA wird für rund eine Woche mittrainieren. In der zurückliegenden Saison der amerikanischen Liga MLS erzielte er für Los Angeles Galaxy in 24 Spielen 20 Tore und servierte neunmal zu einem Treffer.
Für die Nationalmannschaft der USA erzielte er in 105 Einsätzen 37 Treffer, zwei davon bei der WM 2002 in Japan-Südkorea. Bei der WM 2006 war für ihn und das US-Team nach der Vorrunde Schluss.Donovan kennt Deutschland und die Bundesliga. Von Februar 1999 bis Ende März 2001 spielte er für Bayer Leverkusen (Amateure) und wurde im April 2001 an die San Jose Earthquakes ausgeliehen. Im Januar 2005 kehrte er zu Bayer zurück, blieb aber lediglich drei Monate. In dieser Zeit machte er sieben Bundesliga- und zwei Champions-League-Spiele.
Donovan kann in der Offensive alles spielen, überzeugte in Leverkusen allerdings nur im Training. Einen Wechsel nach München kann er sich durchaus vorstellen, wie er aktuell auf seiner Homepage mitteilt: "Der FC Bayern ist einer der besten Klubs der Welt. Wenn mich die Bayern wollen und ich die Freigabe bekomme, wäre ich begeistert und natürlich gesprächsbereit."
Offenbar sogar für ein kurzes Intermezzo, denn Donovan findet das Beispiel seines Teamkollegen David Beckham, der für drei Monate an Milan ausgeliehen wurde, sinnvoll. Donovan wäre der Typ Angreifer, der sich hinter die Stammstürmer Luca Toni und Miroslav Klose klaglos einreihen würde - und damit den abwanderungswilligen Lukas Podolski schon im Winter ersetzen könnte. Hat er dazu auch die Klasse?Bayern-Trainer Klinsmann meint anscheinend ja. Er wollte Donovan schon im Sommer unbedingt haben.
Aber ob der Mann nun der richtige ist?
